Indien beugt sich dem Druck der USA und nimmt immer stärker Abstand von russischen Ölimporten. Dies hat nicht nur politische Konsequenzen, sondern auch deutliche Auswirkungen auf das Angebot und den Preis am Erdölmarkt...
Beim Blick in manche Medien wird der Eindruck erweckt, das Zeitalter von Kohle und Öl sei längst vorbei. Die Realität der globalen Energienutzung zeigt jedoch ein ganz anderes Bild.
An den Märkten weht zum Wochenschluss schon wieder ein optimistischer Wind: Der S&P nähert sich dem Allzeithoch, Öl fällt wieder, der Dollar schwächelt weiter – und inmitten dieser Entwicklungen präsentieren sich Nike und Zalando mit Turnaround-Potenzial. Während Nike operative Fortschritte zeigt, lockt Zalando mit Bewertungsvorteilen. Zwei Aktien, zwei Strategien – und gute Gründe, jetzt genau hinzusehen.
Viele betrachten geopolitische Auseinandersetzungen stets durch die gleiche Brille. Vor allem Abhängigkeiten von Energie- und Rohstoffexporten werden als statisch angenommen. Das ist - vor allem angesichts der wohl bedeutendsten Verschiebung auf dem internationalen Ölmarkt - irreführend.
Der militärische Konflikt zwischen Israel und dem Iran erreicht eine neue Eskalationsstufe – mit dramatischen Folgen für die Energieversorgung in der gesamten Region. Raffinerien brennen, Exporte stoppen, Nachbarstaaten wie Ägypten und Jordanien geraten unter Druck. Droht ein Flächenbrand mit Energie-Blackouts?
Nach der Analyse von Eastman Chemical und Aptiv widmen wir uns heute einer weiteren Kernposition im Portfolio des Value-Investors Alex Roepers. Ist die Aktie auch für Cashkurs-Mitglieder eine gute Wahl? Christof von Wenzl findet das für Sie heraus!
In Kanadas Ölsand-Provinz Alberta geraten Waldbrände außer Kontrolle – die Angst vor Versorgungsengpässen lässt die Ölpreise steigen. Marktakteure und Analysten schlagen Alarm, während geopolitische Spannungen und ein Stillstand der OPEC+ zusätzlich Öl ins Feuer gießen.
Eine Tanker-Story wie aus dem Drehbuch: Zwischen Schattenflotten, griechischer Reeder-Macht, russischer Retourkutsche und westlicher Doppelmoral verschwimmen in der Ostsee nicht nur die Seegrenzen – sondern auch die Grenzen zwischen Sanktion und Geschäft. Wer zahlt am Ende? Raten Sie mal…
Der Ausstieg aus fossilen Energieträgern wird in Deutschland als zentrales politisches Ziel verfolgt, das oft mit moralischer Überlegenheit und ökologischer Dringlichkeit begründet wird. Der Blick auf den weltweiten Energieverbrauch wirft jedoch unabhängig von der generellen Einstufung etwaiger Einflussfaktoren und Risiken Fragen zur Verhältnismäßigkeit des hiesigen Handelns auf.
Während Erdölpreise abstürzen und die Einnahmen wegbrechen, verfolgt Russland neue, ambitionierte Pläne: Eine Verdreifachung der Gasexporte bis 2050 soll neue Märkte erschließen – vor allem im Osten. Doch die Märkte zeigen sich nervös und der Sektor droht, verstärkt unter Druck zu geraten.
Die USA erhöhen im Atomstreit mit dem Iran den Druck – neue Sanktionen und Drohungen gegen Drittstaaten sorgen für geopolitische Spannungen. Der Ölmarkt reagiert nervös. Doch steckt hinter der Eskalation eine Strategie gegen China?
Wir blicken auf die internationalen Erdöl- und Tankermärkte. Offiziell wird laut aktuellen Prognosen zwar über eine recht entspannte Versorgungslage an den Erdölmärkten gesprochen. Allerdings könnte sich dieser Zustand aufgrund der jüngsten Verschärfung der US-Sanktionen gegenüber der Russischen Föderation und sich womöglich verschärfenden US-Sanktionen gegenüber dem Iran alsbald ändern. Auf welche Entwicklungen am Ölmarkt gilt es zurzeit zu achten?
Zwar schreitet in Norwegen der Ausbau von grün-alternativen Energie mit der höchsten Geschwindigkeit auf dem europäischen Kontinent voran, das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass das skandinavische Land gleichzeitig Rekorde in der Produktion von fossilen Brennstoffen erzielt. Die norwegische Regierung scheint dabei einen gewinnbringenden Verkauf ans Ausland im Auge zu haben. Aus Perspektive des deutschen Solarsektors sieht es hingegen zurzeit nicht sonderlich rosig aus. Eine Momentaufnahme.
Trotz verschärfter US-Sanktionen sichert sich Russland durch ein historisches Langfristabkommen mit Indien Stabilität. Indien profitiert von günstigen Ölpreisen und festigt seine wirtschaftlichen Ambitionen, während Russland seine Einnahmequellen diversifiziert. Gleichzeitig spitzen sich die geopolitischen Spannungen zu, und der Westen schaut besorgt auf die sich intensivierende Partnerschaft zwischen Moskau und Neu-Delhi. Was bedeutet das für den globalen Handel und Europas Energieabhängigkeit? Ein Blick auf die Konsequenzen und Hintergründe.
Heute erfolgt ein Blick in die Volksrepublik China, wo die Erdölnachfrage deutlich früher als bislang angenommen ihren Höhepunkt erreichen könnte. Hierfür gibt es eine ganze Reihe von Gründen, die ein wenig näher beleuchtet werden sollen. In der Europäischen Union setzt sich das Blasen von Trübsal angesichts einer verheerenden Wirtschaftspolitik unterdessen fort.
Nach wie vor befindet sich die Ölpreisentwicklung in einem Spannungsfeld, dessen Auflösung noch keineswegs absehbar ist. Das weltweite Erdölnachfragewachstum ist rückläufig, während die globalwirtschaftlichen Aktivitäten weiter unter einen zunehmenden Abwärtsdruck zu geraten drohen. Möglicherweise würden die Preise der führenden Öl-Sorten WTI und Brent bereits niedriger notieren, wenn die Marktteilnehmer nicht zur Zahlung eines Aufpreises aufgrund des anhaltenden Konfliktes im Nahen und Mittleren Osten bereit wären. Erfahren Sie, ab wann sich der Handel wieder lohnt!
Es könnte durchaus sein, dass die Rohölpreise in den nächsten Wochen und Monaten noch weit deutlicher unter Abgabedruck gelangen, solange die Situation im Nahen und Mittleren Osten nicht eskalieren und außer Kontrolle geraten sollte. Immerhin soll das Nachfragewachstum an den Ölmärkten auch im kommenden Jahr überschaubar bleiben, während – unter aktuellen Bedingungen – ein spürbarer Angebotsüberschuss besteht.
Die Zentralbanken weltweit sind wieder aktiv und der Geldhahn wird aufgedreht. Die amerikanische Notenbank Fed hat jüngst mit einer Zinssenkung um 50 Basispunkte den Ton gesetzt, und nur wenige Tage später startet China ein massives Stimulusprogramm, um seine ins Stocken geratene Wirtschaft wiederzubeleben. Diese globalen Entwicklungen werfen die entscheidende Frage auf: Stehen wir vor einem finalen „Melt-Up“ an den Finanzmärkten, oder droht uns doch der Crash?
Märkte durchwachsen / Straße von Hormus gerät in den Fokus / Asien und US-Börsen im Minus / Anleihen: weitere Zinssenkungen eingepreist / Öl legt zu; Gold etwas leichter / Vergeltung angekündigt: Wie wird Israel reagieren? / Einzig Rüstungskonzerne profitieren – der restliche Handel leidet / Keine großen anderen Impulse vor dem Feiertag
Rückblick US-Börsen: Zinsängste kursieren wieder aufgrund den jüngsten Aussagen Jerome Powells zur US-Wirtschaft / Volkswirtschaft: Verbraucherpreise Europa und ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe (USA) / Quartalszahlen USA: Nike / Gute Idee am Morgen: Iberdrola S.A. / Chartbilder: Brent Oil, WTI Oil / Politik: „Operation Nordpfeil“ - Israel mit Bodentruppen im Süden des Libanon / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: Nikkei aufwärts – China: Feiertag, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum uneinheitlich, Euro“familie“ aufwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber uneinheitlich
Angesichts der seit dem Jahr 2014 zu beobachtenden Umwälzungen auf der Welt sollte die rezessionäre Wirtschaftsentwicklung in Saudi-Arabien nicht isoliert betrachtet werden. Es mag hilfreich sein, ein wenig in die jüngste Vergangenheit zurückzublicken, denn es scheint eine Art Blaupause dafür geschaffen worden, wie Länder, die sich durch eine Verhängung von westlichen Sanktionen oder durch einen Wirtschafts- und Finanzkrieg bedroht sehen, reagieren können. Erfahren Sie, weshalb sich aktuell ein Blick auf die Ölmärkte lohnt.
Dax und Dow Jones - mit weiterem Abwärtspotenzial / EUR/USD - mein Fahrplan (3:51) / Ölpreis vor Kaufniveau (4:45) / Bitcoin Kaufniveau ausgelotet (5:47) / Goldpreis - Trend noch intakt (6:40) / Chartanalyse meets Fundamentalanalyse mit Canadian National Railway (7:33) und Matador Resources (9:00)
An den Finanzmärkten kommt keine Risikofreude auf, die zuletzt veröffentlichten Daten aus Deutschland waren prekär. Wegen des Auftragsmangels wollen Unternehmen weniger Personal einstellen. Auch der Rest der Welt lieferte enttäuschende Werte. Der Hegemon zeigt sich gnädig und so darf Japan laut einer aktualisierten Lizenz noch ein weiteres Jahr Öl aus dem Sachalin 2 Projekt beziehen. Glücklicherweise spielt Willkür auf dieser Ebene keine Rolle und die westlichen Werte werden hochgehalten. Dazu haben wir die beste Regierung, die man sich nur vorstellen kann, da sie alles gibt, um das Land wieder wettbewerbsfähig zu machen… Danke für Nichts!
Dax schielt weiter Richtung 20.000 Punkte / S&P 500 zwei Szenarien (1:59) / Dow Jones als Spielverderber (2:58) / EUR/USD und Ölpreis - die wichtigsten Marken (4:08) / Goldpreis weiter im Plan (5:30) / Chartanalyse meets Fundamentalanalyse mit GenMab (6:52)
S&P – Erholung in übergeordneter Abwärtsbewegung / Berichtssaison: META trotz bester Quartalsdaten und Prognoseübertreffung abgestraft - Einstiegsniveau für eine Tranche erreicht / Alphabet mit massivem Zuwachs - 70 Mrd. Aktienrückkaufpaket verkündet / Extreme Ausschläge nach Datenveröffentlichung zeigen große Unsicherheit & geringes Marktvolumen / Die marktbeeinflussende Rolle von Aktienrückkäufen / Ölpreis seit Jahresanfang deutlich gestiegen – kein Ende in Sicht / Stagflationsszenario: Inflation trifft auf schwächer werde US-Wirtschaft / Zinsen 10-jähriger US-Staatsanleihen seit Jahresanfang dramatisch angestiegen: bei 4,8 % brechen die Dämme an den Aktienmärkten / Arbeitslosenrekord bei gleichzeitigem Arbeitskräftemangel – Ergebnis verfehlter Politik und falscher Anreize
Es erfolgt ein Blick nach Indien und in die Russische Föderation. Mittlerweile sorgen wachsende Befürchtungen vor einer gefährlichen, jedoch zu erwartenden, Verhängung von Zweitsanktionen gegenüber Drittstatten durch die Washingtoner Regierung zu zusätzlichen Schwierigkeiten im internationalen Handel. Diese Entwicklung lässt sich am Beispiel von Russland und Indien momentan recht gut ablesen. Was sind die Konsequenzen?
Die Schifffahrtskrise im Roten Meer und rund um das Verkehrsnadelöhr des Bab el Mandeb verschärft sich weiter – nicht zuletzt aufgrund des sich ausbreitenden Ölteppichs. Es sind mittlerweile nicht mehr nur die Frachtpreise, die aufgrund des sich fortsetzenden Beschusses von internationalen Handelsschiffen durch die jementischen Huthis steigen. Ausgerechnet in dem so wichtigen Energiebereich zeichnet sich keine Entspannung der Transportsituation in den nächsten zwei bis drei Jahren ab. Die Gründe und die Konsequenzen, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Während die Volksrepublik China wirtschaftlich und politisch stark an Einfluss im Irak und der Region des Mittleren Ostens gewinnt, unternimmt die Bagdader Regierung den Versuch, sich aus dem finanztechnischen Korsett der Vereinigten Staaten zu lösen. Bis es zu einer machtpolitischen Wachablösung kommen wird, dürfte noch ein holpriger Weg vor manchen Staaten der Region liegen. Der Irak ist hierfür ein Paradebeispiel.
In den heutigen Ausführungen stehen aktuelle Entwicklungen an den internationalen Erdölmärkten im Zentrum der Betrachtungen. Nachdem Angola zuletzt seinen Austritt aus der Organisation OPEC+ bekanntgegeben hatte, stellt sich unter Rohstoffanalysten die Frage, ob vielleicht auch Nigeria bald mit einer ähnlichen Ankündigung aufwarten könnte. Einmal mehr wird auch auf Entwicklungen rund um das Rote Meer und den Schiffstransportsektor eingegangen.
„Asien-Aktien stürzen auf Wochentief“? - Hongkong & Shanghai schwach; Japan & Indien eher stabil! / DAX behauptet sich ganz gut / US-Märkte: weitere Konsolidierung zu erwarten – Powell falkenhaft; mauer Anleihe / Weltbank erwartet Preisschock beim Öl / Hauptinvestor WeWork: SoftBank bricht ein / Sony verliert deutlich - Kaufchance? / Honda, Nissan geben ab – Einstiegskurse? / Obacht! USD/JPY – Finanzminister Suzuki vor Währungsmaßnahme?
Die saudische Regierung versucht sich an einem Drahtseilakt zwischen einer Umsetzung der in „Vision 2030“ formulierten und höchst ambitionierten Ziele sowie der Beteiligung an den Ölförderkürzungen im Rahmen der OPEC+. Denn es zeigt sich, dass das Land trotz aller entgegengesetzter Bemühungen noch immer stark abhängig von der Ölpreisentwicklung ist. Zudem werfen die aktuellen Ereignisse im Nahen Osten einen weiteren Schatten auf die ökonomische Situation in der gesamten Region.
Im Nahen Osten gibt es momentan keine Aussicht auf Entspannung – im Gegenteil verschärft sich die Rhetorik. Die aktuelle Situation zeigt, dass die Entscheidung seitens der US-Regierung, die Strategischen Rohölreserven abzubauen, zu einer höheren Anfälligkeit für die zunehmenden geopolitischen Risiken führt. Nicht nur der Spielraum einer potenziellen Ausweitung der Finanz- und Wirtschaftssanktionen gegenüber dem Iran wird hierdurch verringert.
Die strategischen Petroleum Reserven der USA haben kürzlich einen neuen Tiefpunkt erreicht. Angesichts des Nah-Ost-Konfliktes und der bereits vorher entschlossen umgesetzten Begrenzung der Fördermengen durch die OPEC dürften die beliebten 100-Jahres-Visionen beim Thema Energieversorgung noch weiter in den Hintergrund rücken.
Wir widmen uns neben der Lage im Nahen und Mittleren Osten ebenfalls der Frage, wie sich die Eskalation der Spannungen in der Region auf die internationalen Erdöl- und Gasmärkte auswirken könnte. Wie steht es um die schiitische Achse, die sich vom Iran bis zum levantinischen Mittelmeerstaat des Libanons erstreckt? Und welchen Einfluss üben Russland und China auf der einen sowie die Westmächte auf der anderen Seite auf die Akteure in der Region aus?
Spätestens seitdem die Erdölpreise wieder ansteigen, stellt sich die Frage, ob das Anzapfen der Strategischen Petroleumreserven der Vereinigten Staaten, die sich hierdurch beinahe halbiert haben, nicht ein Fehler der aktuellen Regierung war. Jedenfalls scheint der Kater jetzt einzusetzen, was sich nicht zuletzt an den steigenden Tankstellenpreisen zeigt. Entsprechende Mahnungen verhallten - wie so oft - ungehört.
Die Märkte bekommen den bullischen Turn einfach nicht hin, es bleibt weiter wackelig mit Tendenz nach unten. Doch gibt es durchaus spannende Märkte mit tollen Chancen, so beispielsweise Gold.
Nachdem sich die Energiepreise in einer mehrmonatigen Korrekturphase befanden, erweckt es momentan den Eindruck, als könnte es zu einem Wiederanstieg der Preise in diesem Marktsegment kommen. Welche Wellen- und Rückkopplungseffekte wären mit einer solchen Entwicklung verbunden?
Nach einem beispiellosen Aderlass hat die US-Administration bekannt gegeben, die strategische Erdölreserve des Landes wieder aufzufüllen. Nach Jahren des Aderlasses verknappt sich dadurch das weltweite Angebot an Rohöl, wenn auch zunächst in bescheidenem Ausmaß.
DAX wieder auf Erholungskurs – Börsen mit Rückenwind / Geringere Umsätze erhöhen Schwankungen / Zinsen an Anleihemärkten steigen - Zinserhöhungen werden eingepreist / Trotz längerfristig zu erwartender Rezession erholt sich Öl zwischenzeitlich überraschend; Gold und Kupfer stabil; USD schwächelt / Zinsen bleiben im Fokus / Deutschland: Wirtschaftliche Schrumpfung zu erwarten! / Euroraum mit minimalem Wachstum – getragen von Frankreich, Spanien und Griechenland (!) / Etablierte Parteien weiter ideologiegetrieben – Bürger werden nicht mitgenommen
Bei der in der vergangenen Woche von Argentinien geleisteten Kreditrückzahlung an den Internationalen Währungsfonds unter Nutzung von Sonderziehungsrechten (SDRs) gab es für die Pekinger Regierung eine interessante Feststellung zu machen: Augenscheinlich wurde der Yuan an dieser Stelle genauso akzeptiert wie der US-Dollar. Insgesamt kommt der chinesischen Währung eine immer zentralere Rolle im internationalen Handel zu.
Dax - das ist mein Plan / US-Indices steigen weiter (2:36) / Ölpreis vor größerer Bewegung (4:08) / Gold & Silber - mit Käufen abwarten (5:48) / Tesla mit starken Absatzzahlen (7:33) / BioNTech & Astrazeneca mit Covid-Klagewelle (8:58)
Die ehemaligen Wirtschaftsprognosen für Russland müssen angepasst werden, nachdem die Sanktionen nicht die erwarteten Ergebnisse zeitigten. Der russische Leitzins könnte im Juni angehoben werden und die Bank of Russia bleibt somit dabei, sich mit Blick auf die Entwicklungen an der heimischen Inflationsfront als Falke zu präsentieren. Währenddessen wirft der BRICS-Gipfel in Afrika bereits seinen Schatten voraus, auch wenn es darum geht, den US-Dollar im Erdölhandel zu umgehen.
Entgegen dem von manchem Rundfunk verstärkten Gefühl sind fossile Energien und die Atomenergie weder ein Appendix der weltweiten Energieversorgung noch sind sie auf dem absteigenden Ast. Das sollte man völlig unabhängig von der eigenen Haltung zur einen oder anderen Erzeugungsform zur Kenntnis nehmen.
Die Ergebnisse einer Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft hinsichtlich der Abhängigkeit Europas von China klingen im ersten Moment recht positiv. Folker Hellmeyer hingegen erkennt eine signifikante Abhängigkeit und zieht hieraus seine eigenen Schlüsse.
Nach dem Inkrafttreten des Einfuhrembargos durch die Europäische Union und der unilateralen Verabschiedung einer Preisobergrenze für russisches Erdöl durch die G7-Länder hat sich der Fokus im globalen Erdölhandel spürbar verschoben. Der asiatische Kontinent wird in diesem Zusammenhang immer wichtiger und übernimmt jetzt von Europa eine Führungsrolle!
Aus geopolitischer Perspektive kommt es nun seit einiger Zeit zu Veränderungen, deren Auswirkungen erst in den nächsten Jahren richtig spürbar werden dürften. In diesme Zusammenhang rückt nicht nur Gold verstärkt in den Fokus, sondern es stellt sich die Frage, ob der Petroyuan dem Petrodollar schon bald Konkurrenz machen wird. Schließlich spricht Saudi-Arabiens Finanzminister offen über Erdölzahlungen auf Basis von anderen Währungen.
Der kurz vor Weihnachten abgehaltene Staatsbesuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping in Saudi-Arabien war nicht nur zu einem überraschenden Zeitpunkt erfolgt, sondern auch einige der in diesem Rahmen bilateral abgehaltenen Gespräche werden wahrscheinlich mit einer Reihe von Marktveränderungen einhergehen. Besonders dürften hiervon die globalen Energie- und Rohstoffmärkte betroffen sein, weshalb zu Beginn des neuen Jahres ein Blick auf absehbare Entwicklungen an den internationalen Erdölmärkten geworfen wird.