Der erneute Anspruch der USA auf Grönland ist kein politischer Ausrutscher, sondern Teil einer offen ausgelebten Machtpolitik. Mit Zöllen als Druckmittel, militärischer Drohkulisse und der Missachtung langjähriger Bündnispartner wird Europa schmerzhaft vor Augen geführt, wie isoliert und abhängig es geworden ist. Eine geopolitische Momentaufnahme – mit weitreichenden Folgen.
Seit Frühjahr bewegt sich die Inflation in der Eurozone eng um den Zielwert der EZB von zwei Prozent. Daher belässt sie ihren Einlagenzins ebenso unspektakulär bei zwei Prozent. Mit Blick auf die wenig dynamischen Wachstumsaussichten der Eurozone, speziell in Deutschland, und den starken Euro muss beim Zinssenkungszyklus theoretisch noch nicht das letzte Wort gesprochen sein. Für Zinserhöhungen spricht dagegen praktisch nichts.
Zum letzten Mal blickt Folker Hellmeyer in diesem Jahr auf Politik und Märkte. Dabei zeigt sich eine Entspannung an den Börsen und zum Teil auch in der EU. Beim Thema des eingefrorenen russischen Vermögens hat der Staatenbund den am wenigsten schädlichen Weg gewählt, doch EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen droht deshalb nun mit einem „Endlos-Gipfel“. Was es damit auf sich hat und was die Politik für ein besseres Jahr 2026 bräuchte, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Das angeblich „gekippte“ Verbrenner-Aus erweist sich wieder einmal als politische Kosmetik – die Regulierung bleibt, die wirtschaftlichen Belastungen für die Automobilbranche ebenso. Dieses Muster steht exemplarisch für eine zunehmend planwirtschaftliche Politik, die immer tiefer in Wirtschaft, den Alltag und persönliche Entscheidungsfreiheit eingreift. Dabei hat Planwirtschaft noch nie nachhaltig funktioniert, sondern stets Fehlanreize, Knappheiten und gesellschaftliche Verwerfungen erzeugt. Statt aus diesen Fehlern zu lernen, wird offensichtlich derselbe Weg erneut beschritten. Gerade deshalb wird es umso wichtiger, dass Bürger ihre persönliche, finanzielle und gesellschaftliche Freiheit dort bewahren und verteidigen, wo es noch möglich ist.
Die weltweit wachsenden Risiken um globale Konflikte und die Sorgen um eine KI-Blase belasten die Aktienmärkte zunehmend. Gleichzeitig treten in Deutschland immer mehr Ökonomen auf den Plan und fordern massive Reformen. Doch ob die Hoffnung darauf berechtigt ist, ist fraglich, gerade mit Blick auf das langsame Agieren in der Bundesrepublik und der EU, was sich erneut beim „Eiertanz“ rund um das Abkommen mit den Mercosur-Staaten zeigt.
Immobilien wandeln sich immer mehr vom Anker der Stabilität zu einem Abbild von Konflikten und geopolitischen Entscheidungen. Die Daten zeigen klar: Investoren finden zunehmend Interesse an Objekten in Osteuropa, während Deutschland angesichts der politischen Unsicherheit, Migration und der Regulierung an Attraktivität verliert. Thomas Trepnau wirft im neuen Video einen genauen Blick auf die Daten und erklärt, was das für Besitzer konkret bedeutet.
Während sich die Märkte weiter im leichten Vorsichtsmodus befinden, spielt die EU mit international rechtsstaatlichen Normen bei der Überlegung, russische Zentralbankgelder für die Ukraine zu verwenden. Folker Hellmeyer wirft einen Blick auf die Fakten und stellt sich die Frage, wie lange das noch gutgehen kann. Eine genaue Analyse gibt es zudem zum Euro, der seine Stärke überraschenderweise weiter gegenüber dem USD behaupten kann.
Das sogenannte Verbrenner-Verbot bzw. dessen vermeintliche Abschaffung sollte eigentlich ein Hoffnungsschimmer für die deutschen Automobilkonzerne sein. Doch da es sich lediglich um eine überschaubare Anpassung der bestehenden Vorgaben handelt und die Probleme der hiesigen Unternehmen deutlich breiter und tiefer angelegt sind, ist für die heimischen Standorte kein Jubel angebracht.
„Kevin allein zu Haus“ war eine fiktive Komödie, „Die EU allein auf der Weltbühne“ entwickelt sich in Richtung realer Tragödie, wie Folker Hellmeyer feststellt. Im neuen Report zeigt er, warum sich Europa gerade geopolitisch immer weiter isoliert, und das trotz einer ausgemachten Wirtschaftskrise in Deutschland, die sich unter anderem in den geringen Unternehmensinvestitionen widerspiegelt. Zudem gibt es wie gewohnt alles Wichtige zu den Märkten, die am Donnerstag auf die Zinsentscheidung der Fed reagieren.
Die in Deutschland schlecht laufende Wirtschaft, die weiter wachsenden Schulden und der hohe Staatsanteil zwingen die Regierung zunehmend, neue Einnahmequellen zu erschließen. Eine davon könnten neue Vermögenssteuern auf Immobilien & Co. sein, gerade vor dem Hintergrund, dass die Bundesrepublik die Haftung für die Verwendung russischer Zentralbankgelder übernehmen will. Thomas Trepnau zeigt im neuen Video, wie Eigentum bedroht wird und wie Sie Ihr Vermögen bestmöglich schützen können.
Trotz der Aussicht auf eine potenzielle Zinssenkung in den USA um 25 Basispunkte bleibt die Stimmung bei den Investoren weiter auf Angst. Auch geopolitisch bleibt die Lage weiter angespannt, denn Trump macht eine Kampfansage an Europa. In dieser Situation fordern einige Stimmen die Bundesregierung zu mehr Distanz zur USA auf, allerdings hat Deutschland mit eigenen Problemen im Inland und insbesondere in der eigenen Wirtschaft zu kämpfen. Martin Utschneider erklärt im Video was dahintersteckt und was die Situation für Investoren bedeutet.
Die Probleme in Europa sind groß, denn Frankreich steckt in einer Krise, die so groß ist wie nie zuvor, und bedroht damit die gesamte Eurozone. Gleichzeitig sieht es in Deutschland mit Blick auf rekordhohe Abgabenquoten und schlechte Wirtschaftsdaten nicht viel besser aus. Folker Hellmeyer wirft in diesem Beitrag einen Blick auf die beiden Sorgenkinder der EU und zeigt auf, was im wahrscheinlich schicksalsträchtigen Jahr 2026 passieren muss.
Im heutigen Beitrag spricht Folker Hellmeyer erneut Klartext über das Thema Wirtschaftsstandort Deutschland. Er zeigt die vielen verschiedenen Stellen auf, an denen es aktuell regelrecht brennt, und weist auf mögliche Lösungsvorschläge für die Berliner Politik hin, die endlich beginnen sollte, im Interesse des eigenen Landes zu handeln. Zudem gibt es wie gewohnt alle weiteren wichtigen Infos für Wirtschaft und Kapitalmärkte weltweit.
Folker Hellmeyer zeichnet ein schonungsloses Bild: Während die USA an Thanksgiving in Börsenlaune sind und Friedenshoffnungen die Märkte treiben, rutscht Deutschland tiefer in einen selbstgemachten Strukturkrisenmodus. Die Kernindustrie verliert Zehntausende Stellen, das IFO-Barometer fällt – und dennoch bleibt Deutschland größter EU-Nettozahler. Eins scheint klar: Ein Land im wirtschaftlichen Sinkflug kann sich diese Rolle schlicht nicht mehr leisten.
Aktien aus Europa und Deutschland scheinen vermeintlich weniger bedeutend gegenüber denen Amerikas zu sein, die über Glamour-Faktoren wie High-Tech verfügen. Doch obwohl unsere politischen Eliten Reformen schleifen lassen, hat auch Aktien-Europa gute Kurschancen. Unter anderem profitieren exportorientierte Titel neben ihren unbestrittenen Fundamentalqualitäten von der weltwirtschaftlichen Stabilisierung. Zudem entkommen sie wie Fluchttiere den Niederungen europäischer Politik.
Während viele bereits dem aktuellen Ausmaß der EU und ihrer Behörden nicht mehr folgen können, besteht in vielen Ländern weiterhin die Hoffnung auf einen Beitritt zur Union. Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen der wirtschaftlichen Situation in diesen Regionen und dem Anteil der Bevölkerung, die sich einen Beitritt wünscht.
Der Berichterstatter des EU-Parlaments zum digitalen Euro, Fernando Navarrete Rojas, hat dem zuständigen Ausschuss den Entwurf einer Stellungnahme zu den Plänen der EU-Kommission vorgelegt. Darin wird die Kommission aufgefordert, sich zunächst auf einen digitalen Euro für den Geldverkehr zwischen Banken und auf einen Offline-Digitaleuro für das breite Publikum zu konzentrieren. Sinn und Notwendigkeit eines Online-Digitaleuros in Konkurrenz zu vorhandenen privaten Bezahlsystemen werden dagegen angezweifelt. Ein Gastbeitrag von Dr. Norbert Häring.
Hohe Steuern, starre Sozialabgaben und bürokratische Hürden – in Europa sind die Rahmenbedingungen für Unternehmer und Arbeitnehmer gleichermaßen abschreckend. Während in den USA mehr Kapital in privater Hand bleibt und neue Jobs entstehen, erstickt die EU Produktivität und Innovationsgeist in einem Netz aus Umverteilung und Regulierungswut. Länder wie Estland oder Polen zeigen, dass es auch anders geht – wenn man nur den Mut hat, Verantwortung wieder den Bürgern zu überlassen.
Während die Börsen positiv tendieren, wirft der EU-Gipfel sehr viele Fragen auf. Besonders im Hinblick auf die Themen Russland und Ukraine, scheint sich die EU laut folker Hellmeyer selbst zu sabotieren. Außerdem wirft er einen Blick auf die Daten zur katastrophalen deutschen Infrastruktur.
Das Politikversagen in Deutschland und innerhalb der EU macht die Situation, insbesondere für die Unternehmen, immer prekärer und skurriler. Neue Nachrichten zur Versorgungs- und Energiesicherheit sieht Folker Hellmeyer als klare Kampfansage an den Wirtschaftsstandort. Außerdem steht Deutschland als Steuerstandort, der immer weiter abgehängt wird und die aktuell Einzug haltende Risikoaversion an den Aktienmärkten im Fokus.
Gold und Silber stehen nach ihrem Höhensturm in den vergangenen Wochen ordentlich unter Druck. Doch der Abverkauf ist laut Folker Hellmeyer kein Grund zur Panik. In seinem Blick auf die Welt befasst er sich außerdem mit dem scheinbar einkehrenden Realitätssinn bei den EU-Regierungschefs und den Daten des IWF Fiscal Monitor.
Mit einem Investitionspaket in Höhe von 177 Milliarden Euro planen die USA, enger mit dem UK zusammenzuarbeiten. Für Folker Hellmeyer ein klares Zeichen an Europa und ein Signal, das wachrütteln sollte! Zeitgleich geht der reale Umsatz im Gastgewerbe in Deutschland zurück, aber der Wohnungsbau lässt zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer aufkommen.
Die USA drängen auf eine drastische Verschärfung der Sanktionen gegen Russland – inklusive Sekundärmaßnahmen gegen China und Indien. Doch die EU ist gespalten, Russland zeigt sich robust, und die weltwirtschaftlichen Risiken steigen. Wie geht es weiter?
Das Wirtschaftswachstum stagniert, die Produktivität schrumpft und das Handelsabkommen mit den USA ist allen besänftigenden Interpretationen zum Trotz vor allem eines: asymmetrisch. Wer sich auf dem Weg nach alternativen Märkten umschaut, der sollte bei allen Entscheidungen die eigene Konkurrenzfähigkeit nicht außer Acht lassen.
Zum heutigen Wochenstart erfolgt ein Blick in die Eurozone, wo die Europäische Zentralbank auf eine absehbare Einführung des digitalen Euros drängt. Doch Verzögerungen im Gesetzgebungsverfahren und politische Kontroversen machen die Einführung des digitalen Euros erst gegen Mitte des Jahres 2029 wahrscheinlich. Was hat es hiermit auf sich?
Frankreichs Staatsfinanzen geraten immer stärker unter Druck: Höhere Zinsen als Griechenland, wachsende Schuldenlast und eine Politik des „Weiter so“. Der Markt straft ab, doch die Politik vermeidet unbequeme Entscheidungen – mit gefährlichen Folgen für Land und Eurozone.
Die internationalen Börsen zeigen sich uneinheitlich – während der DAX stabil über 24.000 Punkten eröffnet, bleiben Unsicherheiten - nicht zuletzt durch Donald Trumps unberechenbare Politik - bestehen. Zinsen sind festgefroren, der Euro schwächelt deutlich, und eine Zinssenkung der Fed wird weitereingepreist. Während die Nvidia-Zahlen neue Impulse liefern könnten, gewinnt Europa trotz aller geopolitischen Spannungen als sicherer Hafen an Attraktivität, so Oliver Roth.
Am Freitag fand der „Alaska-Gipfel“ statt, doch sein Ausgang wird laut Folker Hellmeyer von vielen Beobachtern unterschätzt. Während sich Europa weiter politisch isoliert, könnten die USA den Weg zum Frieden zwischen der Ukraine und Russland ebnen. Außerdem: In Deutschland wird der Aufschrei der Wirtschaft nach einem Handeln der Bundesregierung immer größer! Doch das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen...
In Europa, dem Kontinent der großen Visionen und der noch größeren Regulierungen, blickt mancher zunehmend fassungslos auf die steigenden Investitionen der amerikanischen Tech-Riesen. Allein im Bereich der KI steigen die jährlichen Werte deutlich über den Wert des gesamten Börsenwertes von SAP.
Diesen Freitag kommt es - wahrscheinlich nicht zufällig ausgerechnet in Alaska - zu einem bemerkenswerten Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin, dessen Intention weit über ein mögliches Friedensabkommen im Ukrainekrieg hinausgehen mag. Denn hinter den Kulissen verlagern sich geopolitische Prioritäten, wirtschaftliche Interessen rücken in den Vordergrund und Chancen für pragmatische Lösungen wachsen. Europa bleibt hierbei außen vor, was auf den zweiten Blick jedoch vielleicht die größte historische Chance seit Jahrzehnten darstellt, um eine eigene sicherheitspolitische Stärke zu entwickeln - und vor allem die Möglichket eröffnet, dass die Kriegsgefahr in Europa weit geringer ist, als vielerseits befürchtet.
An den Börsen entspannt sich die Lage nach einer Annäherung zwischen den USA und Russland. Gleichzeitig greift Trump große Nationen wie Indien mit neuen Zöllen an. „Wo findet die EU ihren Platz?“, fragt Folker Hellmeyer. Gleichzeitig dürfte das Handelsabkommen nach aktuellen Daten die Unternehmen stark beeinträchtigen und schon jetzt stockt der Auftragseingang in Deutschland. Wie kann es weitergehen und welche neuen Denkrichtungen müssen vielleicht eingeschlagen werden? Das lesen Sie im folgenden Beitrag.
Ein Wochenende wie frisch aus einem Monty-Python-Skript – allerdings mit schlechterem Timing, höheren Kosten und deutlich weniger überzeugenden Hauptdarstellern. Donald Trump empfing Ursula von der Leyen im schottischen Golfressort Turnberry – irgendwo zwischen Abschlag und Abrechnung, zwischen Neun-Loch-Platz und politischer Vollkatastrophe. Ergebnis: ein sogenannter „Handelsdeal“, den Brüssel als Erfolg verkauft – vermutlich, weil man mit rosaroter EU-Sonnenbrille nicht erkennt, wie einem gerade die Hose heruntergezogen wird.
Die globale Handelsarchitektur erlebt nach der im Januar in den USA erfolgten Amtsübernahme durch die zweite Trump-Administration ihre schwersten Erschütterungen seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Allerorts wächst die Unsicherheit. Indien rückt nun verstärkt ins Visier der USA. Welche Rückschlüsse lassen sich aus dieser Entwicklung ziehen?
Das angedachte Handelsabkommen zwischen den USA und der EU bringt erhebliche Vorteile für die USA, insbesondere in den Bereichen Rüstung und Energie. So hat sich die EU verpflichtet, amerikanisches Militärgerät „in riesigen Mengen“ zu kaufen, was sich als schwerer Schlag für europäische Rüstungsfantasien entpuppen dürfte.
Der grundlegende Abriss und Neuaufbau der globalen wirtschaftlichen und diplomatischen Verhältnisse durch die aktuelle US-Administration hält unvermindert an. Mit einer für viele Europäer unbekannten Geschwindigkeit werden Themen abgeräumt, bei denen man es sich hierzulande bequem eingerichtet hatte. Das Witzeln über die US-Politik dürfte angesichts der wachsenden Erkenntnis, wer seine Ziele am Ende durchsetzt, und wer einfallslos dabei zuschaut, langsam abflauen.
Die neuen US-Zölle und Handelsabkommen setzen nicht nur China, sondern auch Europa und viele asiatische Volkswirtschaften massiv unter Druck. Während Washington neue Märkte öffnet und seine Position stärkt, geraten globale Lieferketten ins Wanken. Was das für Exporte, Wachstum und geopolitische Stabilität bedeutet, erfahren Sie hier!
Endlich gute Nachrichten! Der DAX tanzt, in den Chefetagen steigt die Stimmung, als hätte man Red Bull in die Druckerfarbe gemischt. Milliarden stehen im Schaufenster, bereit, „verbaut“ zu werden. Man denkt: Nach einer langen Nacht politischer Irrlichter dämmert der Morgen. Nur fragt man sich: Ist das die Sonne – oder brennt es schon?
Neue EU-Vorgaben verändern den Immobilienmarkt radikal – doch die Bundesregierung liefert widersprüchliche Signale. Während Eigentümer mit wachsendem Sanierungsdruck kämpfen, ignorieren Ministerien zentrale Zielkonflikte. Thomas Trepnau analysiert, was jetzt auf Eigentümer und Käufer zukommt – und warum Planbarkeit zur Mangelware wird.
Die USA verlangen 30 % Zoll auf EU-Exporte – was auf den ersten Blick nach einer harten Verhandlungsposition aussieht, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als ökonomischer Affront. Denn: Das geplante Zollvolumen von rund 160 Mrd. EUR übersteigt den EU-Überschuss im Handelsaustausch mehr als um das Dreifache. Das ist nicht Verhandlung auf Augenhöhe – das ist Wirtschaftskrieg mit Ansage. Die EU steht jetzt vor der Frage: standhalten oder unterwerfen?
Die USA haben die Kontrolle über ihre Südgrenze zurückgewonnen – mit harter Hand. Seitdem das Militär die Oberaufsicht übernommen hat, ist der Migrantenstrom fast versiegt. Warum die Lage sich so drastisch gewendet hat – und was das für die nächsten Monate bedeutet.
Während sich die Zeichen für eine vorsichtige Entspannung zwischen den USA und China verdichten, wächst in Europa die Angst vor industrieller Erosion. Lockerungen von US-Ausfuhrrestriktionen deuten auf Verhandlungsspielräume hin – doch in der EU überwiegen Sorgen, ob man im neuen Handelsgefüge noch mithalten kann.
US-Aktien im Aufwind, Euro überraschend stark – und politische Spannungen mischen die Karten neu. Trotz uneinheitlicher Märkte und geopolitischer Risiken zeigen sich US-Aktien freundlich. Eine anziehende Euro-Stärke, zähe Zollverhandlungen und neue Konjunktursignale werfen Fragen auf: Wie stabil ist die Lage wirklich – und welche Anomalien deuten auf tieferliegende Spannungen?
Ganze 13 Prozent hat er seit Jahresbeginn gegenüber dem US-Dollar zugelegt – und auch gegenüber anderen Währungen zeigt er Muskeln. Das klingt beeindruckend. Zumindest für Menschen, die morgens beim Kaffee gerne FX-Charts frühstücken. Der gemeine Bürger hingegen steht beim Discounter an der Kasse, starrt auf den Kassenzettel und fragt sich: „Starker Euro? Warum kostet der Käse dann 4,99 – und das Toilettenpapier so viel wie früher das Abendessen?“ Gute Frage. Die ehrliche Antwort: Weil dieser Euro-Erfolg mit uns ungefähr so viel zu tun hat wie der Literaturnobelpreis mit dem Twitter-Account von Friedrich Merz.
Entspannung im Nahost-Konflikt gibt den Märkten Auftrieb – Nach diplomatisch abgestimmten Reaktionen Irans auf US-Stützpunkte signalisiert Washington Gelassenheit. Die Märkte werten das als Deeskalation. Gleichzeitig bleibt die Straße von Hormus ein geopolitischer Risikofaktor. In Europa rückt der Airbus-Erfolg ins Licht – ein Weckruf für digitale Souveränität?
Der DAX markiert ein neues Allzeithoch, China senkt überraschend die Prime Rates – und zwischen EU und Großbritannien bahnt sich eine neue Ära der Kooperation an. Während geopolitische Spannungen weiter schwelen, mehren sich in Deutschland positive Wirtschaftsdaten – doch ohne Reformen bleibt der Aufschwung eine Ausnahme, denn die strukturellen Probleme sind weiter ungelöst!
Zwischen zähen Verhandlungen und geopolitischem Kalkül könnte ein Friedensschluss in der Ukraine Europa die Möglichkeit eröffnen, eigene Interessen neu zu justieren – inklusive einer strategischen Rückkehr zu bezahlbarer Energieversorgung. Wie wird Brüssel reagieren?
Donald Trump verschärft den Handelsdruck auf Kanada weiter und fordert wirtschaftliche sowie sicherheitspolitische Zugeständnisse. Mark Carney als neuer Premierminister will sich wehren, doch die USA haben bekanntlich den längeren Hebel. Während Vergeltungszölle verhängt werden, verweist Trump weiterauf die mögliche Eingliederung Kanadas als 51. Bundesstaat. Eine geopolitische Zerreißprobe.