Seit Frühjahr bewegt sich die Inflation in der Eurozone eng um den Zielwert der EZB von zwei Prozent. Daher belässt sie ihren Einlagenzins ebenso unspektakulär bei zwei Prozent. Mit Blick auf die wenig dynamischen Wachstumsaussichten der Eurozone, speziell in Deutschland, und den starken Euro muss beim Zinssenkungszyklus theoretisch noch nicht das letzte Wort gesprochen sein. Für Zinserhöhungen spricht dagegen praktisch nichts.
Am Donnerstag und Freitag haben die EZB und die Bank of Japan ihre Zinsentscheide bekannt gegeben, woraufhin sich die Börsen zum Ausklang der Woche freundlich zeigen. Unter dem Strich kann gesagt werden: 2025 war ein gutes Aktienjahr und die Kursentwicklung steht ordentlichen Weihnachtsgeschenken nicht im Weg. Christoph Leichtweiß blickt im Video derweil schon einmal in Richtung des Jahres 2026 und wirft zudem die Frage auf, ob Gold noch als Diversifikation im Portfolio taugt.
Zum letzten Mal blickt Folker Hellmeyer in diesem Jahr auf Politik und Märkte. Dabei zeigt sich eine Entspannung an den Börsen und zum Teil auch in der EU. Beim Thema des eingefrorenen russischen Vermögens hat der Staatenbund den am wenigsten schädlichen Weg gewählt, doch EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen droht deshalb nun mit einem „Endlos-Gipfel“. Was es damit auf sich hat und was die Politik für ein besseres Jahr 2026 bräuchte, erfahren Sie in diesem Beitrag.
In den USA herrscht erneut Sorge über eine KI-Blase an den Märkten und das Sentiment stellt sich auf Angst. Gleichzeitig werden heute wichtige Daten in Form der US-Verbraucherpreise und des Zinsentscheides der EZB erwartet. Martin Utschneider erklärt im Video, worauf sich Anleger einstellen müssen, und zeigt, wie es mit dem Ölpreis weitergeht.
Trotz der Aussicht auf eine potenzielle Zinssenkung in den USA um 25 Basispunkte bleibt die Stimmung bei den Investoren weiter auf Angst. Auch geopolitisch bleibt die Lage weiter angespannt, denn Trump macht eine Kampfansage an Europa. In dieser Situation fordern einige Stimmen die Bundesregierung zu mehr Distanz zur USA auf, allerdings hat Deutschland mit eigenen Problemen im Inland und insbesondere in der eigenen Wirtschaft zu kämpfen. Martin Utschneider erklärt im Video was dahintersteckt und was die Situation für Investoren bedeutet.
Aktien aus Europa und Deutschland scheinen vermeintlich weniger bedeutend gegenüber denen Amerikas zu sein, die über Glamour-Faktoren wie High-Tech verfügen. Doch obwohl unsere politischen Eliten Reformen schleifen lassen, hat auch Aktien-Europa gute Kurschancen. Unter anderem profitieren exportorientierte Titel neben ihren unbestrittenen Fundamentalqualitäten von der weltwirtschaftlichen Stabilisierung. Zudem entkommen sie wie Fluchttiere den Niederungen europäischer Politik.
Der Berichterstatter des EU-Parlaments zum digitalen Euro, Fernando Navarrete Rojas, hat dem zuständigen Ausschuss den Entwurf einer Stellungnahme zu den Plänen der EU-Kommission vorgelegt. Darin wird die Kommission aufgefordert, sich zunächst auf einen digitalen Euro für den Geldverkehr zwischen Banken und auf einen Offline-Digitaleuro für das breite Publikum zu konzentrieren. Sinn und Notwendigkeit eines Online-Digitaleuros in Konkurrenz zu vorhandenen privaten Bezahlsystemen werden dagegen angezweifelt. Ein Gastbeitrag von Dr. Norbert Häring.
Wegen ausgeglichenen Preis- und Wirtschaftsdaten hat es die EZB mit weiteren Zinssenkungen nicht eilig. Die Fed dagegen senkt ihren Leitzins zum zweiten Mal in Folge um 0,25 Prozentpunkte auf vier Prozent und weitere Lockerungen sind zu erwarten. Die Inflation bleibt zwar hartnäckig hoch. Doch genießen ein schwächerer Arbeitsmarkt und potenzielle Finanzrisiken Priorität. Und mit der Beendigung des Quantitative Tightening wird auch Liquidität wieder zu einem positiveren Faktor für die Aktienmärkte.
Jerome Powell, Chef der US-Notenbank, galt einst als stolzer Währungshüter – ein Mann mit Rückgrat, mit Verstand, mit der Hand am Zinshebel wie ein Lotse am Steuerrad. Okay, das mit der Inflation übt er noch. Heute gleicht er eher einem abgerichteten Schoßhund, der nach endlosen Kommandos endlich „Sitz!“ macht, während sein Herrchen Donald Trump zufrieden den Bauch krault. Neun Monate lang Dauerbeschimpfung – „Feind!“, „Versager!“, „Verräter!“ – und siehe da: Der brave Jerome senkt die Zinsen. Um 25 Basispunkte. Das ist weniger Geldpolitik als Nagelpflege – aber mit Beigeschmack. Nun etwas offizieller verpackt als früher.
Der Druck auf den Kryptomarkt nimmt immer weiter zu. Die ersten Analysten sprechen bereits von einem kommenden Crash. Wo liegt momentan das wirkliche Problem? Im zweiten Teil des Videos werfen wir einen Blick auf den Funktionsumfang des E-Euro. Was ist bekannt und wie wird er sich im Alltag in die bestehenden Zahlungsmöglichkeiten integrieren?
Die offiziellen Inflationsdaten für Deutschland und die Eurozone sehen gut aus – doch unter der Oberfläche lauern durchaus neue Risiken. Trotz Zielerreichung dürfte die EZB also auf Sicht vorsichtig bleiben. Warum eine schnelle Zinssenkung wohl nicht zu erwarten ist – und welche Entwicklungen doch für eine geldpolitische Kehrtwende sorgen könnten.
Am Freitag wurde „unsere“ Schuldenuhr 30. Herzlichen Glückwunsch, du leuchtendes Mahnmal deutscher Finanzvergesslichkeit. Seit 1995 blinkt sie unermüdlich vor sich hin – erst still und meistens ignoriert. Damals bei 1.000 Milliarden Euro gestartet, steht sie heute bei rund 2.549 Milliarden. Ohne Schattenhaushalte. Das sind doch nur 0,002549 Billiarden Euro – klingt niedlich, ist aber eine atomar verpackte Haushaltssprengladung.
Nachlassende Inflation und handelsbedingte Konjunkturrisiken veranlassen die EZB, ihren Einlagenzins das achte Mal auf nun zwei Prozent zu senken. Mit Aussagen zu weiteren Zinssenkungen hält sie sich zwar zurück. Doch zur Düngung der noch sehr zarten Konjunkturpflänzchen und auch zur Entlastung der überschuldeten Euro-Staaten kommt sie an mindestens einer weiteren Zinssenkung nicht vorbei. Die finanzsensiblen Werte der zweiten Aktienreihe wird es freuen.
Trotz starker Wirtschaftsdaten kippt die Marktstimmung aufgrund eines massiven Eklats zwischen Trump und Musk, der kurzfristig alles überschattet. Zugleich bringt die EZB mit der Zinssenkung neuen Schwung, während das US-Handelsdefizit spektakulär einbricht. Politische Risiken bleiben aktuell das Zünglein an der Waage.
Der DAX erklimmt ein neues Allzeithoch – aber Euphorie bleibt aus. Trotz anhaltender geopolitischer Brüche – etwa zwischen USA und EU – setzt sich der stille Aufwärtstrend fort. Im Fokus stehen nun die EZB-Zinssenkung und eine überraschend starke BIP-Prognose in den USA. Ein vermeintlich ruhiger Markt – doch die Unterströmung ist alles andere als stabil.
Rückblick US-Börsen: Zollunklarheiten belasten zum Wochenausklang / Volkswirtschaft & Konjunktur: Rede von EZB-Chefin Christine Lagarde / DE-Quartalszahlen: YOC AG im Fokus / Politik: Trump gewährt der EU Zollaufschub / Gute Idee am Morgen: Analog Devices Inc. / Chartbilder: Hang Seng, Euro Bund-Future, 10-Jahres Bundesanleihe / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: aufwärts, Aktien USA: aufwärts, Aktien Asien: divergent, Bitcoin und Ethereum: aufwärts, Euro“familie“: seitwärts, Euro-Bund Future: seitwärts, Gold und Silber: seitwärts, WTI und Brent: seitwärts
Rückblick US-Börsen: Hoffnung durch Handelsgespräche zwischen den USA und Japan / Volkswirtschaft & Konjunktur: US-Einzelhandelsumsätze und Manufacturing-Index, EU-Verbrauchervertrauen / US-Quartalszahlen: Tesla im Fokus / DE-Quartalszahlen: SAP SE / Geld-Politik: Donald Trump attackiert Jerome Powell und lobt die EZB / Gute Idee am Morgen: Gold (USD) / Chartbilder: Gold (USD), Silber (USD), Bitcoin (USD) / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: uneinheitlich, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: seitwärts, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum uneinheitlich, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber aufwärts
Im aktuellen Clinch um Zölle, Energie und sonstige geopolitische Streitereien wird mancherorts von einer Renaissance Europas als „Global Player“ fabuliert. In der Debatte gehen jedoch zahlreiche große und kleine Details unter. Einer der oft ignorierten Knackpunkte hat einen Umfang von mehr als 5 Billionen US-Dollar.
Gigantisch hohe Ausgabenprogramme werden die Wirtschaftsaussichten in der Eurozone aufhellen. Eine markante Nebenwirkung wird steigende Inflation sein. Daher hält sich die EZB auf der aktuellen Sitzung mit Aussagen zu weiteren Zinserleichterungen bedeckt. Doch wird sie an einer geldpolitischen Unterstützung der noch zarten Konjunkturpflänzchen und der überschuldeten Euro-Staaten kaum vorbeikommen.
Rückblick US-Börsen: Zollaufschub bei drei Autoherstellern und maue Arbeitsmarktdaten stützen die Märkte / Volkswirtschaft & Konjunktur: EZB-Zinssitzung & Pressekonferenz / US-Quartalszahlen: JD com, HP, Broadcom, Costco Wholesale / DE-Quartalszahlen: Deutsche Post und Deutsche Lufthansa im Fokus / Gute Idee am Morgen: Evonik Industries AG / Chartbilder: Hang Seng, Euro Bund-Future / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: uneinheitlich, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: uneinheitlich, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum aufwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future abwärts, Gold und Silber seitwärts
Volkswirtschaft & Konjunktur: Einkaufsmanagerindizes USA, Europa und Deutschland / Geldpolitik: Fed und EZB vor Zinswende? / Politik: Fehlende Wahlunterlagen im Ausland und aktuelle Prognosen / US-Quartalszahlen: Berkshire Hathaway im Fokus / Gute Idee am Morgen: Schneider Electric / Chartbilder: Hang Seng, 10y-Bundrendite (DE), 10y-Treasuries (USA), S&P 500, Nasdaq 100 / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: aufwärts, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum uneinheitlich, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber seitwärts
Während die europäischen Märkte unter geopolitischen Spannungen und EZB-Signalen leiden, sorgt Trump mit neuen Ankündigungen für Aufsehen: Steuererleichterungen, Zölle und drastische Einsparungen stehen auf seiner Agenda. Doch was bedeutet das für die Wirtschaft? Ein Blick auf die Folgen – auch für Deutschland, wo sich der Auftragsbestand dank Inlandsnachfrage leicht erholt.
Inflation UK: Kerninflation lässt aufhorchen & Parallelen zu den 70er Jahren ? / EZB: Ist der Zinssenkungspfad doch nicht so sicher? / Anlagestrategie: Überlegungen für Geldmarkt & Anleihen
Rückblick US-Börsen: Die großen Indizes machten ihre Verluste vom letzten Freitag teilweise wieder wett. Investoren spürbar unbeeindruckt von neuen Zöllen. / US-Quartalszahlen: Coca Cola Co. im Fokus / DE-Quartalszahlen: Deutsche Börse AG im Fokus / Geld-Politik: Jerome Powell von Bankenausschuss des Senats / Gute Idee am Morgen: VISA Inc. / Chartbilder: PHLX Semiconductor vs. Nasdaq 100, Gold (USD) / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: seitwärts, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum aufwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber uneinheitlich
Während die Aktienmärkte größtenteils zulegen, bleiben Dow Jones, Nikkei und andere Indizes im Minus. Gold und Silber sind weiter gefragt. Blick nach Deutschland: Nie zuvor haben so viele Unternehmen wie im Januar im Wohnungsbau laut IFO-Barometer über fehlende Aufträge geklagt. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer blickt pessimistisch auf die Konjunktur und prognostiziert für dieses Jahr einen Rückgang des BIP um 0,5 %. Sollte sich diese Prognose bewahrheiten und die BIP-Prognose des IWF für die Weltwirtschaft eintreten, ergäbe sich für den Dreijahreszeitraum ein Wachstum des Welt-BIP um 9,8 % und ein Minus in Deutschland von 1 %. Diese Zahlen sprechen für sich!
Die EZB senkt den Leitzins um 0,25%, doch die Märkte bleiben skeptisch – Gewinnmitnahmen zeigen anhaltende Unsicherheiten. Während Deutschland mit schwachen BIP-Daten und einer kriselnden Elektronikbranche kämpft, verstärkt Trump den globalen Handelsdruck mit neuen Zolldrohungen. Welche Folgen hat das für Märkte, Inflation und den Wirtschaftsstandort Deutschland?
Schöner Jahresstart für Aktien / Weltaktienindex - Risikoprämie Fehlanzeige / EZB: Schwache Wirtschaft & Kein Stress im System - weitere Zinsschritte zu erwarten / Eurokrise in Sicht? Blick nach Italien / Kreditvergabe Eurozone
Rückblick US-Börsen: Unveränderte Leitzinsen sorgten für Enttäuschung und Unmut bei Donald Trump / US-Quartalszahlen: Mastercard, Visa, Apple, Intel… / Europäische Quartalszahlen: Deutsche Bank / Volkswirtschaft: EZB-Zinsentscheid, BIP-Daten zu Deutschland und USA / Gute Idee am Morgen: adesso SE / Chartbilder: EUR/USD, 10y-Bundrendite / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: uneinheitlich, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum aufwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber seitwärts
Die Aktienmärkte zeigen sich zuversichtlich im Vorfeld der Entscheidungen der SNB und der EZB, die die Leitzinsen voraussichtlich um 0,25% anpassen werden. In den USA beruhigt die erwartete Inflationsrate die Märkte, während das Haushaltsdefizit mit 367 Mrd. USD im November ein neues Rekordniveau erreicht. Auf geopolitischer Ebene bleiben die Haltung des Westens zu Syrien und die Frage des Völkerrechts kritisch; sie könnte auch die wirtschaftliche Zukunft Europas und die globalen Wachstumschancen beeinflussen.
Rückblick US-Börsen: Hoffnung auf eine Zinssenkung der US-Fed manifestiert sich immer weiter / Geldpolitik: EZB-Zinssitzung am Nachmittag / Geopolitik: Syrien- Quo Vadis? / Quartalszahlen: USA/international: Broadcom im Fokus / Gute Idee am Morgen: Northern Data AG / Chartbilder: Zehnjahrs-Bundrendite, Zehnjahres-Rendite Frankreich / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: uneinheitlich, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum uneinheitlich, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber uneinheitlich
Die Verbraucherpreise steigen moderat, doch die Reallohnverluste der letzten Jahre sind noch lange nicht ausgeglichen. Was bedeuten diese Entwicklungen für Ihre Finanzen? Erfahren Sie, wie Geldmarktfonds, Anleihen und eine kluge Diversifikation Ihrer Bankeinlagen helfen können, Risiken zu minimieren und Renditen zu sichern.
Der Finanzmarkt reagierte verhalten auf die erwartete Senkung seitens der EZB. Fakt ist, dass die EZB erst das Momentum des Anstiegs, dann des Rückgangs der Inflation unterschätzte! Die harten Daten holen uns ein: Das Auftragspolster der Industrie ist per August, auch wegen der schwierigen Lage der Autobranche, laut Statistischem Bundesamt enger geworden. Die BIP-Prognose 205 steht auf tönernen Füßen. Lediglich eine Befriedung des Ukrainekriegs könnte hieran etwas ändern, ansonsten wird sich die Lage nicht bessern. Wofür steht Trump nochmal? Und was würde sich unter Harris ändern?
Heute steht die EZB-Ratssitzung im Fokus, nachdem der Finanzmarkt zuletzt keine klare Linie zeigte. Eine Zinssenkung um 0,25% bei dem Leitzins als auch Anlagezins gilt aus ausgemacht, die laut Folker Hellmeyer auch überfällig ist. Japan geht eigene Wege: Die japanische Regierung will die Konjunktur mit einem großen Ausgabenpaket unterstützen. Das Thema Staatsverschuldung bleibt allerdings extrem kritisch und wird voraussichtlich kritischer. Der IWF hat in einer aktuellen Mitteilung das Thema überbordender Staatsverschuldungen angesprochen. Bisher sind die Märkte darauf nicht angesprungen. Das muss nicht so bleiben...
Rückblick US-Börsen: US-Börsen haussieren bei rückläufiger Volatilität weiter / Volkswirtschaft: US-Einzelhandelsumsätze und Philadelphia-Fed-Index für Oktober / Quartalszahlen: USA: Netflix im Fokus, Deutschland: Quo Vadis Sartorius? / Geo-Politik: Chinas Rhetorik wird „gewaltiger“, Selenskyj fordert NATO und die Verlagerung der Kämpfe auf russisches Gebiet / Gute Idee am Morgen: Puma SE / Chartbilder: Euro (USD), Gold (USD), US-Volatilität / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: uneinheitlich, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum uneinheitlich, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber seitwärts
Es hat wieder mal wie aus Kübeln geschüttet. In den USA tobte ein Hurrikan, während wir im Oktober mit bis zu 20 Grad in dieser Woche fast karibische Temperaturen genießen. Im Garten meines Nachbarn wächst eine Bananenstaude! Wer hätte gedacht, dass Deutschland mal die Tropenrepublik Europas wird? CO2? Ach, das machen doch die anderen, wir sind die Klimaretter!
Rückblick US-Börsen: Gier und steigende Kurse bestimmten zum Wochenschluss das Bild an den US-Märkten / Volkswirtschaft: Chinesische Fundamentaldaten mit gesunder Skepsis zu betrachten / China-Politik: Chinesische Regierung mit „eindeutigen“ Zweideutigkeiten / Gute Idee am Morgen: MicroStrategy Inc. / Chartbilder: CAC 40, CAC 40 im Vergleich, Hang Seng / EU-Politik: Frankreich droht die Zahlungsunfähigkeit, EZB „muss“ nun wohl die Zinsen senken, von „kann“ ist weniger die Rede / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: uneinheitlich, WTI und Brent abwärts, Bitcoin und Ethereum aufwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber uneinheitlich
Während der Chef der US-Notenbank die US-Zinssenkungsphantasien einfing, ließ EZB-Chefin Lagarde verlautbaren, dass sie erwartet, dass sich die wirtschaftliche Erholung mit der Zeit verstärken wird. Entscheidend ist, dass Frau Lagarde damit faktisch eine Vorfestlegung für die Oktobersitzung lieferte! Immer weniger Unternehmen in Deutschland wollen ihre Preise erhöhen. Der Großhandel erwartet einen Umsatzrückgang von circa 2% und macht dafür die Wirtschaftspolitik der Ampel-Koalition mitverantwortlich. Der BGA-Klimaindikator habe aktuell einen neuen Tiefstand erreicht, der deutlich unter dem Tiefstand in der Finanzskrise 2009 und ebenfalls unter dem Tiefpunkt der Corona-Krise 2020 liegt, was etwas über die Schwere des Problems aussagt.
Die Leitzinssenkungen der EZB, die erwartet wurden, kamen an den westlichen Aktienmärkten positiv an. In Fernost dominierten dagegen negative Vorzeichen, der Goldpreis stieg auf ein neues Allzeithoch. Die US-Haushaltslage "glänzt" mit dem höchsten Defizit seit September 2022. Derweil stellt der Schweizer Bankenverband die Sanktionspolitik der Schweiz infrage, da diese entweder nicht oder gar teilweise das Gegenteil (be)wirkten. Es herrscht Sorge, dass Kunden aus dem globalen Süden angesichts der bisherigen Sanktionspolitik Vermögen abziehen könnten...
Rückblick US-Börsen: US-Aktienmärkte positiv – Verunsicherung trotzdem aller Orten / Geld-Politik: EZB senkt Leitzins wie erwartet um 0,25 Prozent – Christine Lagarde mit zweideutigem Ausblick / Volkswirtschaft: Konsumklimaindex der Uni Michigan im Fokus / Quartalszahlen: Keine richtungsweisenden Daten im Kalender / Gute Idee am Morgen: Zscaler Inc. – spekulative Idee / Chartbilder: Euro (USD), Gold (USD, Eurostoxx 50) / US-Politik: Republikaner zeigen sich nach TV-Duell nervös und dünnhäutig / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: uneinheitlich, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum seitwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber seitwärts
An den Finanzmärkten kam es vor dem "Zinssenkungstag" der EZB weitestgehend zu freundlichen Entwicklungen und die Aktienmärkte legten zu. Die Daten und Nachrichten aus Deutschland bleiben hingegen wenig erbaulich. Der „Ausverkauf“ schreitet voran. DB-Schenker soll an die dänische DSV gehen, der Bund verkauft ein Commerzbank-Aktienpaket an Unicredit, der Übernahmepläne unterstellt werden. Die Zahl der Firmenpleiten ist laut Statistischem Bundesamt im 1. Halbjahr 2024 um knapp ein Viertel (!) gestiegen. Die Stimmung in der Chemiebranche hat sich laut IFO-Barometer aufgehellt, verweilt jedoch weiterhin im negativen Terrain.
Wenig Drama an den Märkten, Notenbanken im Zinssenkungsmodus: Donnerstag: EZB-Zinsentscheid, Fed nächsten Mittwoch - 3-Monats-T-Bills im Blick behalten! Wären 0,5 % Senkung ein Rezessionssignal? Mehr als die Hälfte der jap. Carry–Trades aufgelöst: Liquiditätsentzug, das Geld fehlt im Markt / Chinas Exporte legen deutlich zu, Importe sinken leicht / Entwarnung? US-Verbraucherkredite doppelt so hoch ausgefallen wie erwartet! / KI: Apple präsentiert iPhone 16 – kein richtiger Burner, mögliche Steuernachzahlung von 13 Mrd. Euro an EU / Huawei bringt dreifach faltbares Smartphone – 3 Millionen Vorbestellungen…
Nikkei stark im Minus; US-Börsen rot; USD/EUR, Gold, Anleihen relativ stabil; Bitcoin und Öl schwach / Zinsschritte von EZB (0,25 %) und FED (0,5 %) bereits eingepreist / Klumpenrisiko: Nvidia-Zahlen – riesiges Aktienrückkaufprogramm: Was sind die Gründe hierfür? Auswirkungen fraglich, dies sorgt für deutliche Verluste / Fraglicher Umgang mit dem Wahlergebnis - Wie will die CDU aus der Bredouille herauskommen und wie löst man ein solches Problem auf Bundesebene 2025?
Nach dem Black Monday am 5. August haben sich die Aktienmärkte spürbar erholt. Die Weltkonjunktur dümpelt zwar, doch beruhigt dies immerhin den Inflationsdruck. Tatsächlich steht die US-Notenbank unmittelbar vor der Leitzinswende nach unten. Auch andere Risiken für die Kapitalmärkte wie das Stottern der japanischen Liquiditätsmaschine werden offensichtlich nicht so heiß gegessen, wie sie Anfang des Monats noch gekocht wurden.