Es erfolgt ein Blick auf die amerikanischen Staatsanleihemärkte, an denen das US-Finanzministerium in der vergangenen Woche neue Schuldpapiere mit verschiedensten Laufzeiten in einem finanziellen Gegenwert von 743 Milliarden US-Dollar platzierte. Welche Dinge ließen sich in diesem Zuge im Detail beobachten? Und welches Fazit lässt sich aus diesen Beobachtungen ziehen?
Trotz niedriger als erwarteter Inflationsdaten spitzt sich die Situation bei den US-Staatsanleihen angesichts der neuen Eskalation im Iran und der Angst vor einer neuen Teuerungswelle zu. Roman Baudzus mit einer Analyse.
Während der Iran-Krieg weiter aufflammt und den DAX nach unten drückt, stehen bei Anlegern vor allem die beginnende Earnings Season und die um 14:30 Uhr erwarteten US-Verbraucherpreise im Fokus. Rüdiger Born klärt im Video, was bei diesen Ereignissen wichtig ist und worauf Anleger außerdem schauen sollten.
Der DAX befindet sich aktuell in einer Aufholjagd zu den US-Indizes, wodurch die Marke von 26.000 Punkten in den Fokus rückt. Am Dienstag sieht es aber nicht so aus, als würde diese fallen. Rüdiger Born wirft im Video einen Blick auf die Hintergründe sowie alle weiteren wichtigen Nachrichten des Tages. Unter anderem im Fokus stehen SpaceX, der Yen, Gold, Bitcoin und die US-Zinsen.
Sommermärchen ist für mich der passende Begriff für eine freundliche US-Geldpolitik, die Anlegern über Jahrzehnte bestes Börsenwetter beschert hat bzw. bei Krisen-Tiefs schnell für neue Hochs sorgte. Jetzt jedoch gibt sich der neue Fed-Präsident, Kevin Warsh, überraschend als markanter Inflationsbekämpfer. Ist die ewige sunshine rally durch die Fed vorbei?
Ist Kevin Warsh als neuer US-Notenbankchef doch weniger Taube und mehr Falke? Auf ihrer letzten Sitzung hat die Fed zwar ihre Inflationsprognosen angehoben und zeigt sich auch in den Zinsprojektionen kritischer. Inflationskümmernde Glaubwürdigkeit legt der Neue bei der Fed bislang dennoch lediglich theoretisch an den Tag, nicht in praktischem Handeln und schon gar nicht mit Zinsrestriktionen.
Nach der Fed-Entscheidung am Mittwochabend befinden sich die Märkte noch auf Richtungssuche, denn der neue Notenbank-Chef Kevin Warsh hat für einige wesentliche Veränderungen gesorgt. Folker Hellmeyer wirft im Beitrag einen genauen Blick auf seine neue Herangehensweise. Außerdem im Fokus: Deutschlands Handwerk, das deutlich Federn lassen muss.
Wird der neue Fed-Präsident im Vergleich zu Amtsvorgänger Jerome Powell eine freizügigere Geldpolitik betreiben? Immerhin wurde er durch taubenhafte Äußerungen zum Wunschkandidat Präsident Trumps, der ein glühender Anhänger von Zinssenkungen ist. Oder steckt in Warsh doch mehr Falke drin als draufsteht? Kann sich die US-Notenbank überhaupt noch restriktive Geldpolitik erlauben?
Noch zu Jahresbeginn rechneten viele Anleger mit mehreren Zinssenkungen in den USA. Doch die Signale vom Anleihemarkt sprechen inzwischen eine ganz andere Sprache: Statt Lockerungen rücken sogar mögliche Zinserhöhungen wieder in den Fokus. Welche Konsequenzen ergeben sich hieraus?
Die 4 Tech-Giganten Meta, Amazon, Alphabet und Microsoft haben am Mittwochabend ihre Quartalszahlen gemeldet. Dirk wirft im neuen Video einen genaueren Blick auf die Ergebnisse und auf die Geschehnisse an den Börsen. Ein Must-Watch für alle, die wissen wollen, was bei den Megacaps jetzt wirklich passiert.
An den Märkten ist aktuell viel los. Nach dem Fed-Zinsentscheid, den Quartalszahlen einiger Tech-Giganten, Iran-News und vielem mehr blickt Christoph Leichtweiß auf die Situation an den Märkten. Er erklärt, was jetzt wirklich wichtig ist, unter anderem im Kontext des um 14:30 Uhr anstehenden Zinsentscheids der EZB, und wie sich Anleger jetzt aufstellen sollten.
Eine mögliche Eskalation im Iran-Krieg lässt den Ölpreis auf Rekorde explodieren, der deutsche Arbeitsmarkt steht unter Druck und die Zahlen der Tech-Giganten sorgen nicht für positive Dynamik an den Märkten. Was in dieser angespannten Situation jetzt wichtig ist und welche Daten relevant sind, klärt Folker Hellmeyer in diesem Beitrag.
Im aktuellen Tagesausblick ordnet Oliver Roth die scheinbare Marktentspannung ein: Während Anleger kurz durchatmen und die Fed im Fokus steht, sorgt vor allem der Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus der OPEC für eine geopolitische Verschiebung mit weitreichenden Folgen für Ölpreis, Märkte und Machtverhältnisse. Gleichzeitig bleibt das Risiko bestehen, dass die Märkte durch die anhaltenden Spannungen jederzeit wieder unter Druck geraten.
Am Mittwoch kommt eine Fülle neuer Daten auf die Börse zu. Neben wichtigen Quartalsberichten (Amazon, Alphabet, Meta und Microsoft) gibt außerdem die Fed ihre Zinsentscheidung bekannt. Folker Hellmeyer zeigt auf, was vor der Publikation dieser Meldungen wichtig ist, und wirft einen Blick auf alle weiteren wichtigen Fragen des Tages, unter anderem darauf, wann es an den Rentenmärkten kritisch werden könnte.
In der Theorie sind Geldpolitiker die Gralshüter der Preisstabilität. Früher hat die Deutsche Bundesbank dieses Ziel auch praktisch sehr konsequent verfolgt. Hört man auf ihre aktuellen Äußerungen, scheinen die Notenbanken die Fahne der Stabilitätsmoral weiterhin hochzuhalten. Gezwungenermaßen führen die immer schwierigeren konjunkturellen und finanziellen Rahmenbedingungen jedoch auch zu immer mehr Abweichungen zwischen Wort und Tat.
Die Märkte atmen auf – zumindest für heute. Der leicht nachgebende Ölpreis und grüne Vorzeichen aus Asien sorgen für eine zaghafte Erholung, doch die Unsicherheit bleibt: Der Iran-Konflikt, hartnäckige Inflationsdaten und das Damoklesschwert der Zölle halten die Federal Reserve Bank in der Warteschleife. Oliver Roth erklärt, warum der DAX dennoch mit einem Plus in den Tag startet, was der dramatische Gewinneinbruch bei Porsche über die Risiken einer zu starken Abhängigkeit von den Märkten in den USA und China verrät – und weshalb die aktuelle Erholung an den Märkten so fragil ist wie ein Waffenstillstand.
An den Märkten bleiben aktuell sowohl die großen Bewegungen als auch die ganz entscheidenden Nachrichten aus. Auch die Fed-Protokolle lieferten keine Überraschung und dämpften die Erwartungen an allzu starke Zinssenkungen. Christoph Leichtweiß blickt genauer darauf, was das für Anleger bedeutet. Außerdem im Fokus: Unternehmensanleihen, die Bewertung des Marktes im Vergleich zur Dotcom-Blase und steigendes Interesse an Mid-Cap-Aktien.
Der Wochenstart steht im Zeichen neuer Unsicherheit: Die Nominierung von Kevin Warsh verunsichert US-Anleger, Tech-Schwergewichte belasten die Indizes und wichtige Konjunkturdaten wie der ISM rücken in den Fokus. Martin Utschneider ordnet ein, warum DAX, Gold, Silber und Öl nach den heftigen Bewegungen weiter auf dünnem Eis stehen – und weshalb in dieser Phase besonnenes Vorgehen und konsequentes Risikomanagement wichtiger sind als schnelle Reaktionen.
Die Vereinigten Staaten steuern wirtschaftspolitisch in eine neue Phase des Protektionismus. Ein schwächerer US-Dollar, strategische Rohstoffreserven und der offene Konflikt mit China verschärfen globale Spannungen – mit weitreichenden Folgen für Handel, Inflation und die Stabilität des Finanzsystems.
Die US-Notenbank lässt die Zinsen unverändert – und die Märkte reagieren erleichtert, aber ohne Euphorie. Martin Utschneider ordnet die Fed-Entscheidung, die aktuellen US-Daten, die laufende Berichtssaison sowie die Entwicklungen bei Aktien, Gold, Silber, Dollar und Bitcoin ein und erklärt, warum die Märkte (ex Edelmetalle) derzeit eher seitwärts tendieren als neue Impulse zu setzen.
Die Aktienmärkte starten freundlich in den Tag, gestützt von einer soliden Berichtssaison und starken Zahlen aus dem Technologiesektor. Gleichzeitig nehmen politische Spannungen in den USA, Zweifel an der Unabhängigkeit der Fed und die Dollarschwäche zu. Gold profitiert davon deutlich – und sendet ein klares Signal zum Zustand des Vertrauens in die amerikanische Finanzarchitektur...
Zarte geopolitische Entspannung im Iran, zunehmende Spannungen um Grönland – und dominierende Gewinnmitnahmen und Zurückhaltung an den Märkten: Folker Hellmeyer ordnet die roten Vorzeichen an den Aktienmärkten, die Stärke der US-Wirtschaft, den Rückgang der Anleiherenditen sowie die strategischen Verschiebungen in der globalen Geopolitik ein. Ein nüchterner Blick auf Macht, Interessen und Kapitalströme.
Unsicherheit, Nervosität und steigende Volatilität prägen die Märkte. Martin Utschneider ordnet im Tagesvideo zum Donnerstag die jüngsten Entwicklungen rund um US-Inflation, schwache Quartalszahlen großer Banken und die Signale der US-Notenbank ein. Im Fokus stehen zudem der Philly-Fed-Index, der „Januar-Effekt“, wichtige Chartmarken bei Öl, Gold, Silber, Bitcoin & DAX sowie ein vorsichtiger Ausblick auf die kurzfristigen Tagestendenzen.
Rüdiger Born analysiert den Machtkampf Trump vs. Powell – und zeigt auf, warum die Frage nach der Unabhängigkeit der Fed im Kern eine Frage der Stabilität des US-Finanzsystems ist. Darüber hinaus ordnet er die neuen Iran-Zölle, die extreme Yen-Schwäche mit möglicher Interventionsgefahr und die Rekordlaune an den Börsen ein – mit seinem besonderen Blick auf Japan, der geopolitische, währungspolitische und marktstrategische Aspekte zusammenführt. Zum Abschluss richtet sich der Fokus auf den heutigen Termin um 14:30 Uhr: die US-Verbraucherpreise als möglicher Auslöser für spürbare Bewegung an den Märkten.
Am Dienstag um 14:30 Uhr gibt es neue Arbeitsmarktdaten aus den USA, die vor Weihnachten noch für Spannungsmomente an den Märkten sorgen dürften. Wichtig sind die Zahlen vor allem für die Fed, bei der sich außerdem die Frage stellt, wer im Mai den Vorsitz der Notenbank übernimmt. Aber nicht nur die US-Zentralbank, sondern auch die japanische steht diese Woche im Fokus, da am Freitag ein Zinsentscheid mit möglicherweise weitreichenden Folgen erwartet wird. Im Video ordnet Rüdiger Born die Lage ein und zeigt auf, was für Anleger heute zudem noch wichtig ist.
Die Frage, ob sich die unglaublich hohen Investitionen der Tech-Unternehmen in Künstliche Intelligenz eigentlich lohnen, wird immer lauter. Auch wenn Entlassungen und Gewinnsteigerungen mit Fortschritten durch die Technologie begründet werden, so gibt es doch einige Argumente, daran zu zweifeln. Roman Baudzus wirft einen genaueren Blick auf den KI-Hype und seine Parallelen zur Dotcom-Blase.
Alle Augen waren auf die FED gerichtet – am Ende hat sich nicht viel getan. Die Kryptomärkte sind weiterhin auf Richtungssuche. Worauf kommt es jetzt an? Im ganzen Trubel des Jahres 2025 ist El Salvador still und heimlich aus der allgemeinen Wahrnehmung verschwunden. Doch das Bitcoin Experiment ist noch lange nicht vorbei!
Am Mittwoch hat die amerikanische Notenbank die Zinsen gesenkt und gleichzeitig inoffiziell wieder ihr QE-Programm gestartet. Doch diese Entwicklungen passieren nicht vor dem Hintergrund von Arbeitsmarkt- oder Inflationsdaten. Roman Baudzus analysiert die wahren Gründe, die hinter dem Handeln der Notenbank stehen, warum die Fed die angeblich so gut laufende US-Wirtschaft zwangsläufig mit mehr Liquidität versorgen muss und welche Konsequenzen es hat, dass die Institution offensichtlich immer mehr an Unabhängigkeit verliert.
Die US-Notenbank Fed hat wie erwartet die Zinsen gesenkt, doch lange hielt der Jubel an den Märkten nicht an. Wegen schlechter Zahlen von Oracle kommen insbesondere bei den Tech-Aktien Sorgen um eine potenzielle Überbewertung von KI-Unternehmen auf. Gleichzeitig richten sich die Blicke nach Japan, wo die dortige Notenbank am 19. Dezember die Zinsen erhöhen und damit das Risiko für die Carry-Trades steigern könnte. Rüdiger Born gibt im neuen Video einen Überblick zu diesen sowie vielen weiteren wichtigen Themen und zeigt, was diese für Anleger bedeuten.
Obwohl die Inflation näher bei drei als bei zwei Prozent liegt, senkte die Fed ihren Leitzins zum dritten Mal hintereinander um 0,25 Prozentpunkte auf jetzt 3,75 Prozent. Auch 2026 bleibt sie geldpolitisch locker. Aufgrund eines weniger robusten Arbeitsmarkts und der dramatischen Staatsverschuldung werden Konjunktur- und Finanzmarktstabilität Priorität vor Preisstabilität eingeräumt. Und mit einem ab Mai 2026 neuen taubenhaften Fed-Chef bleiben US-Aktien erst recht geldpolitisch gut geschmiert.
„Kevin allein zu Haus“ war eine fiktive Komödie, „Die EU allein auf der Weltbühne“ entwickelt sich in Richtung realer Tragödie, wie Folker Hellmeyer feststellt. Im neuen Report zeigt er, warum sich Europa gerade geopolitisch immer weiter isoliert, und das trotz einer ausgemachten Wirtschaftskrise in Deutschland, die sich unter anderem in den geringen Unternehmensinvestitionen widerspiegelt. Zudem gibt es wie gewohnt alles Wichtige zu den Märkten, die am Donnerstag auf die Zinsentscheidung der Fed reagieren.
Am Mittwoch steht an den Märkten insbesondere der Zinsentscheid der Fed im Fokus, der um 20 Uhr deutscher Zeit verkündet wird. Dieses Thema hat aktuell die Sorgen um eine KI-Blase an den Märkten verdrängt, auch wenn es hier weiterhin große Fragezeichen gibt. Oliver Roth erklärt im neuen Video die Hintergründe der aktuellen Situation an den Börsen und zeigt außerdem auf, warum der DAX von sinkenden US-Zinsen profitieren könnte.
Vor der US-Zinssitzung am Mittwochabend zeigen sich die Aktienmärkte abwartend, während Silber, getrieben von der weiterhin hohen Nachfrage, auf über 60 US-Dollar schießt. Neue Daten zeigen derweil, dass es in der US-Wirtschaft läuft, aber das Bild in Deutschland weitaus weniger rosig ist. Folker Hellmeyer wirft im Beitrag einen genaueren Blick auf die Zusammenhänge und zeigt auf, warum es in der Bundesrepublik jetzt Steuersenkungen braucht.
Über die Aktienmärkte 2025 können sich Anleger kaum beklagen. Und was ist für das neue Jahr 2026 zu erwarten? Ist angesichts der vorhandenen Unsicherheiten eher Schmalhans angesagt oder behalten die Chancen wiederum die Oberhand? Mit mehr Volatilität muss gerechnet werden.
An den US-Börsen verdichten sich die Zeichen für einen Beginn der Jahresendrallye, auch wenn es diese Woche wegen Thanksgiving zu verkürztem Handel kommt. Derweil gibt es erneut wenig erbauliche Nachrichten aus der deutschen Wirtschaft, denn beim BIP gab es im Q3 kein Wachstum - immerhin sehen wir hier keine Schrumpfung mehr. Rüdiger Born ordnet alle aktuellen Themen im neuen Tagesvideo ein und liefert zudem einige spannende Nachrichten aus Japan, dem Silicon Valley & dem Rest der Welt.
Am amerikanischen Repo-Markt brach am Freitag ein neuer Rekord: Banken nahmen 50 Milliarden US-Dollar über die permanente Repo-Fazilität der Fed auf – ein Zeichen zunehmender Spannungen im Finanzsystem. Während Jerome Powell noch betont, alles unter Kontrolle zu haben, deuten weitere Warnsignale auf wachsenden Druck im Interbankenmarkt hin. Die Ruhe, die die Fed ausstrahlt, könnte also trügerisch sein.
Wegen ausgeglichenen Preis- und Wirtschaftsdaten hat es die EZB mit weiteren Zinssenkungen nicht eilig. Die Fed dagegen senkt ihren Leitzins zum zweiten Mal in Folge um 0,25 Prozentpunkte auf vier Prozent und weitere Lockerungen sind zu erwarten. Die Inflation bleibt zwar hartnäckig hoch. Doch genießen ein schwächerer Arbeitsmarkt und potenzielle Finanzrisiken Priorität. Und mit der Beendigung des Quantitative Tightening wird auch Liquidität wieder zu einem positiveren Faktor für die Aktienmärkte.
Es war eine Notenbankwoche mit Signalwirkung: Während die EZB abwartet, stoppt die Fed den Bilanzabbau und senkt die Zinsen wie erwartet mit einem kleinen Schritt – das gibt Rückenwind für Vermögenspreise. Christoph Leichtweiß schaut mit uns auf die Gewinner und Verlierer dieser Entwicklung und gibt wichtige Tipps zur Anlagestrategie.
„Keiner mag die Hausse!“ Im aktuellen Marktupdate erklärt Dirk, weshalb der Zeitpunkt der Fed-Zinssenkung eigentlich eher ungewöhnlich erscheint und welche Gründe für weiter steigende Kurse und damit eine Jahresendrally sprechen. Allerdings betrifft dies zuvorderst die US-Märkte, während sich die europäischen Aktien - trotz guter Voraussetzungen - kaum vom Fleck bewegen. Im Weiteren wirft er einen Blick auf eine ganze Latte an Aktien, mit dabei natürlich Big-Tech und die deutschen Automobilwerte.
Nach den Zinssenkungen in den USA und Kanada dominieren an den Märkten Gewinnmitnahmen. Während sich die Finanzwelt über die geldpolitische Lockerung freut, verliert Deutschland weiter dramatisch an Wettbewerbsfähigkeit. Folker Hellmeyer mahnt und warnt unermüdlich: Ohne eine grundlegende Neujustierung der Energiepolitik droht das Land ökonomisch abzurutschen.
Die Börsen treten angesichts der anstehenden Verkündung des Fed-Zinsentscheides heute Abend und des Fehlens großer anderer Impulse auf der Stelle. Derweil läuft munter die Berichtssaison: Unter anderem haben heute bereits die Deutsche Bank und Mercedes-Benz Zahlen präsentiert, die die Divergenzen in der deutschen Wirtschaft eindrücklich widerspiegeln. Weiterhin im Fokus steht das Treffen zwischen Donald Trump und Chinas Präsident Xi. Ob dieses Erleichterung für die Märkte bringen kann und was heute sonst noch wichtig ist, klärt Oliver Roth im neuen Video.
Die Stabilität im amerikanischen Finanzsystem scheint immer weiter zu wachsen. Die zunehmende Nutzung der permanenten Rückkaufvereinbarungen deutet auf akute Liquiditätsprobleme im US-Bankensystem hin. Gleichzeitig verschärft das Finanzministerium selbst noch die Lage. Was folgt daraus?
Das US-Finanzsystem gleicht einem Drogenjunkie, der ohne Zentralbankliquidität nicht mehr funktionsfähig ist. Aus diesem Grund scheint die Ära des Quantitative Tightening in den USA schon wieder vor einem Ende zu stehen. Die Folgen dieser Politik könnten dramatisch sein und Gold zeigt klar, wohin die Reise geht...
Nach einer Vielzahl von Strategiefehlern und falschen Prognosen steht die Ära des Quantitative Tightening in den USA vor einem Ende. Fed-Chef Jerome Powell hat mit einer am Dienstag gehaltenen Rede bereits den Momentumwechsel eingeläutet, mit gravierenden Folgen.
Donald Trump drängt die Fed zu einer Senkung der Zinsen, denn ihm selbst läuft die Zeit davon. Doch kann das angesichts einer schlechten Datenlage und verschiedener Kontroversen wirklich gut gehen?
Jerome Powell, Chef der US-Notenbank, galt einst als stolzer Währungshüter – ein Mann mit Rückgrat, mit Verstand, mit der Hand am Zinshebel wie ein Lotse am Steuerrad. Okay, das mit der Inflation übt er noch. Heute gleicht er eher einem abgerichteten Schoßhund, der nach endlosen Kommandos endlich „Sitz!“ macht, während sein Herrchen Donald Trump zufrieden den Bauch krault. Neun Monate lang Dauerbeschimpfung – „Feind!“, „Versager!“, „Verräter!“ – und siehe da: Der brave Jerome senkt die Zinsen. Um 25 Basispunkte. Das ist weniger Geldpolitik als Nagelpflege – aber mit Beigeschmack. Nun etwas offizieller verpackt als früher.
Nach neunmonatiger Pause hat die Fed ihre Zinssenkungen mit 25 Basispunkten wiederaufgenommen. Die Zinslockerungswelle wird auch 2026 und 2027 anhalten, was Aktien längerfristig zwei angenehme Perspektiven bietet. Zum einen erhöhen sinkende Zinsen deren Attraktivität gegenüber Festverzinslichen. Und zum anderen stützen sie die Konjunktur und die Gewinne zyklischer Unternehmen, die lange eher ein Schattendasein an der Börse führten. Doch es stellen sich entsprechend auch Fragen nach der Unabhängigkeit der US-Notenbank...