Donald Trump rudert in Sachen Zölle und Grönland zurück und die Märkte feiern den nächsten Taco-Trade, doch jenseits der Börse wird es ernst. Dirk greift Gedanken aus den von ihm als sehr lesenswert erachteten Büchern „Krieg oder Frieden“ von Klaus von Dohnanyi und Erich Vad sowie „Ernstfall für Deutschland“ (Erich Vad) auf und zeigt, warum Diplomatie, nationale Interessen und Realitätssinn über Ideologie stehen müssen.
Zum Jahresende zeigen sich die Märkte ruhig, die Edelmetalle bleiben derweil Ausdruck von Misstrauen gegenüber Papiergeld und Systemstabilität - doch hier hat sich nachhaltig etwas verändert! Während an den Börsen also Gelassenheit herrscht, spitzt sich die Weltlage zu: Ukraine, Gaza, Venezuela, neue militärische Drohgebärden von Trump, die bis hin zu Grönland reichen. Krieg wird wieder offen gedacht, vorbereitet und sprachlich normalisiert - insbesondere auch in Deutschland. Genau hier setzt Dirk an – mit einem klaren Appell, sich nicht wegzuducken, den Mund nicht zu halten und im eigenen Umfeld sichtbar für Frieden einzustehen.
Die Risikobereitschaft an den Märkten wächst zunehmend, vor allem vor dem Hintergrund eines potenziellen Friedens in der Ukraine. Gleichzeitig bleiben die Nachrichten aus Deutschland gemischt. Während die Exporterwartungen sinken, nehmen die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe zu. Im neuen Beitrag wirft Folker Hellmeyer einen genaueren Blick auf die Daten.
Trotzdem die an den Finanzmärkten so sehnsüchtig erwarteten Quartalszahlen von Nvidia gestern die bereits hohen Erwartungen übertrafen, zeigen sich die Märkte heute vor Eröffnung der US-Börsen recht ruhig und keineswegs euphorisch. Mit Blick auf die Beendigung des Tötens im Ukraine-Krieg sind die neuen Vorstöße seitens der Amerikaner zum Friedensschluss erfreulich, auch wenn hierdurch ein künftiger direkter Schlagabtausch des Westens mit Russland nur kurzfristig vom Tisch sein könnte. Die Vorbereitungen können in der geradezu kriegstreiberischen Geisteshaltung in manchen Medien erkannt werden – und so bleibt es jedem überlassen, wie er dazu beitragen möchte, Krieg und Gewalt zu verhindern. Die erhöhte Nachfrage in Sachen Kriegsdienstverweigerung spricht ihre eigene Sprache und betrifft nicht nur die Jugend!
Dirk blickt mit Dominik Kettner einmal mehr hinter die Fassade der Märkte und zeigt: Die KI-Euphorie, explodierende Edelmetallpreise und das Zittern im Finanzsystem sind kein Zufall – sie sind Symptome eines überreizten Marktes. Mit klarem Blick ordnet er ein, was jetzt wirklich zählt: Substanz statt Show, Weitblick statt Panik. Wer verstehen will, was sich hinter den Kulissen abspielt – und wie man sich als Anleger klug positioniert – bekommt hier Orientierung statt Lärm. Wir wünschen viel Freude und Erkenntnisgewinn beim Video!
KI-Hype, Kettengeschäfte & Kriegsgefahr: Dirk im Interview bei Dominik Kettner
Während sich die politischen Ränkespiele im Hinblick auf Syrien und den Libanon erwartungsgemäß verschärfen, bleibt nur zu hoffen, dass sich der Krieg in der Region nicht womöglich schon bald auf andere Länder ausweiten wird. Die Türkei scheint eine tragende Rolle in der Neuordnung der politischen Verhältnisse in Syrien und in der Levante anzustreben – und stößt damit auf wachsenden Unwillen in Israel.
Der Frieden in der Ukraine rückt immer näher, nachdem die USA das Heft des Handelns in die Hand genommen haben. Inzwischen sind die Chancen auf ein Ende des Konfliktes sogar höher als 2022, so Folker Hellmeyer. Außerdem: Die deutschen Sozialausgaben explodieren laut neuen Daten massiv, derweil zeigt sich zwar eine Erholung beim Wohnungsbau, doch die gravierenden Probleme des Segmentes löst das bei Weitem nicht.
Die Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung ist kriegsmüde und wünscht sich endlich Frieden, doch auch die politische Stimmung in Deutschland scheint zu kippen - nicht ohne Grund, wie Folker Hellmeyer ausführt. Gleichzeitig gibt es für die Bundesrepublik und die Eurozone weiter schlechte Wirtschaftsdaten, was einer der Gründe dafür sein dürfte, warum abseits der EU-Aktienmärkte Rekorde verzeichnet werden und nicht hier. Doch welche Ursachen haben diese Entwicklungen? Und wie kann drohendes Unheil jetzt noch abgewendet werden? Mehr dazu in diesem Beitrag.
Diesen Freitag kommt es - wahrscheinlich nicht zufällig ausgerechnet in Alaska - zu einem bemerkenswerten Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin, dessen Intention weit über ein mögliches Friedensabkommen im Ukrainekrieg hinausgehen mag. Denn hinter den Kulissen verlagern sich geopolitische Prioritäten, wirtschaftliche Interessen rücken in den Vordergrund und Chancen für pragmatische Lösungen wachsen. Europa bleibt hierbei außen vor, was auf den zweiten Blick jedoch vielleicht die größte historische Chance seit Jahrzehnten darstellt, um eine eigene sicherheitspolitische Stärke zu entwickeln - und vor allem die Möglichket eröffnet, dass die Kriegsgefahr in Europa weit geringer ist, als vielerseits befürchtet.
Die Aktienmärkte konnten sich zuletzt deutlich erholen, besonders weil die Hoffnung auf Zinssenkungen weiterhin hoch ist. Ein neuer Senkungszyklus wird gerade eingeläutet, meint Folker Hellmeyer. In der Autoindustrie machen sich derweil die sinkenden Zölle bemerkbar. Doch überschattet werden alle Themen von potenziellen Sekundärsanktionen und geopolitischen Provokationen.
Der schon lange schwelende geopolitische Konflikt zwischen Israel und dem Iran eskaliert – und das in einem höchst sensiblen Moment. Dirk Müller analysiert die Hintergründe, strategischen Interessen, die Rolle der USA und die möglichen Folgen für Märkte und Menschen. Eine Einordnung der Realpolitik, Machtspiele und zynischen Wahrheiten.
Die Märkte schwanken zwischen Krisenmodus und Erholung: Geopolitik, Zölle und Friedensgespräche prallen aufeinander. Während Gold glänzt und Aktien trotzen, wird ein Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine greifbarer – doch neue US-Sanktionsdrohungen bergen eine beachtliche Sprengkraft.
Zwischen zähen Verhandlungen und geopolitischem Kalkül könnte ein Friedensschluss in der Ukraine Europa die Möglichkeit eröffnen, eigene Interessen neu zu justieren – inklusive einer strategischen Rückkehr zu bezahlbarer Energieversorgung. Wie wird Brüssel reagieren?
Während die Gespräche zwischen Trump und Putin Hoffnung auf ein Kriegsende in der Ukraine geben, werfen neue Fragen Schatten auf die Zukunft des Landes. Wer soll den Wiederaufbau leisten? Und wie wird die geplante Migration aus der Dritten Welt die Gesellschaft prägen? Die Ukraine steht vor tiefgreifenden Veränderungen und der Gefahr einer innenpolitischen Krise.
Während der DAX neue Rekorde feiert und Europa wirtschaftlich an den USA vorbeizieht, droht Deutschland in einem Strudel aus Schulden und Symbolpolitik zu versinken. Die Regierung verteilt Milliarden – doch ohne echte Reformen wird dieser Aufschwung zur gefährlichen Illusion. Gleichzeitig senden Trump und Putin erste Signale der Annäherung – eine Chance für Frieden oder nur eine taktische Finte? Die Zukunft Europas entscheidet sich jetzt!
Ein politisches Erdbeben erschüttert die transatlantischen Beziehungen: Im Weißen Haus kommt es zum offenen Eklat zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten – mit unabsehbaren Folgen für Europa. Während die USA ihren Kurs radikal ändern, hält die EU an alten Mustern fest. Die Märkte reagieren heftig: US-Tech-Werte stürzen ab, europäische Aktien stabilisieren sich nur mühsam. Bitcoin erlebt nach Trumps Krypto-Statement einen spektakulären Rebound. Doch die eigentliche Frage ist: Wo steht Europa in dieser neuen Weltordnung?
Holla, die Waldfee! Das ging fix – der DAX hat schon im Februar sämtliche Kursziele der beliebten und führenden Meinungsexperten für 2025 pulverisiert. Seit Jahresbeginn ist er um satte 13 Prozent gestiegen, und sein Chart biegt sich nach oben auf. Schnell einsteigen? Oder lieber Gewinne sichern? Fest steht: Der Motor läuft heiß. Es ist, als säße Nicole auf dem Parkett und sänge von ein bisschen Frieden in der Ukraine. Das nährt sofort Spekulationen über fette Geschäfte beim Wiederaufbau. Und wer hat das alles ins Rollen gebracht? Donald Trump. Genaues weiß zwar noch niemand, aber unsere Politik warnt vorsichtshalber schon mal davor.
Die Ankündigung geplanter Friedensgespräche zwischen Trump und Putin bringt neue Dynamik in den Ukraine-Konflikt und sorgt für Optimismus an den Märkten. Trotz höher als erwarteter US-Inflation und verschobener Zinssenkungserwartungen rückt das Thema Frieden in den Fokus. Während die Aktienmärkte positiv reagieren, bleibt die wirtschaftliche Lage in Deutschland angespannt – die Stimmung unter Selbstständigen erreicht ein Allzeittief. Welche Folgen haben diese Entwicklungen für die Weltwirtschaft und den Euro?
Angesichts der aktuellen Ereignisse möchten wir mit Ihnen den bewegenden Vortrag, den Frederik Todenhöfer auf dem diesjährigen Cashkurs-Kongress im September hielt, teilen. Es ist ein eindringlicher Appell für den Frieden und ein Plädoyer gegen die Heuchelei und Grausamkeit von Kriegen. Todenhöfer zeigt auf, wie politisches Versagen und militärische Interventionen zu unvorstellbarem Leid führen, und ruft dazu auf, Konflikte durch Diplomatie und Dialog zu lösen.
Frederic Todenhöfer auf dem Anlegerkongress 2024: Mit den Augen der anderen - Der Kampf gegen die große Heuchelei
In Berlin versammelten sich viele Menschen aus ganz Deutschland um ein eindeutiges Zeichen für Dialog und Frieden zu setzen. Ein Vorort-Bericht, der Hoffnung macht!
Das gegenwärtige Säbelrasseln der westlichen Regierungen und das Heraufbeschwören eines kriegerischen Konflikts mit Russland bereitet vielen Menschen in diesem Land große Sorgen. Dabei wird hierzulande über eine Wiedereinführung der Wehrpflicht diskutiert und die Menschen dazu aufgerufen, “kriegstüchtig“ zu werden. Hans-Joachim Maaz, renommierter Psychoanalytiker, hat sein aktuelles Buch diesem Thema gewidmet. Es trägt den Titel “Friedensfähigkeit und Kriegslust“ und beschäftigt sich mit den psychosozialen Hintergründen dieses Themas. Und genau hierüber sprechen Flavio von Witzleben und Dr. Maaz im Cashkurs-Interview.
Im Interview mit Marian Kopocz von Börse Online erklärt Dirk, was er von der 20-Stunden-Woche, der Idee einer Verdoppelung des Bürgergeldes und der sogenannten Rentenrevolution hält. Im Weiteren geht es um die still vor sich hin brodelnde US-Bankenkrise und die Gefahren von insbesondere staatlichen Digitalwährungen. Nicht zu kurz kommen auch mögliche positive Entwicklungen, die Hoffnung machen können und Anregungen, wie man finanzielle Vorsorge betreiben kann. Wir wünschen viel Spaß und Erkenntnisgewinn beim Video!
Interview mit Börse Online zur "Rentenrevolution" & zu aktuellen Gefahren und Hoffnungen
Der Bericht der Enquete-Kommission des Bundestages analysiert das Scheitern der Bundeswehr in Afghanistan. Zu einem Umdenken in der Ampel-Regierung scheint dies nicht zu führen. Stattdessen schreitet man voran, von Krise zu Krise, von Krieg zu Krieg.
Im Westjordanland verkleideten sich Soldaten als Ärzte, um gezielt mutmaßliche Terroristen zu töten. Dieses Vorgehen war ein absolutes Novum, ein Attentat in einem Krankenhaus gab es zuvor noch nie. Doch in der Berichterstattung fehlt der Hinweis darauf, dass es sich hierbei um ein lupenreines Kriegsverbrechen handelt und man hiermit eindeutig gegen das humanitäre Völkerrecht verstößt. In der Konsequenz verschwimmt künftig die Unterscheidung zwischen Zivilpersonen und Kombattanten. Dirk Müller hat diese Nachricht als Anstoß genommen, um ganz grundsätzliche Gedanken zum Thema Frieden zu teilen.
Meine Sicht: Es gibt keinen humanitären Krieg! Es gilt: Bedingungsloser Pazifismus aus Respekt vor dem Leben
Künstliche Intelligenz macht es möglich: Benutzer des neuen Samsung-Smartphones können per Live-Übersetzung in 13 Sprachen telefonieren! Der Mehrwert dieser Innovation, die es endlich ermöglich, dass Menschen aus aller Welt sinnvoll miteinander kommunizieren können, ist nicht zu überschätzen. Sie könnte die Menschheit zusammenrücken lassen, denn nichts ist wichtiger als miteinander zu sprechen, sich hierbei auch wirklich zu verstehen und natürlich Zuhören zu können! Bei aller berechtigten Kritik an der Technisierung und dystopischen Zukunftsvisionen, die noch mehr Überwachung und Kontrolle beinhalten, geht es - wie immer beim Fortschritt - darum, wie man die neuen Errungenschaften, welche für gewöhnlich auch Schattenseiten mit sich bringen, nutzt.
Meine Sicht: Smartphone-Innovation - Der Bab(b)elfisch kommt!
Tech-Bereich etwas schwächer - S&P 500 & Nasdaq leicht rot / Apple mit durchwachsenem Bild - nachbörslich im Minus / Vorbörsliche Daten u.a. von: Cardinal Health; Enbridge; CBOE; Sempra Energy / Nachbörslich: Trinseo / 13:30 (!) Non-Farm-Payrolls / Deutsche Ex- und Importdaten negativ / 14:45 Einkaufsmanagerindex; 15:00 ISM / Fed: Taubenhafte Interpretationen / BMW wenig überraschende Daten / Vonovia: Endet der Abwärtstrend? / Weltkriegs-Gefahr Nahost: Deutsche Medien beachten Verhandlungstätigkeiten wenig / AMZN verdient 1 Mrd. zusätzlich mit Preis-Algorithmus / Regulierung: KI-Konferenz in London / Japan: kommt die Steuersenkung? Währungsmärkte spannend! / Verkürzte Handelszeit in Schweden
Israels Antwort auf den Angriff der Hamas wird nach den Ankündigungen von Ministerpräsident Netanjahu „den Nahen Osten verändern“. Die Gefahr einer Kettenreaktion in der arabischen Welt ist enorm. Wenn alle Seiten ihren Verlautbarungen Taten folgen lassen, bleibt kein Stein auf dem anderen. Der einzige Ausweg läge darin, die Gewalt- und Machtspirale zu stoppen! Wie kann man aus der Position des Beobachters mit dieser leidbehafteten Situation umgehen?
Angesichts des Medienechos und der Reaktionen aus der politischen Klasse, scheint die von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht organisierte Friedensdemonstration vom vergangenen Sonnabend ins Schwarze getroffen zu haben. Mit ätzenden Kommentaren und verleumderischer Häme wird die Großveranstaltung im Herzen der Hauptstadt größtenteils flankiert, ohne die dort aufgebrachten Forderungen zu diskutieren. „Getroffene Hunde bellen“, lautet ein Sprichwort. Ramon Schack hatte die Demonstration besucht und berichtet wie folgt.
Im Gespräch zwischen dem früheren parlamentarischen Staatssekretär im Verteidigungsministerium Willy Wimmer (CDU) und dem früheren Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt und heutigen Herausgeber der NachDenkSeiten Albrecht Müller (SPD) ging es um die tatsächlich weiter zurückliegenden Ursachen des Krieges in der Ukraine und des Zerwürfnisses zwischen dem Westen und Russland. Und nicht zuletzt um das, was nötig wäre, um den Krieg zu beenden. Unser Prädikat: Zu wichtig, um nicht gehört zu werden!
CK*Videotipp: Willy Wimmer im Gespräch mit Albrecht Müller – Weit zurückliegende Ursachen des Ukraine-Krieges
Vor einem Jahr begann die Zeitenwende in Deutschland, weil zu den weltweit dutzenden Kriegen, die uns zuvor nicht mal ansatzweise die Bohne gejuckt haben, ein neuer hinzugekommen ist, der alles änderte.
Zahlen wenig verheißungsvoll: Bauaufträge mit deutlichem Rückgang / BIP im 4. Quartal nochmal schlechter als zuvor und als erwartet / GfK-Verbraucherklimaindex - etwas besser als zuvor, aber besser als erwartet / BASF mit deutlichem Gewinneinbruch; Covestro profitiert / Chinesische Börsen mit Rückgängen; Nikkei stärker – nach Rede des (designierten) Chefs der Bank of Japan Kazuo Ueda / Fed-Protokolle: Inflation bleibt im Fokus / Boeing (Dreamliner) mit Schwierigkeiten / UN-Resolution: China, Indien und Südafrika u.a. bleiben neutral / Chinas Friedensplan / Ukrainische Panzer mit Wehrmachtszeichen!?
An den internationalen Aktienmärkten ergibt sich ein heterogenes Bild. Die Erzeugerpreise für Energie waren laut Statistischem Bundesamt im Januar 2023 um ein Drittel höher als im Januar 2022. Auch wenn sich hier seit Herbst eine merkliche Entspannung ergeben hat, ist eine politische Neuausrichtung nötig. Derweil stellte China seinen Plan begrüßenswerten Plan für eine Beilegung des Ukraine-Konfliktes vor. Peking fordert eine Waffenruhe und sofortige Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau.
Wer dieser Tage bezüglich der sogenannten “Sicherheitskonferenz“ von München den Eindruck erlangte, der Westen würde hier mit sich selbst diskutieren, nicht mit der Welt, der lag wohl nicht ganz falsch. Die Konferenz von München glich eher einer Festung, als dem Zentrum westlicher Strategien. Dazu passend, kam eine wichtige Offerte aus dem Osten…
"Vergangene Woche entdeckte ich einen Flyer mit einer Friedenstaube darauf. Dort stand geschrieben: „Menschenkette. Protest gegen die Panzerlieferung. Frieden, Heizung, Brot statt Waffen, Krieg und Tod.“ Erfrischend, dachte ich mir."
In der Ukraine überschlagen sich derzeit die Ereignisse: Weite Teile der Ostukraine gehören nach den Referenden inzwischen zu Russland. Die Ukraine hat jüngst die Krim-Brücke angegriffen; seither bombardiert Russland mehrere ukrainische Städte, darunter auch Kiew. Laut Aussagen von Präsident Wolodimir Selenskyj hat Russland jüngst ein Drittel der ukrainischen Kraftwerke zerstört, landesweite Stromabschaltungen folgten. Der Historiker Daniele Ganser befasst sich seit Jahren mit dem Ukraine-Konflikt.
Der Blick auf die Inflationsweltkarte liefert klare Erkenntnisse. Die Länder, die nicht am Sanktionsregime des Westens teilnehmen, sind weniger stark von der Preisinflation betroffen – und die makroökonomischen Konsequenzen werden Europa vollständig erst mittel- und langfristig treffen. Kissinger sagte gegenüber dem Wallstreet Journal, man sei kurz vor einem Krieg mit Russland und China, dessen Grundlagen die USA ohne Konzept teilweise schaffen und hebt mahnend den Zeigefinger.
Ich verurteile den Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine auf das Schärfste! Dass ein Krieg nie die geeignete Lösung für die Bewältigung von Konflikten sein kann, liegt allein mit Blick auf die frühere und jüngste Vergangenheit auf der Hand. Doch es muss gestattet sein, auch einmal ein Blick hinter die Kulissen zu wagen. Diesen Blick versuche ich mit allem Respekt vor dem aktuellen Leid der ukrainischen Bevölkerung. Ein Beitrag von Andreas Borsch.
NATO-Beitritt verschoben, Abtritt der Krim, Donbass-Republiken sowie Neutraler Status möglich – aber frühe Verhandlungsphase / Börsen reagieren positiv – Blick auf Euro Stoxx 50 / Handel weiterhin ausgesetzt: Chinesischer Nickel-Gigant in der Bredouille; Faktischer Russischer Zahlungsausfall & Kettenreaktion möglich / USA-Polen: Poker um Mig-Kampfjets – Keiner will den Schwarzen Peter / US-Biowaffenlabore in Ukraine: Chinesisches Außenministerium fordert von USA Aussage zu 26 Laboren und Umsicht - Verweis auf Fort Detrick / Victoria Nuland bestätigt Existenz und zeigt sich besorgt ob russischer Freisetzung! Proteste oder Berichterstattung Fehlanzeige - „Divide et impera“ – Wie wäre ein Blick nach oben?
Europäische Märkte auf Vor-Corona-Niveau, US-Märkte noch relativ stabil / Strategisch keine Option für Russland – weitere Eskalation zu erwarten / Ölpreis erhöht Druck auf Mittelständler / Gold überspringt zeitweise die 2000er Marke - 2.500 mittelfristig möglich / Aktueller Blick auf Rohstoffmärkte: steigende Weizen-, Soja-, Maispreise sorgen für Hunger in der Dritten Welt / Bill Gates - Größter Landbesitzer der USA / US-Ölimport aus Russland läuft weiter / Düngerpreise – es gibt auch Gewinner / Polen „darf“ Kampfjets an Ukraine übergeben; Deutschland liefert neue Waffen – Russland warnt / Kontraindikator: Scholz schließt NATO-Einsatz aus / Es ging nie um die Menschen, sondern immer um Machtinteressen!
„Mit dieser Frage kann man wohl am besten die Situation der einfachen Menschen beschreiben, die zufälligerweise in der Ukraine geboren wurden, und die seitdem dort versuchen, einfach nur ihr Leben zu leben.“ schreibt H.G. Butzko in seinem aktuellen Newsletter.
Die Märkte sind in Weihnachtstimmung, während es in der Gesellschaft brodelt. Wie soll man mit der aktuellen Situation umgehen? Gerade zum Fest der Liebe sollten wir berücksichtigen, dass nicht nur jede Sichtweise berechtigt ist, sondern sogar gebraucht wird, um ein vernünftiges Gleichgewicht zu finden. Vor diesem Hintergrund werden verbale Abrüstung, gegenseitiger Respekt und Verständnis in der Familie - und darüber hinaus - sowie positive, gewaltfreie Aktionen zur Selbstverständlichkeit.
Gesundheit vs. Freiheit: Verbale Abrüstung & Friedfertigkeit zum Fest
Aktuell leiden viele Menschen unter großen Ängsten. Während die einen um ihre Existenz bangen, fürchten sich andere vor der Ansteckung mit einem Virus, wieder andere sind gelähmt von dem Gedanken, dass die Demokratie verloren geht und wir uns einem totalitären System nähern. Helmut Reinhardt spricht mit dem Schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser darüber, wie man mit den eigenen - und den Ängsten anderer - besser umgehen kann.
CK*TV: Wie umgehen mit der Angst? Helmut Reinhardt im Gespräch mit Dr. Daniele Ganser
„Deutschland wird außenpolitisch gebraucht“. „Wir müssen jetzt mehr Verantwortung in der Welt übernehmen.“ Können Sie abschätzen, wie oft Sie diese Standardsätze unserer regierenden Phrasendrescher schon gehört haben? Ein Gastbeitrag von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam.
Ein aufrüttelnder Gastbeitrag vom ehemaligen Zeitoffizier der Bundeswehr, pensionierten Lehrer, Politologen und Sachbuchautor Wolfgang Effenberger zu einer drohenden Kriegsgefahr in Europa.
„Alleine schon die letzten Wochen machen deutlich, was mit der NATO los ist. Jetzt wird der Eindruck beim gestrigen Treffen der NATO-Außenminister erweckt, man könne bei der NATO etwas reformieren, um sie zukunftsfähig zu machen. Das ist eine vergebliche Liebesmüh.“ schreibt Willy Wimmer.
Die augenscheinlich aktuell (noch) herrschende Risikofreude bezeichnet Folker Hellmeyer angesichts mannigfaltiger potentieller Belastungsfaktoren als bemerkenswert. Dem ist nicht nur mit Blick auf die Gesetzesverabschiedung in China zur Beschränkung des Exports von Hightech-Gütern, welche ab dem 1. Dezember greifen soll, zuzustimmen. Auch das Brexit-Drama nimmt weiter seinen Lauf, während aus China positive Konjunkturdaten verlautbart werden.