Heute erfolgt ein Blick in das Vereinigte Königreich, wo es momentan nur wenige Konjunkturindikatoren gibt, welche Hoffnungen auf eine Wiederbelebung der heimischen Wirtschaftsaktivitäten rechtfertigen würden. Ferner empfiehlt es sich, die britische Inflationsentwicklung im Auge zu behalten.
Zwischen politischem Druck aus dem Weißen Haus und der Angst vor einer neuen Inflationswelle steht Fed-Chef Jerome Powell vor einer schwierigen Entscheidung. Trump drängt auf Zinssenkungen, um Wirtschaft und Immobilienmarkt anzukurbeln – doch steigende Preise und wachsende Geldmengen erinnern gefährlich an die 1970er Jahre. Großbritannien liefert bereits einen Vorgeschmack darauf, wie schnell sich Inflation erneut entzünden kann.
Christoph Leichtweiß analysiert die aktuelle Marktlage. Von Jackson Hole über Inflation und Arbeitsmarkt bis hin zu globalen Trends: Auf dem US-Arbeitsmarkt sehen wir keinen relevanten Stress, die Zölle verschieben die Inflationslast zwischen Unternehmen und Konsumenten, und eine vollständige Deglobalisierung ist in seinen Augen nicht in Sicht. Der Aktienmarkt zeigt aktuell Value als stärksten Stil, während die UK-Kerninflation in die falsche Richtung läuft – ein spannender Überblick für Anleger.
Großbritannien ächzt unter Europas höchsten Energiekosten. Wind- und Solarprojekte, Gasabhängigkeit und marode Netze belasten Industrie und Verbraucher gleichermaßen. Während Reformen stocken, droht der Standort an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren – und die Abwanderung ganzer Branchen wird wahrscheinlicher. Was lernen wir daraus?
Großbritannien und Schweden stecken in einem schwierigen Mix aus schwacher Konjunktur und hartnäckiger Inflation. Notenbanken und Investoren stehen unter Druck – und der von den USA angeheizte globale Handelskonflikt droht die Lage weiter zu verschärfen. Eine Momentaufnahme mit weitreichender Signalwirkung.
In Großbritannien verdichten sich die Anzeichen für eine politische Zerreißprobe in der Labour-Regierung. Nach dem knappen Durchwinken der Sozialversicherungsreform mehren sich parteiinterne Rebellionen, es gibt öffentliche Tränen und Marktverwerfungen. Wer erinnert sich da nicht an das Truss-Debakel? Auch die Finanzmärkte wittern Gefahr. Anleger sollten genau hinschauen.
Der Erfolg der Partei “Reform UK” von Nigel Farage bei den Kommunalwahlen in Großbritannien steckt vielen Journalisten noch in den Knochen. Mit 677 Gemeinderatssitzen konnte “Reform UK” mehr als 40 % der zu vergebenden Sitze gewinnen und insgesamt acht Gemeinderäte stellen. Auch in den nationalen Umfragen liegt die Partei mittlerweile mit Abstand an der Spitze.
Großbritannien steht vor wirtschaftlichen Herausforderungen: Die Inflation zieht erneut an, die Zinsen steigen, und der Anleihemarkt reagiert nervös. Gleichzeitig belastet der Zollkonflikt mit den USA die fragile Konjunktur – und die Kritik an der britischen Notenbank wächst. Wie geht es weiter?
Der DAX markiert ein neues Allzeithoch, China senkt überraschend die Prime Rates – und zwischen EU und Großbritannien bahnt sich eine neue Ära der Kooperation an. Während geopolitische Spannungen weiter schwelen, mehren sich in Deutschland positive Wirtschaftsdaten – doch ohne Reformen bleibt der Aufschwung eine Ausnahme, denn die strukturellen Probleme sind weiter ungelöst!
Was einst als Verschwörungstheorie galt, wird nun Realität: Großbritannien will Experimente zur Sonnendimmung fördern – mit Steuergeld. Kritiker warnen vor unkalkulierbaren Risiken für Mensch und Umwelt.
Großbritanniens hohe Neuverschuldung sorgt für Unruhe an den Märkten. Investoren zeigen sich misstrauisch, während die Industrie unter Auftragsflaute und steigenden Kosten leidet. Ein kritischer Blick auf britische Haushaltsrisiken und protektionistische Tendenzen.
Großbritannien in der Krise: Wirtschaftliche Stagnation, steigende Inflation und eine politische Rebellion gegen den „Deep State“? Liz Truss erhebt schwere Vorwürfe gegen das britische Establishment und fordert eine konservative Revolution nach US-amerikanischem Vorbild. Doch was steckt wirklich hinter ihrer Kampfansage – und welche Folgen hat das für das Land?
Inflation UK: Kerninflation lässt aufhorchen & Parallelen zu den 70er Jahren ? / EZB: Ist der Zinssenkungspfad doch nicht so sicher? / Anlagestrategie: Überlegungen für Geldmarkt & Anleihen
In Großbritannien gerät die Labour-Regierung von Premierminister Keir Starmer unter einen zunehmenden Druck durch die Finanzmarktakteure. Vielerorts wird erneut mit bangen Blicken sowohl auf die öffentliche Netto-Neuverschuldung wie auch die Haushaltspläne der Londoner Regierung geblickt. Auf welche Weise wirken sich die neu aufkommenden Befürchtungen auf die Bond-, Zins- und Währungsmärkte aus?
In Großbritannien brechen die 10-jährigen Zinsen, ähnlich wie in Japan, gerade nach oben aus. Im Windschatten sind die Zinsen im 30-jährigen Bereich auf ihr höchstes Niveau seit dem Jahr 1998 geklettert. Worin könnte diese Entwicklung begründet sein? Und welche Schlüsse lassen sich hieraus ziehen?
Großbritannien blickt inzwischen auf Entwicklungen, die selbst ein ehemaliger Premierminister wie Gordon Brown mit finsteren Zeiten, die in den Büchern von Charles Dickens beschrieben wurden, assoziiert. Welche Mechanismen sind am Werk, die diese Situation zugunsten einer bestimmten Klasse der britischen Gesellschaft zementieren? Eine Momentaufnahme.
Es erfolgt ein Blick nach Großbritannien. Es gilt, eine Reihe von geldpolitischen Entwicklungen im Vereinigten Königreich zu beachten, weil sich in diesem Bereich weitreichende Veränderungen ankündigen. Welche Schlüsse hat die Bank of England aus dem Beinahe-Kollaps des britischen Finanzsystems im Herbst des Jahres 2022 gezogen? Und mit welchen Mitteln soll in der Zukunft versucht werden, gegen derartige Entwicklungen anzukämpfen? Welche Beobachtungen lassen sich darüber hinaus in Bezug auf den Zustand der britischen Wirtschaft tätigen?
Bestandsaufnahme & Hintergründe Carry Trades - Wo wir stehen & wie es weiter geht – es bleibt spannend! / Größter Chemiekonzern der Welt – was für´s langfristige Depot / UK: Meinungsfreiheit auf dem Sterbebett: Unruhen, Medien, Justiz & Prominente Rufe nach X (Twitter)-Verbot / Deutsche Polizeigewerkschaft kapituliert: Messer gegen Netflix - Das kannst Du Dir nicht ausdenken!
An den Finanzmärkten kam es am Nationalfeiertag der USA zu keinen wesentlichen Bewegungen. Gestern und heute früh lag und liegt der Fokus auf den UK-Wahlen: Der Wahlerfolg Labours war erdrutschartig. EZB-Chefvolkswirt Lane verlautbarte, dass Unternehmen der EZB mitteilten, dass der Lohndruck nachlasse, was Folker Hellmeyer als Indiz für eine zweite Zinssenkung deutet. Derweil hat Chinas Präsident Xi Jinping in Astana an die Mitglieder der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) appelliert, externe Einmischungen abzuwehren, was absolut nachvollziehbar erscheint – aber was bedeutet das für „uns“, den Westen?
Es erfolgt ein Blick nach Großbritannien. Ähnlich wie unter zahlreichen Ökonomien auf dem europäischen Festland, allen voran in Deutschland, blickt auch Großbritannien einem Insolvenztsunami entgegen. Die anhaltend hohen Zinsen wie auch eine Reihe von anderen Faktoren setzen weite Teile der britischen Wirtschaft unter einen stark zunehmenden Finanzdruck. Insbesondere die sogenannten Zombie-Unternehmen rücken im aktuellen Umfeld aufgrund von deren teils extremer Überschuldung immer mehr in den Fokus der Finanzmärkte. Eine Momentaufnahme.
Die US-Notenbank verdarb den Märkten gestern Abend die Laune. Das wird ein temporäres Phänomen sein. Fakt ist, dass die US-Notenbank nicht weiter erhöht hat. Fakt ist, dass es hintergründig auch um den USD geht. Die Verbalakrobatik der US-Notenbank lieferte gestern laut der Einordnung von Folker Hellmeyer im heute nachgereichten Forex-Report eine smarte Performance. Die Regierung wendet sich von der Klimawende ab - werden europäische Länder dieser Neuausrichtung folgen?
Im Abschlussbericht dieser Woche stehen aktuelle Entwicklungen um Pläne zur Einführung einer digitalen Zentralbankwährung in Großbritannien im Zentrum der Berichterstattung. Zu welchen Ereignissen kommt es parallel hierzu im Bankensystem des Landes? Es empfiehlt sich durchaus, hierauf einmal einen eingehenderen Blick zu werfen.
Eine sich mittlerweile tief in die britische Wirtschaft einnistende Inflation führt zu einem beständig wachsenden Druck in vielen Wirtschaftsbereichen und unter den privaten Haushalten. Auch die am heutigen Tag vermeldeten Inflationsdaten für den Monat April waren abermals nicht dazu angetan, für Beruhigung an dieser Front zu sorgen. Ganz im Gegenteil wächst der auf der Bank of England lastende Druck, den eigenen Leitzins im laufenden Jahr wohl noch mehrere Male anheben zu müssen.
Volkswirtschaft: Zinsentscheide in der Schweiz, Türkei und Großbritannien / Geldpolitik: Fed erhöht Leitzins um 25 Basispunkt – ein deutliches Signal / Betriebswirtschaft: Starbucks Corp..: Vorsicht vor Verbrühungen – Fundamental und charttechnisch extrem angeschlagen (!) / Technischer Gesamtblick für heute: Aktienmärkte tendenziell seitwärts und abwartend, Nikkei und Hang Seng ebenfalls im Schongang – US-Märkte nach Zinsentscheid stabil erwartet, Gold und Silber divergent, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin stabil und Ethereum ansteigend, Euro seitwärts, Gas neutral
Der ehemalige Gesundheitsminister Großbritanniens, Matt Hancock, befindet sich aufgrund seiner Aktivitäten während der Corona- und Lockdown-Krise nun bereits seit einiger Zeit im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit und Kritik. Inzwischen fordern Mainstream-Medien wie der britische The Telegraph eine Verhaftung und Inhaftierung von Matt Hancock durch die britischen Strafverfolgungsbehörden. Was hat es hiermit auf sich?
Es ist ein ungeheuerlicher Verdacht. Wurde und wird der Krieg in der Ukraine verlängert, geht das Blutvergießen weiter, weil es gewissen Kreisen im Westen so passte und passt? Was sagt das aus, über die "Werte", welche unsere Außenpolitik angeblich vertritt, über die "Regeln" auf denen unsere Ordnung angeblich basiert?
„Falkenhafte“ Äußerungen der EZB sowie mögliche Spionage-Ballone belasten die Finanz-, vor allem aber die Rentenmärkte. Die Lage des britischen Gesundheitswesens ist prekär, es kommt infolge zum größten Streik beim National Health Service seit dessen Bestehen. Bundeswirtschaftsminister Habeck hofft auf und bittet um eine Entschärfung der Handelsstreitigkeiten mit den USA. Laut der Ratingagentur Scope wird Deutschland das Wachstum in Europa bis 2030 bremsen. Derweil nähern sich China und Australien in Handelsfragen wieder an.
Die Risikofreude an den Finanzmärkten hat nicht zuletzt aufgrund enttäuschender US-Konjunkturdaten und des seitens der Fed signalisierten langsameren Tempos bei Zinserhöhungen zugenommen. Zwar wurde die Versorgungssicherheit Deutschlands rückblickend gewährleistet – die Energiepreise sind jedoch nicht zukunftsfähig! Premierminister Sunak hat der britischen Bevölkerung derweil konkrete Versprechen gegeben, an denen er sich messen lassen muss.
Die Reaktion an den Finanzmärkten auf die Einlassung eines Fed-Präsidenten zeigt die hohe Zinssensibilität auf. Das letzte Wort scheint an der Zinsfront noch nicht gesprochen. Die EU will die Abhängigkeit ihres Finanzsektors von britischen Clearing-Häusern im Derivate-Geschäft beenden. Die deutsche Industrie will verstärkt auf Afrika setzen. Damit soll die Abhängigkeit von China verringert werden. Der Vergleich hinkt allerdings gewaltig…
Die japanische Geldpolitik hat sich zusehends in eine Falle hineinmanövriert. Welchen Kurs die Bank of Japan nach dem Stabswechsel an der Führungsspitze der Institution im April des nächsten Jahres einschlagen wird, bleibt abzuwarten. Ein aussichtsreicher Kandidat auf den Gouverneursposten macht in diesen Tagen keinen Hehl aus seinen persönlichen Ansichten. Doch als wie realitätsnah erweisen sich diese Sichtweisen angesichts einer zunehmend schwierigen Situation in der heimischen Wirtschaft und am heimischen Finanzmarkt?
In welch einem Chaos sich Großbritannien inzwischen an vielerlei Fronten befindet, zeigt ein Vergleich zwischen den fiskalpolitischen Plänen des neu ernannten Regierungskabinetts von Premierminister Rishi Sunak und seiner kürzlich nach nur gut dreißig Tagen aus ihrem Amt geschiedenen Vorgängerin Liz Truss. Denn hierbei handelt es sich um eine 180-Grad-Kehrtwende wie sie im Buche steht. Die Bevölkerung blickt laut BBC dem „größten jemals gemessenen Rückgang des Lebensstandards entgegen.“
Nicht nur die Bank of England sieht sich mit einer Herkulesaufgabe konfrontiert, um die britischen Gilt- und Bondmärkte nach den jüngst zu beobachtenden Tumulten wieder in ein ruhigeres Fahrwasser zu überführen. Ruhigere Fahrwasser sollen auch in der britischen Politik Einzug halten, wenn es nach dem neuen Premierminister Rishi Sunak geht. Doch die Realität samt den Querelen in dessen eigener Partei scheinen diesem Anspruch einen Strich durch die Rechnung zu machen.
Bis sich Erfolge in der Transformation an den Fahrzeugmärkten hin zu Elektrofahrzeugen abzeichnen werden, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Dass Warnung vor einem möglichen Stocken dieses Prozesses ernst genommen werden sollten, zeigen jüngste Aussagen von EU-Binnenkommissar Thierry Breton.
Bewegt Truss-Rücktritt die Märkte? / Anleiherenditen bringen Aktienmärkte unter Druck / Japan geringe Inflation – Yen schwächelt aber extrem! / US-Haushaltsdefizit: Rückgang erwartet / Heute Zahlen von Verizon & American Express - Marketmover Apple und Microsoft stehen nächste Woche an / Wegweiser Twitter & Musk? Entlassungswelle angekündigt / Öl kommt zurück - Markteingriff Gaspreisdeckelung / Abrücken Chinas von Russland? / Cosco & Hamburger Hafen: Politikwandel - Was wollen wir? / Gemeinsamkeiten statt Unterschiede hervorheben
An den Aktienmärkten wurden im Tagesverlauf erhöhte Niveaus abverkauft, der US-Dollar erklomm gegenüber dem japanischen Yen den höchsten Wert seit 1990. Wenig überraschend kam der Rücktritt von Premierministerin Tuss, der als Ausdruck des Scherbenhaufens im UK zu werten ist. Das starke nominale Exportwachstum nivelliert sich bei näherem Hinschauen deutlich.
Woran erkennt man die Stabilität eines politischen Systems? Unter anderem an der Amtszeit des politischen Spitzenpersonals. In Großbritannien, wo nach dem Brexit eine neue politische und wirtschaftliche Blüte entstehen sollte, steht es diesbezüglich nicht zum Besten. - Ein Kommentar von Ramon Schack.
Vorgaben leicht positiv, außer Hang Seng; geringe Nachfrage: Entspannung bei den Rohstoffen; Gold leicht im Minus, aber stabil; 10-Jährige US-Staatsanleihen und dt. Bundesanleihen nahe den Höchstständen; Dollar weiter über der Parität; Bitcoin relativ stabil / Nach zwei dynamischen Gegenbewegungen: Ist der Bärenmarkt schon Geschichte? / (Kern)inflation bleibt auch bei sinkenden Energiepreisen hoch! / Energiepreise: der Wechselkurs kommt noch obendrauf! / Lohn-Preis-Spirale läuft / Sell-off im kommenden Jahr zu erwarten / Brexit lässt Grüßen – Regierungskrise und Co.: Großbritannien an vielen Fronten unter Druck! / Berichtssaison: Zahlen von Tesla und IBM
Auch aufgrund der Rückwärtsrolle in Großbritannien legten die Finanzmärkte zum Wochenstart zu. Premierministerin Truss muss jedoch damit rechnen, dass sie ihre aktuelle Funktion nicht allzu lange beibehalten kann. Laut ifo-Umfrage ist bis ins nächste Jahr hinein weiter mit weltweit hohen Inflationsraten zu rechnen. China verschob derweil ohne Erklärung die Veröffentlichung wichtiger Daten zur Konjunkturentwicklung - vertrauensbildende Maßnahmen sehen anders aus!
Märkte: Schnelle Erholung macht Hoffnung; Asien eher positive Vorgaben – Shanghai Golden Week / Daten: Deutsche Industrieaufträge; US-Arbeitslosenerstanträge / Atlanta Fed Chef Raphael Bostic sieht keine Zinssenkungen in 2023 / BoJ zeigt sich sehr bedächtig / Klatsche für Biden: OPEC+ lässt Ölpreise impulsiv ansteigen! / Frankreich: Strom-Wetterbericht zur Blackout-Vermeidung / UK-Rating: Fitch zieht nach: Downgrade von Staatsanleihen auf negativ; Pfund auf 37-Jahrestief / Yuan überflügelt den USD an Moskauer Devisenbörse! / EU: Wohl kein schneller Zutritt der Ukraine / China zeigt sich außenpolitisch geschmeidig / Nordkorea sorgt für Fehlalarm im jap. Netz; US-Army rückt näher / Die meisten Milliardäre leben in Asien!
Die Finanzmärkte konsolidieren zum Monatsanfang, wobei dies als eine überfällige technische Korrektur im Abwärtstrend einzuordnen ist. Die Schwäche Europas zeigt sich an allen Ecken und Enden. Während die EU-Kommission sich auf eine Energiekrise mit Stromausfällen vorbereitet, plant die Bundesregierung ein 200 Mrd. Euro-Paket, um die hohen Energiekosten für Unternehmen und Bürger bis März 2024 abzufedern. Details sind bisher offen. Derweil erlebt China einen Anstieg der Auslandsinvestitionen in den ersten acht Monaten um 20 Prozent.
Die Welt wird von Krisen geschüttelt. Der Krieg in der Ukraine ist das beherrschende Thema, aber auch Corona und die in der Folge gestörten Lieferketten sind nicht ausgestanden. Die Energiepreise und die damit einhergehende Inflationsentwicklung stellen weitere Risiken dar. Teilweise gibt es Abhängigkeiten der Krisen und der Auslöser voneinander. Aber die aktuellen Gefahren werden dadurch nicht kleiner.
Die allgemeine Situation an den Angebotsmärkten der Europäischen Union verschärft sich angesichts der anhaltenden Energiekrise zusehends. Mittlerweile wird offiziell vor Lücken in der Lebensmittelversorgung gewarnt. Im heutigen Bericht wird ein Blick darauf geworfen, wie es momentan in verschiedenen Mitgliedsnationen der Europäischen Union einschließlich Großbritanniens aussieht – und welche medialen Diskussionen vor Ort vorherrschend sind.
Beim heutigen Blick nach Großbritannien soll nicht der Tod von Königin Elizabeth II. im Vordergrund stehen, sondern auf die Art und Weise mit der die neue Regierung von Premierministerin Liz Truss mit der heimischen Energiemarktkrise umzugehen gedenkt. So hat das neue Kabinett inzwischen einen Super-Bailout zugunsten der heimischen Haushalte und Unternehmen beschlossen, von dem sich die meisten Beobachter fragen, wie die daraus resultierenden Kosten überhaupt gegenfinanziert werden sollen.
Im heutigen Bericht wird nach Großbritannien, Italien, Frankreich und Deutschland geblickt. Wie droht sich die forcierende Energiekrise in der Europäischen Union auf die einzelnen Mitgliedsländer auszuwirken? Und welche möglichen Folgen und Konsequenzen lassen sich hieraus ableiten?
Dass Großbritannien einem enormen Wirtschaftsabsturz bei gleichzeitig weiter steigender Inflation ins Auge schauen würde, hatte bereits die Bank of England im Frühjahr auf eine ungewöhnlich deutliche Weise prognostiziert.
Mannigfaltige negative Einflüsse wie die höhere Preisinflation in Großbritannien oder auch die neuen US-Initiative formell Handelsgespräche mit Taiwan zu führen, brachten die Aktienmärkte sichtbar unter Druck. Ist Taiwan das nächste Schachbrett, auf dem hegemoniale Geopolitik gespielt wird?
Mit Blick auf das vierte Quartal des laufenden Jahres zeichnet sich eine wichtige Entscheidung in der Europäischen Union ab. Um den Aufbau von Batterielieferketten zu befördern, braucht es insbesondere einen stetigen Zugang zu und Nachschub an Lithium. Doch ein möglicherweise noch in diesem Jahr zu verabschiedendes Gesetzeswerk der Europäischen Kommission droht ausgerechnet Lithium, das in der Batterieproduktion für Elektrofahrzeuge unerlässlich ist, als reproduzierenden Giftstoff der Kategorie 1A zu klassifizieren. Welche Konsequenzen sind zu erwarten?