Zarte geopolitische Entspannung im Iran, zunehmende Spannungen um Grönland – und dominierende Gewinnmitnahmen und Zurückhaltung an den Märkten: Folker Hellmeyer ordnet die roten Vorzeichen an den Aktienmärkten, die Stärke der US-Wirtschaft, den Rückgang der Anleiherenditen sowie die strategischen Verschiebungen in der globalen Geopolitik ein. Ein nüchterner Blick auf Macht, Interessen und Kapitalströme.
Trotz eskalierender geopolitischer Konflikte von Grönland über Iran bis zur Ukraine zeigen sich die Börsen erstaunlich stabil. Oliver Roth erklärt im Tagesvideo, warum Rekordstände im DAX, explodierende Edelmetallpreise und ruhige Aktienmärkte kein Zeichen von Entwarnung sind – und weshalb 2026 aus Marktsicht zwar gut gestartet ist, aber noch einen schmerzhaften Realitätstest bereithalten dürfte.
An den Märkten herrscht Rekordlaune: Aktienindizes rund um den Globus markieren neue Höchststände und auch die Edelmetalle bleiben auf hohem Niveau. Gleichzeitig verschärfen geopolitische Spannungen – von Iran über Venezuela bis Europa – den Kontrast zwischen Börsenoptimismus und politischer Realität, den Folker Hellmeyer in seinem Report schonungslos beleuchtet.
Inmitten innerer Zerrissenheit und internationaler Machtspiele sucht die neue syrische Regierung verstärkt die Nähe zu Russland. Zwischen ethnischen Konflikten, geopolitischem Tauziehen und der strategischen Bedeutung syrischer Militärbasen versucht Damaskus, Moskau als Partner für Stabilität zu gewinnen – während die Gewalt im Land weiter eskaliert und sich auszudehnen droht.
Mitte Juli trafen sich die Außenminister der Shanghai Cooperation Organisation in China – ein Treffen, das verdeutlichte, wie der Iran die Organisation vom regionalen Zusammenschluss zu einem globalen Gegengewicht zur NATO entwickeln will. Hinter den Kulissen formieren sich neue geopolitische Achsen, die sich anschicken, die westlich dominierte Weltordnung herauszufordern…
Während Washington sich anschickt, einen dauerhaften Frieden zwischen Armenien und Aserbaidschan zu moderieren, wird die Kaukasus-Region erneut zum geopolitischen Brennpunkt. Eine überraschende Annäherung zwischen Aserbaidschan und dem syrischen Übergangspräsidenten sorgt für Nervosität – insbesondere im Iran. Während sich alte Bündnisse neu sortieren, stehen Pipeline-Pläne, Militärbasen und territoriale Ansprüche auf dem Spiel. Ein Blick auf die aktuelle Lage zeigt, wie sehr sich das lokale Machtspiel im Schatten internationaler Konflikte zuspitzt.
Zwar wird nach der durch Donald Trump ausgerufenen Waffenruhe in Nahost der Fokus allgemein auf die momentane Deeskalation gerichtet, doch die Situation ist äußerst instabil. Die israelische Wirtschaft taumelt, Teheran bricht mit der IAEA, und Donald Trump steckt in einem geopolitischen Dilemma. Welche Folgen drohen?
Rückblick US-Börsen: Vorerst Erleichterung durch Nahost-Einigung / DE-Unternehmensdaten: Vonovia SE im Fokus / US-Unternehmensdaten: Micron Technology Inc. im Fokus / Geo-Politik: Israel und Iran halten sich offenbar an Waffenruhe / Geld-Politik: Christine Lagarde sieht Schwierigkeiten, Powell widersetzt sich Trump / Gute Idee am Morgen: MP Materials Corp. / Chartbilder: Vonovia SE, Micron Technology Inc. / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: Alles seitwärts
Während sich die Rhetorik im Nahen Osten vordergründig beruhigt, bleiben die Folgen der jüngsten Eskalation spürbar. Israel, der Iran und ihre Nachbarn kämpfen nicht nur mit realen Schäden – insbesondere in der Energieversorgung. Die Region steht vor tiefgreifenden Umbrüchen.
Der militärische Konflikt zwischen Israel und dem Iran erreicht eine neue Eskalationsstufe – mit dramatischen Folgen für die Energieversorgung in der gesamten Region. Raffinerien brennen, Exporte stoppen, Nachbarstaaten wie Ägypten und Jordanien geraten unter Druck. Droht ein Flächenbrand mit Energie-Blackouts?
Rückblick US-Börsen: Gedenk- und Feiertag zur Beendigung der Sklaverei / Volkswirtschaft & Konjunktur: Philadelphia-Fed-Herstellungsindex USA / US-Earnings: Accenture PLC im Fokus / Geo-Politik: Putin warnt Deutschland in Sachen Taurus, Trump setzt weiter auf Diplomatie / Gute Idee am Morgen: Abwarten aufgrund der allgemeinen Gemengelage / Chartbilder: VDAX, Gold (USD), Silber (USD), WTI Oil (USD) / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: aufwärts, Aktien USA: aufwärts, Aktien Asien: uneinheitlich, Bitcoin und Ethereum: seitwärts, Euro“familie“: seitwärts, Euro-Bund Future: seitwärts, Gold und Silber: abwärts, WTI und Brent: abwärts
Politische Krisen hinterlassen oft nur kurzfristige Spuren an den Märkten. Doch aktuell weiß niemand, wie Präsident Trump reagiert – und ob die USA nun militärisch eingreifen. Die Eskalation zwischen Israel und Iran versetzt die Anleger jedenfalls kurzfristig in Alarmbereitschaft. Vor allem der Ölpreis steht im Fokus: Steigt er weiter, droht neuer Inflationsdruck – was die US-Notenbank heute Abend bei ihrer Zinsentscheidung sicherlich auch im Blick hat.
Der schon lange schwelende geopolitische Konflikt zwischen Israel und dem Iran eskaliert – und das in einem höchst sensiblen Moment. Dirk Müller analysiert die Hintergründe, strategischen Interessen, die Rolle der USA und die möglichen Folgen für Märkte und Menschen. Eine Einordnung der Realpolitik, Machtspiele und zynischen Wahrheiten.
Die geopolitische Eskalation zwischen Israel und Iran überlagert alle positiven Wirtschaftsdaten – Risikoaversion dominiert, Gold steigt, Bitcoin fällt. Auch die Inflation bekommt neuen Schub: Ölpreise steigen, Agrarprodukte verteuern sich deutlich. Die Märkte stehen unter Druck – und die nächsten Tage könnten entscheidend werden.
Während zwischen Washington und Teheran noch verhandelt wird, schafft Russland Tatsachen: Acht neue Atomreaktoren sollen im Iran entstehen – zwei davon sind bereits im Bau. Was steckt hinter dieser strategischen Allianz, und wie reagiert der Westen?
Der Atomstreit zwischen den USA und dem Iran droht erneut zu eskalieren. Während Trump auf Maximalforderungen pocht, weist Teheran jede Einschränkung seines zivilen Nuklearprogramms zurück. Kein gutes Zeichen für den krisengebeutelten Nahen Osten.
Die USA erhöhen im Atomstreit mit dem Iran den Druck – neue Sanktionen und Drohungen gegen Drittstaaten sorgen für geopolitische Spannungen. Der Ölmarkt reagiert nervös. Doch steckt hinter der Eskalation eine Strategie gegen China?
Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten spitzen sich zu: Die USA erhöhen den Druck auf den Iran, die Hisbollah steht im Fokus neuer Sanktionen, und Israels Militär greift wieder Ziele im Libanon an. Doch die einst verlässlichen Golfstaaten verweigern den USA die Unterstützung – während sich der Iran, gestützt durch Russland und China, in der Region etabliert. Ein globales Pulverfass droht zu explodieren.
Während die Trump-Administration den Druck auf den Iran erhöht, mehren sich Berichte über mögliche Militärschläge gegen das Land. Israel drängt auf eine härtere Gangart, doch Teheran zeigt sich unbeeindruckt. Gleichzeitig eskaliert die Lage im Gaza-Streifen und das fragile Gleichgewicht in der Region gerät ins Wanken. Steht die Welt am Rande eines neuen großen Konflikts?
Donald Trump setzt auf eine Mischung aus maximalem Druck und Verhandlungsangeboten gegenüber dem Iran – doch Teheran zeigt sich unbeeindruckt. Während Washington mit Sanktionen den wirtschaftlichen Druck erhöht, lehnt die iranische Führung Gespräche mit den USA ab. Steuert die Welt auf eine neue Eskalation im Nahen Osten zu, oder gibt es noch diplomatische Auswege?
Wir blicken auf die internationalen Erdöl- und Tankermärkte. Offiziell wird laut aktuellen Prognosen zwar über eine recht entspannte Versorgungslage an den Erdölmärkten gesprochen. Allerdings könnte sich dieser Zustand aufgrund der jüngsten Verschärfung der US-Sanktionen gegenüber der Russischen Föderation und sich womöglich verschärfenden US-Sanktionen gegenüber dem Iran alsbald ändern. Auf welche Entwicklungen am Ölmarkt gilt es zurzeit zu achten?
Wir blicken in die Russische Föderation, wo am morgigen Freitag der iranische Staatspräsident Massud Peseschkian zu einem Staatsbesuch in Moskau erwartet wird. In diesem Zuge wird es zu weitreichenden Vereinbarungen zwischen beiden Nationen kommen. Im Vorfeld der Staatsvisite wird bereits von der Unterzeichnung einer vollumfänglichen Strategiepartnerschaft zwischen dem Iran und Russland gesprochen. Was hat es hiermit auf sich?
Es bleibt abzuwarten, wie die außenpolitische Strategie der neu ins Amt kommenden Trump-Administration mit Blick auf den Iran aussehen wird. Einige Tendenzen beginnen sich bereits abzuzeichnen. Es bleibt in diesem Zuge allerdings nicht außer Acht zu lassen, dass sich seit dem Ende der ersten Amtszeit von Donald Trump einige Dinge grundlegend geändert haben. Beispielsweise tritt ein inzwischen um neue Mitglieder erweiterter BRICS-Verbund, darunter auch der Iran, zunehmend selbstbewusster auf...
Rückblick US-Börsen: Iranischer Raketenangriff auf Israel und Hafenstreiks belasteten, Gier aber weiterhin ungebremst / Volkswirtschaft: Arbeitsmarktdaten Europa und USA / Gute Idee am Morgen: Paychex Inc. – Fundamental und technisch sehr interessant / Chartbilder: Brent Oil, WTI Oil, Gold (USD), Silber (USD) / Geo-Politik: Israel droht nun mit Vergeltung / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: divergent, WTI und Brent aufwärts, Bitcoin und Ethereum uneinheitlich, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber abwärts
Im irakischen Zweistromland verdichtet sich zurzeit der Ausblick auf einen finalen Truppenabzug der Amerikaner und deren westlichen Verbündeten. Angesichts der Entwicklungen könnten die Figuren auf dem geopolitischen Schachbrett vor Ort schon bald neu geordnet werden. Denn wo Amerika abzieht, ist China längst angekommen… Ein Rück- als auch Ausblick auf die Geschehnisse im Mittleren Osten.
Wichtige Daten diese Woche: ZEW-Einschätzung Deutschland; 14:30 Uhr US-Erzeugerpreise (PPI) 2,3 % Anstieg erwartet; morgen US-Verbraucherpreisdaten (CPI) / Fed-Entscheid im September schon eingepreist – Marktzins inzwischen unter Fed-Range / HelloFresh mit erstaunlich guter Eröffnung; Brenntag muss Gewinnziel zusammenstreichen; Porsche SE kauft Flix-Anteile (mit EQT und anderen) / Nikkei deutlich im Plus: Sony; Toyota; Tokyo Electron; Advantest legen ordentlich zu; Mercari (das „japanische Ebay“) mit Gewinnzuwachs / Rückblick auf Abverkauf in Japan: Hohe Währungsvolatilität – Positionen mussten geschlossen werden – neuer Anstieg bevor?
Rückblick US-Börsen: US-Anleger weiterhin höchst verunsichert, Indizes schließen uneinheitlich, Kommt die Rezession oder kommt sie nicht? / Volkswirtschaft: ZEW-Konjunkturerwartungen (Deutschland): Ernüchternde Prognose; US-Erzeugerpreise leicht rückläufig erwartet / Quartalszahlen (USA): Home Depot und einige Aktien aus der „zweiten Reihe“ / Quartalszahlen (Deutschland): TAG Immobilien AG im näheren Fokus / Gute Idee am Morgen: Revvity Inc. – Mögliche Ausbruchschance / Chartbild: Nikkei 225 – Technische Erholung kann über Gesamtsituation nicht hinwegtäuschen / Geo-Politik: Die Lage im Nahen Osten wird immer gefährlicher / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: uneinheitlich, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum uneinheitlich, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber abwärts
Rückblick US-Börsen: „Extreme Fear“ und weiter massiv gefallende Kurse – Die Stimmung hat sich binnen kurzer Zeit gedreht / Volkswirtschaft: Auftragseingänge deutsche Industrie, Einzelhandelsumsätze Euroland, USA: Redbook Einzelhandelsumsätze und Verbrauchervertrauen / Quartalszahlen: USA: Amgen und einige weitere Flaggschiffe im Fokus, DE: Bayer mit Spannung erwartet / Gute Idee am Morgen: Abwarten, aber nicht entspannt zurücklehnen / Geo-Politik: Naher Osten – Ein weltweiter Konflikt / Blick auf Währungspaare EUR/CHF, EUR/USD, USD/JPY / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: divergent, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum aufwärts, Euro“familie“ uneinheitlich, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber uneinheitlich
US-Earnings Season: Auch heute wieder Werte aus der „Zweiten Reihe” / Fear & Greed-Index: Neutrale Stimmungslage hält weiterhin an / US-Politik: Iran offen für Gespräche mit den USA – Ölpreis reagiert / Charttechnische Situation bei S&P 500: Immer noch unterhalb wichtiger Widerstände / Wallstreet: Positive Eröffnungstendenzen bei stagnierendem Momentum
Während sich der militärische Konflikt im Gaza-Streifen fortsetzt, droht sich der bisherige Schattenkrieg zwischen der Tel Aviver Regierung und der iranischen Mullahkratie ebenfalls in einen heißen Krieg zu verwandeln…
Rückblick US-Börsen: Nur Dow-Jones minimal im Plus – Abwärtsdruck an der Wall Street nimmt zu / Volkswirtschaft: Deutschland: Erzeugerpreise März, USA: Commitments of Traders (COT) Report / Unternehmen: The Procter & Gamble Co., American Express Co., etc… / Gute Idee am Morgen: Travelers Companies Inc. – Fundamental und charttechnisch ein gutes Gesamtbild / Fear & Greed Index: Die Angst ist zurück & Es werden wieder vermehrt Absicherungen gefahren sowie Puts gekauft / Geo-Politik: Medien melden aktuell Angriff Israels auf den Iran (!) / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: abwärts, US-Aktienmärkte: abwärts, Asien: Nikkei und Hang Seng abwärts, Gold & Silber seitwärts, WTI und Brent aufwärts, Bitcoin und Ethereum abwärts, Euro“familie“ uneinheitlich, Euro-Bund Future seitwärts
Nach dem iranischen Angriff auf Israel stellt sich nicht die Frage, ob, sondern wie Israel zurückschlagen wird. Kommt es zu einer Eskalationsspirale, die zu einem unkontrollierten Flächenbrand führt und Weltwirtschaft und Börsen in Mitleidenschaft zieht? Oder siegt die Vernunft, da niemand der Beteiligten - auch nicht die Großmächte - als Gewinner aus dem Konflikt gehen können? Tatsächlich ist die Lage im Nahen Osten noch ruhig. Doch wie unruhig kann es werden?
Heute stehen die aktuellen Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten im Zentrum der Betrachtungen. Auf welche Weise wird Israel auf den militärischen Gegenschlag des Irans vom vergangenen Wochenende reagieren? Und welche Auswirkungen droht der mögliche Ausbruch eines Krieges zwischen Israel und dem Iran auf die Ölmärkte, Seewege, den globalen Handel und die Inflation zu zeitigen?
Das Friedensfest Ostern war nicht friedlich, ganz im Gegenteil. Im Nahen Osten ergibt sich durch den Angriff auf das iranische Konsulat in Damaskus, der Israel unterstellt wurde, eine erhöhte Eskalationslage. Die Finanzmärkte zeigen sich noch widerstandsfähig, wobei die neuen Rekordstände beim Gold zugleich die erhöhte Anspannung der Anleger aufzeigen. Die EZB wird nach Angaben eines Ratsmitglieds die Leitzinsen möglicherweise bereits vor der US-Notenbank Fed senken, die aktuell etwas zurückrudert. China geht angesichts eines drohenden Handelsstreits auf Frankreich zu.
Wir stellen das amerikanische Sanktionsregime gegenüber dem Iran ins Zentrum der Betrachtungen. Welcher Mittel und Wege bedienen sich die Teheraner Regierung und staatseigene Betriebe, um diese aus eigener Sicht als illegal bezeichneten Sanktionsregime zu unterlaufen? Und auf welche Weise sehen sich europäische Großbanken in diesen Kreislauf verstrickt?
Es erfolgt ein Blick nach Syrien. Nach Rehabilitierung des Landes im Kreis der Arabischen Liga werden in den Vereinigten Staaten Schritte unternommen, um eine sukzessive Reintegration der bürgerkriegsgebeutelten Nation in die politischen Zahnräder und Mechanismen der Region zu verhindern. So sollen die bereits bestehenden Sanktionen gegenüber der Regierung in Damaskus zusätzlich verschärft werden. Was den Iran anbelangt, so weiß sich die Teheraner Regierung der Sanktionierung durch die USA zu entziehen, was in Medien mittlerweile auf ein entsprechendes Echo stößt.
Wir blicken in den Mittleren Osten. Welche Fortschritte in der chinesisch-irakischen wie auch chinesisch-iranischen Zusammenarbeit lassen sich unter Berücksichtigung des voranschreitenden Projekts der Neuen Seidenstraße beobachten? Wie werden sich diese Kooperationen in der Zukunft nicht nur wirtschaftlich, sondern vielleicht auch auf militärischem Gebiet auswirken?
Wallstreet: Positive Eröffnungstendenzen nach den Feiertagen / Redbook-Index: Einzelhandelsumsätze durch das Weihnachtsgeschäft spürbar angestiegen / Iran beschleunigt Urananreicherung / “Fear & Greed“: Die Gier ist wieder „extrem“ – Vola-Index kommt leicht zurück / S&P500 tendiert auf hohem Niveau / US-Dollar verliert weiter zum Euro
Aus gutem Grund geht in Washington augenscheinlich die Furcht vor einem Ausbau der strategischen (schiitischen) Landbrücke um, in deren Hintergrund Peking sukzessive die Fäden ziehen wird. Längst schon wird die auf dem Eurasischen Kontinent stark wachsende Zusammenarbeit zwischen der Volksrepublik China, der Russischen Föderation und dem Iran unter geopolitischen Experten als neue „Dreiecksallianz“, die sich gegen Amerikas Interessen richtet, bezeichnet. Eine Momentaufnahme.
Dass die Länder des globalen Südens enger zusammenrücken, pfeifen inzwischen die Spatzen von den Dächern. Doch eine zuletzt unterzeichnete Absichtserklärung zwischen Bolivien und der Teheraner Regierung ließ selbst die Nachbarländer aufhorchen. Dabei ist Bolivien nicht das erste Land in Lateinamerika, das die Absicht verfolgt, eine Verteidigungs- und Sicherheitspartnerschaft mit dem Iran abzuschließen. Und dann wären da noch die Lithium-Vorkommen der beiden Länder…