Auf den hartnäckigen Preisdruck reagiert die EZB wie geplant mit einer Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte. Darüber hinaus lässt sie verbal weitere Erhöhungssignale ertönen. Aber wie konsequent kann ihr Tatendrang angesichts der bestehenden konjunkturellen und systemischen Krisen tatsächlich sein? Überhaupt, wie ist die Lage an den Finanzmärkten?
Im Fußball ist der Ausputzer ein Abwehrspieler, der die harte „Drecksarbeit“ der Verteidigung übernimmt. Auch Notenbanken haben diese Funktion. Früher haben sie die Preisstabilität mit harter Zinsknute verteidigt. Heute besteht ihre neue Drecksarbeit jedoch vor allem darin, zu verhindern, dass Wirtschaftskrisen schmerzhafte Gegentore schießen. Selbst die feinste stabilitätspolitische Ball-Artistik der Notenbanker verbaler Art kann diese neue Spielweise nicht vereiteln.
Die Finanzmärkte reagieren sensibel auf jede Bewegung rund um die Straße von Hormus: Zwischen kurzfristiger Entspannung und erneuter Eskalation bestimmt der Iran-Konflikt zunehmend die globale Wirtschaftslage – mit weitreichenden Folgen für Energieversorgung, Zinsen und Wachstum. In Deutschland bleibt die Stimmung - auch im Wohnungsbau - gedrückt, obwohl die Zahl der Baugenehmigungen deutlich zulegt. Der Start in die Woche mit Folker Hellmeyer.
Die Iran-Krise bleibt auch in ihrer siebten Woche das bestimmende Börsen-Thema. Diese geopolitische Kuh ist zwar noch nicht vom Eis. Doch ihr scheint das Seil zumindest schon um die Hörner gelegt zu sein, um sie auf stabileres Terrain zu ziehen. Sind also die Konjunktursorgen gemäß Frühindikatoren nur vorübergehend? Immerhin scheinen die Finanzmärkte wieder Hoffnung zu tanken.
An den Finanzmärkten trübt sich zum Wochenstart im Angesicht des Iran-Krieges die Lage deutlich ein. Ebenso negativ zeigt sich die Konjunkturlage. Besonders in Deutschland ist die Situation kritisch und Verbände warnen davor, dass die Widerstandskraft der Wirtschaft auf den „Kipppunkt“ zusteuert. Folker Hellmeyer ordnet die Lage inklusive der Wahlergebnisse in Baden-Württemberg ein.
Die militärische Auseinandersetzung der USA und Israels mit dem Iran ist aktuell das Topthema an den Börsen. Wie groß ist die Gefahr eines langen geopolitischen Konflikts und damit sein Schadenspotenzial, auch mit Blick auf Rohstoffe im Allgemeinen?
An den Märkten dreht sich am Mittwoch alles um die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten um 14:30 Uhr. Diese könnten je nach Ergebnis Sprengkraft an den Börsen generieren. Gleichzeitig gibt es aus Deutschland unerwartet positive Nachrichten zur Kapazitätsauslastung, die aber nicht so gut sind, wie sie auf den ersten Blick scheinen. Zudem trüben sich die Konjunkturerwartungen weiter ein. Folker Hellmeyer erklärt, was davon zu halten ist.
Rotation, Makro-Wende und neue Gewinner: Christoph Leichtweiß ordnet die jüngsten Marktbewegungen ein und zeigt, warum klassische Indexlösungen an Grenzen stoßen, während Allokation, Diversifikation und Strukturierung wieder wichtiger werden.
Davos liefert Schlagzeilen, Trump liefert Entspannung – doch für die Märkte zählen andere Faktoren. Christoph Leichtweiß ordnet ein, warum Fundamentaldaten, Zinsen und Portfolio-Struktur wichtiger sind als die politische Geräuschkulisse.
Das Aktienjahr 2026 hatte einen sehr erfreulichen Start. Nun sorgt Donald Trump, wie auch 2025, für Schlagzeilen. Kann der Aktienmarkt 2025 als Blaupause für 2026 dienen? Über wahrscheinliche Gemeinsamkeiten und und inhaltliche Unterschiede spricht Christoph Leichtweiß in diesem Video. Zudem wird auch deutlich, warum ein zweistelliger Rückgang für Aktien keine Besonderheit darstellt.
Dabei sprechen die geo- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, vor allem die aktuellen „Darbietungen“ des US-Präsidenten nicht unbedingt dafür. Was sind die Hintergründe für die gute Jahresanfangs-Stimmung? Welches weitere Potenzial bieten die Börsen, je nach Region und Branche? Und wie sollten sich die Anleger in der „Neuen Weltordnung“ positionieren?
Der erste Handelstag 2026 startet freundlich, doch schwache Einkaufsmanagerdaten und strukturelle Probleme in Deutschland mahnen zur Vorsicht. KI bleibt ein zentraler Markttreiber: Big Tech investiert weiter Milliarden, neue Player - mit großen IPO-Plänen in Asien - erhöhen den Druck im Chip- und Speicherbereich – und der wachsende Rechenzentrumsbedarf macht Energieversorgung und Infrastruktur zunehmend zum Engpass- und Investmentthema. Dazu: Edelmetalle wieder stark, Buffett-Nachfolge bei Berkshire und ein Blick auf die Trends in Japan.
Nach neunmonatiger Pause hat die Fed ihre Zinssenkungen mit 25 Basispunkten wiederaufgenommen. Die Zinslockerungswelle wird auch 2026 und 2027 anhalten, was Aktien längerfristig zwei angenehme Perspektiven bietet. Zum einen erhöhen sinkende Zinsen deren Attraktivität gegenüber Festverzinslichen. Und zum anderen stützen sie die Konjunktur und die Gewinne zyklischer Unternehmen, die lange eher ein Schattendasein an der Börse führten. Doch es stellen sich entsprechend auch Fragen nach der Unabhängigkeit der US-Notenbank...
Christoph Leichtweiß ordnet im aktuellen Marktupdate die wichtigsten Themen ein: Die Nvidia-Zahlen als „Event des Quartals“, die Einschätzung zur Bewertung der Aktie und was das für Anleger bedeutet. Außerdem im Fokus: mögliche politische Einflüsse auf die US-Notenbank, die Entwicklung der Staatsanleihen sowie Konjunkturdaten aus den USA und Deutschland.
Politische Debatten rund um Trump und Powell sorgen kurzfristig für Volatilität, doch in den Märkten dominiert aktuell das Thema Zinsen. Christoph Leichtweiß ordnet die Kapitalflüsse, Inflationsdaten und Anlegerstimmungen ein – mit Blick auf mögliche Fallstricke für unerfahrene Investoren und wichtige Erkenntnisse zur Steuerstrukturierung: Privatanleger favorisieren Aktien über Anleihen / Renditen der Staatsanleihen als wichtigster Indikator / US-Inflation & Vermögenspreise: Kein Grund für Zinssenkungen sichtbar / Boomer Soli: Steuern sind wichtig
Aktuelles Geschäftsklima und positives Argument für Deutschland / Japan: Steigende Renditen mit globalen Konsequenzen? / US-Dollar: Wird zukünftig eine politische Risikoprämie fällig? / Konjunkturdaten: Besser als erwartet
Rückblick US-Börsen: Stabilisierung aber keine Euphorie / Volkswirtschaft & Konjunktur: ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland / US-Quartalszahlen: Bank of America Corp., Citigroup Inc. / Geo-Politik: Friedrich Merz für Taurus-Lieferung an die Ukraine / DE-Politik: Koalitionsvertrag wird zur Zerreißprobe / Gute Idee am Morgen: Euro Bund-Future / Chartbilder: Euro Bund-Future, 10y Bundesanleihe / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: uneinheitlich, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum aufwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future aufwärts, Gold und Silber seitwärts
Trumps aggressive und wankelmütige Zollpolitik erschwert eine Prognose von Inflation und Wachstum. Vor diesem unsicheren Hintergrund beließ die Fed ihren Leitzins auf ihrer letzten Sitzung vorerst bei 4,5 Prozent. Die deutliche Drosselung ihres Liquiditätsabzugs verdeutlicht jedoch ihre Konjunktursorgen. Vor diesem Hintergrund erwarten ebenso die Finanzmärkte eine Fortsetzung des Zinssenkungszyklus spätestens ab Herbst.
Rückblick US-Börsen: Zinssenkungen möglich, allerdings mit einem „großen Aber“ / Volkswirtschaft & Konjunktur: EU-Verbrauchervertrauen / DE-Quartalszahlen: Fuchs SE Vz. Im Fokus / Politik: Kriegsrhetorik, Milliardenpaket, CDU mit Austrittswelle / Gute Idee am Morgen: Fuchs SE Vz. / Chartbilder: Hang Seng, Silber (USD) / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: uneinheitlich, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum seitwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber uneinheitlich
Die Finanzmärkte reagieren mit Unruhe: Die US-Zollpolitik entfacht neue Rezessionssorgen, während der von den Märkten zuvor gefeierte deutsche Haushalt plötzlich auf wackligen Beinen steht. Die Folge: Ein massiver Einbruch an den Aktienmärkten in den USA und Europa, während Fernost vergleichsweise stabil bleibt. Für Deutschland besonders alarmierend: Der Einbruch des Lkw-Verkehrs deutet auf eine perspektivisch zunehmend schwächelnde deutsche Wirtschaft hin.
Bisheriger Widerstand bei 22.519 wird zur nächsten Unterstützung: Der DAX konnte gestern mittels einer grünen Tageskerze die 22.519´er Hürde überschreiten. Vom Eröffnungs- bis zum Schlusskurs tendierte der deutsche Leitindex durchgehend oberhalb dieser zuletzt so wichtig gewordenen Marke (22.519). Für den heutigen Donnerstag gilt der Blick auch weiterhin der 22.519. Ein positiver Re-Test wäre ein gutes Zeichen. Darunter stützt nun die 22.226´er Unterstützung sowie das Mittlere Bollinger-Band bei 22.160 Punkten. Eine „Etage tiefer“ folgt der Zweifachboden bei 21.971 Punkten. Dieser resultiert aus dem Tagestief vom 12.02.2025 (21.972) und einer Fibonacci-Linie (21.971). Selbst ein Absacken hin auf dieses Niveau (21.971) würde am vorherrschenden Aufwärtstrend noch nichts ändern.
Die Aktienmärkte zeigen sich optimistisch, der DAX eilt von Rekord zu Rekord – getrieben von Friedenshoffnungen in der Ukraine. Während Europa außenpolitisch an Einfluss verliert, geraten deutsche Städte finanziell immer weiter unter Druck, was auch Ausdruck von gesetzten Prioritäten ist. Gleichzeitig entspannt sich der Fachkräftemangel – allerdings nur aufgrund der schwachen Konjunktur. Eine daher wenig erfreuliche Erkenntnis und ein weiteres Warnsignal!
Hochzinsanleihen - Zeit aktiv zu werden? / Anlegerstimmung und Konjunktur: Neutral und solide / US-Arbeitsmarkt: Wieder keine Überraschung!? / Anlageerfolg: Absolut gut, kann relativ schlecht sein / Auftragseingänge Deutschland: Die Perspektive entscheidet
Nicht genug, dass die Zinssenkungsphantasie ausläuft und damit die hohen Bewertungen von High-Tech noch kritischer beäugt werden. Jetzt schocken auch noch die Chinesen mit ihrem neuen KI-Chatbot „DeepSeek“, der es mit der amerikanischen Konkurrenz scheinbar aufnehmen kann. Ist das ein Vorzeichen drohenden Unheils, dass die Dominanz der US-High-Tech-Unternehmen bröckelt? Besteht so die Gefahr, dass die bislang beherrschenden Mag7 auch den Gesamtmarkt in Mitleidenschaft ziehen?
Im neuen Jahr sind die Anleger noch auf Richtungssuche und fragen sich, ob die Vorfreude auf das Börsenjahr 2025 zu groß war. Doch ist eine zwischenzeitliche Aktien-Korrektur mehr als gesund, um dann nicht nur die Risiken, sondern auch die Chancen zu betrachten.
Nach der Rallye im alten stimmen die Vorzeichen für das neue Jahr weniger hoffnungsvoll. Mit politischen Querschüssen sowie Unsicherheiten in der Wirtschaft, bei Inflation und Zinsen sind Risiken tatsächlich nicht zu leugnen.
Nach einem guten Aktien-Jahrgang 2024 der Marke „Auslese“ richten Anleger ihr Augenmerk auf 2025. Wie entwickeln sich Konjunktur, Währungen, Zinsen Rohstoffe, Kryptos und natürlich Aktien? Und welche Konsequenzen hat Donald Trump 2.0?
Nach wie vor befindet sich die Ölpreisentwicklung in einem Spannungsfeld, dessen Auflösung noch keineswegs absehbar ist. Das weltweite Erdölnachfragewachstum ist rückläufig, während die globalwirtschaftlichen Aktivitäten weiter unter einen zunehmenden Abwärtsdruck zu geraten drohen. Möglicherweise würden die Preise der führenden Öl-Sorten WTI und Brent bereits niedriger notieren, wenn die Marktteilnehmer nicht zur Zahlung eines Aufpreises aufgrund des anhaltenden Konfliktes im Nahen und Mittleren Osten bereit wären. Erfahren Sie, ab wann sich der Handel wieder lohnt!
Mit Ausnahme der Tech-Aktienmärkte, die von positiven Unternehmensberichte profitierten, kam es überwiegend zu Verlusten an den restlichen Märkten. Gold zeigt im Gegensatz zu den Aktienmärkten eine klare Tendenz: wirsehen einen neuen Rekordstand! Die Wirtschaft wird laut einer Umfrage des DIHK im kommenden Jahr nicht wachsen. Diese Umfrage fällt ernüchternd bezüglich der Wirtschaftslage, der Investitionstätigkeit als auch der Exporterwartungen aus. Sie liefert große Ausrufungszeichen für Berlin. Es ist zu hoffen, dass die aktuellen Gespräche in Berlin zu massiven Umdenken pro markanter Verbesserung der Rahmendaten des Standorts führen. Wir wünschen es diesem Land!
Es erfolgt ein Blick auf jüngste Ankündigungen im globalen Unternehmenssektor. Welche Beobachtungen lassen sich momentan in vielerlei Bereichen – allen voran dem Technologiesektor – machen? Und welche Schlussfolgerungen lassen sich hieraus ziehen?
Nach dem Black Monday am 5. August haben sich die Aktienmärkte spürbar erholt. Die Weltkonjunktur dümpelt zwar, doch beruhigt dies immerhin den Inflationsdruck. Tatsächlich steht die US-Notenbank unmittelbar vor der Leitzinswende nach unten. Auch andere Risiken für die Kapitalmärkte wie das Stottern der japanischen Liquiditätsmaschine werden offensichtlich nicht so heiß gegessen, wie sie Anfang des Monats noch gekocht wurden.
Konjunktur: Daten weiterhin schwächer als erwartet / Löhne: Weniger Lohndruck & geringes Risiko für Zweitrundeneffekte / US-Dollar: US-Aktien nun absichern? / US-Aktien vs. Gold: Verzerrte Darstellung
Als Kapitalmarktanalyst bin ich meistens auf Fremd- und Sekundärquellen angewiesen. Das gilt insbesondere für Amerika, den wichtigsten Finanzmarkt der Welt. Daher bin ich froh, Freunde in den USA zu haben, um vor Ort und ungefiltert zu erfahren, wie dort die Stimmung vor allem jetzt vor den Wahlen ist.
Gegenwärtig sieht es nicht nach einem Sommermärchen an den europäischen Aktienmärkten aus. Immerhin, eine sich noch nur durchwurschtelnde Weltkonjunktur beruhigt zumindest die Inflation. Und obwohl die Fed noch rechts blinkt, macht sie sich bereit, zinspolitisch bald links abzubiegen. Der Herbst hat auch noch schöne Tage.
Heute erfolgt ein Blick in die Vereinigten Staaten, wo unterdessen die Frage aufkommt, ob die amerikanische Wirtschaft in den letzten Jahren auf realer Basis überhaupt gewachsen ist. Vermehrt kommen Zweifel auf, ob nach den Arbeitslosenzahlen unter Umständen auch die Daten zur Inflation inkorrekt ausgewiesen werden. Hierzu genügt ein Blick auf ein Kaleidoskop an Schattenstatistiken. Welche Schlüsse lassen sich aus diesen Beobachtungen ziehen?
Geldpolitik bleibt der neuralgische Punkt der Märkte. Vorerst sind nur schleichende Inflationsrückgänge der Nährboden für trotzige Notenbankrhetorik. Dennoch kommt es von Fed und EZB zu Zinssenkungen, um die Konjunktur zu düngen und Strukturrisiken wie Überschuldung entgegenzuwirken. Weltwirtschaftlich ist mit einer zunächst noch anfälligen Stabilisierung zu rechnen. Über die Sommermonate sind zunächst seitwärts gerichtete Schaukelbörsen zu erwarten, bevor es anschließend weiter nach oben geht.
Ifo Geschäftsklimaindex: Dämpfer für die Optimisten / Konjunkturdaten: Leichte Abschwächung / Aktienmarkt: Große Spreizung der Renditen / Trends & Diversifikation: Mitdenken und Disziplin gefragt
Maßgeblicher Hintergrund der Nervosität an den Finanzmärkten bleibt die kritische geopolitische Lage, während an der Konjunkturfront positive Datensätze überwogen. Die deutsche Industrie blickt laut IFO-Barometer so optimistisch auf das Auslandsgeschäft wie seit über einem Jahr nicht mehr, was Fragen aufwirft. Während der Hauspreisindex in den USA ein neues Allzeithoch markiert, werden für Deutschland 2024 stärker fallende Immobilienpreise und danach eine langsamere Erholung prognostiziert.