Die Serie „Raumschiff Enterprise“ habe ich als Kind geliebt. Damals war ich von dieser fremden, völlig irrealen Welt mit ihren technologisch fantastischen Möglichkeiten fasziniert. Heutzutage ist zwar immer noch viel Fantasie. Doch nimmt die kommerzielle Dimension der Raumfahrt ohne Zweifel deutlich zu. Neben KI ist sie das zweite markante Zukunftsthema auch an der Börse. Wo liegen die Chancen und Risiken beider Branchen, die ohnehin immer größere Schnittmengen aufweisen?
An den Börsen dreht sich trotz Iran-Krieg und Co. aktuell alles rund um KI. Am Freitag wird der erste Handelstag des Raumfahrtunternehmens SpaceX sein und auch der ChatGPT-Entwickler OpenAI plant einen Börsengang. Die Märkte zeigen sich derweil positiv und Rüdiger Born wirft einen Blick auf alle wichtigen Nachrichten des Tages.
Zwischen Nvidia-Euphorie, explodierenden KI-Investitionen und dem möglichen SpaceX-Börsengang blickt Dirk auf eine Welt, die technologisch gerade in eine völlig neue Phase eintritt. Während Anleger noch versuchen, die KI-Revolution zu begreifen, könnte mit der Industrialisierung des Weltraums bereits das nächste gigantische Kapitel beginnen – von orbitalen Rechenzentren bis hin zu Rohstoffabbau im All. Trotz aller Dynamik, Krisenschlagzeilen und Zukunftsängste bleibt die zentrale Botschaft: informiert bleiben, Chancen erkennen, sich anpassen – aber sich von der Geschwindigkeit der Welt nicht verrückt machen lassen!
Wenn mancher die Raumfahrt immer noch als Milliardärs-Spielerei abtut, kann das nur an einem mangelnden Willen liegen, sich zu informieren. So beschäftigt man sich in Deutschland weiter mit dem Abstellen von E-Rollern, sucht nach Möglichkeiten, den Niedergang der Bahn wegzulächeln und spricht von Mikro-Mobilität während man einfach nur den Anschluss verliert.
Die Sorge um eine Blase, die durch den KI-Hype entstanden ist, ist groß. Ein mögliches Platzen dieser aufgeblähten Spekulationsfantasien ist auf jeden Fall realistisch. Dennoch folgt im Anschluss an jeden Crash bei bahnbrechenden Technologien die Phase der tatsächlichen Effizienzgewinne – auch bei KI könnte das so sein. Was dahintersteckt und was der Weltraum mit diesem ganzen Thema zu tun hat, erklärt Roman Baudzus in seiner neuen Analyse.
Während manche Unternehmen davon überfordert sind, Transportmittel rechtzeitig bereitzustellen oder zumindest über deren Ausbleiben zu informieren, schreitet andernorts die technologische Entwicklung rasant voran. Die Raumfahrt ist ein Beispiel für einen Sektor, in dem nur noch weniges den vorherrschenden Vorstellungen entspricht.