Viele Menschen glauben, Erfolg im ersten Lebensabschnitt garantiere Zufriedenheit im Alter. Die Forschung zeigt das Gegenteil: Wer früh viel erreicht, endet oft verbittert und unglücklich. Der Harvard-Professor und Sozialwissenschaftler Arthur C. Brooks erklärt in seinem Bestseller „From Strength to Strength", warum das so ist – und wie Sie rechtzeitig die Weichen stellen, um in der zweiten Lebenshälfte nicht nur erfolgreich gewesen zu sein, sondern wirklich erfüllt zu leben. Lernen Sie, Glück neu zu definieren, Erfolg loszulassen und Ihr Leben bewusst zu gestalten – egal ob Sie noch mitten im beruflichen Aufstieg stehen oder bereits den Übergang zur zweiten Lebenshälfte spüren.
Wann beginnt Reichtum? Wenn das Konto überquillt? Wenn der Nachbar plötzlich höflicher grüßt? Oder wenn die Bank-App beim Öffnen eine Triggerwarnung einblendet: „Achtung, Ihr Kontostand könnte Neid auslösen.“?
Alljährlich veröffentlicht ein Schweizer Bankhaus einen Bericht zu den Vermögen der privaten Haushalte in verschiedenen Ländern. Den Kern des Dokuments bilden zwei Tabellen mit den gemessen am Wohlstand der Bürger reichsten 20 Länder der Welt. In einem dieser Rankings ist das vermeintlich reiche Deutschland nicht zu finden.
Ab wann ist man eigentlich reich? Das kommt auf die Sichtweise an. Für manche zählt, wenn sie Geld ausgeben können, was sie gar nicht haben, um Dinge zu kaufen, die sie nicht brauchen - um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen. Oder so ähnlich. Man kann sich aber auch reich rechnen. So haben die Deutschen laut Bundesbank in den vergangenen Jahren ein Rekordvermögen angehäuft.
Wer die erste Million noch immer nicht geschafft hat, versuche es mit der Zweiten! Die erste Million ist immer die schwerste. Der Rest kommt dann angeblich von selbst. Fragen Sie mal einen Schwerreichen. Aber wir leben in Zeiten, in denen man sich reich shoppt. Je mehr man einkauft, desto mehr spart man. Dabei wäre Investieren besser als Konsumieren, allein schon mit Hinblick auf die Zukunft der Rentenversicherung. Wer sich darauf verlässt, ist verlassen.
Förmlich explodierende Haushaltsdefizite und eine in den Vereinigten Staaten extrem zunehmende Verschuldung legen den Schluss nahe, dass diese Ausgabeorgie irgendwann nicht mehr nur mittels der elektronischen Druckerpresse finanzierbar sein wird. Entsprechend lassen sich erste Anzeichen für Pläne zu teils deutlichen Steueranhebungen auf Ebene einzelner Bundesstaaten, Städte und Kommunen schon seit einiger Zeit beobachten, wobei dieses Thema auch im Wahlkampf zunehmend relevant wird.
Noch im Jahr 1988 wurde der Börsenhai Gordon Gekko im Filmklassiker „Wall-Street“ für seine wohl bekannteste Aussage „Gier ist gut. Gier ist richtig. Gier funktioniert.“ gefeiert - und zum Vorbild für eine ganze Generation. Das hat sich zwischenzeitlich grundsätzlich geändert! Jetzt gilt es, die neuen Werte umzusetzen!
Sind Börsenhandel, Profit und das Streben nach Reichtum moralisch verwerflich? - In der Artikel-Serie "Moralische Irrtümer des Finanzwesens" werden nach und nach grundlegende Fragen der Ethik des Finanzwesens behandelt.