Die USA machen sich überraschend bereit, in einen potenziellen Krieg zu ziehen, das bestätigen inzwischen immer mehr Fakten und Medienberichte. Doch was ist konkret geplant und was steckt hinter diesen besorgniserregenden Entwicklungen?
Das angedachte Handelsabkommen zwischen den USA und der EU bringt erhebliche Vorteile für die USA, insbesondere in den Bereichen Rüstung und Energie. So hat sich die EU verpflichtet, amerikanisches Militärgerät „in riesigen Mengen“ zu kaufen, was sich als schwerer Schlag für europäische Rüstungsfantasien entpuppen dürfte.
Verlässlich wie das Tröten der Gänse auf dem Weg ins Winterquartier sind die Rufe nach immer mehr Geld für den Steuer- und Abgabentopf. Wo und an wen das Geld fließt, und was dabei herauskommt, wird auffallend selten thematisiert.
Deutschland gehört schon jetzt zu den zehn Ländern mit den höchsten Rüstungsausgaben. Dringlicher als eine Erhöhung der Ausgaben wäre daher eine Kontrolle der Verwendung des Etats. Der Vergleich mit anderen Ländern kann hierbei hilfreich sein.
Chinas Exportstopp für strategische Mineralien wie Antimon verschärft die Krise in der westlichen Rüstungsindustrie. Während die Preise explodieren, leeren sich die Munitionslager der NATO-Staaten. Welche geopolitischen Folgen hat die Rohstoffabhängigkeit des Westens – und welche Rolle spielt die Ukraine dabei?
Noch eine Zeitenwende? Oder eine Ampel 2.0? Jetzt werden aus falschen Sondervermögen echte Schulden! Orwell hätte seine helle Freude! 500 Milliarden Euro plus weitere Hunderte von Milliarden! Und das muss nicht das Ende der Fahnenstange sein. Unsere Brüder und Schwestern in Europa sind da mit ihrem Verschuldungsgrad schon viel weiter und nicht so abgewirtschaftet wie wir. Und? Läuft doch! Erst bekommen wir die Lira im Euro-Gewand, und später sind auch unsere Finanzen ruiniert. Also: Feiern wir, solange es noch geht! Diese ewigen Nörgler!
Börsen „feiern“ schlechte Wirtschaftsdaten (gefallener US-Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe und die produzierende Industrie) in der Hoffnung auf Zinssenkungen / Wie geht es mit der Inflation weiter? – Korrelation mit Ölpreis als Indikator – wieder Stagflationsszenario möglich / Dazu kommt: Blackout-Period geht gerade richtig los – Aktienrückkäufe fallen weg / Außerdem: Hohe Erwartungen an Quartalsergebnisse: schon kleine Enttäuschungen könnten für deutliche Rückgänge sorgen / Die Kombination dieser Komponenten ergibt Gefahr einer Marktkorrektur / Rüstungsaktien als No-Go, doch Investieren ist immer ein ethischer Kompromiss / Wir können unser Lebensglück selbst in die Hände nehmen! Es braucht allerdings etwas Übung…
Mit Rüstungsaktien lässt sich mal wieder richtig Geld verdienen. Bei Rheinmetall oder Hensoldt kann man derzeit wahrscheinlich wenig falsch machen. Oder doch? Die neulich auf dem Parkett erst gestarteten Renk-Aktien haben sich fast verdoppelt. Da jauchzt das Anlegerherz bei diesen bombensicheren Treffern im Depot.
Börsen auf Rekordniveau, außer China (Neujahresfeier) / Bitcoin über 50.000 nach typischer technischer Korrektur – ETFs treiben Kurs / KI: Nikkei deutlich im Plus – 34-Jahreshoch! Tokyo Electron legt 12 % zu / Nach Apple & Microsoft - Nvidia löst Amazon mit drittgrößter Marktkapitalisierung - ist da noch mehr drin? / ARM Holdings seit letzter Woche um 90 % gestiegen! / „Ganzjahresrally?!“ Ja, es gibt noch Potenzial, aber wir erinnern uns an Blasen – die bloße Phantasie reicht nicht - Kurs-Umsatz-Verhältnis beachten! Gewinnmitnahmen denkbar– Obacht im zögerlichen DAX! Die Frage nach den Zinsen ist noch nicht geklärt! Dämpfer voraus? ZEW-Index besser erwartet…
Vor einem Jahr begann der Krieg in der Ukraine. Wahrscheinlich schon viel früher. Der Frieden lässt weiterhin auf sich warten. Es scheint, als gewöhnen sich die meisten Leute an alles. Und an der Börse beweist sich mal wieder, dass Krieg schon immer ein lohnendes und todsicheres Geschäft ist. Friedrich Schiller schrieb früher dazu: „Der beste Kaufmann ist der Krieg. Er macht aus Eisen Gold“.
Dass Ramon Schack die Jubiläums-Feierlichkeiten der NATO-Bündnispartner in London in Anlehnung an die Worte von Macron auch als ein Treffen der Hirntoten empfindet, hat seine Gründe. Hat sich die NATO inzwischen tatsächlich selbst überlebt?
Ölattacke führt zu stärkstem Ölpreisanstieg seit knapp 30 Jahren! / Japan: Wechsel hin zu Wasserstoff zeichnet sich ab / Trump in der Zwickmühle: schlechtere Umfrageergebnisse - einerseits Soldatenabzug & kein Irankrieg gewünscht, andererseits Druck aus Rüstungsindustrie / China wegen Energieversorgungsvertrag mit Iran ebenfalls im Fokus? Neue Verhandlungsmasse für Oktobergespräche / China stellt US-Modell insgesamt in Frage / Wahrscheinlichkeit morgiger FED-Zinssenkung / Flugsektor mit interessanter Chance
Thomas Trepnau erkennt einen direkten Zusammenhang zwischen den zuletzt zu sehenden Rekorden an der russischen Börse und den angedrohten US-Sanktionen gegenüber dem Iran. Angesichts der direkten Kriegsdrohungen könnte nun auch die russische Rüstungsexportindustrie profitieren…