In den USA geraten immer mehr Verbraucher unter massiven finanziellen Druck. Kreditkartenrückstände steigen rasant, Klagen nehmen zu und die Wiederinbesitznahmen von Fahrzeugen schießen auf Rekordhöhen. Die Kreditmärkte zeigen parallele Stresssignale in fast allen Segmenten – ein Muster, das manchem bekannt vorkommen mag…
Es ist Herbst in Deutschland. Die Blätter fallen, die Heizkosten steigen – nur die Reformen nicht. Sie hängen irgendwo fest wie Bauanträge im Landratsamt. Offiziell war es der „Herbst der Reformen“, inoffiziell ist es eher der „Herbst der Terminverschiebungen“. Vielleicht war das für 2026 gemeint. Oder für 2126. Wer will das schon so genau wissen?
Schulden sind die klebrigen Rückstände, die bleiben, wenn man Geld borgt und ausgegeben hat. Und nein, die USA sind nicht pleite. Sie sind einfach nur – kreativ. Oder, wie der Hobbyökonom es ausdrücken würde: Sie haben mehr Schulden als ein Ministerium Aktendeckel. Bei 36,2 Billionen US-Dollar Schulden brauchen die USA kein Geld – sie brauchen einen Plan, um mit dem potenziellen Desaster kreativ umzugehen. Ein Schuldenschnitt? Undenkbar. Dann doch lieber die Druckerpresse mit Turbolader oder – eleganter – eine Zentralbank mit gelockertem Gewissen.
Während man in Berlin, jetzt demokratisch legitimiert, eine härtere Gangart für den „Lockdown light“ austüftelt, setzt zumindest die EZB auf weitere Lockerungen. Die Geldkanonen werden in diesem Winter wieder weit mehr Arbeit haben als die Schneekanonen. Und Après-Ski findet nur noch auf dem Börsenparkett bzw. beim Bitcoin statt...