China hat einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufstieg hinter sich, doch inzwischen ächzt der Wachstumsmotor unter der Immobilienkrise und den hohen Schulden in allen Bereichen. Roman Baudzus analysiert, wie drastisch die Lage aktuell ist, und zeigt die Folgen für Peking, aber auch den Rest der Welt auf.
Die große Investitions-Offensive in Deutschland erweist sich immer mehr als Mogelpackung wie neue Daten zeigen und das ausgerechnet während selbst Politiker inzwischen vor dem Risiko Wirtschaftsinfarkt für die Bundesrepublik warnen. Folker Hellmeyer aktualisiert im neuen Beitrag die aktuellen Daten als auch Ereignisse und wirft einen Blick auf die Geschehnisse an den Börsen.
Der Silbermarkt steht vor einer historischen Zäsur: Lieferengpässe, Preisverwerfungen und der offene Rückzug der Notenbanken aus dem eigenen Fiat-System zeigen, wie tief das Vertrauen in Papiergeld gesunken ist. Während Gold kaum mehr erschwinglich ist, rückt Silber ins Zentrum eines globalen Machtkampfs um reale Werte – und könnte zum Brennglas eines Systems werden, das an seine Grenzen stößt.
Während sich angesichts der Kursteigerungen von Aktien und Edelmetallen die Frage stellt, welchen Anteil daran wohl allein der Wertverlust des Geldes haben mag, sitzen die Spendierhosen bei manchem weiterhin locker. Mehr Schulden gelten einmal mehr als Heilsbringer. Den Rest wird dann schon – wie im Wirtschaftskundebuch der 6. Klassen in einfacher Sprache beschrieben – der Multiplikatoreffekt regeln.
Heute erfolgt ein Blick nach Saudi-Arabien, wo zunehmend Sand ins Getriebe der hoch gesteckten Ziele des Baus von verschiedenen Mega-Projekten zu geraten scheint. Einerseits sind es die zu niedrigen Erdölpreise und andererseits die viel zu hohen Regierungsausgaben, die inzwischen Ratingagenturen wie Fitch auf den Plan rufen. Was hat es hiermit auf sich?
In den USA herrscht ein Shutdown, aber die Märkte steigen trotzdem. Zeitgleich zeigt sich in Deutschland bei den Kommunen eine weitere negative Entwicklung in Bezug auf das Defizit, während zusätzlich die deutsche Wirtschaftsentwicklung hinter dem EU-Schnitt zurückbleibt. Folker Hellmeyer wirft einen Blick auf die aktuellen Daten und Ursachen.
Es ist Herbst in Deutschland. Die Blätter fallen, die Heizkosten steigen – nur die Reformen nicht. Sie hängen irgendwo fest wie Bauanträge im Landratsamt. Offiziell war es der „Herbst der Reformen“, inoffiziell ist es eher der „Herbst der Terminverschiebungen“. Vielleicht war das für 2026 gemeint. Oder für 2126. Wer will das schon so genau wissen?
Die chinesische Regierung plant offensichtlich einen Bailout von einer Billion Yuan für überschuldete Provinzen. Dass dieser Schritt das Schuldenkarussell nur weiter antreibt und keine echte Lösung darstellt, sollte klar sein. Zwischen Immobilienkrise, Deflation und wachsender Gesamtverschuldung droht China also weiter in eine - auch für die restliche Welt - gefährliche Krise zu rutschen.
Kein Staat zahlt seine Schulden zurück. Wer anderes behauptet, hat entweder zu viel Bordeaux getrunken oder ist Politiker. Frankreich zeigt gerade exemplarisch, wie man aus einer Finanzkrise eine Dauerserie mit immer gleichen Folgen macht: 3,3 Billionen Euro offizielle Schulden, ein Haushaltsdefizit von knapp sechs Prozent – und die mittlerweile dritte Regierung in nur zwölf Monaten, die schon am bloßen Anschein eines Sparhaushalts scheitert.
Zum Ende der Woche stehen an den Märkten ganz besonders die zu erwartenden Arbeitsmarktdaten aus den USA im Fokus, die enorm wichtig für den weiteren Zinsverlauf sind. Zeitgleich stehen französische Staatsanleihen wegen hoher Schuldenstände unter Druck und aus Deutschland gibt es erneut schlechte Wirtschaftsdaten. Christoph Leichtweiß erklärt im neuen Video, was Anleger zu diesen Themen wissen müssen.
Frankreichs Staatsfinanzen geraten immer stärker unter Druck: Höhere Zinsen als Griechenland, wachsende Schuldenlast und eine Politik des „Weiter so“. Der Markt straft ab, doch die Politik vermeidet unbequeme Entscheidungen – mit gefährlichen Folgen für Land und Eurozone.
Stablecoins galten einst als Hoffnungsträger für ein unabhängiges Finanzsystem – dezentral, frei und global. Doch mit dem neuen US-Gesetz, dem Genius Act, droht genau das Gegenteil: eine Re-Dollarisierung des Krypto-Universums unter dem Deckmantel der Stabilität. Hinter dem Versprechen von Sicherheit und Innovation verbirgt sich ein gigantisches Schuldenmanagement-Projekt – und die Möglichkeit, den weltweiten Einfluss der USA durch digitale Umwege auszuweiten und zu sichern.
Alle Welt schaut auf die neuen Schuldenberge, die Präsident Trump mit seiner mittelschönen Bill produziert. Doch es bleibt festuzhalten: In der Vergleichsperiode machte Präsident Biden deutlich mehr Schulden als Trump. Nun will Letzterer mit neuen Plänen und großen Ankündigungen punkten – doch vieles wirkt überzeichnet. Die Börsen feiern derweil neue Rekorde, bleiben aber wachsam, denn hinter dem politischen Theater lauern echte Risiken.
Schulden sind die klebrigen Rückstände, die bleiben, wenn man Geld borgt und ausgegeben hat. Und nein, die USA sind nicht pleite. Sie sind einfach nur – kreativ. Oder, wie der Hobbyökonom es ausdrücken würde: Sie haben mehr Schulden als ein Ministerium Aktendeckel. Bei 36,2 Billionen US-Dollar Schulden brauchen die USA kein Geld – sie brauchen einen Plan, um mit dem potenziellen Desaster kreativ umzugehen. Ein Schuldenschnitt? Undenkbar. Dann doch lieber die Druckerpresse mit Turbolader oder – eleganter – eine Zentralbank mit gelockertem Gewissen.
Während der DAX neue Rekorde feiert und Europa wirtschaftlich an den USA vorbeizieht, droht Deutschland in einem Strudel aus Schulden und Symbolpolitik zu versinken. Die Regierung verteilt Milliarden – doch ohne echte Reformen wird dieser Aufschwung zur gefährlichen Illusion. Gleichzeitig senden Trump und Putin erste Signale der Annäherung – eine Chance für Frieden oder nur eine taktische Finte? Die Zukunft Europas entscheidet sich jetzt!
Das Milliarden-Schuldenpaket, genannt Sondervermögen, hat heute den Deutschen Bundestag passiert – doch wer profitiert wirklich? Während Milliarden ins Ausland fließen, gerät der Wohnungsbau unter Druck, was die Inflation weiter anheizt. Was tun? Dividendenaktien erweisen sich als wertvoller - und oft unterschätzter - Inflationsschutz. Wie können Anleger reagieren, und welche Konsequenzen drohen für Bürger und Wirtschaft?
Die Finanzmärkte bleiben gespannt: Während die Aktienkurse steigen und Gold ein neues Allzeithoch markiert, sorgt das deutsche Finanzpaket für Diskussionen. Wird es den Bundestag passieren? Gleichzeitig richtet sich der Blick auf das mit Spannung erwartete Telefonat zwischen Trump und Putin – Hoffnung auf eine diplomatische Wende oder weiterer Zündstoff für die Märkte? Die kommenden Stunden könnten richtungsweisend sein.
Deutschland steht an einem wirtschaftlichen Wendepunkt: Während die Politik mit einer gigantischen Schuldenoffensive neue Wege geht, kämpfen Unternehmen mit einer unaufhaltsamen Insolvenzwelle. Die Industrie reagiert mit Kurzarbeit, während das Vertrauen in die Wirtschaft weiter bröckelt. Steigende Staatsausgaben, eine fragile Konjunktur und zunehmende Unsicherheiten werfen die Frage auf: Führt der aktuelle Kurs in eine wirtschaftliche Sackgasse? Die kommenden Wochen werden entscheidend dafür sein, wohin das Land steuert.
Die Aktienmärkte atmen nach turbulenten Tagen kurz durch, während Gold, Silber und Bitcoin weiter zulegen. Doch im Hintergrund brodelt es: Die US-Schulden explodieren, das Handelsdefizit wächst und der Dollar gerät zunehmend unter Druck. In Deutschland erreicht der Anteil erneuerbarer Energien ein Rekordhoch – doch der massive Stromimport und fehlende Grundlastfähigkeit stellen die Energieversorgung auf eine harte Probe. Dieses Modell ist ein teures Experiment mit unkalkulierbaren Risiken.
Mit großen Händen und leeren Taschen werden derzeit die Steuern der Zukunft ausgegeben. Binnen weniger Tage hat man so den Nimbus deutscher Staatsanleihen demoliert, während der Boden, auf den das Geld herabregnen soll, unfruchtbar bleibt.
Noch eine Zeitenwende? Oder eine Ampel 2.0? Jetzt werden aus falschen Sondervermögen echte Schulden! Orwell hätte seine helle Freude! 500 Milliarden Euro plus weitere Hunderte von Milliarden! Und das muss nicht das Ende der Fahnenstange sein. Unsere Brüder und Schwestern in Europa sind da mit ihrem Verschuldungsgrad schon viel weiter und nicht so abgewirtschaftet wie wir. Und? Läuft doch! Erst bekommen wir die Lira im Euro-Gewand, und später sind auch unsere Finanzen ruiniert. Also: Feiern wir, solange es noch geht! Diese ewigen Nörgler!
Die USA steuern unaufhaltsam auf eine finanzielle Zerreißprobe zu: Rekordverschuldung, explodierende Zinslast und eine bröckelnde wirtschaftliche Stabilität. Inmitten dieser Krise tauchen brisante Pläne auf – eine Goldrevaluation und der strategische Aufbau von Bitcoin-Reserven. Doch kann Spekulation die Schuldenlast wirklich lindern, oder erleben wir den Anfang vom Ende des bestehenden Finanzsystems?
Der Zeitgeist bekommt Zuwachs. Sich über die USA aufzuregen, gehört seit dem Eklat im Oval Office zum guten Ton. How dare you! Denn sie wissen nicht, was sie tun? Wahrscheinlich wissen sie mehr, als wir ahnen. Plötzlich dämmert es manchen Politikern, dass der Begriff „Zeitenwende“ mehr als nur eine Floskel im Wahlkampf ist.
Wer interessiert sich in diesen herrlichen Zeiten noch für die Börse? Tagelang wurden wir von politischen Parteien umgarnt, bis der Blutdruck mahnte, die Wohnung nur noch mit Scheuklappen zu verlassen, um diesen Wahlplakaten voller Phrasen und Placebo-Versprechen zu entgehen. Ein einziges Gruselkabinett für Menschen mit Restverstand. Und wenn dann doch mal ein Hoffnungsträger auftaucht, der "frischen Wind" verspricht, dauert es nicht lange, bis er gekauft, erpresst oder von der Bürokratie auf Nimmerwiedersehen verschluckt wird. Die Strippenzieher bleiben, nur die Marionetten wechseln.
Heute erfolgt ein Blick in die Vereinigten Staaten, wo das US-Finanzministerium unter dem neuen Chef Scott Bessent zum ersten Mal seinen Refinanzierungsfahrplan veröffentlicht hat. Wie kaum anders zu erwarten, wird sich auf absehbare Zeit erst einmal nichts ändern. Welche Schlüsse lassen sich hieraus ziehen? Und welche Entwicklungen lassen sich aus fiskal- und geldpolitischer Perspektive sonst noch beobachten?
Bitcoin auf Allzeithoch, Aktienindizes mit Rekorden – und Meta plant einen KI-Vorstoß mit Atomkraft. Gleichzeitig bleiben globale Konjunkturaussichten durchwachsen, während Notenbanken auf Zinssenkungen setzen. Warum Energie, Technologie und Geopolitik die entscheidenden Treiber sind, lesen Sie hier.
Politische Börsen haben bekanntlich kurze Beine. Aber die Politik sorgt ja immer wieder für neue Wendungen, damit es nicht langweilig wird. Die Ahnungslosen führen die Führungslosen. Das Dumme ist, dass die Ahnungslosen keine Ahnung davon haben, dass sie keine Ahnung haben, ja nicht mal auf die Idee kommen, dass es so sein könnte. Den Rest sehen Sie ja selbst. Darf man das so sagen? Man muss.
Die Leitzinssenkungen der EZB, die erwartet wurden, kamen an den westlichen Aktienmärkten positiv an. In Fernost dominierten dagegen negative Vorzeichen, der Goldpreis stieg auf ein neues Allzeithoch. Die US-Haushaltslage "glänzt" mit dem höchsten Defizit seit September 2022. Derweil stellt der Schweizer Bankenverband die Sanktionspolitik der Schweiz infrage, da diese entweder nicht oder gar teilweise das Gegenteil (be)wirkten. Es herrscht Sorge, dass Kunden aus dem globalen Süden angesichts der bisherigen Sanktionspolitik Vermögen abziehen könnten...
Argentiniens selbst ernannter „Kettensägen-Präsident“ gibt sich nach wie vor alle Mühe, der heimischen Bevölkerung seine angestrebte Polit- und Gesellschaftstransformation als Erfolg zu verkaufen. Doch inzwischen hat die Milei-Administration öffentlich zugeben müssen, einen Teil der heimischen Goldreserven ins Ausland verbracht zu haben, ohne dabei auf die exakte Höhe der Reserven oder den Grund für diese Überstellung einzugehen. Was wird hier gespielt?
An den internationalen Finanzmärkten dominierte zum Wochenausklang Stabilität. Die Aktienmärkte zeigten sich wenig verändert. Bezüglich der Lage in Deutschland wird die Notwendigkeit einer Neuausrichtung hinsichtlich der Standortqualität immer dringender. Die Halbierung des Entlastungsvolumens für die Wirtschaft ist prekär. Doch Deutsche Unternehmen investieren, nur eben nicht hier vor Ort! Die Steuerbelastung ist für deutsche Unternehmen einer Studie zufolge höher als für die Konkurrenten in anderen großen Volkswirtschaften. EU-Staaten und Parlament einigen sich auf neue Schuldenregeln, welche weniger ambitionierte Mindestziele für den Defizit- und Schuldenabbau festlegen als bislang.
Das sind die Fakten: Im vergangenen Jahr betrugen hierzulande die Steuereinnahmen knapp 900 Milliarden Euro. Aber es hat mal wieder nicht ausgereicht, um sämtlichen Firlefanz der Regierung bezahlen zu können.
Im heutigen Bericht werden die Betrachtungen zu aktuellen Entwicklungen an Amerikas Finanz-, Banken-, Kredit- und Staatsanleihemärkten fortgesetzt. Von der Beschaffenheit der amerikanischen Konsumausgaben wird ein Bogen über Geschehnisse bei der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) bis hin zu einer zunehmend ablehnenden Haltung gegenüber einer Umsetzung der Basel-III-Vorschriften im Washingtoner Kongress gespannt. Welche Schlüsse lassen sich aus diesen Beobachtungen ziehen?
Im Gegensatz zu den US-Märkten verloren Europas Aktienmärkte gestern deutlich an Boden. Die US-Staatsschulden markieren einen neuen historischen Rekord. Damit kommt das Thema eines gesetzlichen Schuldenlimits und die Möglichkeit von „Shutdowns“ wieder auf den Tisch. Die Fronten sind jedoch inzwischen derart verhärtet, dass ernsthafte Stresszustände drohen. Laut Prognose der Bundesbank schrumpft die deutsche Wirtschaftsleistung „etwas“ – woher diese Relativierung rührt, fragt sich wohl nicht nur Folker Hellmeyer.
Damals war es ein Paukenschlag. Im August 2011 stufte die Ratingagentur Standard & Poor`s das Kreditrating der USA um eine Stufe ab. Die Schuldenuhr stand damals irgendwo zwischen 14 und 15 Billionen US-Dollar. Der damalige Finanzminister Timothy Geithner war außer sich, schrie am Telefon und vermutete einen Rechenfehler. Die weiße Finanzweste der USA hatte plötzlich einen Fleck, gegen den nicht mal Ariel wirkte. Heute scheint die damalige Prognose der Kreditexperten als zu optimistisch…
Im heutigen Bericht wird eine Reihe von jüngst getätigten Aussagen unter einigen namhaften Finanzmarktakteuren ein wenig eingehender unter die Lupe genommen. Welche Prognosen werden in Aussicht gestellt, wenn sich die Dinge um die amerikanische Wirtschaft, den US-Dollar, den Prozess der De-Dollarisierung, den Ausblick auf eine Staatsschuldenkrise in den USA oder das potenzielle Ableben des US-Dollars als Weltreservewährung drehen?
Scheinbar hat Amerika sein Schuldenproblem gelöst. Demokraten und Republikaner haben die Staatspleite abgewendet. Dennoch, bei Betrachtung der dramatischen und immer weiterwachsenden Staatsverschuldung stellt sich die naheliegende Frage, ob und wie Amerika längerfristig dem Fiskal-Armageddon entgehen kann.
Nachdem es zwischen Biden und McCarthy zu einer Einigung kam, steht nun das möglicherweise langwierige Prozedere im Kongress an. Aufgrund der weiter hohen Kerninflation steht bei der EZB weiter das TINA-Programm an: There is no alternative…
Volkswirtschaft - Großbritannien: Einzelhandelsumsätze (jährlich und monatlich), USA: Auftragseingänge und nicht militärische Investitionsgüter / Politik: Schere zwischen Ausgaben und Einnahmen klafft in den USA immer weiter auseinander, drohender US-Liquiditätsengpass / Betriebswirtschaft: ProSieben Sat1Media SE – Fundamentaldaten mau, Charttechnik: begrenztes Potential / Technischer Gesamtblick für heute: US- und europäische Aktienmärkte tendenziell seitwärts – Nikkei stabil, Hang Seng stabil, Gold und Silber aufwärts, WTI und Brent stabil, Bitcoin und Ethereum seitwärts, Euro seitwärts, Gas stabil
Die Nervosität an den Aktien- und Finanzmärkten nimmt mit Blick auf die verhärteten Fronten in der Auseinandersetzung zur US-Schuldenobergrenze zu. Bundeswirtschaftsminister Habeck und Bundesbauministerin Geywitz fordern die Kommunen auf, Daten zum Energieverbrauch und zum Zustand jedes einzelnen Gebäudes zu ermitteln. Die gestrige Warnung des Energieministers von Saudi-Arabien ging an alle raus, die angesichts der nächstwöchigen OPEC+-Sitzung auf weiter fallende Ölpreise setzen.
Die Auswirkungen eines Zahlungsausfalls könnten dramatische Folgen nach sich ziehen. Und am vergangenen Freitag waren gleich zwei Verhandlungsrunden geplatzt. Diese schwelende und drückende Unsicherheit treibt Investoren zwangsläufig in vermeintlich sichere Anlageklassen wie Gold…
Volkswirtschaft: 11:00 Uhr: ZEW-Index für Eurozone und Deutschland, BIP-Zahlen für Eurozone, 14:30 Uhr: US-Einzelhandelsumsätze weiter auf niedrigem Niveau / Politik: Die USA haben – mal wieder – ein Problem mit der Schuldenobergrenze, Kreditausfallrisiken schnellen in die Höhe / Betriebswirtschaft: Tesla – Insgesamt ganz gute Aussichten / Inflation: Das Gehalt reicht nicht mehr zum Leben / Technischer Gesamtblick für heute: US- und europäische Aktienmärkte tendenziell seitwärts – Nikkei zeigt sich stabil, Hang Seng negativ, Gold und Silber seitwärts, WTI und Brent divergent, Bitcoin und Ethereum schwach, Euro seitwärts, Gas abwärts
Aus momentaner Sicht besteht die sehr reale Möglichkeit einer Einstellung der Sozialversicherungszahlungen durch die US-Regierung, wenn die Schuldenobergrenze einmal mehr erreicht worden sein wird. Die Sache ist allerdings nicht ganz so akut wie die Entwicklungen im Bankensystem und an den Kreditmärkten. Nicht nur aufgrund der jüngsten Warnungen des Chef-Marktstrategen der Großbank JPMorgan empfiehlt sich, vor dem Wochenende hierauf noch ein Auge zu haben.
Inzwischen ist immer irgend eine Krise. Im Namen dieser Krise wird dann das gemacht, was ohne diese Krise unmöglich wäre: Verschuldung hochfahren, Geld drucken, Zinsen senken - und mit allem auch noch den eigenen Hintern retten.
DAX erholt; Vorgaben durchwachsen – Börsen im „Sommerflow“ / Deutsche Wirtschaft unerwartet stark erholt! – Privater Konsum als Haupttreiber; Industrie mit zufriedenstellendem Q2, doch Lieferengpässe & steigende Rohstoffkosten mahnen! / ifo: Anstieg erwartet / Hohes Staatsschuldenniveau – Tendenz weiter steigend / China: kurzfristige Stabilisierung, langfristig nicht nur große Tech-Firmen von neuer Wirtschaftsdoktrin betroffen
Während sich die Finanzmärkte weiter erholen, wird es in den USA wieder einmal eng mit der Staatsfinanzierung. Deutschland und die USA haben den Konflikt über Nord Stream II für beide Seiten gesichtswahrend beigelegt, wobei diesbezügliche Einlassung seitens der Grünen nicht nur Folker Hellmeyer nachdenklich stimmen. Derweil steht aufgrund des Disputs über die Justizreform faktisch der gesamte EU-Beitrittsvertrag Polens zur Disposition.
US-Präsident Biden will laut New York Times für das Fiskaljahr 2022 einen Haushalt in einem Umfang von sechs Billionen USD vorschlagen. Für Folker Hellmeyer ist das extrem sportlich und stellt eine vollständige Negation des Begriffs Haushaltsdisziplin dar. Mit den Worten "Dieses US-Haushaltsthema wird uns in den kommenden Monaten intensiv beschäftigen. Währungen ohne Fehl und Tadel (Gold, Silber) könnten in dieser Gemengelage stärker reüssieren! Täten sie es nicht, würfe das Fragen auf!" fasst er die Situation zusammen.
Im letzten Quartal wurden die US-Haushalte um sieben Billionen US-Dollar reicher. Drei Billionen kamen von der Börse. Allerdings ist das Geld im Land der unbegrenzten Ungleichheiten extrem ungleich verteilt. Nach frischen Zahlen können 40 Prozent der US-Bürger eine unerwartete Rechnung über 1.000 Dollar gar nicht begleichen.