Wenn die Öl und Gaspreise mal wieder sprunghaft ansteigen, nehmen auch die Schmerzen an der Tankstelle zu. Das Gleiche gilt natürlich auch für die steigenden Strompreise beim Laden des Elektroautos. Sicher sind in solchen Situationen lediglich die Schuldzuweisungen für die gestiegenen Kosten.
Im Iran ist die Hölle los. Raketen, Drohnen und wankende Börsen. Durch die Straße von Hormus fließen normalerweise rund 20 Prozent des weltweiten Erdöls. Jetzt nicht mehr. Auch kein Gas. Ein kleines Nadelöhr mit globaler Wirkung. Wenn dort etwas stockt, bekommt die Weltwirtschaft einen epileptischen Anfall. Die meisten Menschen merken davon erst etwas, wenn es teurer wird. Wirtschaft und Preise gelten schließlich als esoterische Disziplinen.
Beim beliebten politischen Spielchen „teile und herrsche“ wird verlässlich die Ausbeuter-Karte gezückt, wenn es um das Thema Gehalt und Lohnkosten geht. Spannender als der Blick auf das bloße Gehalt oder irgendwelche Stundenlöhne ist jedoch der Blick darauf, was bei einem bestimmten Jahresgehalt an Gesamtkosten anfällt und für wen am Ende was übrigbleibt.
Die Kryptomärkte haben die jüngsten Verluste zügig wieder aufgeholt. Das schlimmste Szenario wurde damit vorerst abgewendet. Aber wie sicher ist der momentane Rebound? Eine andere Art von Rebound findet derzeit in den Niederlanden statt. Das Gesetz für unrealisierte Gewinne aus Aktien, Krypto usw. steht auf der Kippe. Kommt nach massiven Protesten nun doch ein Einlenken der Regierung zustande?
Der Rückbau der deutschen Industrie schreitet voran. Die aktuellen Nachrichten aus Wolfsburg sind nur ein Beleg für die beginnende Erkenntnis, welchen Umfang die noch kommenden Einschnitte haben werden. Schon vor den absehbaren Rückgängen bei der Gewerbesteuer, wachsen die Haushaltsdefizite der deutschen Gemeinden.
Die Wirtschaftsflaute hält seit Jahren an und ist zu einer umfassenden Strukturkrise geworden. Trotz des weiterhin unterschätzten Ausmaßes kommen die mit der Entwicklung verbundenen Konsequenzen langsam aber sicher im Alltag der Bürger an. Mediale Ablenkungsmanöver wie der Versuch verschiedene Altersgruppen gegeneinander auszuspielen können daher nicht verwundern.
Vor der US-Zinssitzung am Mittwochabend zeigen sich die Aktienmärkte abwartend, während Silber, getrieben von der weiterhin hohen Nachfrage, auf über 60 US-Dollar schießt. Neue Daten zeigen derweil, dass es in der US-Wirtschaft läuft, aber das Bild in Deutschland weitaus weniger rosig ist. Folker Hellmeyer wirft im Beitrag einen genaueren Blick auf die Zusammenhänge und zeigt auf, warum es in der Bundesrepublik jetzt Steuersenkungen braucht.
Unternehmen und junge Familien kehren Hochsteuerstaaten wie Kalifornien und New York in großer Zahl den Rücken. Geringere Steuern, niedrigere Energiekosten und schnellere Genehmigungen machen Staaten wie Texas und Florida zu den großen Gewinnern eines Strukturwandels, der gerade erst beginnt. Was sagt uns das?
Statt mehr Gerechtigkeit zu schaffen, wird die neue Grundsteuer immer mehr dazu genutzt, Eigentümer systematisch zur Kasse zu bitten und die Haushalte der Kommunen zu sanieren. Im neuen Video zeigt Thomas Trepnau anschaulich den Raubzug an Besitzern auf und erklärt, was das konkret für Folgen hat.
Die Stimmung an den Märkten hat sich zuletzt eingetrübt und immer mehr Unruhe kommt auf. Hintergrund ist erneut das Thema hohe Bewertungen, KI-Blase & Co. Im neuen Video wirft Christoph Leichtweiß einen Blick auf diese Entwicklungen und erklärt, warum trotz dieser Lage die „Buy the Dip“-Mentalität an den Märkten Bestand haben könnte. Außerdem im Fokus stehen die Realzinsen, die in Deutschland schon wieder negativ sind.
Hohe Steuern, starre Sozialabgaben und bürokratische Hürden – in Europa sind die Rahmenbedingungen für Unternehmer und Arbeitnehmer gleichermaßen abschreckend. Während in den USA mehr Kapital in privater Hand bleibt und neue Jobs entstehen, erstickt die EU Produktivität und Innovationsgeist in einem Netz aus Umverteilung und Regulierungswut. Länder wie Estland oder Polen zeigen, dass es auch anders geht – wenn man nur den Mut hat, Verantwortung wieder den Bürgern zu überlassen.
Das neue US-Haushaltsgesetz ist beschlossene Sache – und wirkt an den Märkten zunächst stabilisierend. Doch die eigentliche Botschaft liegt tiefer. Ob es uns gefällt oder nicht: Trump liefert, was er versprochen hat – mit klarer Linie für Leistung, unternehmerische Freiheit und fiskalpolitischer Handschrift à la Reagan. Während in Washington geliefert wird, stellt sich die Frage: Wer hält hierzulande eigentlich noch Wort?
Am Freitag wurde „unsere“ Schuldenuhr 30. Herzlichen Glückwunsch, du leuchtendes Mahnmal deutscher Finanzvergesslichkeit. Seit 1995 blinkt sie unermüdlich vor sich hin – erst still und meistens ignoriert. Damals bei 1.000 Milliarden Euro gestartet, steht sie heute bei rund 2.549 Milliarden. Ohne Schattenhaushalte. Das sind doch nur 0,002549 Billiarden Euro – klingt niedlich, ist aber eine atomar verpackte Haushaltssprengladung.
Uns ging’s schon mal besser. Zum Beispiel damals, als kaputte Innenstädte noch ein Alleinstellungsmerkmal des Ostens waren – und nicht Standard westdeutscher Stadtzentren mit Ein-Euro-Läden, Shisha-Bars und leergefegten Ladenzeilen. Damals, als ein Schaufenster noch einladend war – und nicht als Mahnmal aus Pappkartons und Pleiteankündigungen diente. Wo es heute noch rundläuft, ist ausgerechnet die Börse. Der DAX grüßt täglich mit neuen Rekorden. Zwei Billionen Euro schwer – als hätte er im Lotto gewonnen und den Jackpot gleich dreimal geknackt. Und der Bürger?
Während es uns bekanntlich gut geht, wenn man nur den richtigen Vergleichsmaßstab heranzieht, werden die Finanzlöcher der Kommunen mit Riesenschritten größer. Wie die Bürger wissen, liegt dies nicht - wie oft suggeriert - an sinkenden Steuereinnahmen.
Die starke Erholung an den Aktienmärkten ist eine Reaktion auf Trumps befristetes Zollmoratorium – insbesondere für Länder außerhalb Chinas. Während Aktien, Edelmetalle und Bitcoin kräftig zulegen, bleiben strukturelle Risiken bestehen: Die Bondmärkte bleiben fragil, der Konflikt mit China eskaliert weiter, und Deutschlands Koalition präsentiert Reformkosmetik statt Substanz. Dazu aktuelle Daten aus Portugal, China, Japan und den USA – mit kritischer Einordnung.
Der Zug mit den Superschulden ist endgültig auf die Gleise gesetzt worden. Wie viel soll es eigentlich werden? Eine Billion? Anderthalb? Oder einfach unendlich? Die Börse gähnt ja schon wieder, ja, sie fällt sogar! Das Kursfeuerwerk ist abgebrannt – zurück bleibt der schnöde Alltag: ein Krieg hier, ein paar Zölle dort und ein paar Minuszeichen. Mittendrin: die deutsche Wirtschaft, zerrieben zwischen nüchterner Realität und sprichwörtlichem Zweckoptimismus.
Donald Trump und Elon Musk greifen durch! Das neu geschaffene Department of Government Efficiency (DOGE) unter der Führung von Musk soll den aufgeblähten US-Staatshaushalt drastisch verschlanken. Der Fokus liegt auf der Bekämpfung von Korruption, Bürokratieabbau und massiven Einsparungen – bis zu zwei Billionen Dollar stehen auf dem Prüfstand. Doch der eigentliche Knaller? Eine mögliche Steuerrückerstattung von bis zu 5.000 Dollar für US-Bürger! Wird dieser Plan Realität – und welche politischen Folgen könnte das für die kommenden Wahlen haben?
Heute erfolgt ein Blick in die Vereinigten Staaten, wo das US-Finanzministerium unter dem neuen Chef Scott Bessent zum ersten Mal seinen Refinanzierungsfahrplan veröffentlicht hat. Wie kaum anders zu erwarten, wird sich auf absehbare Zeit erst einmal nichts ändern. Welche Schlüsse lassen sich hieraus ziehen? Und welche Entwicklungen lassen sich aus fiskal- und geldpolitischer Perspektive sonst noch beobachten?
Es gibt ein altes Sprichwort: „Eigentum verpflichtet.“ In Deutschland scheint es jedoch eine modische Abwandlung zu geben: „Eigentum verpflichtet zur Abgabe.“ Und zwar reichlich. Dabei ist das Absurde: Der Bürger wählt seine größten Enteigner selbst – und bald wieder.
Zeig mir das Anreizsystem und ich zeige dir das Resultat, lautet ein bekannter Satz aus der Ökonomie. Dieser Zusammenhang zeigt sich allenthalben von der Ebene der Unternehmen bis hin zur Gesellschaft.
Während Emotionen – und kaum politische Inhalte – im Zentrum der momentanen Wahlkampfberichterstattung in den Medien der Vereinigten Staaten im Vordergrund stehen, empfiehlt es sich, zumindest einmal auf innenpolitische Pläne von Herausforderer Donald Trump zu blicken.
Rückblick US-Börsen: Negative Tendenzen nach Bekanntgabe des Philadelphia-Fed-Index / Volkswirtschaft: Inflationsdaten Europa stabil erwartet / Quartalszahlen: Wüstenrot & Württembergische AG, Hauptversammlung von Zalando im Fokus / Gute Idee am Morgen: 2G Energy – Was ist zu tun nach der guten Entwicklung? / Politik: 2025 fehlen rund 22 Milliarden an Steuereinnahmen / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: abwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: Nikkei und Hang Seng uneinheitlich, Gold & Silber seitwärts, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum seitwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts
Verkaufszahlen Tesla gesunken - Dax mit kleiner Delle, aber wieder in der Spur; Negative Vorgaben aus den USA und Asien / US-Anleihen und deutsche Bundesanleihe: Zinsen wieder leicht gestiegen / Öl legt zu, Gold weiter stark, US-Dollar fester / Inflation Reduction Act zieht „grüne“ Unternehmen in die USA / „Kranker Mann“: Deutschland humpelt der Weltwirtschaft hinterher – wo liegt wirklich das Problem? Bürokratieabbau wäre nötig - Vergleich mit Estland, Rumänien, Litauen, Irland / Unternehmertum müsste gefördert bzw. entlastet werden - wir könnten noch einiges an wirtschaftlicher Dynamik zulegen, wenn die Politik die richtigen Schritte einleiten würde…
Die größte Hand, die ins Portemonnaie der Bürger greift, ist die Hand des Fiskus. An anderer Stelle wird das dort gefundene Geld mit vollen Händen ausgegeben, um dem Bürger höhere Strompreise zu bescheren.
Die Wirtschaft scheint zu stagnieren. Wenn sie nicht schon schrumpft. Die Börsenkurse steigen. Das passt nicht zusammen, ist aber so. In den USA wird der Sieg über die Inflation gefeiert. Schließlich sind von zweistelligen Raten nur noch drei Prozent übrig. Was kommt als Nächstes?
Die Finanzmärkte lieferten am gestrigen US-Feiertag nur wenig Bewegung. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln nimmt die Liefer- und Produktionsstörungen ins Visier und kommt auf einen Betrag von 1,6 Billionen USD, die der Ukraine-Krieg die Weltwirtschaft in 2022 bereits gekostet hat. Man kann festhalten: In diesem Krieg, wie in allen Kriegen, gibt es fast nur Verlierer! Derweil zeigt sich die SPD offen für Steuererhöhungen – Folker Hellmeyer zeigt sich erschüttert.
Einige Zeitgenossen behaupten immer wieder, Deutschland sei ein sozial gespaltenes Land. Mit dieser Moralkeule wird immer noch mehr staatliche Umverteilung gefordert. Unabhängig davon, dass dieser Vorwurf grundsätzlich unberechtigt ist, zeigt die Geschichte, dass ein immer stärkerer Staat am Ende aus Wohlstand für alle Weniger für alle macht.
Niedrigpegel im Rhein – Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum / Steuerentlastungsidee von Lindner in der Kritik / Scholz im Sommerinterview / H.W. Sinn zur Übergewinnsteuer / RWE hohe Gewinne – Verzicht auf Gasumlage; Salzgitter: deutlicher Gewinnsprung; Siemens – Milliardenverlust; Deutsche Telekom: deutliche Prognoseanhebung; ThyssenKrupp profitiert von hohem Stahlpreis / TAG Immobilien – Materialknappheit bremst – Was ist mit Zement-Ersatzstoffen? / Volkswagen - Verkleinerung des Vorstands; Disney überflügelt Netflix / 14:30 Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe - unverändert erwartet
An den Börsen besteht der Hochwasseralarm weiterhin fort. Die Notenbanken haben den Börsenpegel schon wieder auf neue Höchstwerte anschwellen lassen. Am Dienstag schickte noch die letzte Scheitelwelle dann den DAX auf 15.811 Punkte. Von da ab ging’s bergab. Das macht nichts!
Japan: Tech ist back; China: Märkte schwach; Dax startet positiv – Märkte zeigen sich insgesamt nervös und auf die Geldpolitik konzentriert / Inflationssorgen bleiben relevant für die Marktbewegungen / 13:00 Rede Lagarde; 16:00 US-Immobiliendaten / heftige Bewegungen bei Kryptos / Ideen zu globalem Steuermodell / Huawei: Chip-Produktionsausweitung mit Chongqing Changan Automobile Company; TSMC: 60 % Steigerung reicht nicht; Apple in Schwierigkeiten?; Kameras: China bannt Tesla / Olympia wackelt!
Fragen Sie doch nicht, was der Staat für Sie tun kann! Fragen Sie besser, was Sie für den Staat tun können! Optimismus ist dabei die oberste Bürgerpflicht, selbst wenn es keinen Grund dafür gibt.
„V“-förmige Erholung? Stimmung übertrifft „Vor-Corona“ Werte / US-Arbeitsmarkt: Positiver Trend, aber noch viel Aufholbedarf / Währungssicherung – Fristigkeiten beachten! / Aktienmarktentwicklung: Werbefilm-taugliches Material / Steuerliche Überlegungen werden mehr in den Fokus rücken
US-Finanzministerin Yellen fordert einen weltweiten Mindest-Steuersatz für Unternehmen. Daran arbeite sie derzeit mit der G20-Gruppe. Angesichts von russischen Truppenbewegungen und Verletzungen der Waffenstillstandsvereinbarung im Donbass warnt die NATO Moskau vor einer weiteren Eskalation der Lage. Mit Hinweis auf ein ukrainisches Dekret vom 24. März 2021, fragt Folker Hellmeyer was an dieser Stelle Aktion und was Reaktion ist.
DAX: keine Wolken in Sicht; Nasdaq legt deutlich zu / Tankan Report der BoJ: verbesserte Wachstumssausichten / Caixin mit Rückgang / Bidens 2-Billionen-Konjunkturprogramm / Wie zielführend ist das Steuersystem? / Rebalancing beendet – Druck auf Börsenkurse nimmt ab / Stimulus-Checks: Inflationsängste steigen – an Absicherungen denken / Daimler setzt auf „E-S-Klasse“; neuer Rüstungsauftrag für Microsoft; Boeing kritisiert China-Politik / Neues von Huawei; Meng Wanzhou wird weiter festgehalten / Gelber Dunst in Japan
„Die wollen uns wohl für dumm verkaufen“, meint Tantchen Trudi aus Berlin ärgerlich und beobachtet fasziniert, wie sich die 20-Uhr-Tagesschau am 1. August unglaubwürdig macht: „20 000 Menschen haben in Berlin gegen die Auflagen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie demonstriert“ (1), tönt es aus der Wunderlampe. Die ARD-aktuell-Redaktion bleibt mit solcher Kleinrederei auf ihrer regierungsfromm staatstragenden Linie. Ein Gastbeitrag von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam.
Das Karussell der Umverteilung des Geldes drehte sich auch 2019 schneller, so die frischen Zahlen vom Beratungsunternehmen Capgemini. Wer hatte, dem wurde wieder reichlich gegeben. Wer nicht, machte Schulden oder hatte einfach nur Pech.
Einige deutsche Politiker können ihre Sympathie für den Sozialismus nicht verheimlichen. In seiner braven, demokratischen Machart soll er dem sozial verwerflichen Kapitalismus, der oft mit Marktwirtschaft gleichgesetzt wird, mit Gerechtigkeit Paroli bieten. Gerecht heißt auch, dass sich der Staat mit Einschränkungen in private Eigentumsrechte und sogar Enteignung und Vergesellschaftung einmischen darf.
Ho! Ho! Ho! Während früher noch ein Viertel der Schüler in Mathematik schlecht abschnitt, ist es heute nur noch ein Drittel! Bald jeder Zweite? Damals konnte auch jeder Zehnte nicht lesen und schreiben. Heute nur noch jeder Achte! Wenn das keine Erfolge sind.
Immer wieder wird darüber diskutiert, welche Auswirkungen die Blockchain-Technologie lang- oder mittelfristig auf die Bankenlandschaft haben wird. John Straw geht nicht nur soweit zu sagen, dass ein bankenunabhängiges Kreditsystem die City of London komplett umkrempeln könnte, sondern sieht hierin gar einen möglichen „Demokratiekiller“ auf verschiedenen Ebenen...
Wer seine Augen zum Sehen benutzt, dürfte ziemlich wenig überrascht sein, dass Deutschland vom Weltwirtschaftsforum weniger Wettbewerbsfähigkeit bescheinigt wird. Gründen Sie mal eine Firma! Oder fahren Sie ein paar Stunden Bahn. Und was sagt die Börse dazu? Nichts! Sie weiß das schon länger.
Der Handelskrieg macht sich inzwischen auf beiden Seiten des Pazifiks bemerkbar. Aus Sicht Chinas gilt, dass sich der ökonomische Abschwung im August verschärft hat. In diesem Zuge brach die chinesische Industrieproduktion auf ein 17-Jahres-Tief ein. Ob die People´s Bank of China das Ruder noch einmal herumreißen kann?
„Aus Sicht Trumps lässt sich argumentieren, dass sich die ehemalige Auslagerung von Produktion und Arbeitsplätzen einzig und allein für Amerikas Konzerne, nicht jedoch für die heimische Arbeitnehmerschaft, finanziell gelohnt und ausgezahlt hat.“ schreibt Dr. Paul Craig Roberts im abschließenden Teil seines Berichts, nicht ohne Hinweise darauf zu geben, wie aus seiner Sicht wieder Bedingungen geschaffen würden, um die Entwicklung umzudrehen.
Im zweiten Teil seines Beitrags erläutert Dr. Paul Craig Roberts, welche Auswirkungen die Auslagerung der amerikanischen Produktion nach China über die Jahre nach sich zog und wie schwierig es werden dürfte, diese wieder in die Vereinigten Staaten zurückzuholen. Er erkennt jedoch steuerliche Lösungsansätze – und mutmaßt, ob es sich bei Trumps Aufrufen um reine Rhetorik handelt.
Handelskriegsseitig ist die Weltkonjunktur bereits eingetrübt. Für weitere Ernüchterung sorgt die zerrissene politische Großwetterlage, die auf die Investitionsbereitschaft von Unternehmen wie Streusalz auf Eis wirkt. Naturgemäß ist Export-Deutschland betroffen. Den negativen Rückkopplungseffekten kann sich mittlerweile auch die bislang robuste Binnenwirtschaft nicht mehr entziehen. Deutschland ist auf dem Weg in die Rezession. Obwohl finanzpolitisch durchaus in der Lage, hat Berlin leider noch keine wirklich vorbeugenden Maßnahmen ergriffen.
Seit nunmehr einem Monat regiert Mitsotakis in Athen. Unter ihm hat sich in Windeseile vieles verändert. Nicht alles, was er anpackt, erscheint richtig und gut. Ihn, wie in den meisten Medien also allein mit der Senkung von Steuern in Verbindung zu bringen, täte dem Mann Unrecht, wie Wassilis Aswestopoulos befindet. Fakt ist: Es tut sich was in Hellas!