Die Sorgen an den globalen Energiemärkten nehmen dramatisch zu. Während die Straße von Hormus weiterhin blockiert bleibt, warnen große Energiekonzerne, Analysten und Banken inzwischen offen vor einer historischen Versorgungskrise. Drohen Ölknappheit, Rationierungen und neue Schocks für die Weltwirtschaft?
Rote Vorzeichen an den Börsen, Unsicherheit rund um die Straße von Hormus und die offene Frage, was das für die Zinspolitik bedeutet: Christoph Leichtweiß ordnet die Lage ein. Er erklärt, warum Gold sich zunehmend wie ein Risk-on-Asset verhält, was der Ölpreis damit zu tun hat und warum die heutigen US-Daten für die Anlagestrategie weniger entscheidend sind als der langfristige Kaufkraftverlust – das eigentlich größere Thema für viele Anleger.
Während die Straße von Hormus blockiert bleibt und der Konflikt im Mittleren Osten weiter eskaliert, setzt Pakistan ein überraschendes Signal: Mit der Öffnung mehrerer Landkorridore in Richtung Iran werden nicht nur Handelsströme neu gelenkt, sondern auch geopolitische Machtverhältnisse verschoben. Die Maßnahme könnte sich als direkter Schlag gegen die US-Strategie erweisen – und zeigt, wie eng wirtschaftliche Interessen, Infrastrukturprojekte und globale Machtpolitik inzwischen miteinander verflochten sind.
Hinter der ins Spiel gebrachten Abrechnung von Ölverkäufen in Yuan verbirgt sich weniger Strategie als Not: Den Vereinigten Arabischen Emiraten fehlen ausgerechnet die US-Dollar, von denen ihr gesamtes System abhängt. Während Kapital abfließt, Einnahmen wegbrechen und das Geschäftsmodell ins Wanken gerät, wächst der Druck – und mit ihm die Gefahr einer wirtschaftlichen Abwärtsspirale.
Die Finanzmärkte reagieren sensibel auf jede Bewegung rund um die Straße von Hormus: Zwischen kurzfristiger Entspannung und erneuter Eskalation bestimmt der Iran-Konflikt zunehmend die globale Wirtschaftslage – mit weitreichenden Folgen für Energieversorgung, Zinsen und Wachstum. In Deutschland bleibt die Stimmung - auch im Wohnungsbau - gedrückt, obwohl die Zahl der Baugenehmigungen deutlich zulegt. Der Start in die Woche mit Folker Hellmeyer.
Indien versucht mit einem ungewöhnlichen Eingriff den Druck auf die Rupie zu bremsen, während die Schäden an der Energieinfrastruktur in der Golf-Region immer größer werden. Die Lage rund um die Straße von Hormus bleibt fragil – und die negativen Folgen für Öl-, Gas- und Währungsmärkte dürften weiter zunehmen.
Steigende Produzentenpreise treffen auf eine zunehmend angespannte geopolitische Lage: Die anhaltende Blockade der Straße von Hormus und wachsende Konfliktrisiken im Nahen Osten drohen Energiepreise, Lieferketten und Inflation weiter anzuheizen. Während die Märkte auf Entspannung hoffen, sprechen die aktuellen Entwicklungen eher für eine Verschärfung der Situation.
Der Schaden ist da – und er ist größer, als viele bislang wahrhaben wollen. Der Aluminiummarkt steht unter Druck, Lieferketten geraten ins Wanken und erste Engpässe sind bereits sichtbar. Was für so manchen immer noch wie ein regionaler Konflikt aussieht, entwickelt sich zunehmend zu einem globalen Problem mit spürbaren Folgen für Industrie und Verbraucher.
Steigende Ölpreise trotz Rekordförderung: Die USA sind weit stärker von globalen Energiemärkten abhängig, als es die Politik vermittelt. Lieferkettenprobleme, geopolitische Spannungen und strukturelle Schwächen im Raffineriesektor treiben die Spritpreise auch jenseits dse Atlantiks weiter nach oben – und zeigen, wie verwundbar selbst der größte Ölförderstaat der Welt ist und bleibt.
Die Lage an den globalen Agrar- und Düngemittelmärkten spitzt sich dramatisch zu: Steigende Energiepreise, ein russischer Exportstopp für Ammoniumnitrat und blockierte Lieferwege im Persischen Golf drohen die weltweite Versorgung zu gefährden – mit potenziell massiven Folgen für Ernten, Lebensmittelpreise und Inflation.
EUR/USD eröffnet bei 1,1496 (05:45 Uhr), nachdem der Tiefstkurs der letzten 24 Handelsstunden bei 1,1415 im europäischen Geschäft markiert wurde. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 159,27. In der Folge notiert EUR-JPY bei 183,12. EUR-CHF oszilliert bei 0,9063.
Der Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran spitzt sich weiter zu. Mit der Blockade der Straße von Hormus, steigenden Energiepreisen und zunehmenden geopolitischen Spannungen wächst die Sorge vor einer globalen Eskalation. Eine Analyse der strategischen Entwicklungen – vom Persischen Golf bis zur koreanischen Halbinsel – die zeigt, welche Risiken sich daraus für Wirtschaft, Energieversorgung und internationale Machtverhältnisse ergeben.
...als dass ein Schiff heimlich Öl durch die Meerenge von Hormus transportiert. Die Folge sind volatile Preissteigerungen bei Energierohstoffen mit allen verunsichernden Folgen für Inflation, Wirtschaftswachstum und Finanzmärkte. Aber ist das Nadelöhr von Hormus wirklich so nadelöhr-haft?
Der Iran-Krieg geht in seinen zehnten Tag – und eine Entspannung ist weiterhin nicht in Sicht. Während Raketenangriffe zunehmen und blockierte Energierouten die Ölpreise über die Marke von 100 US-Dollar treiben, geraten Energieversorgung, Lieferketten und Inflation weltweit unter Druck. Gleichzeitig deutet das Einfrieren von Kapitalabzügen bei einem großen Private-Credit-Fonds von BlackRock darauf hin, dass sich hinter der geopolitischen Eskalation auch wachsende Spannungen im globalen Finanzsystem verbergen könnten.
Die Straße von Hormus ist eines der wichtigsten Nadelöhre der globalen Energieversorgung. Gerät dieser Korridor durch geopolitische Spannungen unter Druck, bleiben die Folgen nicht auf die Region beschränkt: Ölpreise, LNG-Lieferungen, Düngemittelproduktion und letztlich auch Lebensmittelpreise geraten weltweit in Bewegung…
Der Iran-Krieg geht inzwischen in seinen siebten Tag und eine Entspannung ist bislang nicht in Sicht. Angriffe auf Energieinfrastruktur, blockierte Tanker und eine weitgehend stillstehende Passage durch die Straße von Hormus verschärfen die Lage an den Rohstoffmärkten. Die Folgen reichen weit über steigende Ölpreise hinaus und könnten Energieversorgung, Lieferketten und sogar die globale Lebensmittelproduktion treffen.
Die militärische Auseinandersetzung der USA und Israels mit dem Iran ist aktuell das Topthema an den Börsen. Wie groß ist die Gefahr eines langen geopolitischen Konflikts und damit sein Schadenspotenzial, auch mit Blick auf Rohstoffe im Allgemeinen?
An den Börsen ist aktuell die Risikoaversion hoch und selbst die Edelmetalle standen unter Druck. Warum die einzelnen Assets fallen, betrachtet Folker Hellmeyer im Kontext der aktuellen Nachrichtenlage genauer. Zudem wirft er einen Blick auf die Situation an der Meerenge von Hormus.
Die zeitweise Sperrung der Straße von Hormus und iranische Militärübungen senden ein deutliches Signal an Washington. Während Diplomaten noch verhandeln, bleibt der Blick auf die Ölmärkte nicht unwichtig. Preist man das Risiko einer Eskalation ein, die potenziell weltweite Folgen für Energiepreise, Finanzmärkte und geopolitische Machtblöcke hätte?
Mit einer temporären Teilsperrung der Straße von Hormus und militärischen Manövern sendet Teheran ein unmissverständliches Signal an Washington und den Westen. Das Nadelöhr für bis zu 30 Prozent des weltweiten Ölhandels wird damit erneut zum geopolitischen Druckmittel – mit potenziell globalen Folgen.
Israel befindet sich nun seit über einer Woche im Krieg. Ein politisches Pulverfass hat seinen Funken gefunden. Um die Ecke sitzt der Erzfeind Iran und dazwischen liegt die Straße von Hormus. Kein Ort, an dem man unbedingt seinen Urlaub verbringen will, aber dort durch wird ein Drittel der gesamten maritimen Ölmengen der Welt geschippert. Mit Sorgen schaut man auf die Ölnotierungen und den Pegelstand an der Zapfsäule. Sollte jetzt der Iran die Kriegstrommel rühren und die Straße von Hormus sperren, hätte die Welt das nächste dicke Problem. Die Frage wäre dann, ob es bei uns nach der 2022er-Gasmangellage auch zu einer „Ölmangellage“ kommt. Dann wären Spritpreise von unter zwei Euro wahre Schnäppchen. Vielleicht nochmal tanken?
Asien mit starkem Start: Unsicherheit aufgrund der USA/Iran/Irak-Krise sinkt, Märkte erholen sich; starker Goldpreis zeigt, dass Nervosität aber weiterhin vorhanden ist / Verfolgt Trump außenpolitisch eine Strategie? / Rückzug aller ausländischen Truppen als Freibrief für Iran / Straße von Hormus gerät wieder in den Wirtschaftsfokus / Minuszins macht Aktien und Immobilien beinahe alternativlos für größere Vermögen / Branchenfremde Konkurrenz: Sony (!) stellt neues E-Auto vor
Chaos in Washington D.C., Spannung am Persischen Golf: Informierte Kreise berichten, dass der Iran in der Nacht auf heute eine Warnung erhalten habe, wonach ein US-Angriffskrieg unmittelbar bevorstehe. Danach ließ Trump verlautbaren, er wolle keinen Krieg, sondern Gespräche mit der Regierung in Teheran. Reuters berichtet diesbezüglich, Trump habe Teheran hierfür nur eine kurze Frist gesetzt…
„Donald Trump ist in die Iran-Falle getappt. Nur durch einen Befreiungsschlag, nur durch die Ausschaltung von John Bolton und Mike Pompeo, könnte der amtierende Präsident der USA die Situation entschärfen“ meint Cashkurs-Autor Ramon Schack. Ob die mögliche Schließung der Straße von Hormus durch eine Verschärfung der Situation jedoch sogar seitens der USA gewollt ist, um damit die Energiezufuhr der Chinesen zu unterlaufen, wird die Zukunft zeigen.