Die Sommerpause an den Aktienmärkten fällt in diesem Jahr offenbar aus. Zwar hält der Iran-Konflikt hartnäckig an und ist eine absehbare Lösung nicht in Sicht. Doch sorgen eine wachsende Weltkonjunktur, inflationsentspannende Tendenzen und zinspolitische Zurückhaltung der Fed für sonnige Börsenstimmung. Dazu trägt neben High-Tech-Werten ebenso die Marktverbreiterung durch old economy und aussichtsreiche Schwellenländer wie Brasilien bei.
Libyen droht erneut zum geopolitischen und energetischen Brandherd zu werden: Ein tödlicher Anschlag, wiederholte Angriffe auf die größte Raffinerie des Landes und wachsende politische Spannungen zeigen, wie fragil die Lage bleibt. Gleichzeitig gerät die globale Energieinfrastruktur in immer mehr Konfliktregionen ins Visier.
Während sich die Aktienmärkte wieder erholen können, kommt es zu einer weiteren Zuspitzung der Situation an den Rentenmärkten. Ein potenzielles systemisches Risiko, sagt Folker Hellmeyer und wirft einen genaueren Blick auf die Situation. Außerdem im Fokus: die ersten Reformen im UK und der deutsche Gastgewerbeumsatz.
Der Sommer 2026 wird alles, aber nicht langweilig. Im Anlegerfokus stehen Energieversorgung, Inflation, Geldpolitik speziell der Fed, weltkonjunkturelle Stagflationsängste und vor allem High-Tech als Schicksalsbranche schlechthin. Welche Entwicklungen sind über den Börsensommer zu erwarten und was heißt das für die Anlageklassen?
Während die OECD ihre Wachstumsprognosen senkt und die Energiekrise die Weltwirtschaft belastet, steigt der Kupferpreis auf neue Rekordstände. Getrieben wird die Rally vor allem von der Hoffnung auf einen massiven Ausbau von KI- und Strominfrastruktur. Doch die aktuelle Euphorie könnte ein jähes Ende finden.
An den Märkten geht es wieder nach oben, da es neue Hoffnung auf ein Ende des Irankriegs gibt. Ob die aktuelle Verbalakrobatik Trumps, die mit Sicherheit auch das Ziel hat, Märkte zu beruhigen, belastbar ist, ist aber noch nicht klar. Zeitgleich gibt es von der deutschen Wirtschaft erneut ernüchternde Nachrichten. Folker Hellmeyer wirft einen Blick auf die Daten und Fakten.
Es knirscht kräftig an den Märkten und die Börsenampel schaltet auf Gelb. Nicht nur der Iran-Krieg belastet, sondern auch die Zinsen. Es stellt sich angesichts der hohen Staatsverschuldung und der steigenden Kapitalkosten die Frage: Wird der Renditeanstieg eingefangen? Außerdem gibt es von Folker Hellmeyer wie gewohnt den fokussierten Blick auf alle wichtigen Daten als auch die immer prekärere Situation der deutschen Wirtschaft.
Hinter der ins Spiel gebrachten Abrechnung von Ölverkäufen in Yuan verbirgt sich weniger Strategie als Not: Den Vereinigten Arabischen Emiraten fehlen ausgerechnet die US-Dollar, von denen ihr gesamtes System abhängt. Während Kapital abfließt, Einnahmen wegbrechen und das Geschäftsmodell ins Wanken gerät, wächst der Druck – und mit ihm die Gefahr einer wirtschaftlichen Abwärtsspirale.
Die Iran-Krise bleibt auch in ihrer siebten Woche das bestimmende Börsen-Thema. Diese geopolitische Kuh ist zwar noch nicht vom Eis. Doch ihr scheint das Seil zumindest schon um die Hörner gelegt zu sein, um sie auf stabileres Terrain zu ziehen. Sind also die Konjunktursorgen gemäß Frühindikatoren nur vorübergehend? Immerhin scheinen die Finanzmärkte wieder Hoffnung zu tanken.
Aktuell scheint die Börse die positiven Nachrichten rund um Nvidias Zahlen und Co. zu ignorieren. Dementsprechend zeigt sich an den Märkten keine klare Richtung. Gleichzeitig fordert das deutsche Handwerk weitere Reformen in Deutschland. Folker Hellmeyer ordnet die aktuelle Datenlage ein.
An den Finanzmärkten zeichnen sich leichte Entspannungssignale ab, was für steigende Kurse sorgt. Hintergrund sind vor allem die Entwicklungen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Gleichzeitig gibt es positive Daten zu den deutschen Exporterwartungen. Folker Hellmeyer erklärt, warum diese dennoch mit Vorsicht zu genießen sind und weshalb die bisherigen Probleme bestehen bleiben.
Angesichts der vielfältigen Probleme ist der Glaube in Deutschland an eine bessere Zukunft sehr gering, wie neue Daten zeigen. Dazu passen die bedenklichen Ergebnisse der Unternehmerumfrage des DIHK. Folker Hellmeyer ordnet die aktuelle Lage ein und zeigt außerdem, was heute an den Märkten wichtig ist.
Durch den neuen Vorstoß der USA in Sachen Energie- und Klimapolitik ergeben sich weltweit neue Paradigmen, wobei die EU durch ihre Regulierung noch weiter ins Hintertreffen zu geraten droht. Gerade in Deutschland zeigen sich noch weitere Probleme mit Blick auf die niedrigen Weiterbildungsquoten. Folker Hellmeyer ordnet in diesem Beitrag die aktuellen Daten ein und liefert wie gewohnt alle wichtigen Informationen zu den Märkten.
Die Vorweihnachtszeit ist das Warten auf die frohe Botschaft. Im übertragenen Sinne warten wir auch schon lange auf die freudige Botschaft, dass die Politik uns von vielen Problemen erlöst. Nur abwarten macht aber nicht glücklich. Wo es geht, sollten wir uns selbst kümmern, uns selbst erlösen.
Die mit Spannung erwarteten Quartalszahlen von Nvidia sind positiv ausgefallen und scheinen die Stimmung an den Märkten zu drehen. Weniger positiv ist die Lage in Deutschland, wo Unternehmen abwandern und der Industriestrompreis vermutlich nicht die erhoffte Wirkung entfalten wird, wie Folker Hellmeyer vermutet. Er wirft einen Blick auf alle Themen, die heute für Investoren wichtig sind, unter anderem auch die Gründe für die Hoffnung auf einen möglichen Frieden in der Ukraine.
Während einige noch immer im Enteignen die Mutter allen Wohlstandes sehen, ist diese eher dem Neid geschuldete Weltsicht nicht einmal mehr in China salonfähig. So nimmt die ehemals beeindruckende Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands weiter ab und die dominierende Position wandert in Richtung Asien ab.
Während Gold als Gewinner der Unsicherheit weiter anzieht, bleiben die globalen Märkte ohne klare Richtung. Die Veröffentlichung der IWF-Prognosen sorgt derweil für Aufsehen. Während die USA durch ihre eigenen Zölle weitaus weniger leiden sollen als erwartet, bleibt Deutschland im Reformstillstand und wird von anderen Nationen abgehängt. Folker Hellmeyer wirft einen Blick auf die Daten und Fakten.
Die Vereinigten Staaten sind in der besten wirtschaftlichen Lage aller Zeiten, zumindest wenn man Donald Trump glauben mag. Doch hinter der Fassade der Industrienation zeigen sich große Risse.
Eine bislang wenig beachtete Passage im Ende Juli unterzeichneten Präsidentendekret sorgt für Brisanz: Mit einem neuen 40 %-Strafzoll auf Exporte über Drittländer will die Trump-Administration Schlupflöcher im Welthandel schließen. Die Regelung, eher versteckt in den Anpassungen zu reziproken Zollsätzen verankert, könnte weitreichende Folgen haben – nicht nur für China, sondern auch für Verbündete und die Stabilität der globalen Handelsarchitektur.
Die Deutsche Bahn ist das Zeugnis des Versagens in der Bundesrepublik, denn während die Wirtschaft schrumpft, hat das Transportmittel neue Negativrekorde bei der Pünktlichkeit erreicht. Deutschland blutet dadurch und andere Faktoren immer weiter aus, so Folker Hellmeyer. In diesem Beitrag redet er Klartext über die aktuelle Lage.
Die neuen US-Zölle und Handelsabkommen setzen nicht nur China, sondern auch Europa und viele asiatische Volkswirtschaften massiv unter Druck. Während Washington neue Märkte öffnet und seine Position stärkt, geraten globale Lieferketten ins Wanken. Was das für Exporte, Wachstum und geopolitische Stabilität bedeutet, erfahren Sie hier!
Deutschlands Wirtschaft verzeichnet einen historisch einmaligen Abstieg. Ökonom Folker Hellmeyer ordnet die Lage und die Rolle der neuen „Made for Germany“-Initiative ein. Kann Letztere eine Rettung bringen oder handelt es sich nur um ein Strohfeuer?
US-Wirtschaftsleitung: Rückgang mit Besonderheiten / US-Auslandsverbindlichkeiten: Eine Belastung für den US-Dollar? / Konsumentenvertrauen und Konsum: Relevante Wechselwirkungen außerhalb einer Rezession? / Schweizer Staatsanleihen: Negative Renditen sind zurück
Der sino-amerikanische Konflikt nimmt neue Fahrt auf: Hafengebühren für chinesische Schiffe, Eskalation im Chipkrieg, alte Zölle bleiben – und die Weltwirtschaft droht endgültig aus dem Takt zu geraten.
Japans Zentralbank steht mit dem Rücken zur Wand! Trotz hartnäckiger Inflation zögert sie mit Zinserhöhungen – doch der Druck wächst. Was das für die globale Wirtschaft bedeutet und welche Risiken jetzt auf uns alle zukommen könnten.
Eine mögliche Neubewertung der US-Goldreserven könnte die Grundlage für eine neue Ära finanzieller Stabilität legen. Durch die intelligente Verknüpfung von Gold und den Staatsanleihemärkten könnte Washington nicht nur die Schuldenlast reduzieren, sondern auch das Vertrauen in den US-Dollar und das globale Finanzsystem stärken. Während Europa mit historischer Neuverschuldung kämpft, könnte Gold für die USA zum Schlüssel für eine nachhaltige und stabile Fiskalpolitik werden – möglicherweise mit positiven Folgen für Investoren und die Märkte weltweit.
Die USA steuern unaufhaltsam auf eine finanzielle Zerreißprobe zu: Rekordverschuldung, explodierende Zinslast und eine bröckelnde wirtschaftliche Stabilität. Inmitten dieser Krise tauchen brisante Pläne auf – eine Goldrevaluation und der strategische Aufbau von Bitcoin-Reserven. Doch kann Spekulation die Schuldenlast wirklich lindern, oder erleben wir den Anfang vom Ende des bestehenden Finanzsystems?
Die Zinsen in Japan steigen weiter, während die Bank of Japan ins Hintertreffen gerät. Trotz beharrlicher Versuche, die Zinskurve zu kontrollieren, hat der Markt längst das Steuer übernommen. Der 10-jährige Anleihezins erreicht ein 15-Jahres-Hoch, während steigende Löhne und Inflation die Notenbank unter Druck setzen. Wird Japan gezwungen, den Zinsanhebungskurs zu beschleunigen? Und welche Auswirkungen könnte das auf den Yen, globale Kapitalflüsse und die Finanzmärkte haben?
US-Präsident Donald Trump hat mit der Einführung neuer Zölle gegenüber Kanada, Mexiko und China die Weltwirtschaft in Aufruhr versetzt. Professor Michael Hudson bezeichnet die Entscheidung als „Krieg gegen die globale Mehrheit“. Lesen Sie, was dies für die USA, Europa und den globalen Süden bedeutet.
Heute erfolgt ein Blick an die amerikanischen Staatsanleihemärkte, an denen die Zinsen im langfristigen Laufzeitbereich erneut klettern. Wer die aktuellen Entwicklungen ein wenig eingehender unter die Lupe nimmt, kommt nicht umhin damit zu rechnen, dass 2025 ein Wende- oder gar Schicksalsjahr für die Weltwirtschaft werden könnte.
Noch brummt die russische Wirtschaft aufgrund massiv gestiegener Staats- und Rüstungsausgaben. Dieser Trend droht sich im Jahr 2025 allerdings spürbar abzuschwächen. Ein Schlüsselleitzins von 21 Prozent setzt überdies eine wachsende Anzahl von Unternehmen stark unter Druck, während die Inflation in vielen wichtigen Wirtschaftsbereichen zwickt. Eine Momentaufnahme, auch mit Blick auf die Konsequenzen für den globalen Handel.
Nach wie vor befindet sich die Ölpreisentwicklung in einem Spannungsfeld, dessen Auflösung noch keineswegs absehbar ist. Das weltweite Erdölnachfragewachstum ist rückläufig, während die globalwirtschaftlichen Aktivitäten weiter unter einen zunehmenden Abwärtsdruck zu geraten drohen. Möglicherweise würden die Preise der führenden Öl-Sorten WTI und Brent bereits niedriger notieren, wenn die Marktteilnehmer nicht zur Zahlung eines Aufpreises aufgrund des anhaltenden Konfliktes im Nahen und Mittleren Osten bereit wären. Erfahren Sie, ab wann sich der Handel wieder lohnt!
Die Situation spitzt sich im Nahost-Konflikt zu. Es kam zu Allokation in so genannte sichere Häfen. Der USD gewann vor diesem Hintergrund am Devisenmarkt. Gold, als Währung ohne Fehl und Tadel, war deutlich gefragter als der USD. Anleihen waren gesucht, Aktien standen unter Verkaufsdruck. Die Ölpreise legten deutlich zu. Das ist zunächst nur die initiale Reaktion. Sie ist aber fraglos eine Mahnung. Das Wohl und Wehe der Weltwirtschaft hängt zu bedeutenden Teilen von der weiteren Entwicklung ab.
Goldman Sachs senkte das Kursziel von Kupfer für das Jahr 2025 – und zwar von zuvor 15.000 US-Dollar pro Tonne auf nur noch 10.100 US-Dollar pro Tonne. Hauptgrund für diese Prognose-Revision seien „depressiv anmutende Daten aus China“, die sich über den gesamten Sommer haben beobachten lassen. Die lange Zeit erhoffte Erholung der chinesischen Wirtschaft habe sich nicht materialisiert. Für den von so manchem erwarteten Superzyklus an den Rohstoffmärkten könnte es düster werden.
Es erfolgt ein Blick auf jüngste Ankündigungen im globalen Unternehmenssektor. Welche Beobachtungen lassen sich momentan in vielerlei Bereichen – allen voran dem Technologiesektor – machen? Und welche Schlussfolgerungen lassen sich hieraus ziehen?
Nicht nur in der Europäischen Union verschärft sich die allgemeine Lage im Stahlbereich zusehends. Es sind vor allem Meldungen aus der Volksrepublik China, die in diesen Tagen zu wachsenden Sorgenfalten unter Analysten, Beobachtern und Kommentatoren führen. Erfahren Sie die Hintergründe und mögliche Auswirkungen.
Die lange eingetrübte Stimmung in der Weltkonjunktur hellt sich schrittweise auf. Asien kommt wieder. Selbst der deutsche ifo Geschäftsklimaindex legte im April auf den höchsten Stand seit Frühjahr 2023 zu. Wirtschaftspolitische Handicaps machen aus dem Ende der Rezession jedoch noch keinen Anfang des Aufschwungs. Die US-Wirtschaft ist im Vergleich stark, zeigt mittlerweile aber auch Ermüdungserscheinungen. Darauf wird die Fed ab Herbst mit Zinssenkungen reagieren.
An den Finanzmärkten zeigt sich fortgesetzte Erosion. Die US-Zinssenkungserwartungen sind nahezu neutralisiert worden, mittlerweile wird sogar das Thema US-Zinserhöhung wieder hoffähig. Der Westen isoliert sich weiter, gleichzeitig globalisiert sich der Rest der Welt weiter. In diesem Kontext verliert Europa mehr als die USA. In Sachen Geopolitik deuten die jüngsten Entscheidungen auf eine Verschärfung der militärischen Konfrontationen sowohl im Nahost- als auch im Ukraine-Konflikt hin. Kanzler Scholz hat der Kritik hinsichtlich zwei verlorener Jahre durch die Ampel-Koalition widersprochen. Es handele sich vielmehr um "zwei Turnaround-Jahre". Folker Hellmeyer widerspricht!
Heute stehen die aktuellen Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten im Zentrum der Betrachtungen. Auf welche Weise wird Israel auf den militärischen Gegenschlag des Irans vom vergangenen Wochenende reagieren? Und welche Auswirkungen droht der mögliche Ausbruch eines Krieges zwischen Israel und dem Iran auf die Ölmärkte, Seewege, den globalen Handel und die Inflation zu zeitigen?
An den Finanzmärkten kam es gestern nach der Bekanntgabe des Anstiegs der US-Verbraucherpreise, welcher um 0,1% höher lag als erwartet, zu Erschütterungen und der Reduzierung der Zinssenkungserwartungen von bisher drei Schritten in 2024 auf eine bis zwei Senkungen. Geopolitisch bleibt die Lage brisant. Israel und Iran drohten sich gegenseitig. Der IWF sieht das Wachstumspotenzial der Weltwirtschaft immer schwächer und auch die Welthandelsorganisation kürzte ihre Prognose für den globalen Handel im laufenden Jahr. Die Warnung der WTO sollte als Weckruf wahrgenommen werden!
Es stehen aktuelle Entwicklungen rund um den Jemen, das Rote Meer und die internationalen Seefrachtmärkte im Zentrum der Betrachtungen. Auf welche Weise wirkt sich der andauernde Konflikt in der Region auf Seefrachtpreise und die Akteure in dieser Industrie aus? Und mit welchen Entwicklungen lässt sich in absehbarer Zukunft rechnen, falls der mit dem Krieg Israels im Gaza-Streifen in direkter Verbindung stehende Konflikt nicht möglichst bald beruhigt oder beigelegt werden sollte?
Die europäischen und die asiatischen Aktienmärkte mit Abgaben; Negative Vorgaben - DAX durchbricht charttechnische Unterstützung; Ölpreis gibt nach, bleibt aber stark; Bitcoin überraschend stabil / Zinsdruck nimmt zu – Notenbanken verkaufen Anleihen / Inflationsdruck hat abgenommen – sind die Ängste weiter gerechtfertigt oder eine Fata Morgana? / Hochzinsphase hält wohl noch ein Jahr an: Würgen die Zinsen jetzt die Wirtschaft ab? Weltwirtschaft: Schwieriger Winter und Frühjahr 2024 voraus / Nach Verhinderung des Shutdowns: Trump-Flügel macht sich bemerkbar - McCarthy abgewählt
Der entscheidende Punkt an den Börsen bleibt die Geldpolitik. Dabei stehen allmähliche Inflationsrückgänge der harten Rhetorik der Notenbanker gegenüber. Doch ist von einem Einstieg in den Ausstieg aus Zinsrestriktionen auszugehen, auch wegen der verhaltenen Konjunkturlage. Wenn aber der Zins als natürlicher Feind an Wehrkraft verliert, kommt dies den Aktienmärkten zugute.
Es erfolgt ein Blick auf aktuelle Entwicklungen in der Volksrepublik China. Neben den Immobilienmärkten werden auch die Glasmärkte, die Märkte für Haushaltsgüter, die Zellstoffindustrie und nicht zuletzt einzelne Segmente an den Rohstoffmärkten unter die Lupe genommen. Wie wirken sich die aktuellen Geschehnisse auf die chinesischen Aktienmärkte aus?
ifo-Daten lügen nicht: Die Stimmung im deutschen Industrie- und im Dienstleistungssektor sinkt. Eine schwache Weltkonjunktur, zinspolitische Einbremsungen und hausgemachte Berliner Probleme fordern ihren Tribut. Tatsächlich scheint Schmalhans der Küchenmeister in der deutschen Wirtschaft zu sein. Wie gehen Aktien mit diesem fundamentalen Tiefschlag um?
Die internationalen Finanzmärkte sind weiter von Nervosität geprägt, wobei die Geopolitik derzeit für den Finanzmarkt ein Belastungsfaktor mit zunehmender Tendenz ist. Während der Ukraine-Konflikt an Intensität zunimmt, setzt sich auch die die Weltwirtschaft schädigende Spaltung der Welt fort - diese lässt sich auch auf dem G20-, oder besser G13 + G7-Gipfel in Indien, erkennen.
Vor der heutigen Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise gewannen die Aktienmärkte das zuvor verlorene Terrain zurück. Die Ergebnisse einer EZB-Studie sind wenig erbaulich und die globale IFO-Umfrage zeigt auf, dass der Motor der Weltkonjunktur nicht im Westen liegt. Die neue Prognose der EU-Kommission hingegen ist erfreulicherweise positiver als noch im Herbst ausgefallen, allerdings setzt sie voraus, dass es zu keinen wesentlichen Eskalationen in der Geopolitik kommt.