Die Börsen zeigen aktuell kein klares Momentum und verharren auf den jüngst etablierten Niveaus. Zeitgleich bleibt die Nachrichtenlage rund um die deutsche Wirtschaft negativ. Folker Hellmeyer wirft einen Blick auf alle wichtigen Daten.
Die Finanzmärkte zeigen sich in guter Form und beim Dow Jones sowie beim DAX gibt es neue Rekorde. Der Anstieg des Deutschen Leitindex ist dabei vor allem auf das neue Reformpaket der Bundesregierung zurückzuführen. Folker Hellmeyer ordnet im neuen Beitrag ein, ob es sich dabei wirklich um Reformen oder doch eher um Reformverweigerung handelt.
Das erste Halbjahr an der Börse ist vorbei und Christoph Leichtweiß wirft im neuen Tagesvideo einen Blick auf die unterschiedliche Entwicklung der Assetklassen und darauf, welche Schlüsse sich daraus ziehen lassen. Außerdem stehen auch wie gewohnt aktuelle Entwicklungen im Fokus, so zum Beispiel die steigenden Anleiherenditen, die Immobilien und Immobilienfonds stark belasten.
Während die politische Krise in Großbritannien die Schlagzeilen dominiert, verschlechtert sich die Lage in wichtigen Bereichen der Wirtschaft weiter. Die Auftragsbestände der Industrie fallen auf den niedrigsten Stand seit der Corona-Zeit, Exportaufträge brechen ein und die Produzentenpreise erreichen neue Rekordwerte. Viele Unternehmen kämpfen gleichzeitig mit schwacher Nachfrage, steigenden Kosten und wachsender Unsicherheit – eine Entwicklung, die zunehmend an die wirtschaftlichen Probleme Deutschlands erinnert.
Während sich die Märkte am Freitag leicht positiv zeigen, steht bei Marktteilnehmern vor allem die weitere Zinsentwicklung im Fokus. Schon jetzt ist aber klar: An den Märkten gibt es ein neues Zinsregime und es stellt sich die Frage, ab wann Aktien dadurch belastet werden. Christoph Leichtweiß wirft im Tagesvideo einen Blick auf die Fakten und außerdem auf Themen wie Deutschlands Wachstum sowie die weitere Inflationsentwicklung.
Die Märkte hoffen momentan wiedermal auf ein Ende des Iran-Krieges, doch ob dieses wirklich absehbar ist, ist aktuell noch fraglich. Zeitgleich gibt es mehr negative Wirtschaftsnachrichten aus Deutschland. Von Stagflationssorgen und Investitionsstreik bis hin zu schmelzenden Exportüberschüssen und niedrigen Gasfüllständen. Folker Hellmeyer ordnet die neuesten Daten und Fakten ein.
Die Märkte bewegen sich aktuell auf sehr dünnem Eis. Während die Anleihemärkte Warnsignale senden, droht die Situation im Ukraine-Krieg weiter zu eskalieren, und auch aus dem Iran sind die Nachrichten negativ. Ebenfalls düster sieht es in Deutschlands Wirtschaft aus – vor allem mit Blick auf die Selbstständigen. Folker Hellmeyer mit dem gewohnt scharfen Blick auf Daten und Fakten.
Das Leben ist teuer geworden. Aber die Deutschen denken offenbar nicht im Traum daran, weniger zu reisen. Verständlich. Reisen bildet schließlich – und es ist eines der wirksamsten Mittel gegen die Einbildung, dass hierzulande noch alles irgendwie ganz gut läuft. Gespart wird am Urlaub traditionell zuletzt. Vielleicht, weil man einfach mal sehen will, wie Länder aussehen, in denen Züge pünktlich fahren, Flughäfen funktionieren, Baustellen irgendwann verschwinden und Menschen nicht jeden zweiten Satz mit „Das ist politisch schwierig“ beginnen. Kein Wunder, dass viele unserer Landsleute nach dem Urlaub gar nicht mehr zurückwollen.
An den Aktienmärkten gibt es Rekorde, nur nicht in Europa. Auch an den Börsen werden die Standortnachteile immer deutlicher und ausgerechnet in dieser Situation will Deutschland die Abgabenlast für seine Leistungsträger noch weiter erhöhen. Ein fataler Weg, warnt Folker Hellmeyer, und wirft einen Blick auf alle wichtigen Nachrichten als auch Daten.
An den Finanzmärkten zeigt sich angesichts der auslaufenden Waffenruhe im mittleren Osten und der Fragezeichen rund um die Verhandlungen Zurückhaltung. Das Risiko einer Eskalation ist weiterhin gegeben. Auch in Deutschland bleibt die Lage derweil angespannt und der BDI fordert von der Bundesregierung bis zum Sommer massive Reformen. Ob diese vom Bund, der laut Berichten des Bundesrechnungshofs massiv über seinen Verhältnissen lebt, gemacht werden können, ist fraglich. Folker Hellmeyer wirft einen Blick auf die Daten und Fakten.
Die Märkte stehen am Donnerstag unter Druck, nachdem die ersten Friedenshoffnungen rund um den Iran-Krieg verflogen sind. Gleichzeitig gibt es schlechte Nachrichten aus Deutschland, wo Institute die BIP-Prognosen senken und Ökonomen fordern, dass man sich an Nullwachstum gewöhnen müsse. Folker Hellmeyer ordnet die Daten und die Situation ein.
An den Finanzmärkten zeichnen sich leichte Entspannungssignale ab, was für steigende Kurse sorgt. Hintergrund sind vor allem die Entwicklungen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Gleichzeitig gibt es positive Daten zu den deutschen Exporterwartungen. Folker Hellmeyer erklärt, warum diese dennoch mit Vorsicht zu genießen sind und weshalb die bisherigen Probleme bestehen bleiben.
An den Börsen steigt zum Wochenende wieder die Risikoaversion, nachdem sich die Lage im Iran-Konflikt weiter zuspitzt und für Verunsicherung sorgt. Gleichzeitig gibt es negative Nachrichten aus Deutschland mit Blick auf den Gastgewerbeumsatz. Positiver sind die Meldungen zum Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe. Folker Hellmeyer erklärt Gründe sowie Ursachen und zeigt, was Anleger heute wissen müssen.
Während an der Börse die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer dominiert, gibt es unerwartet positive Nachrichten aus Deutschland. So ist der Fachkräftemangel so gering wie seit fünf Jahren nicht mehr und die Baugenehmigungen sind zuletzt deutlich gestiegen. Folker Hellmeyer wirft einen genauen Blick auf diese Daten und ordnet ihre Bedeutung ein.
Man muss es mögen, dieses Land der kognitiven Dissonanzen. Deutschlands Wirtschaft liegt am Boden, aber der DAX legte in diesem Jahr 22 Prozent zu. Was für ein Börsenjahr! Offenbar fühlt sich Kapital dort am wohlsten, wo es nichts mit der Realität zu tun hat oder mit diesem Land, in dem wir so gut und gerne leben. Während Fabriken dichtmachen, Aufträge wegbrechen und der Mittelstand nervös an den Rollos zerrt, wird an der Börse gefeiert. Vielleicht ist Geld einfach ein scheues Reh, das die staatliche Umgebung als große Gefahr sieht, wobei: frische Schulden ziehen auch Unternehmen an wie Blut die Moskitos.
Vielen Städten und Gemeinden stehen in finanzieller Hinsicht schwere Jahre bevor. Bereits im vergangenen Jahr stieg das Defizit auf kommunaler Ebene stark an und dieser Abwärtstrend ist ungebrochen. Noch erschreckender als die Entwicklung der Einnahmen ist der Anstieg der Ausgaben.
„Kevin allein zu Haus“ war eine fiktive Komödie, „Die EU allein auf der Weltbühne“ entwickelt sich in Richtung realer Tragödie, wie Folker Hellmeyer feststellt. Im neuen Report zeigt er, warum sich Europa gerade geopolitisch immer weiter isoliert, und das trotz einer ausgemachten Wirtschaftskrise in Deutschland, die sich unter anderem in den geringen Unternehmensinvestitionen widerspiegelt. Zudem gibt es wie gewohnt alles Wichtige zu den Märkten, die am Donnerstag auf die Zinsentscheidung der Fed reagieren.
Die mit Spannung erwarteten Quartalszahlen von Nvidia sind positiv ausgefallen und scheinen die Stimmung an den Märkten zu drehen. Weniger positiv ist die Lage in Deutschland, wo Unternehmen abwandern und der Industriestrompreis vermutlich nicht die erhoffte Wirkung entfalten wird, wie Folker Hellmeyer vermutet. Er wirft einen Blick auf alle Themen, die heute für Investoren wichtig sind, unter anderem auch die Gründe für die Hoffnung auf einen möglichen Frieden in der Ukraine.
Gold und Silber stehen nach ihrem Höhensturm in den vergangenen Wochen ordentlich unter Druck. Doch der Abverkauf ist laut Folker Hellmeyer kein Grund zur Panik. In seinem Blick auf die Welt befasst er sich außerdem mit dem scheinbar einkehrenden Realitätssinn bei den EU-Regierungschefs und den Daten des IWF Fiscal Monitor.
Während Gold als Gewinner der Unsicherheit weiter anzieht, bleiben die globalen Märkte ohne klare Richtung. Die Veröffentlichung der IWF-Prognosen sorgt derweil für Aufsehen. Während die USA durch ihre eigenen Zölle weitaus weniger leiden sollen als erwartet, bleibt Deutschland im Reformstillstand und wird von anderen Nationen abgehängt. Folker Hellmeyer wirft einen Blick auf die Daten und Fakten.
Gold und Silber setzen ihren Rekordlauf angesichts der wachsenden geopolitischen Unsicherheit fort. Gleichzeitig keimt bei Anlegern Hoffnung auf weitere Zinssenkungen in den USA auf. Folker Hellmeyer wirft darauf und auf alle Faktoren, die sonst heute noch wichtig sind, einen genaueren Blick. Besonders im Fokus stehen dabei die extrem bedenklichen Zahlen der deutschen Insolvenzen.
Nach der Rekordjagd an den Aktienmärkten zeigen sich zum Wochenende Gewinnmitnahmen. Derweil begibt sich Deutschland auf den Reformweg und Folker Hellymeyer wirft einen Blick auf die aktuellen Pläne der Bundesregierung. Außerdem im Fokus: EUR/USD.
Die Aktienmärkte, Edelmetalle und Kryptowährungen befinden sich allesamt im Aufwind, was für positive Stimmung bei Anlegern sorgt. Weitaus negativer gestaltet sich ein Blick nach Deutschland, wo mit dem Rückgrat der Wirtschaft gespielt wird und prekäre Produktionsdaten gemeldet worden sind. Folker Hellmeyer stellt sich die Frage, was noch passieren muss, damit Berlin endlich handelt.
Aktienmärkte halten sich überraschend gut / Heterogener Anleihemarkt (min 4:45) / Gold: Die geopolitische Blockbildung ist der Treiber (min 06:23) / US-Aktien: Aktives Währungsmanagement erforderlich? (min 08:46) / Wirtschaftsdaten: Überraschend robust für die Schlagzeilenlage (min 09:49) / Steuern: Horrorforderungen der SPD (min 12:30)
Heute erfolgt ein Blick in die Vereinigten Staaten von Amerika. Dort heißt es in einer Studie, dass die Aufbereitung von korrekten Statistikdaten zum Rückgrat der amerikanischen Wirtschaft zählt. Allerdings seien die offiziell vermeldeten Daten und Zahlen immer weniger verlässlich und valide, was letzten Endes zu ernsthaften Gefahren und Risiken aus Sicht der allgemeinen Systemstabilität führen könnte. Die Begründungen sind vielfältig und sollten zumindest zur Kenntnis genommen werden.
An den Finanzmärkten sorgten die Veröffentlichung der schwächer als erwartet ausgefallenen US-Verbraucherpreise und die Devisenmarktinterventionen der Bank of Japan zugunsten des Yen für uneinheitliche Marktbewegungen. Der zinssensitive US-Technologiesektor stand unter starkem Abgabedruck. Die chinesische Handelsbilanz wies hingegen einen deutlich höheren Überschuss auf, wobei die Exporte stark, die Importe jedoch schwach ausfielen. Der Tourismus in Deutschland erreichte laut Statistischem Bundesamt im Mai 2024 einen Rekordwert. Die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen lässt dagegen laut dem Zahlungsbarometer des Kreditversicherers Atradius nach.
In den heutigen Ausführungen erfolgt ein Blick in die Vereinigten Staaten, wo insbesondere die Preise für Lebensmittel nach wie vor auf hartnäckig hohen Niveaus verharren oder sogar weiter steigen. Während die Politik abwinkt und weiterhin von einem temporären Phänomen spricht, wachsen die Inflationssorgen laut aktuellen Umfragen unter einer zunehmenden Anzahl von Privathaushalten im ganzen Land. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand und sollen heute ein wenig eingehender beleuchtet werden. Wer sich die einstige Aussage It´s the economy, stupid! von Präsident Bill Clinton in Erinnerung ruft, wird nicht umhin kommen, als Joe Biden allein schon aus diesem Grund höchst schlechte Aussichten für eine Wiederwahl im November zu bescheinigen.
Geht es nach den Statistikdaten, so steht Griechenland aktuell deutlich besser da, als das wirtschaftlich gebeutelte Deutschland. Doch tatsächlich ist Griechenlands wirtschaftlicher Aufschwung direkt mit dem deutschen Wohlstand verbunden, was nicht zuletzt auch der Tourismusindustrie zu verdanken ist. Und so fürchten weitsichtige griechische Ökonomen eine weitere Talfahrt in Deutschland. Wassilis Aswestopoulos zeigt zudem auf, welchen Einfluss Bundeswirtschaftsminister Habeck auf die Preise in Griechenland hat.
Wer sehr unter Langeweile litt, hätte in der letzten Woche den vielen Zentralbankern zuhören können, die etwas zur Zinsentwicklung sagen wollten. Aber wozu? Woher sollen sie auch wissen, wohin die Reise geht? Meist agieren sie nach vorn und verstehen nicht nach hinten. Für sie muss das irgendwie sein wie Jonglieren auf dem Seil mit einem Beil und einer ordentlichen Portion Sprechdurchfall.
DAX an wichtiger Unterstützungsmarke / Schwache Vorgaben aus Asien und den USA / Zinsen an den Anleihemärkten steigen wieder / Gold und USD stabil; Ölpreis: WTI steigt; Bitcoin am unteren Rand der Range / Deutsche Industrie schrumpft dramatisch; Erzeugerpreise sinken auch – eigentlich ein Frühindikator für sinkende Inflation, aber Inflationserwartungen bleiben trotzdem weiter hoch / Hohe Energiekosten als Problem erkannt – Lösung aber in weiter Ferne / Zufriedenheit mit der Regierung auf absolutem Tiefpunkt / EZB: die Zinsen werden in den nächsten zwei Sitzungen noch um insgesamt 0,25 Prozentpunkte steigen
Es steht nicht gut um die wirtschaftliche Entwicklung in den Vereinigten Staaten von Amerika. Und so ist es kein Wunder, dass diese bei einer großen Mehrheit der Amerikaner seit der Amtsübernahme durch Joe Biden zu den wichtigsten Themen überhaupt avanciert ist. Vielerorts wird „Bidenomics“ inzwischen als ein einziges Desaster bezeichnet – warum ist das so?
Wer der Wirtschaftsentwicklung in den Vereinigten Staaten bislang noch hoffnungsfroh gegenübergestanden haben mag, sollte langsam ins Grübeln geraten. Armut und soziale Verelendung explodieren zurzeit in weiten Teilen des Landes. Und auch der Glauben der Amerikaner an Selbstverantwortung schwindet im Land der begrenzten Unmöglichkeiten in ungeahnter Weise.
Insbesondere internationale Finanzmedien hatten in den vergangenen Wochen Hoffnungen auf eine unmittelbar bevorstehende Lockerung oder gar eine Aufgabe der Covid-Restriktionen im Reich der Mitte geschürt. Vor allem an den globalen Aktienmärkten sind diese geschürten Hoffnungen auf einen fruchtbaren Boden gefallen. Realität ist jedoch, dass die Covid-Restriktionen in der Volksrepublik China in den vergangenen Wochen abermals zu- und nicht abgenommen haben. Wie passen Erwartungen und Wirklichkeit also zusammen?
Auch im nächsten Quartal wird die Ukraine-Krise ein stark bestimmendes Börsenthema sein. Doch ist eine Prognose über die Kriegsentwicklung und ihre Folgen für Konjunktur und Kapitalmärkte schwierig. Real ist aber die Gefahr einer „Rezflation“. Eine Rezession bei hohen Preisen stürzt die Geldpolitik in ein massives Dilemma. Da sie nicht gleichzeitig offensiv und defensiv handeln kann, wird sie sich entscheiden müssen.
Was geschieht momentan eigentlich in Neuseeland, einer der neben Australien weltweit mit am stärksten abgeschotteten Regionen? Ähnlich wie Down Under ließe sich Neuseeland fast schon als Prototyp einer neuen Art von „Lockdown-Nation“ mit sich jeweils anschließender Öffnung der heimischen Wirtschaft bezeichnen.
Anders als noch im vergangenen Jahr erwartet, hat sich die japanische Wirtschaft im Verlauf des ersten Quartals schlechter entwickelt als ehedem prognostiziert. Es ist vor allem der so wichtige Exportsektor, der sich angesichts von weltweit anhaltenden Covid-Restriktionen mit am stärksten von der ökonomischen Schwäche betroffen sieht. Die Engpässe an den globalen Halbleiter- und Chip-Märkten erweisen sich dabei als zusätzliches Sahnehäubchen – und könnten weitreichende Folgen nach sich ziehen.
Gestern publizierte Daten zu den Konsumausgaben und der Industrieproduktion in den USA gaben Hinweise darauf, dass sich die amerikanische Wirtschaft keineswegs über dem Berg befindet. Es ist überhaupt schwierig, die aktuellen Datenveröffentlichungen einzuordnen, da viele Entwicklungen zurzeit durch einen direkten Abwurf von „Helikopter-Geld“ über den Privathaushalten des Landes verzerrt werden. An welchem Punkt befindet sich die Wirtschaft in den USA tatsächlich?
Im heutigen Bericht soll auf die Lage an den Mietmärkten, CRE-Märkten, Arbeitsmärkten, Handelsmärkten, Hypothekenmärkten sowie Kleinfirmen, bei den Konsumtrends und den staatlichen Ausgabeprogrammen eingegangen werden. Welche Entwicklungen lassen sich für das Jahr 2021 auf Basis der aktuellen Ereignisse in den Vereinigten Staaten erwarten?
Die Wirtschaftswelt von morgen wird sich deutlich von der gestrigen unterscheiden. Das liegt nicht nur an den Kollateralschäden der Corona-Pandemie. Auch der technologische Wandel wird Schleifspuren hinterlassen. Doch werden diese Herausforderungen in Europa viel gelassener betrachtet als in Asien. Man verlässt sich auf einen vermeintlichen Trumpf.
Seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie hat sich die Lage an Amerikas Mietmärkten auf eine dramatische Weise verschlechtert. In einer ganzen Reihe von großen Metropolen und urbanen Zentren befinden sich die Mietpreise seit mehreren Monaten in einem teils heftigen Abschwung. Diese Entwicklungen könnten die Konjunkturerholung merklich ausbremsen, manch einer wähnt gar die nächste Immobilienkrise vor der Tür.
Neue Daten gibt es seitens der Welthandelsorganisation (WTO), die ein wenig Optimismus verbreiten, da der globale Warenhandel im laufenden Jahr nicht derart massiv einbrechen wird wie noch im April gemutmaßt. Doch Vorsicht, es finden sich eine ganze Menge Tretminen im Bericht, auf welche die WTO auch selbst hinweist, um vor bestimmten Eventualitäten zu warnen.
Über die Monate März und April schoss die Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten durch die Decke. Aus damaliger Sicht handelte es sich um die bis dato schlimmste Phase der globalen Pandemie samt der Lockdowns, die hierauf folgten. Nun ist der Payroll Protection Plan seit einiger Zeit ausgelaufen und die Fed scheint machtlos. Es stellt sich also die Frage, wann wir tatsächlich die vielerseits beschriene Inflation sehen werden…
Der wirtschaftliche Einbruch, den das Land am Kap im zweiten Quartal aufgrund eines extrem harten Lockdowns zu erleiden hatte, wird in der Historie Südafrikas vielleicht ungesehen bleiben. Die daraus resultierenden Probleme sind mannigfaltig und führen zu der Frage, ob sich wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Stabilität unter jenen dem Süden Afrikas zuzurechnenden Nationen aufrechterhalten lassen werden.
Im heutigen Beitrag wirft Wassilis Aswestopoulos einen Blick auf die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung in Griechenland. Die Regierung in Athen scheint dabei an ihren eigenen Ansprüchen zu scheitern.
Vorgaben durchwachsen; Volatilität hat abgenommen / Gold stabil und steigend / Fake-News-Kritik: Facebook knickt ein, Kurs minus 15 % / Wirecard: Zockeraktie gehört nicht in den DAX; fraglich, wie lange noch operativ tätig / Joe Biden: die perfekte Projektionsfläche, es kann eng für Trump werden / Prognose Institut der deutschen Wirtschaft / Nach Aussetzung: Insolvenzwelle im September zu erwarten / Daten: Arbeitsmarkt Deutschland; ISM-Index
„Derzeit zeigen sich die Finanzmärkte widerstandsfähig. Das gilt für die Aktienmärkte. Schwächeanfälle wurden bisher schnell ausgebügelt. Die Devisenmärkte sind wenig volatil. Im angelsächsischen und US-Beritt kann man sich nicht mit deutlich festeren Kursen für den Euro anfreunden. Das hat ansatzweise ideologische Qualitäten.“ schreibt Folker Hellmeyer in seinem heutigen Forex-Report, in dem er auf die sich dem Ende zuneigende Woche zurückblickt.
Für die Börsen markierte der April den absoluten Konjunkturtiefpunkt. Immer mehr Lockerungsmaßnahmen bei rückläufigen Corona-Neuinfektionen sowie eine ausgabefreudige Fiskal- und „liebestolle“ Geldpolitik sind Balsam für die Anlegerseele. Stützend wirkt auch das epochale Hilfspaket „Next Generation EU“, das die Risse in der politischen Fassade Europas zu kitten scheint. Allerdings ist der Preis für diesen Länderfinanzausgleich hoch. Wo ist die Skepsis hin?