An den Börsen zeigen sich mehrheitlich rote Vorzeichen, da die Sorge vor der KI-Blase Anleger weiter umtreibt. Gleichzeitig gibt es aus Deutschland vergleichsweise positive Nachrichten mit Blick auf die Baugenehmigungen. Folker Hellmeyer wirft in diesem Beitrag einen genaueren Blick auf die aktuellen Daten und die allgemeine wirtschaftliche Situation. Außerdem zeigt er, welche Produkte in Deutschland gegenüber dem Vorjahr billiger geworden sind.
In New York ist es mal wieder soweit. Mit großen Versprechungen, dieses und jenes kostenlos anzubieten und das „Wohnen bezahlbar zu machen“, konnte jemand eine Wahl gewinnen. Leider gilt auch jenseits des Atlantiks die alte Regel: Richtig teuer wird etwas dann, wenn es kostenlos wird.
Während sich die Aktienmärkte insbesondere durch die Handlungen von Donald Trump freundlich zeigen, gibt es für Deutschlands Mittelstand eine wirklich negative Offenbarung. Gleichzeitig veranschaulichen aktuelle Daten, wie groß das Bürokratieproblem in der Bundesrepublik wirklich ist. Folker Hellmeyer wirft einen Blick auf die aktuelle Situation.
Nachdem sich der DAX am Freitag schwach gezeigt hat, deuten die positiven Vorzeichen der weltweiten Börsen darauf hin, dass es sich um ein Fehlsignal beim deutschen Leitindex gehandelt hat. Währenddessen steht geopolitisch die Ukraine im Fokus, von der Donald Trump für einen Frieden mit Russland Gebietsabtretungen fordert. In Deutschland gibt es derweil positive Nachrichten vom Wohnungsbau zu vermelden. Über all das und was sonst heute noch wichtig ist, erfahren Sie mehr in Folker Hellmeyers Blick auf die Welt.
Gold und Silber können angesichts der allgemeinen Unsicherheit weiter stark im Wert zulegen. Gleichzeitig nimmt sich Kontinentaleuropa selbst Chancen durch die eigene Energiepolitik und die Stimmung in Deutschland kippt immer mehr. Nicht ohne Grund, schreibt Folker Hellmeyer - und verweist in seinem neuen Beitrag außerdem auf die Probleme im Wohnungsbau und die Stimmung bei den Selbstständigen.
Mit einem Investitionspaket in Höhe von 177 Milliarden Euro planen die USA, enger mit dem UK zusammenzuarbeiten. Für Folker Hellmeyer ein klares Zeichen an Europa und ein Signal, das wachrütteln sollte! Zeitgleich geht der reale Umsatz im Gastgewerbe in Deutschland zurück, aber der Wohnungsbau lässt zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer aufkommen.
Der Frieden in der Ukraine rückt immer näher, nachdem die USA das Heft des Handelns in die Hand genommen haben. Inzwischen sind die Chancen auf ein Ende des Konfliktes sogar höher als 2022, so Folker Hellmeyer. Außerdem: Die deutschen Sozialausgaben explodieren laut neuen Daten massiv, derweil zeigt sich zwar eine Erholung beim Wohnungsbau, doch die gravierenden Probleme des Segmentes löst das bei Weitem nicht.
Wirtschaft und Märkte senden überwiegend positive Signale: Die Eurozone punktet mit robusten Daten, Asien legt zu – und in den USA rückt Trump mit klarer Fed-Agenda ins Rampenlicht. Die Stimmung hellt sich auf, doch neue und alte Risiken bleiben präsent. So sendet der Ukraine-Konflikt keinerlei Entspannungssignale.
Die neue Beweglichkeit der US-Regierung im Zollstreit sorgt für kurzfrisitge Erleichterung an den Märkten – die strukturellen Risiken bleiben bestehen. In Deutschland macht der staatlich gestützte Tiefbau Hoffnung, während der private Hochbau weiter unter Druck steht. Zugleich wird deutlich: Deutschlands wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA ist heute größer als in den letzten beiden Jahrzehnten. Der aktuelle Lagebericht von Folker Hellmeyer.
Das Milliarden-Schuldenpaket, genannt Sondervermögen, hat heute den Deutschen Bundestag passiert – doch wer profitiert wirklich? Während Milliarden ins Ausland fließen, gerät der Wohnungsbau unter Druck, was die Inflation weiter anheizt. Was tun? Dividendenaktien erweisen sich als wertvoller - und oft unterschätzter - Inflationsschutz. Wie können Anleger reagieren, und welche Konsequenzen drohen für Bürger und Wirtschaft?
Währungsmärkte in Bewegung, Gold auf Kurs Richtung Allzeithoch und geopolitische Weichenstellungen im Fokus: Während die Baukrise in Deutschland weiter eskaliert, sorgt eine kontroverse BIP-Bewertung für Diskussionen. Welche Entwicklungen wirklich zählen, erfahren Sie hier!
Während die Aktienmärkte größtenteils zulegen, bleiben Dow Jones, Nikkei und andere Indizes im Minus. Gold und Silber sind weiter gefragt. Blick nach Deutschland: Nie zuvor haben so viele Unternehmen wie im Januar im Wohnungsbau laut IFO-Barometer über fehlende Aufträge geklagt. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer blickt pessimistisch auf die Konjunktur und prognostiziert für dieses Jahr einen Rückgang des BIP um 0,5 %. Sollte sich diese Prognose bewahrheiten und die BIP-Prognose des IWF für die Weltwirtschaft eintreten, ergäbe sich für den Dreijahreszeitraum ein Wachstum des Welt-BIP um 9,8 % und ein Minus in Deutschland von 1 %. Diese Zahlen sprechen für sich!
An den Finanzmärkten nimmt die Unruhe, nicht zuletzt aufgrund der Sanktionen des US-Finanzministeriums gegen die russischen Ölproduzenten und Tanker, dynamisch zu. Die Nachrichtenlage aus Deutschland wird täglich prekärer. Baupreise verteuern sich, der Auftragsmangel im Wohnungsbau nimmt zu, der Dienstleistungssektor schwächt sich ab, Insolvenzen und das Staatsdefizit nehmen deutlich zu! Seitens der EZB ist auch keine Entlastung zu erwarten...
Am Finanzmarkt sind keine klaren Signale erkennbar. Vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Wendungen, zeigt sich nach initialer Risikobereitschaft pro „Trump Deals“ Nüchternheit und Orientierungssuche. In Deutschland hat sich das Geschäftsklima für die Selbstständigen und Kleinstunternehmen laut IFO-Umfrage im Oktober zum dritten Mal in Folge verschlechtert, insbesondere wegen fehlenden Aufträgen. Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Deutschland ist im September um 23,1% im Vergleich zum Vorjahresmonat eingebrochen. Sowas kommt von sowas, Berlin!
Donald Trumps Wahlsieg ließ die Börsen und den US-Dollar jubeln. Der Bitcoin feierte. DAX und Euro erinnern eher an Fallobst. Doch Achtung! Inmitten der sogenannten Jahresendrally gehen dem Kursfeuerwerk an manchen Tagen schon die Raketen aus. Warum nur sitzt Starinvestor Warren Buffett auf 325 Milliarden US-Dollar in Cash?
An den Finanzmärkten kam es partiell zu Gewinnmitnahmen. Für diese Nüchternheit gab es gute Gründe. Die wurden einmal mehr aus Europa geliefert. Die ZEW-Indices für Deutschland, aber auch für die Eurozone fielen schwach oder sogar prekär aus. Europa fällt international ab. Das Tempo nimmt zu. Die IFO-Umfrage zum Thema Wohnungsbau rundete das Bild der Negativmeldungen ab: Jedes zweite Wohnungsbau-Unternehmen klagt über Auftragsmangel. Die Regierungschefs der Länder, die für die Klimaentwicklung laut Textbuch der letzten gut 20 Jahre entscheidend sind, verlieren das Thema aus dem Fokus. Ist Klima aber dann das existentielle Thema, wie immer wieder von Interessengruppen dargelegt? Folker Hellmeyer plädiert einmal mehr für Pragmatismus statt Ideologie!
Nach den Einlassungen von Jerome Powell und anderen Fed-Granden in Jackson Hole "riecht" es nach einer koordinierten Zinssenkung per September, was an den Aktienmärkten erwartungsgemäß positiv aufgefasst wird. US-Präsidentschaftsbewerber Robert F. Kennedy Jr. stellt sich hinter Trump und erklärte, er werde seinen Namen von den Wahlzetteln in zehn besonders umkämpften und möglicherweise wahlentscheidenden Bundesstaaten nehmen lassen. Diese Wendung könnte ausschlaggebend sein! Während das Neugeschäft im Tiefbau wuchs, setzt sich im Hochbausegment die Negativentwicklung weiter fort.
Während an den Aktienmärkten überweigend grüne Vorzeichen zu sehen sind, markierte Gold ein neues Allzeithoch. Den Goldanstieg wertet Folker Hellmeyer als Misstrauensvotum gegen das westliche Finanzsystem und Politik und erkennt hierin den sich fortsetzenden Emanzipationsprozess des Globalen Südens von dem USD-System des Westens. Hohe Finanzierungs- und Baukosten sowie zu viel Bürokratie gelten als Gründe für den Abwärtstrend im deutschen Wohnungsbau. Doch auch der „Habeck-Heizungsgesetz-Test" spielt eine große Rolle im Rahmen des zugrundeliegenden Vertrauensverlustes. Dafür hat sich das Bild von Unternehmen laut Allensbach-Studie in der Bevölkerung in den vergangenen fünf Jahren verbessert.
Die Frage, ob die letztwöchige Korrektur des Ausverkaufs aufgrund der Liquidation von Carry Trades durch verdeckte Interventionen getragen war, sieht Folker Hellmeyer als diskussionswürdig. Dies gilt auch für die Angemessenheit der Einpreisung der Risiken, die sich aus den Eskalationsgefahren der Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten ergeben. Zwar kam es im Juni aufgrund der EM zu Rekorden in der deutschen Tourismusbranche, diese dürften allerdings nur einen geringen gesamtwirtschaftlichen Effekt haben. Derweil hat sich der Auftragsmangel im Wohnungsbau laut IFO-Umfrage per Juli verschärft.
In den USA steigt die Wahrscheinlichkeit eines Wahlsiegs Trumps, was sich als positiv für die Aktienmärkte erweist. Neuerdings deuten Fed-Vertreter auf eine mögliche Zinssenkung im September hin. In Deutschland sinkt indes die Zahl der Baugenehmigungen im Mai 2024 um 24,2% im Vergleich zum Vorjahr. Dies führt zu einer tiefen Wohnungsbaukrise in Deutschland. Gleichzeitig strebt Deutschland bis 2045 Klimaneutralität an, was Investitionen von etwa sechs Billionen Euro erfordert.
Der Euro eröffnet zum US-Dollar bei 1,0893, während die europäischen Aktienmärkte schwächeln. In den letzten 24 Stunden sind die US-Aktienmärkte gestiegen, während die europäischen Märkte an Boden verloren haben. Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in Deutschland ist laut IMK-Studie gestiegen, das Risiko liegt bis Ende September bei 44,4%. Das IMK sieht eine konjunkturelle Verunsicherung, da Auftragseingänge und Produktion im verarbeitenden Gewerbe zurückgehen. Gleichzeitig verschärft die EU-Kommission ihr Vorgehen gegen Ungarn. Trumps Agenda im Falle seiner Wahl verschärft die Divergenzen zwischen den USA und der EU und erhöht die Risiken für Europa.
Die europäischen Aktienmärkte erholten sich leicht und die US-Märkte tendieren weiter in der Nähe ihrer Allzeithochs, während sich die Lage nicht nur in der Ukrainekrise, sondern auch im Nahen Osten verschärft. Im Wohnungsbau ist keine Trendwende in Sicht, ganz im Gegenteil. Im Jahresvergleich wurden von Januar bis April 21 % weniger Wohnungen genehmigt. Folker Hellmeyer zeigt die Gründe hierfür gewohnt schonungslos auf. Das weiter ausufernde Staatsdefizit in den USA lässt das Vertrauen in den USD derweil langfristig schwinden.
Die Immobilienkrise in Griechenland unterscheidet sich zwar in einigen Punkten von der Entwicklung in Deutschland, doch letztlich sind es die EU-Klimaauflagen und die griechischen Klimagesetze für Immobilien, die das Wohnungsproblem verstärken. Die Regierungspläne scheinen einmal mehr zum Scheitern verurteilt.
An den Aktienmärkten zeigte sich der europäische Markt im relativen Vergleich stark, insgesamt herrscht Zuversicht, auch wenn die Konjunkturdaten ein uneineitliches Bild abgeben. Hintergründig belastet das geopolitische Umfeld, wobei die militärische Lage der Ukraine täglich kritischer, die Lage in Gaza täglich präkerer wird. Der Auftragsmangel im Wohnungsbau zeigt sich trotz einer Aufhellung des Geschäftsklimas weit verbreitet, ein Krisenende ist laut Ifo-Institut nicht in Sicht.
Der Fachkräftemangel ist das stets zu hörende Argument dafür, warum es in der Wirtschaft nicht rund läuft. In einigen Bereichen ist es jedoch eher der Mangel an Aufträgen, der den Unternehmen die Sorgenfalten auf die Stirn treibt.
Die internationalen Finanzmärkte mäandern auf den etablierten Niveaus ohne klare Ausrichtung. Der Fokus liegt heute auf der Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise um 14.30 Uhr. Die Stimmung in den Wohnungsbauunternehmen ist auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung 1991, was zeigt, dass die Firmen aktuell keine Hoffnung haben. Die Ausgaben für Bauleistungen in Deutschland werden einer Studie des DIW zufolge im Jahr 2024 erstmals seit dem Finanzkrisenjahr 2009 sinken. Die gesamtwirtschaftliche Situation Deutschlands verschärft sich täglich, es ist der "kranke Mann" Europas und der Weltwirtschaft. Jeder Tag, der ohne grundlegende politische Neuorientierung vergeht, ist ein Tag, der die ultimative Rechnung für unsere Bürger und Unternehmen erhöht!
Der Rückgang des deutschen Wohnungsbaus setzt sich ungebremst fort. In den ersten drei Quartalen des Jahres sank die Zahl der Baugenehmigungen für neue Wohngebäude im Vergleich zur Vorjahresperiode um 31,7%.
Zusätzlich zu den bekannten Belastungsfaktoren gesellte sich in der letzten Woche der US-Haushaltsstreit, was die Finanzmärkte sichtbar beunruhigte. Den Aussagen von EZB-Chefvolkswirt Philip Lane zum Trotz zeigt Folker Hellmeyer auf, dass das Risiko einer tiefen Rezession weiter hoch ist. Teile der Wohnungswirtschaft erheben vor dem Gipfel im Kanzleramt schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung. Die Lage ist prekär und die Regierungsziele scheinen unerreichbar.
Im zweiten Teil des Interviews von Helmut Reinhardt mit Wolfgang Gründinger geht es zunächst um das Rentensystem und im weiteren um den Generationenunterschied im Umgang mit den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen in Sachen Erneuerbare, Wohnraum und Bildungssystem sowie um die Gründe für das Hinterherhinken Deutschlands hinsichtlich der digitalen Infrastruktur.
Im aktuellen Monatsbericht sieht die Bundesbank nach einer Phase der Hochkonjunktur gegenwärtig eine deutliche Abkühlung der Wirtschaft in Deutschland. Dies wird jedoch durch allerlei hoffnungsfrohe Formulierungen aufgeweicht, auf welche man in der Vergangenheit in den Berichten der Bundesbank noch verzichtete…
Thomas Trepnau hat gute Neuigkeiten im Gepäck, auch wenn diese zunächst nur vorläufige Prognosen sind und nach seiner Analyse auch keine schnelle oder deutliche Erholung des Bruttoinlandsprodukts zu erwarten ist. Aber immerhin! Zumindest im Osten floriert die Bauwirtschaft angesichts geringer bürokratischer Hürden. Wenn das nichts ist!
Vor allem das hohe und teils übertriebene Preisniveau bei Eigentumswohnungen und Häusern in den Städten führt zur wachsenden Wohnraumnachfrage im Umland - und verstärkt dort die Preissteigerungen, welche Postbank Wohnatlas und Bundesbank erkennen. Herr Trepnau hat jedoch auch drei Beispiele für deutliche Preisrückgänge ausmachen können!
Die jüngsten Überlegungen der Bundesbank hinsichtlich einer europäischen Steuerreform dürften bei Immobilienbesitzern wenig Freude auslösen. Anhand eines Modelles mit vier verschiedenen Maßnahmen wird überlegt, wie eine mögliche angedachte steuerliche Entlastung beim Einkommen auf den Schultern von Immobilieneigentümern verteilt werden könnte. Ganz unerwartet kommen diese Ideen ja nicht…
Immobilienexperte Thomas Trepnau fasst die wichtigsten Änderungen für beide Seiten der Mietparteien zusammen, die im kommenden Jahr auf uns zukommen. Auf den ersten Blick wurde der Mieterschutz verbessert, doch es bleibt ein Wermutstropfen: Mieterschutz schafft noch keinen bezahlbaren Wohnraum….
Die Bemühungen den Verbraucherschutz zu stärken, haben sich beim Bauträgervertrag als weniger erfolgreich erwiesen, als dies beim Verbraucher-Bauvertrag der Fall ist. Thomas Trepnau gibt einen Überblick über die aktuellen gesetzlichen Änderungen.
Der Wohnungsbau boomt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden im Laufe des vergangenen Jahres 375.400 Wohnungen genehmigt. Gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr ist dies ein Anstieg um 21,6 Prozent (+ 66.700 Baugenehmigungen). Es werden also wieder massenweise neu erstellte Immobilien gekauft. Jeder Käufer sollte sich umfassend über Gewährleistungsrechte informieren. Wichtige Hinweise zu neuen Gesetzeslage ab 2018.