Die Märkte zeigen sich weiter überraschend robust – trotz ungelöster Iran-Spannungen und einer zunehmend verzerrten Lage am Ölmarkt, bei der sich selbst die üblichen Preisrelationen zwischen WTI und Brent auflösen. Oliver Roth ordnet die aktuelle Gemengelage ein und warnt: Der Optimismus wirkt fragil, während geopolitische Risiken und politische Eingriffe jederzeit neue Bewegung bringen können.
Rückblick US-Börsen: Gedenk- und Feiertag zur Beendigung der Sklaverei / Volkswirtschaft & Konjunktur: Philadelphia-Fed-Herstellungsindex USA / US-Earnings: Accenture PLC im Fokus / Geo-Politik: Putin warnt Deutschland in Sachen Taurus, Trump setzt weiter auf Diplomatie / Gute Idee am Morgen: Abwarten aufgrund der allgemeinen Gemengelage / Chartbilder: VDAX, Gold (USD), Silber (USD), WTI Oil (USD) / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: aufwärts, Aktien USA: aufwärts, Aktien Asien: uneinheitlich, Bitcoin und Ethereum: seitwärts, Euro“familie“: seitwärts, Euro-Bund Future: seitwärts, Gold und Silber: abwärts, WTI und Brent: abwärts
Rückenwind aus Asien: DAX verteidigt hauchdünnen Vorsprung; charttechnisch nicht viele Impulse zu erkennen; US-Futures positiv / Spahn: Inzidenz abgeschafft – Alternative noch unklar / Laschet gg. Scholz – Duell der zwei großen Volksparteien / Inflation: WTI mit Gegenbewegung / Europa: Keine Zinserhöhung in Sicht / Afghanistan – keiner übernimmt wirklich die Verantwortung!
Gerade eben wurde noch vielerorts damit gerechnet, dass die Rohölpreise nur eine Richtung kennen würden: Und zwar weiter nach oben. Für den Moment weit gefehlt. Nachdem der Anflug von leichter Panik über potenzielle Lieferausfälle des Irans aufgrund der Sanktionen der Vereinigten Staaten abzuebben beginnt, wird innerhalb der OPEC plötzlich schon wieder über eine Förderkürzung diskutiert.