Die Zinsen bleiben weiter auf einem hohen Niveau und belasten die Börsen. Einer der Treiber ist dabei auch der KI-Finanzierungsbedarf, der immer neue Schuldverschreibungen auf den Markt spült. Was in dieser Situation wichtig ist und welche Themen heute sonst noch relevant sind, klärt Rüdiger Born im neuen Tagesvideo.
Viele Anleger blicken auf das vierte Quartal wie ein Autofahrer, der im Rückspiegel das Blaulicht sieht. Ist die Jahresendrallye wegen großer Zinserhöhungsangst abgesagt? Doch sollten auch die möglichen Entspannungssignale beachtet werden. Und die Megathemen sind alles, aber nicht ausgestorben.
Der Anleihemarkt und die Angst vor einer potenziellen Schuldenkrise beherrschen aktuell die Lage an den Märkten. Während die Kurse am Mittwoch schwächeln, wirft Oliver Roth einen genaueren Blick auf die aktuellen Ereignisse.
Es erfolgt ein Blick auf den Markt für Kreditverbriefungen. Der Fokus in den heutigen Ausführungen liegt dabei auf dem Bereich der CMBS-Papiere (durch gewerbliche Immobilienkredite besicherte Anleihen). Welche Dinge lassen sich in diesem Marktsegment beobachten? Und was schließt sich daraus?
Es erfolgt ein Blick auf die Immobilien- und Hypothekenmärkte. In den Vereinigten Staaten hat der Zins auf Hypotheken mit einer 30-jährigen Laufzeit inzwischen wieder ein extrem hohes Niveau von fast 7,3 Prozent erklommen. Marktexperten rechnen gar damit, dass die Schwelle von 8 Prozent demnächst angesteuert werden könnte. Was hat es hiermit auf sich? Und welche Schlüsse lassen sich aus dieser Entwicklung ziehen?
Der Zins ist der Preis des Geldes. Klingt banal, war aber lange fast vergessen. Viele wissen das nicht. Wer sich Geld leiht, zahlt dafür. Und je größer das Risiko ist, dass der Gläubiger sein Geld nicht zurückbekommt, desto höher sollte dieser Preis normalerweise sein.
Australiens Inflation zieht wieder an – und die Notenbank reagiert mit der vierten Zinserhöhung des Jahres. Der Leitzins steht nun bei 4,6 Prozent, was einem 15-Jahreshoch entspricht, während hohe Energiepreise den Preisdruck zusätzlich verschärfen. Damit wächst zugleich die Belastung für Hypothekennehmer und den Immobilienmarkt. Ist Australien ein Vorbote für eine neue Zinsrunde auch in anderen Industrieländern?
Trotz Ölpreisanstieg, geopolitischer Risiken und kräftig steigender US-Zinsen zeigen sich die Aktienmärkte erstaunlich stabil. Doch die Konkurrenz durch attraktive Anleiherenditen wird immer größer. Dirk zeigt auf, warum die Börse derzeit auf einem schmalen Grat wandert – und unter welchen Bedingungen sowohl eine Jahresendrally als auch eine kräftige Korrektur möglich wäre.
Die Zinsen steigen weiter – und der Druck auf den amerikanischen Immobilienmarkt nimmt zu. 30-jährige Hypotheken kosten inzwischen wieder mehr als sieben Prozent, während hohe Preise die Krise zusätzlich verschärfen. Droht aus der Abkühlung am Häusermarkt eine Abwärtsspirale, die am Ende sogar deflationäre Folgen für die US-Wirtschaft haben könnte?
Es erfolgt ein Blick auf die amerikanischen Immobilienmärkte, an denen das Bestandsangebot im Bereich der neu fertiggestellten Einfamilienhäuser in allen Kategorien deutlich in die Höhe steigt. Welche Schlüsse lassen sich aus dieser Entwicklung ziehen?
An den Rentenmärkten spitzt sich die Lage immer weiter zu und auch in Deutschland warnen Forscher nun vor den hohen Schulden. Kommt jetzt der perfekte Sturm für die Finanzmärkte? Folker Hellmeyer beschäftigt sich im neuen Beitrag genauer damit und mit allen weiteren Themen, die heute wichtig sind.
An den Märkten spitzt sich die Lage zu und besonders an den Rentenmärkten wird die Lage immer brisanter. Gleichzeitig richtet sich der Blick angesichts des Treffens von Xi und Trump nach China. Folker Hellmeyer zeigt auf, was Anleger jetzt wissen müssen.
Die Aussicht auf weiter steigende Zinsen sorgt zum Wochenstart für Zurückhaltung an den Börsen, während Halbleiterwerte in den USA Schlimmeres verhindern. Martin Utschneider blickt auf die Geldpolitik und Christine Lagarde, erfreuliche Aussichten der großen US-Tech-Konzerne sowie die Chartbilder bei Öl, Bitcoin und Ethereum. Und es gibt überraschend positive Signale aus Deutschland: Die Schuldenquote lässt hoffen und gleich drei deutsche Unternehmen schaffen es unter die zehn wertvollsten börsennotierten Konzerne Europas. Ist es um den Wirtschaftsstandort vielleicht doch nicht ganz so schlecht bestellt?
Die Fed setzt mit ihrer ersten Zinserhöhung seit über drei Jahren ein Zeichen für Preisstabilität und Unabhängigkeit – doch ein neuer Zinsschock muss daraus noch lange nicht werden. Robert Halver erklärt, warum auch die Straffung der Bank of Japan die Aktienmärkte nicht aus der Ruhe bringen sollte. Gleichzeitig sorgen Sicherheitsbedenken rund um KI für neue Verunsicherung und eine Rotation innerhalb des Tech-Sektors. Ist die KI-Euphorie damit vorbei – oder nimmt der Mega-Investitionszyklus gerade erst richtig Fahrt auf?
Zum Wochenausklang zeigt sich moderate Zuversicht an den Märkten - geopolitisch ist die Lage aber weiter angespannt. Insbesondere die Pläne von EU und Kanada hinsichtlich einer Mitgliedschaft sorgen für Zündstoff. Aus der deutschen Industrie gibt es derweil gute Nachrichten - zumindest auf den ersten Blick. Folker Hellmeyer zeigt, was heute wichtig ist.
Die Kryptomärkte bewegen sich weiterhin seitwärts. Angesichts der aktuellen Lage ist diese Entwicklung erstaunlich. Eigentlich sollten die zahlreichen Risiken zu deutlichen Kursschwankungen führen. Wie lange wird die relative Widerstandsfähigkeit anhalten? Diese Woche gab es darüber hinaus neue Informationen zur geplanten Steuerreform bei Kryptowerten. Die Besteuerung der Altbestände soll NICHT kommen!
Die Anleiherenditen bleiben unter deutlichem Aufwärtsdruck und sorgen angesichts hartnäckiger US-Inflation weiter für Nervosität an den Märkten. Martin Utschneider blickt auf die aktuelle Zinsentwicklung und die Frage, ob der Goldpreis nach der jüngsten Schwäche seinen Boden findet. Außerdem im Fokus: die Ölpreise, die Rolle Japans als größter US-Gläubiger – und Deutschlands zunehmendes wirtschaftliches Hintertreffen.
Der September gilt als schlechtester Börsenmonat des Jahres. Elemente einer Scheinkorrelation sind jedoch nicht zu leugnen. Wären wir nicht alle Millionäre, wenn Börsenregeln so einfach zu befolgen wären? Wie ein Börsen-September verläuft, hängt immer von den konkreten geo- und geldpolitischen sowie wirtschaftlichen Rahmendaten ab. Und wie sehen diese im September 2026 aus?
Die Aktienmärkte präsentieren sich zum Wochenausklang freundlich – doch Martin Utschneider richtet den Blick aus gutem Grund auf ein deutliches Warnsignal: Die weiter steigenden Anleiherenditen könnten für die Börsen zum Damoklesschwert werden. Außerdem geht er der Frage nach, woher Deutschlands enorme Steuereinnahmen denn nun eigentlich kommen – und warum weniger die Einnahmen als vielmehr die Ausgaben das Problem sind.
Beim Treffen der internationalen Notenbanker hat die Fed unter ihrem Präsidenten Kevin Warsh sehr entschlossen bekräftigt, entschieden für Preisstabilität zu kämpfen. Ist das jetzt der ultimative Wendepunkt weg von der alten freizügigen hin zu einer neuen zinsrestriktiven US-Notenbank? Nun, wie bei allem muss man auch hier zwischen den Zeilen lesen. Übrigens sind Geldpolitiker auch nur Politiker.
Ein Ruck geht durch Deutschland. Die Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 0,3 Prozent gewachsen, gegenüber dem Vorjahr um 1,0 Prozent. Mancher hielt es zunächst für ein kleines Erdbeben. So tief sind die Erwartungen inzwischen gesunken.
Alles wartet auf Nvidia und neue Zinssignale aus Jackson Hole. Oliver Roth nimmt aber auch die deutsche Politik ins Visier: Reformstau statt Aufbruch, eine kaum noch finanzierbare Rentenrealität und schmerzhafte Einschnitte, an denen angesichts leerer Kassen und mit Blick auf die Generationengerechtigkeit kaum ein Weg vorbeizuführen scheint.
Aktuell wollen sich Zinsanleger nicht mehr mit den lange von der Fed künstlich gedrückten Zinsen zufriedengeben. Sie fordern Renditen, die zur Realität der überschuldeten USA passen. Ist damit der langjährige Burgfrieden an den Zinsmärkten beendet, was zu Schmerzen in der ganzen Finanzwelt führen würde?
Die Rentenmärkte und die Geopolitik lassen dunkle Wolken über dem Aktienmarkt aufziehen. Das Risiko einer Systemkrise wächst. Folker Hellmeyer mit einer Analyse der aktuellen Situation und allen weiteren wichtigen Nachrichten des Tages.
Droht angesichts der Verschuldung und der Reformverweigerung vieler westlicher Regierungen eine neue Schuldenkrise? Folker Hellmeyer schaut sich die Faktenlage im neuen Beitrag genauer an und wirft zudem wie gewohnt einen Blick auf alle wichtigen Wirtschaftsnachrichten des Tages.
Während die Kursentwicklung an den Aktienmärkten weiter stark bleibt, stellt sich Christoph Leichtweiß im neuen Tagesvideo einige Fragen, die die meisten Anleger aktuell nicht auf dem Schirm haben: In welchem Regime befinden sich die Börsen? Ist der aktuelle Anstieg überhitzt? Welche Auswirkungen haben die steigenden Zinsen? Und wie realistisch sind eigentlich die Gewinnerwartungen an die Unternehmen?
Während der DAX ein neues Rekordhoch erreicht hat, bleibt die geopolitische Lage und auch die Situation in Deutschland angespannt. Das Rekorddefizit bei Kommunen alarmiert die Banken, während die Unternehmen wegen KI sinkende Löhne erwarten. Folker Hellmeyer wirft einen Blick auf diese und alle weiteren wichtigen Nachrichten des Tages.
Der DAX rangiert auf Rekordniveau, die Edelmetalle befinden sich im Aufwind – doch die Ruhe könnte trügerisch sein: Oliver Roth blickt auf die Gefahren steigender Zinsen, dünne Sommerumsätze und neue Spannungen rund um Iran, die Straße von Hormus und das Rote Meer. Wie belastbar ist die aktuelle Börsenstärke also wirklich?
Steigende Ölpreise und hartnäckig hohe Zinsen treffen auf weiterhin robuste Aktienmärkte. Rüdiger Born blickt zudem auf die gewaltigen KI-Investitionen rund um Nvidia, mögliche Risiken der Finanzierungsmodelle und Chinas beeindruckenden Vorsprung bei humanoiden Robotern.
Die USA und Japan haben beim Yen eingegriffen, was für einige Fragezeichen mit Blick auf die japanische Wirtschaft, die Carry Trades und die Entwicklung auf den Anleihemärkten sorgt. Rüdiger Born schaut sich dieses Thema im Tagesvideo genau an und wirft zudem einen Blick auf viele weitere spannende Nachrichten des Handelstages.
Der DAX konnte am Montag neue Rekorde markieren und auch sonst sieht es an der Börse gut aus. Dennoch bleiben die Risiken mit Blick auf Geopolitik und Rentenmärkte hoch. Folker Hellmeyer wirft einen Blick auf die aktuelle Situation und die weiteren wichtigsten Wirtschaftsnachrichten des Tages.
In Deutschland schlägt die wirtschaftliche Schwäche weiter voll durch und dadurch sinkt die Erwerbstätigenzahl. Dies ist nicht die einzige beunruhigende Entwicklung, denn an den Rentenmärkten spitzt sich die Lage weiter zu. Folker Hellmeyer wirft einen Blick auf die aktuelle Situation und alle weiteren Nachrichten des Tages wie die Devisenintervention in Japan.
An den Märkten zeigt sich aktuell eine Erholung angesichts einer leichten Entspannung im Iran-Krieg, dennoch bleibt die Lage weiterhin prekär. Positive Nachrichten gibt es aus Deutschland dagegen aus dem Bauhauptgewerbe. Weniger positiv sieht es mit Blick auf die Inflation im Euroraum aus. Hier erwarten die Ökonomen weiter erhöhte Raten.
Es erfolgt ein Blick auf die amerikanischen Staatsanleihemärkte, an denen das US-Finanzministerium in der vergangenen Woche neue Schuldpapiere mit verschiedensten Laufzeiten in einem finanziellen Gegenwert von 743 Milliarden US-Dollar platzierte. Welche Dinge ließen sich in diesem Zuge im Detail beobachten? Und welches Fazit lässt sich aus diesen Beobachtungen ziehen?
Die US-Börsen heben sich einmal mehr durch positive Daten vom Rest der Welt ab. Auch ein Blick auf die Entwicklung der Weltwirtschaft zeigt: Europa fällt weiter zurück. Folker Hellmeyer erklärt Ursachen und Hintergründe.
Es erfolgt ein Blick an die globalen Märkte für Gewerbeimmobilien (Commercial Real Estate / CRE), an denen es zurzeit zu tiefgreifenden Umwälzungen und strukturellen Veränderungen kommt. Welche Beobachtungen lassen sich momentan anstellen? Und welche Schlüsse lassen sich aus diesen Beobachtungen ziehen?
An den Märkten spiegelt sich aktuell die geopolitische Eskalation in Form fallender Kurse wider. Aber auch die Wirtschaft entwickelt sich unter anderem durch den Iran-Konflikt schwächer als erwartet. Entsprechend senkt der IWF seine BIP-Prognose. Folker Hellmeyer klärt über Daten und Hintergründe auf.
Der DAX markiert ein neues Allzeithoch, während sich die Lage an den US-Zinsmärkten etwas entspannt. Gleichzeitig sorgen ein wichtiger Gedenktag im Iran und der bevorstehende US-Feiertag für besondere Aufmerksamkeit. Martin Utschneider ordnet die aktuelle Marktlage ein und wirft wie gewohnt einen Blick auf die wichtigsten Charts und den bevorstehenden Handelstag.
In dieser Woche wird einiges vorgezogen – das gilt nicht nur für das Aus der deutschen Nationalmannschaft, sondern auch an den Börsen. Am Freitag gibt es keinen US-Handel und einige Termine verschieben sich. Ungeachtet dessen zeigen sich die Märkte freundlich. Rüdiger Born wirft einen Blick auf alle wichtigen Nachrichten und Daten des Tages.
Angesichts des Iran-Memorandums gewinnt der US-Dollar weiter an Boden und die Börsenampel springt beim DAX auf „grün“. Trotzdem sieht es für die deutsche Wirtschaft weiter schlecht aus und die Wettbewerbsfähigkeit leidet zunehmend. Folker Hellmeyer wirft im neuen Beitrag einen Blick auf alle wichtigen Daten und Nachrichten des Tages.
Nach der Fed-Entscheidung am Mittwochabend befinden sich die Märkte noch auf Richtungssuche, denn der neue Notenbank-Chef Kevin Warsh hat für einige wesentliche Veränderungen gesorgt. Folker Hellmeyer wirft im Beitrag einen genauen Blick auf seine neue Herangehensweise. Außerdem im Fokus: Deutschlands Handwerk, das deutlich Federn lassen muss.
Kanadas Wirtschaft tritt auf der Stelle, während die Inflation erneut anzieht. Die Bank of Canada hält den Leitzins zwar vorerst stabil, öffnet aber verbal bereits die Tür für mögliche Zinserhöhungen. Damit verschärft sich ein Dilemma, das inzwischen viele große Zentralbanken kennen: schwaches Wachstum trifft auf hartnäckigen Preisdruck.
Wird der neue Fed-Präsident im Vergleich zu Amtsvorgänger Jerome Powell eine freizügigere Geldpolitik betreiben? Immerhin wurde er durch taubenhafte Äußerungen zum Wunschkandidat Präsident Trumps, der ein glühender Anhänger von Zinssenkungen ist. Oder steckt in Warsh doch mehr Falke drin als draufsteht? Kann sich die US-Notenbank überhaupt noch restriktive Geldpolitik erlauben?
Auf den hartnäckigen Preisdruck reagiert die EZB wie geplant mit einer Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte. Darüber hinaus lässt sie verbal weitere Erhöhungssignale ertönen. Aber wie konsequent kann ihr Tatendrang angesichts der bestehenden konjunkturellen und systemischen Krisen tatsächlich sein? Überhaupt, wie ist die Lage an den Finanzmärkten?
Die Märkte zeigen sich nach einer erneuten Verheißung von Trump hinsichtlich eines Friedens mit dem Iran euphorisch. Wie gerechtfertigt das ist, muss sich allerdings zeigen. Gleichzeitig steht aktuell die EZB im Fokus, die mit Zinserhöhungen auf externe Preisschocks reagiert und sich damit womöglich ins eigene Fleisch schneidet. Folker Hellmeyer wirft im neuen Beitrag einen Blick auf diese und alle weiteren wichtigen Nachrichten des Tages.
Noch zu Jahresbeginn rechneten viele Anleger mit mehreren Zinssenkungen in den USA. Doch die Signale vom Anleihemarkt sprechen inzwischen eine ganz andere Sprache: Statt Lockerungen rücken sogar mögliche Zinserhöhungen wieder in den Fokus. Welche Konsequenzen ergeben sich hieraus?
Brasiliens Wirtschaft ist überraschend stark ins Jahr gestartet. Doch das Wachstum basiert vor allem auf staatlichen Impulsen und erschwert der Zentralbank den Weg zu weiteren Zinssenkungen. Gleichzeitig bleibt die Inflation deutlich über dem Zielwert. Eine Momentaufnahme.