Unsere Themen des heutigen Tages im Überblick:

News

  • Italien erwägt Staatshilfe für schwankende Banca Monte dei Paschi di Siena – Aktien-Leerverkäufe verboten
  • Finanzmarktstabilitätsbericht: Britischer Notenbankchef schlägt Alarm
  • Bear Stearns 2.0? Größter britischer Immobilienfonds stoppt Rücknahme von Anteilen – fürchtet „Teufelskreis“
  • Jean-Claude Juncker lehnt nach Brexit-Votum Runderneuerung der EU ab
  • Großbritannien: Über 60.000 Eintritte in die Labour-Partei binnen einer Woche

Hintergrund

  • EZB räumt zunehmende Knappheit bei Staatsanleihen ein
  • Italiens Bankenkrise: Lunte am Fass der EU
  • Ex-Chefvolkswirt der BIZ im Interview: „Kommt es zum Crash, ist er unkontrollierbar“
  • Wie Wolfgang Schäuble die Medien und das wirtschaftspolitisch unwissende Bürgertum blendet
  • Schottland: Nach dem Referendum ist vor dem Referendum?


News

ITALIEN ERWÄGT STAATSHILFE FÜR SCHWANKENDE BANCA MONTE DEI PASCHI DI SIENA

Irgendwann musste Italiens Bankenkrise – Stichwort: faule Kredite im dreistelligen Milliardenbereich – zwangsläufig virulent werden. Nun soll der Steuerzahler wieder einmal geradestehen müssen. Italien verbietet unterdessen Leerverkäufe auf Aktien der ältesten Bank der Welt.

Handelsblatt

SPIEGEL


FINANZMARKTSTABILITÄTSBERICHT: BRITISCHER NOTENBANK-CHEF SCHLÄGT ALARM

Die Bank of England sieht steigende Gefahren für den Finanz- und Immobiliensektor (siehe nächste Meldung) und setzt einige Kreditregeln für Banken aus. Der Satz „Wir werden alles versuchen...“ scheint zum Standard-Sprech von Notenbankern in Krisenzeiten zu avancieren...

manager-magazin


BEAR STEARNS 2.0? GRÖSSTER BRITISCHER IMMOBILIENFONDS STOPPT RÜCKNAHME VON ANTEILEN – FÜRCHTET „TEUFELSKREIS“

Und nur innerhalb von 24 Stunden wird auch schon der zweite Immobilienfonds in Großbritannien vom Handel ausgesetzt, gefolgt von Nummer drei. Überreaktion nach dem Brexit-Votum oder Beginn des Platzens einer Immobilienblase? Wie immer, ist man erst hinterher klüger...

Zero Hedge

Handelsblatt


JEAN-CLAUDE JUNCKER LEHNT NACH BREXIT-VOTUM RUNDERNEUERUNG DER EU AB

Nun, den Kopf in den Sand zu stecken war schon immer die beste und ganz gewiss zielführende Lösung, nicht wahr? Aber wer die Realität nicht wahrhaben will, muss sie sich eben schön trinken...

Reuters


GROSSBRITANNIEN: ÜBER 60.000 EINTRITTE IN DIE LABOUR-PARTEI BINNEN EINER WOCHE

Ob die Neumitglieder den vielfach kritisierten Parteichef Jeremy Corbyn stützen oder vielmehr stürzen wollen, lässt sich noch nicht feststellen. Die britische Parteienlandschaft ist jedenfalls mächtig in Bewegung.

Heise (Telepolis)



Hintergrund

EZB RÄUMT ZUNEHMENDE KNAPPHEIT BEI STAATSANLEIHEN EIN

Die Notenbank muss sich schon jetzt mit den unliebsamen Nebenwirkungen ihrer eigenen Geldpolitik herumschlagen. EZB-Finanzmarkt-Generaldirektor Ulrich Bindseil spricht sich bereits für „Ersatzkäufe“ auf dem öffentlichen Anleihenmarkt aus.

finanzen.net


ITALIENS BANKENKRISE: LUNTE AM FASS DER EU

Wie nicht anders zu erwarten, flog auch diese mehrfach öffentlich felsenfest bestätigte Abmachung aus dem Fenster: Kein Bail-In, sondern Steuerzahlergelder sollen für eine ultimative „Rettung“ herangezogen werden. Sie können sich darauf verlassen, dass man sich im Notfall auf nichts mehr verlassen kann!

Heise (Telepolis)


EX-CHEFVOLKSWIRT DER BIZ IM INTERVIEW: „KOMMT ES ZUM CRASH, IST ER UNKONTROLLIERBAR“

Der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich darf in der Tat kein besonderer Hang zu Panikmache unterstellt werden. Szenarien, mit denen man sich auch als Privatanleger wohl oder übel wird auseinandersetzen müssen...

WirtschaftsWoche


WIE WOLFGANG SCHÄUBLE DIE MEDIEN UND DAS WIRTSCHAFTSPOLITISCH UNWISSENDE BÜRGERTUM BLENDET

In diversen Medien zündete der Bundesfinanzminister ein (zumindest vordergründig) wirksames PR-Feuerwerk. Deutschlands dienstältester Minister ist Medienprofi, keine Frage. Doch wie sieht es bei genauerer Betrachtung mit der Substanz und Stringenz des Gesagten bzw. Geforderten aus?

Nachdenkseiten


ZU GUTER LETZT — SCHOTTLAND: NACH DEM REFERENDUM IST VOR DEM REFERENDUM?

Im Norden Englands stimmten rund 70 Prozent für den Austritt aus der EU, Im benachbarten Schottland 62 Prozent dagegen. Zerbricht Britanniens über 300-jährige Einheit am Brexit-Votum? Einige Momentaufnahmen.

Europamagazin (ARD-Mediathek)

Handelsblatt



Hinweis: Die verlinkten Beiträge stellen nicht immer die Meinung der Cashkurs-Redaktion dar, dienen aber in jedem Falle der eigenen Urteilsbildung.