Weniger Autos bedeutet nicht gleichzeitig weniger Mobilität. Im Gegenteil wird die Anzahl der gefahrenen Kilometer immer stärker zunehmen. Ein Auto, dass permanent im Einsatz ist hat einen deutlich höheren Reifenverschleiß als ein Auto, dass 90% seiner Zeit in der Garage steht. Für die Anzahl der benötigen Reifen sind schlußendlich nur die gefahrenen Kilometer entscheiden und diese werden sich nicht verringern, sondern erhöhen. Dazu kommt, dass die Reifen künftig einen wesentlich höheren Anteil an der Wertschöpfungskette haben werden als bisher. Bislang waren Reifen ein Massenartikel aus dummem Gummi, Asche und Stahlseilen. Die künftige Welt des vernetzten Fahrens benötigt jedoch Hightech-Pneus. Sensoren, die beständig nicht nur den Zustand der Reifen selbst, sondern auch den Straßenzustand überwachen und an das eigene wie auch nachfolgende Fahrzeuge weitermelden.

Es ist von großem Vorteil zu wissen, ob die Straße naß, trocken, vereist oder so kalt ist, dass sie in Kürze vereist sein wird. Informationen, die bislang der Fahrer über seine Augen, Erfahrung und im Zweifel den „Popometer“ in die Fahrkünste mit einfließen läßt, für die ein autonomes Fahrzeug jedoch eigene Sinne – Reifensensoren – benötigt.

Auch die Grundeigenschaften müssen neu definiert werden. In einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor war das Abrollgeräusch kaum ein Thema, der Motor hat das meist übertönt. In einem stillen Elektrofahrzeug wird der Reifen plötzlich zu einer der wesentlichen Geräuschquellen. Der Bedarf an „Flüsterreifen“ wird immer größer. In diesem Zusammenhang sei für Immobilieninvestoren der Gedanke aufgeworfen, dass Mietwohnungen, die heute an unbeliebten Hauptstraßen oder Verkehrsknotenpunkten liegen und daher nur schwer zu vermieten sind in einigen Jahren völlig neu bewertet werden dürfen. Kein Motorenlärm, keine Abgase, aber eine perfekte Verkehrsanbindung dürften in den kommenden 10-15 Jahren deutliche Preisschübe gerade in diesem Immobiliensegment bringen. Schon Jahre zuvor wird es zu Preissteigerungen kommen, wenn sich dieser bislang kaum beachtete Zusammenhang in Investorenkreisen rumsprechen wird. Noch hat das kaum jemand im Fokus.

Da die Automobilwelt derzeit in allen Bereichen neu gedacht wird und bisherige hundert Jahre alte Konzepte über Bord geworfen werden, steht auch der altbekannte Reifen vor einer möglichen „Rundumerneuerung“.

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