Am 7. Januar schrieb ich, dass meine Leser sich gewiss an meine Ausführungen zu den Geschehnissen um das so genannte und vermeintliche Boston Marathon Bombing erinnern werden. Um den Dingen ein wenig eingehender auf den Grund zu gehen, hatte ich damals ein Interview mit dem Rechtsanwalt John Remington Graham geführt.

Unschuldsbeweise entlasten auch den angeblichen Täter, welcher durch das FBI getötet wurde

John Remington Graham vertritt die Interessen der in Russland lebenden und ebenfalls den Rechtsanwaltsberuf ausübenden Tante des fälschlicherweise in den Vereinigten Staaten von Amerika beschuldigten jüngeren Tsarnaev-Bruders Dzhokhar, dessen älterer Bruder durch das FBI getötet wurde.

Graham konnte eindeutig nachweisen, dass die eigens durch das FBI vorgelegten Beweise unmissverständlich darüber Aufschluss gegeben haben, dass Dzhokhar Tsarnaev unschuldig war, was ebenfalls bedeutet, dass sein älterer Bruder ebenfalls keine Straftat begangen hat. Es zeichnet sich immer konturierter ab, dass es so etwas wie ein Boston Marathon Bombing nie in jener Weise gegeben hat, wie es in der amerikanischen Öffentlichkeit propagiert wurde.

False Flag statt muslimische Terrorbedrohung

Mit Blick auf den angeblichen Terroranschlag lässt sich vielmehr davon ausgehen, dass es sich um ein orchestriertes Manöver handelte, das allein dem Zweck diente, leichtgläubige Amerikaner davon zu überzeugen, im eigenen Land einer „muslimischen Bedrohung“ ausgesetzt zu sein.

Diese orchestrierte Bedrohung wurde durch die Behörden umgehend dazu genutzt, um im Zuge einer kompletten Abriegelung der Stadt Boston – einer der größten unseres Landes – eine Versuchsübung abzuhalten. Im Zentrum dieser Übung stand die Jagd nach dem durch die Behörden Beschuldigten, mit der Intention, diesen jungen Mann, der in der öffentlichen Berichterstattung als Schurke zur Schau gestellt wurde, zur Strecke zu bringen und zu töten.

Neue Erklärung des Rechtsanwalts: Medien führten eine Propagandakampagne

Am 26. Oktober erklärte Rechtsanwalt John Remington Graham nun auf seiner Webseite, warum er den Prozess gegen Dzhokhar Tsarnaev, den überlebenden Bruder des angeblich im Zuge des Boston Marathon Bombings Getöteten, für einen Justizmord hält. Hier ein weiterführender Link zu den Geschehnissen.

Graham schrieb: „Als sozusagen letztes „Hurra“ eines Rechtsanwalts, reichte ich einen Antrag im Namen von drei US-Staatsbürgern beim Ersten Bundesberufungsgericht in Sachen eines Berufungsprozesses für Dzhokhar Tsarnaev ein. Ich ersuchte das Gericht darum, die drei namentlich Genannten als Freunde des Beklagten anzuerkennen, um auf Basis von Fakten und Tatsachen, die dem Bundesdistriktgericht in Boston bekannt sind, aufzuzeigen, dass Dzhokhar Tsarnaev am 15. April 2013 keine Dampfkochtopfbombe in der Bostoner Boylston Street hat hochgehen lassen, wofür er von Seiten der Justiz verantwortlich gemacht wird. Die US-Regierung wie auch die heimischen Medien haben eine derart große Konfusion um den gesamten Fall geschaffen und den Angeklagten in einem derart krassen Ausmaß falschen Beschuldigungen ausgesetzt, dass es für amerikanische Normalbürger zu einer Unmöglichkeit geworden ist, sich noch weiterhin auf die in Tageszeitungen publizierten Berichte zu verlassen, geschweige denn sich überhaupt vorzustellen, dass Dzhokhar Tsarnaev unschuldig ist. Die größten Medien unseres Landes sahen sich im Bunde im Hinblick auf eine gemeinsam geführte Propagandakampagne gegen Herren Tsarnaev.“

Das Erste Berufungsgericht erkennt die Beweise nun an!

Am 11. November informierte mich Rechtsanwalt Graham darüber, dass das Erste Bundesberufungsgericht in diesem Fall mittels einer Intervention einen Amicus-Curiae-Brief beziehungsweise eine Beistandsbekundung ausgestellt hat.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass das Erste Bundesberufungsgericht vorgelegte Beweise anerkennen wird, die aufzeigen, dass Dzhokhar Tsarnaev unschuldig ist – eine Sache, der sich der zugunsten von Dzhokhar Tsarnaev einberufene Rechtsverteidiger in dessen Gerichtsfall nicht angenommen hatte.

Gastbeitrag für CK*Wirtschaftsfacts / © 2017 Dr. Paul Craig Roberts / Institute for Political Economy

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