Diese Kolumne ist eine Fälschung.

Als ehedem hochrangiges Mitglied einer US-Präsidialadministration kann ich mit Gewissheit sagen, dass kein hochrangiges Mitglied einer Regierung den eigenen Dissens auf anonyme Art und Weise zum Ausdruck bringen würde.

Anonymer Dissens basiert auf keinerlei Glaubwürdigkeit. Ferner untergräbt die daraus resultierende Ehrlosigkeit den Charakter des Verfassers. Ein echter Abweichler würde seine Reputation und den mit seiner Position einhergehenden Status in die Waagschale werfen, um seinem Dissens Nachdruck zu verleihen.

Der Behauptung der New York Times, die Glaubwürdigkeit des anonymen Verfassers geprüft zu haben, fehlt es ebenfalls an Kredibilität, weil die New York Times permanent extreme Anschuldigungen gegen Donald Trump und Wladimir Putin ins Feld führt, ohne hierfür auch nur einen Fitzel an handfesten Beweisen zu präsentieren.

Die New York Times hat ihren Lesern substanzlose Anschuldigungen stets als Tatsachen verkauft. Es gibt also keinerlei Grund mehr dafür, noch irgendeine Meldung der New York Times für bare Münze zu nehmen.

Denken Sie zudem ernsthaft darüber nach, ob das Mitglied einer Verschwörung „sorgfältig“ innerhalb einer US-Administration mit „vielen anderen hochrangigen Regierungsoffiziellen“ zusammenarbeiten würde, „um unsere demokratischen Institutionen zu bewahren, während die gleichzeitige Durchkreuzung von Trumps schlimmsten Absichten“ das eigene Komplott samt Mitverschwörern enthüllen würde!

Diese Fälschungsposse ist ein erbärmlicher Versuch, die Trump-Administration durch die Erzeugung von gegenseitigem Misstrauen unter den hochrangigsten Regierungsmitgliedern der US-Administration zu Fall zu bringen. Falls Trump der betrügerischen Täuschung der New York Times aufsitzen sollte, wird es wahrscheinlich zu einer Säuberung des Hauses an allen Stellen kommen, wo sich gegenseitiges Misstrauen breit macht. Eine Regierung, deren Mitglieder sich jedoch gegenseitig nicht mehr vertrauen, kann nicht funktionieren.

Die Veröffentlichung der betrügerischen Kolumne dient dazu, die Zeitungsente der New York Times aus den eigenen Reihen der Trump-Regierung irgendwann bestätigt zu bekommen, womit den Interessen des militärisch-industriellen Komplexes in die Hände gespielt würde, Feindbilder aufrecht zu erhalten, mit denen Trump einen Friedensschluss bevorzugt.

Beispielweise missdeutet das angeblich „hochrangige Regierungsmitglied“ – so wie dies auch die New York Times tut – die Bemühungen von Präsident Trump, gefährliche Spannungen mit Nordkorea und Russland abzubauen, während Präsident Trump „sowohl Autokraten als auch Diktatoren wie Russlands Präsident Wladimir Putin und Nordkoreas politischem Führer Kim Jong-un“ angeblich Vorfahrt vor den „alliierten, gleichgesinnten Nationen“ einräumt.

Hierbei handelt es sich um dieselbe unlogische Schlussfolgerung, welche die New York Times in endloser Weise zum Ausdruck gebracht hat. Warum handelt es sich im Fall einer Beilegung von gefährlichen politischen Spannungen um eine „Präferenz in Bezug auf Diktatoren“ und nicht um eine Präferenz zugunsten einer Bewahrung des Friedens? Die New York Times hat dazu niemals eine Erklärung abgegeben, sowie dies auch auf den anonymen, mysteriösen und „hochrangigen Regierungsoffiziellen“ zutrifft.

Wie kommt es, dass Putin drei Mal mittels Wahlmehrheiten in sein Amt berufen wurde, was bislang noch keinem amerikanischen Präsidenten gelungen ist, wenn es sich im Falle Putins um einen Diktator handelt?

Putin ließ von seinem Amt nach zwei aufeinander folgenden Legislaturperioden ab, um nach einer Zwischenamtszeit, in der er dieses Amt nicht bekleidete, ein weiteres Mal in dieses Amt gewählt zu werden. Lassen Diktatoren vom höchsten Staatsamt ab, um sechs Jahre lang auf eine erneute Kandidatur zu warten?

Der „hochrangige Regierungsoffizielle“ stellt in seiner anonymen Kolumne in der New York Times ebenfalls klar, dass es sich bezüglich des angeblich auf die Skripals verübten Giftanschlags durch ein „todbringendes  russisches Nervengift“ um eine Tatsache handele.

Bislang liegt für dieses Ereignis auch nicht nur der Fitzel eines handfesten Beweises auf dem Tisch. Ferner hat bis dato noch niemand eine Erklärung dafür gefunden, weshalb das „todbringende Nervengift“ (im Fall der Skripals) nicht zu deren Ableben geführt hat. Das gesamte Skripal-Ereignis fußt einzig und allein auf plumpen Behauptungen.

Der Sinn und Zweck der ganzen Skripal-Posse findet sich exakt in jenem Aspekt, den Präsident Trump ins Feld geführt hat: Es handelt sich um die Absicht, Trump in eine noch tiefgründigere Konfrontation mit Russland hinein zu bugsieren und jedwede Form von Entspannungspolitik zwischen den USA und Russland zu torpedieren. 

Falls sich das „hochrangige Regierungsmitglied“ tatsächlich als derart uninformiert erweist, um zu glauben, dass Putin ein Diktator ist, der die Skripals mittels eines tödlichen Nervengifts attackiert und Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gemacht hat, so verhält sich dieses „hochrangige Regierungsmitglied“ nur auf allzu gefährliche Weise ignorant und blauäugig, um auch nur in irgendeiner Administration als hochrangiges Regierungsmitglied mitzuwirken.

Es handelt sich hierbei um jene Dinge, die die New York Times glaubt oder vorgibt zu glauben, während die New York Times alles nur Erdenkliche unternimmt, um das Budget des militärisch-industriellen Komplexes vor einer Reduktion im Angesicht der „Bedrohung durch einen Feind im Äußeren“ zu bewahren.

Erinnern Sie sich noch daran, als Condoleezza Rice den Weg für die illegale US-Invasion im Irak ebnete, indem sie imaginäre Bilder einer „Spaltpilzwolke, die über einer Stadt in den USA hochgeht“ in die Köpfe unserer Bevölkerung hämmerte?

Der Irak verfügte über keine Nuklearwaffen und jedermann in der US-Regierung wusste das. Es zeichnete sich in der Realität auch in keiner Weise ab, dass es zu einem solch skizzierten Ereignis kommen könnte.

Wie dem auch sei, so besteht die sehr reale Gefahr, dass atomare Spaltpilzwolken über einer ganzen Reihe von amerikanischen und europäischen Metropolen den Himmel bevölkern werden, falls die wahnwitzige Russophobie der New York Times und gleichgesinnter korrupter Konzernmedien, die sich mit der Demokratischen Partei und den Sicherheitselementen des Deep State im Bunde sehen, damit fortfahren, Lüge auf Lüge und Provokation nach Provokation im Angesicht russischer Geduld zu verbreiten.

Zu einem bestimmten Zeitpunkt wird die einzig logische Schlussfolgerung, zu welcher die russische Regierung gelangen kann, lauten, dass Washington die Amerikaner und Europäer auf einen militärischen Angriff auf Russland vorbereitet. Verunglimpfende und dämonisierende Propaganda des Feindes geht militärischen Angriffen voraus.

Die andere Attacke der New York Times auf Präsident Trump, laut der er instabil und nicht geeignet für sein Amt sei, wird in der betrügerischen Kolumne des anonymen Schreibers ein weiteres Mal wiederholt.

Schon zu einem frühen Zeitpunkt ist es innerhalb des Kabinetts zu Flüstereien gekommen, die auf einer Berufung auf den und einer Aktivierung des 25. Verfassungszusatzes basierten, wodurch ein komplexer Prozess zur Amtsenthebung des Präsidenten in Gang kommen würde“, wie das frei erfundene und nicht existente „hochrangige Regierungsmitglied“ in dessen NYT-Kolumne schreibt.

Amerikaner sind in der Breite unbekümmerte Menschen. Doch sind die Menschen tatsächlich derart unbekümmert, um zu glauben, dass ein hochrangiges Regierungsmitglied öffentlich darüber schreiben würde, dass Mitglieder von Präsident Trumps Kabinett in Erwägung ziehen, den amtierenden Präsidenten aus seinem Amt zu entfernen?

Um was sonst sollte es sich im Fall dieses vorsätzlichen Statements handeln, wenn nicht um eine Bemühung, eine Verfassungskrise in den Vereinigten Staaten herbeizuführen?!! Es sind exakt jene Ziele, die John Brennan, James Comey, Rod Rosenstein, der Demokratische Nationalkongress (DNC) und die New York Times verfolgen.

In einer potenziellen Verfassungskrise gipfelt auch all jenes, worum sich die Dinge im Fall der „Russia Gate“ Falschmeldungen drehen. Der Grad der Verlogenheit und des Bösen im Hinblick auf diese Verschwörung gegen Trump sucht in der Geschichte ihresgleichen.

Haben all die daran beteiligten Verschwörer auch nur einen Moment darüber nachgedacht, welche Konsequenzen die Amtsenthebung eines US-Präsidenten aufgrund von dessen gezeigtem Unwillen, die gefährlich ausufernden politischen Spannungen zwischen zwei Atom- und Nuklearmächten zu verschlechtern, zur Folge haben wird?

Der nächste US-Präsident müsste sich der zur Staatsdoktrin gemachten Russophobie unterordnen, um nichts gegen eine Reduzierung der politischen Spannungen zu unternehmen, die zum Ausbruch eines Atom- und Nuklearkriegs führen könnten. Alternative wäre, dass der nachfolgende US-Präsident selbst auch bezichtigt wird, „mit Russland zusammenzuarbeiten und Amerika einem Sicherheitsrisiko auszusetzen“.

Grund, weshalb sich Amerika einem Risiko ausgesetzt sieht, ist, dass die CIA und die korrumpierten Konzernmedien Amerika – und Europa – hohen Risiken ausgesetzt haben, indem Präsident Trumps Absicht zur Reduzierung des gefährlich hohen Spannungsgrades zwischen den beiden Atomsupermächten mit allen Mitteln torpediert wurde.

Professor Steven Cohen, Amerikas Russlandexperte Nummer 1, teilt mit, dass die politischen Spannungen zwischen den beiden Atomsupermächten selbst zu keinem Zeitpunkt während des Kalten Krieges derart hoch gewesen sind. 

Als ehemaliges Mitglied des Ausschusses zur aktuellen Sicherheitslage bin ich selbst ein Kalter Krieger gewesen, und bin mir darüber bewusst, dass Professor Cohen richtig liegt. Im heutigen Amerika – wie auch in Europa – leben die Menschen in einer Situation, in der liberal-progressive Linke, die vereint sind in ihrem Hass auf Donald Trump, auf eine absolut rücksichtslose und unverantwortliche Weise den Ausbruch eines Atom-Armageddons heraufbeschwören.

Sowohl die Partikular- und Profitmaximierungsinteressen des militärisch-industriellen Komplexes in den Vereinigten Staaten als auch die Wiederwahlhoffnungen, die unter der Demokratischen Partei herrschen, können in diese Analyse miteinbezogen werden. Bei Licht besehen geht es um das Ausleben deren Hasses, der sich auch gegen das eigene Nest richtet.

Die Verschwörung gegen Trump ist gefährlich für das Überleben des Lebens auf unserem Planeten, was bedingt, dass die Regierungen und Menschen dieser Erde jetzt handeln, um die Verschwörung aufzudecken und zu beenden, bevor wir darüber alle unser Leben verlieren.

Gastbeitrag für CK*Wirtschaftsfacts / © 2018 Dr. Paul Craig Roberts / Institute for Political Economy

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