Nach drei Jahren der Verbreitung unfassbarer Lügen, die sich jeher mit einer angeblichen Medienorganisation in einer angeblichen Demokratie in Verbindung bringen lassen, bricht die Zuschauerschaft CNNs nun in sich zusammen.

Das in ein Propagandaministerium verwandelte CNN muss nun dabei zusehen, wie die eigene Zuschauerschaft zur besten Sendezeit um 40 Prozent geschrumpft ist. Selbst unbedarfte Amerikaner haben letzten Endes begriffen, dass es sich im Falle CNNs um nichts anderes als eine Lügenfabrik handelt.

Man hätte auf den Gedanken kommen können, dass CNN seine Lektion gelernt haben sollte. Doch es erweckt ganz offen den Eindruck, als ob dies nicht so wäre. Die Betrüger oder Narren, als was auch immer man die Sender-Führung bezeichnen möchte, haben sich im Gegenteil dazu entschieden, noch mehr Lügen in die Welt zu setzen.

Das Propagandaministerium heckte eine noch weit weniger glaubwürdige Geschichte aus als jene Märchen zuvor, die bereits 40 Prozent der einstigen Zuschauer hinfortgetrieben haben. Die Story, die durch Alex Marquardt „berichtet“ wird, hört sich wie folgt an:

„Julian Assange, als Spion im Dienste Russlands stehend, verwandelte die ecuadorianische Botschaft in London, die ihm bis vor Kurzem Asyl gewährt hatte, in einen Kommandoposten zur Beeinflussung der Präsidentenwahlen in den Vereinigten Staaten, die Russland zum Vorteil gereicht haben.“

Marquardt spinnt ein Netz aus Fantasien auf welche Weise Assange von seiner Botschaftsbasis aus die amerikanischen Präsidentschaftswahlen unterminierte – und dies gänzlich unbehelligt durch den ecuadorianischen Staatspräsidenten Rafael Correa oder den ecuadorianischen Botschafter in Großbritannien.

Im gleichen Atemzug soll Assange hinter Lieferungen von gehacktem Material gestanden und sich in verdächtigen Zusammenkünften mit Vertretern der russischen Regierung und Weltklassehackern verdingt haben.

Dieser ganze durch CNN verbreitete Mist wird im Angesicht eines Urteils durch Bundesbezirksrichterin Dabney Friedrich, die befand, dass es sich im Hinblick auf Sonderermittler Muellers in dessen Bericht getätigtem Vorwurf zu Russen, „die systematisch in die US-Präsidentschaftswahlen eingegriffen haben“, um nichts anderes als eine nicht substanzielle Annahme handele, die sich auf nichts anderes als eine beweislose Vermutung stütze, veröffentlicht.

Aus diesem Grunde, so das Urteil, handele es sich um eine nicht haltbare Vermutung. Die Bezirksrichterin forderte Mueller im Anschluss dazu auf, keine haltlosen Vorwürfe mehr in die Welt zu setzen.

Um es alternativ auszudrücken, erweist sich der Mueller-Bericht als inhaltsleer. Doch irgendwie schaffte es CNN, den eigenen Zuschauern diese faktische Tatsache vorzuenthalten.

Rafael Correa, Ecuadors Staatspräsident, der sich in der Zeit von Assanges Asyl in der Londoner Botschaft größtenteils im Amt befand, brandmarkte die durch die CNN veröffentlichte Geschichte als „Müll“.

Der Grund, der laut Correa hinter der Veröffentlichung stünde, leite sich aus dem Versuch ab, die amerikanische Bevölkerung an den offensichtlichen Schauprozess gegen Assange, den die US-Regierung für den Whistleblower plant, glauben zu lassen. Lassen wir Correa hierzu selbst sprechen:

„Was CNN und andere Medien behaupten ist Müll, doch wir haben uns mittlerweile daran gewöhnt. Diese Medien bereiten einen Schauprozess vor. Grund hierfür ist, dass die Verantwortlichen sich einer mehrheitlichen Zustimmung der Bevölkerung gewiss sein möchten, wenn Assange an die USA  ausgeliefert und dort zu lebenslanger Haft verurteilt wird. Die große Bühne für diesen Schauprozess wird gerade bereitet.“

Hierin finden sich weitere Gründe für die Außergewöhnlichkeit Amerikas. Die täglichen Nachrichten basieren auf Lügen, während die Aufgabe des US-Justizministeriums (sic) darin besteht, Schauprozesse zu arrangieren und unschuldigen Menschen den Garaus zu machen.

Gastbeitrag für CK*Wirtschaftsfacts / © 2019 Dr. Paul Craig Roberts / Institute for Political Economy