Wie aus einer jüngst publizierten und repräsentativen Studie der Atlantikbrücke hervorgeht, zeigen sich 84,6 Prozent der Deutschen von den Vereinigten Staaten von Amerika entfremdet. Der Vorsitzende der Frontorganisation gestand den „enormen Vertrauensverlust in die USA“ sogar ein.

Fast die Hälfte der Deutschen (42,3 Prozent) erkennen anstelle der Vereinigten Staaten von Amerika China als einen verlässlicheren Partner für die Bundesrepublik Deutschland. Hier der Link zu den jüngsten Studienergebnissen der Atlantikbrücke.

Die Amerikaner sind übrigens – ähnlich wie die Deutschen – mittlerweile zu denselben Schlussfolgerungen über ihre eigene Regierung gelangt. Wie aus einer jüngsten Gallup-Umfrage hervorgeht, erkennen die Amerikaner in ihrer eigenen Regierung eines der Hauptprobleme ihres Landes.

Zweimal so viele Befragte erkennen in der US-Regierung eines ihrer größten Hauptprobleme, wodurch selbst Migrationsfragen in den Schatten gestellt werden. Beispielsweise erkennen die Befragten in der US-Regierung ein (quantifiziert) sechs Mal größeres Problem als es die Gesundheitsvorsorge jemals sein könnte.

Ebenso viele Amerikaner sind zu dem Schluss gelangt, dass es sich im Fall der Vereinigten Staaten von Amerika nicht um eine Demokratie handelt. Vielmehr handelt es sich danach um eine Oligarchie, die allein durch geldschwere Privatinteressengruppen regiert wird.  

Sie kennen meine Ansichten zu diesem Thema. In den Vereinigten Staaten ist es ganz offensichtlich zu einer Revolution gekommen. Eine Geldaristokratie hat die Bevölkerung vom Thron gestoßen. Die Demokratie ist tot. Wir leben in einer Oligarchie, die vereint gegen die Interessen der Bevölkerung – und die Bevölkerung an sich – handelt.

Gastbeitrag für CK*Wirtschaftsfacts / © 2019 Institute for Political Economy