Ukraine-Krise: Russlands ewiger Glaube an westliche Rechtsstaatlichkeit
Für Paul Craig Roberts bleibt die Politik Moskaus, auch angesichts der aktuell wieder in den Fokus rückenden Ukraine-Krise, schwer nachvollziehbar. Er sieht im weiteren Vertrauen Russlands auf die westliche Rechtsstaatlichkeit einen schweren politischen Fehler, der Putin früher oder später auf die Füße fallen wird.
• NATO sichert direkte Unterstützung zu
• Militärbudget soll um jeden Preis aufrecht erhalten werden
• Russland gräbt sich das eigene Grab
• Russland und China als leichte Beute
• „Nationales Überleben“ in Gefahr?







Kommentare
Poroschenko braucht den Ausnahmezustand, denn es stehen ja im März die Wahlen an, sein Standing ist derzeit sehr schlecht, aber der Ausnahmezustand verbiete ja auch Proteste. Ich denke er wird versuchen, diesen bis zu den Wahlen aufrechtzuerhalten, koste es was es wolle. NATO und USA sind hier gerne gefällig, zumal man wieder ein schönes Russlandbashing betreiben kann. Wohl bekomms!
Ob Russlands Zeitspiel aufgeht wird die Zukunft zeigen, ansonsten drohen Unterwerfung und Lebensstandard wie in der Ukraine.
Die Deutschen allerdings sollten bezüglich Russland öfters an den Spanier George Santayana (1863-1953) denken: "Wer sich nicht seiner Vergangenheit erinnert, ist verurteilt, sie zu wiederholen."
es ist nicht so dass ich die Einschätzungen des Herrn Roberts nicht grundsätzlich teile, allerdings sehe ich es als problematisch an diese Einschätzungen mit Beiträgen von Sputnik und RT-Deutsch zu unterfüttern.
Man sollte bitte nicht vergessen dass auch die russischen Staatsmedien kein Kind von Traurigkeit sind und ebenso versuchen Propaganda zu verbreiten.
liebe Grüße aus Österreich
Gefühlsmäßig glauben wir, dass es die Ukrainer waren, unter Anleitung und auf Wunsch der US-Strategen. Mal eben ausloten wo die russischen Grenzen liegen und was sich Russland gefallen lässt.
Gut möglich, dass es so war. Zumindest trauen wir Poroschenko alles Üble zu.
Auch wenn hier Herr Paul Craig Roberts meint, dass Putin und Russland zu vorsichtig agieren, fragt man sich doch "Was hätten sie tun sollen?"
Einen Krieg anzetteln? Mit dem Ziel die Ukraine unter russische Kontrolle zu bringen?
Vielleicht wäre das ein richtiger Schritt, aber was lassen sich die US-Amerikaner gefallen? Sie haben Milliarden investiert in eine willfährige "Regierung" in Kiew, sie werden nicht zusehen wie diese von Russland entmachtet wird.
Immerhin macht die NATO Poroschenko klar, dass er keine militärische Unterstützung in einem Konflikt mit Russland bekäme. Hat man Angst davor, dass er sonst größenwahnsinnig wird?
Oder hat man inzwischen erkannt, dass er das schon längst ist?
In der Ukraine wird sich entscheiden, wer über Eurasien herrscht - sagte das nicht bereits Zbigniew Brzezinski?
Wenn z.B. heute, Putin den Vorfall im Assovschen Meer, als Scharmützel und als Poroschenkos Wahlpropaganda darstellt, dann ist das eine gelungene Taktik, um die Situation zu entschärfen, denn ihm dürfte doch wohl bewusst sein, dass das Kriegsrecht, die Mobilmachung, eine sonst kaum mögliche Kriegsübung mit der Unterstützung der Nato, an Russlands Grenze ermöglicht. Zusätzliche Abwehrraketen auf der Krim zu stationieren, macht Russland wohl kaum aus einem Spieltrieb heraus.