Liebe Cashkurs-Community,

am heutigen Donnerstag, den 11. Mai 2017 findet um 18 Uhr ein exklusives Webinar von Cashkurs*Trends statt, und zwar zum überaus spannenden Thema "Cybersecurity: Das digitale Wettrennen um die eigene Reputation".

Für dieses kostenfreie Webinar von Cashkurs*Trends können Sie sich über diesen Link anmelden.

Hierzu haben wir ein überaus interessantes Interview mit Dr. Eike Wenzel vom Institut für Trend- und Zukunftsforschung (ITZ) geführt.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und erwarten sehr gerne Ihre Anmeldung!

Herzliche Grüße

Ihr Dirk Müller, Dr. Eike Wenzel und das Team von Cashkurs*Trends


Cashkurs*Trends - „Cybersecurity“: Fragen an Dr. Eike Wenzel

1.   Warum wurde Cybersecurity in den letzten Jahren ein so großes Thema und wie groß ist der Markt aktuell?

Zu allererst haben wir subjektiv ein zunehmendes Unsicherheitsgefühl im Netz (und auch anderswo). Das hängt mit der Unübersichtlichkeit, der Geschwindigkeit, aber auch der fragwürdigen „Smartness“ vieler Anwendungen zusammen. Bereits für das Jahr 2012 ergab eine internationale Untersuchung, dass in jeder Sekunde zwölf kriminelle Internetvergehen stattfinden. Aktuell wird die Gesamtheit der Schädigungen durch Cyberattacken auf 575 Milliarden US-Dollar geschätzt. Für die Bekämpfung der Internetkriminalität bedeutet das ebenfalls einen Boom. Im Jahr 2015 wurden laut CBS Insights satte 3,8 Milliarden US-Dollar in Cybersecurity-Startups investiert. Sicherheits-Bonanza in unsicheren Zeiten.

Hinzu kommen alltägliche Meldungen von Leaks, die mittlerweile jeden Wahlkampf begleiten und Datenpannen, die regelmäßig bei den seriösesten Unternehmen geschehen.

2.   Wo geht die Reise hin? Welchen Trends können Anleger folgen?

Im Moment gibt es entsprechend einen ziemlichen Hype um Startups, die versprechen, mit neuen Lösungen das Sicherheitsthema endlich in den Griff zu bekommen. Der Hype ist dadurch entstanden, dass ein hoher Lösungsdruck auf vielen Entscheidungsebenen empfunden wird. Die Neuen, die Jungen – so die menschliche Reaktion – müssen das doch hinkriegen, woran die Etablierten seit Jahren scheitern. Aber Vorsicht! Tatsächlich brauchen wir einen ganzheitlichen Sicherheitsansatz. Dafür ist unausweichlich: Programme, die nicht nur eingreifen, wenn bereits etwas passiert ist. Software also, die Unternehmen ein datentechnisches Immunsystem verpassen. Das klingt teuer, ist es auch. Und noch schwieriger: es braucht firmenintern einen komplett neuen Umgang mit dem Datenthema. Wie Hackerattacken vermieden werden können, das muss vor allem den Mitarbeitern klar gemacht werden. Da herrscht offensichtlich international noch große Naivität vor.

3.   Haben Sie einen Tipp für uns, in welchem Unternehmen steckt das meiste Potential?

Trend-Micro aus Japan sehe ich weit vorne, weil es über ein tiefes Angebot an Lösungen verfügt und gleichzeitig bereits in Schlüsselmärkten präsent ist. Das ist wichtig, denn ein Unternehmen, das neuesten Herausforderungen bei der Sicherheitstechnik gerecht werden möchte, muss auch an der Datenfront erfolgreich kämpfen. Auf Trend-Micro trifft das zu. Trend-Micro hat kürzlich auch kompetente Sicherheitsberichte veröffentlicht, die Auskunft über Cyberattacken bei politischen Wahlen geben.

FireEye aus Kalifornien wird neben Etablierten wie Symantech ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Das Unternehmen wurde bekannt dadurch, dass es immer wieder Sicherheitslücken bei Microsoft identifizierte. Mich überzeugt der Ansatz von FireEye. FireEye hilft nicht nur im Schadensfall, sondern fertigt offenbar sehr hilfreiche Verhaltensanalysen der Angreifer an und stellt damit ein zurzeit sehr avanciertes Präventionswerkzeug zur Verfügung. 

Die aktuelle Probeausgabe zum Cashkurs*Trends-Thema "Cybersecurity" können Sie sich unter diesem Link herunterladen.

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