Prof. Dr. Joseph Huber ist Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Umweltsoziologie an der Martin-Luther-Universität Halle. Zu seinen Schriften zum Thema Geldordnung gehört zuletzt das Buch Monetäre Modernisierung (2011). Er ist Mitgründer der Geldreforminitiative monetative.de.

Letzte Frage Teil 1

Helmut Reinhardt: Hat man nicht gerade in Deutschland aufgrund geschichtlicher Erfahrungen, - hier meine ich vor allem die noch im kollektiven Gedächtnis präsente Hyperinflation von 1923 und die wertlos gewordene Reichsmark nach Weltkrieg II. – genug Gründe, die Geldschöpfung nicht wieder in staatliche Hände zu überführen?


Prof. Dr. Joseph Huber: Die deutsche Hyperinflation 1923 ist ein untypischer Sonderfall, der nicht verallgemeinert werden kann. Das hat ursächlich nichts mit undiszipliniertem Haushalten zu tun, sondern mit dem verzweifelten Versuch, zugunsten normalen Wirtschaftens die Reparationslasten des unhaltbaren Versailler Vertrags zu unterlaufen. Der mit Gewaltandrohung erzwungene diktatorische Missbrauch der Notenpresse unter den Nazis wiederum hätte in jedem Fall so stattgefunden, egal was für eine Art von Bankensystem und Geldregime Sie da haben.  
Allgemein verhält es sich so, dass Inflation durchaus von staatlicher Seite, aber ebenso durch überschießende Bankengeldschöpfung hervorgerufen wird. Die Bankingdoktrin lautet, allein staatliche Geldschöpfung sei inflationär, Bankengeldschöpfung dagegen nicht, weil die Geld- und Finanzmärkte effizient seien und von alleine ein 'Gleichgewicht' herstellen würden. Zuletzt nannte man das EMH, efficient market hypothesis. Allen gegenteiligen Erfahrungen zum Trotz gehört das seit bald 200 Jahren zur Bankinglehre. Aber wieder und wieder stellt sich die EMH als das heraus, was sie ist, nämlich eine abstrakte Fiktion unter Ausblendung realer Gegebenheiten, insbesondere allerlei Marktasymmetrien und einer prinzipiell unbegrenzten Zufuhr frischen Geldes nach Gutdünken der Banken. In praxi wirkt die EMH schon etwas grotesk angesichts der tatsächlichen Instabilität und Volatilität der stets übertreibenden Finanzmärkte und ihrer weitgehenden finanzkorporativen Vermachtung. Aber wenn etwas schief läuft, wird ein Glaubensadept niemals seine Theologie in Zweifel ziehen, sondern einer Intervention des Leibhaftigen die Schuld zuschieben, hier in Gestalt des Staates, selbst wenn dieser zurückliegend vor allem dereguliert hatte und Politiker, Behörden und Zentralbanken zuletzt fast alles haben tun müssen, was die Banken verlangen.

Teil 2

Helmut Reinhardt: Ist es daher so, dass Geschäftsbanken aufgrund der Rendite- und Gewinninteressen ihrer Eigner immer dem Zwang unterliegen, gerade in guten wirtschaftlichen Zeiten für starke Inflation der Geldmenge durch Kreditausweitung zu sorgen, um dann nach einem Platzen der verschiedensten künstlich erzeugten Blasen, die Krise durch eingeschränkte Kreditvergabe noch zu verstärken?

Prof. Dr. Joseph Huber: Fakt ist, die Geldschöpfung der Banken ist in aufsteigenden Konjunktur- und Finanzzyklen mindestens so inflationär wie es staatliche Geldschöpfung auf Regierungsgeheiß unguten Andenkens gewesen ist. In den 15 Jahren vor Einsetzen der Bankenkrise 2008 wuchs die Wirtschaft in Deutschland real (inflationsbereinigt) um etwa 25 Prozent, nominal (mit Inflation) um 50%, die Geldmenge M1 aber, die zu 80 Prozent aus Giralgeld besteht und faktisch zu 100 Prozent durch Kreditvergaben der Banken induziert wird, wuchs um 190 Prozent. Wo ging diese überschießende Geldschöpfung hin? Sehr einfach, zu 25 Prozentpunkten in Verbraucherpreisinflation, und zu 140 Prozentpunkten in Mengen- und Preisinflation von Wertpapieren, teils auch Immobilien, sprich in die kreditäre Aufhebelung von Aktivitäten des Investmentbanking und überhaupt ins Finanzkasino.

Helmut Reinhardt: ... und Staat und Zentralbanken haben daran überhaupt keine Schuld?

Prof. Dr. Joseph Huber: In gewisser Hinsicht doch. Zum einen, indem Staat und Zentralbank die inzwischen verbreiteten Bankingpraktiken dulden und sogar unterstützen. Zum anderen steckt hinter Verbraucherpreis- sowie auch Assetinflation heute immer auch das stets erweiterte öffentliche Schuldenmachen, das durch eine überschießende Bankengeldschöpfung finanziert wird. Normalerweise geben die Banken den Regierungen bedenkenlos jeden Kredit, sprich jede Menge Giralgeld, indem ein jeweiliges Bankenkonsortium öffentliche Schuldverschreibungen am Markt platziert, die Banken davon aber auch einen erheblichen Anteil im eigenen Portfolio behalten. Was der Staat sich selbst verboten hat, das machen nun exklusiv die Geschäftsbanken für den Staat - freilich verzinslich auf Kosten der Staatskasse.

Helmut Reinhardt: ... also sind die Geschäftsbanken doch die Übeltäter ...?

Prof. Dr. Joseph Huber: Staatsanleihen von OECD-Ländern waren in den zurückliegenden Jahrzehnten ein gutes und sicheres Geschäft, hat der Staat doch den größten Cashflow, sprich Steuern, und das Gewaltmonopol, um Steuern einzutreiben. Um zuletzt aber die überexpandierten Banken zu retten, musste der Staat sich zusätzlich noch einmal so sehr mehr verschulden, dass das die Banken jäh zur verspäteten Einsicht brachte, dass sie sich auch an dieser Front in eine fatale Überinvestition vergaloppiert haben. Die Absurdität der Situation wird auch daran ersichtlich, dass der Staat, um die Finanzinstitute zu retten, sich bei eben diesen Finanzinstituten mehr verschulden muss.
 
Helmut Reinhardt: Nochmal die Frage: Wird die Eurokrise vielleicht automatisch dazu führen, dass die Geldschöpfung wieder in die Hände der Bürger und deren Staaten zurückgegeben wird, weil am Ende gar keine andere Möglichkeit bliebe, den Währungscrash noch zu vermeiden?

Prof. Dr. Joseph Huber: Automatisch wohl nicht, aber wenn nicht diese Systemkrise Anlass gibt, sich auf die monetären Grundlagen der Finanzwirtschaft zu besinnen, was dann? Die aktuellen Krisenstrategien sind entweder Austerität mit Gläubigerschutz, oder Austerität mit Haircut. (Anm. d. Red.: Austeritätspolitik = Sparmaßnahmen/Kürzungen in Reaktion auf Überschuldung des Staatshaushalts)  

Beides beinhaltet Entschuldungskrisen und Bilanzenverkürzung, und darunter haben alle zu leiden. Aber beides ändert faktisch nichts an den Fehlfunktionen der vorhandenen Geldordnung und führt in Mehrjahresabständen auf wechselnden Schauplätzen unweigerlich zu wiederkehrenden Blasenbildungen und Schuldenkrisen. Auch aktuell vorgesehene Maßnahmen wie eine Finanztransaktionssteuer oder erhöhte Eigenkapitalvorschriften nach Basel III werden daran nichts wesentliches ändern. Nur eine solide Geldordnung durch Aufhebung des fraktionalen Reservebanking bzw. der multiplen Giralgeldschöpfung führt aus dieser vermaledeiten Tretmühle heraus.

Helmut Reinhardt: Was also ist erforderlich, um das Geldwesen und die Rolle von Staat, Zentral- und Geschäftsbanken zu erneuern und nachhaltig zum Positiven zu verändern?

Prof. Dr. Joseph Huber: Es geht um eine Reform der Geldschöpfung mit einer klaren Aufgabenteilung zwischen Zentralbank (Versorgung der Wirtschaft mit Geld) und Banken (Versorgung der Wirtschaft mit Kredit bzw. generell Finanzierungen).

Eigentlich geht es dabei 'nur' darum, heute neuerlich einen Schritt zu tun, der im 19. Jahrhundert im Anschluss an das britische Peel'sche Bankengesetz von 1844 in Europa schon einmal getan worden war. Damals hatten private Banknoten einen ähnlichen, obschon geringeren Stellenwert wie heute Bankengiralgeld, und es gab ähnliche Krisenphänomene wie Inflation oder Bankenzusammenbrüche mit herben Vermögensverlusten, Kreditklemmen etc. Daran entzündete sich die geldpolitische Kontroverse zwischen der Currency-Schule, die für staatlich kontrollierte Geldschöpfung eintritt, und der Banking-Schule, die für Geldausgabe nach Belieben der Banken eintritt. Das wurde damals zugunsten der Currency-Theorie und des staatlichen Geldregals entschieden. Die Privatbanknoten wurden ausgeschleust zugunsten der heutigen Zentralbanknoten.

Das erlaubte allerdings noch keine vollständige Geldmengenkontrolle, weil der Anteil des Giralgeldes an der Geldmenge M1 schon vor über hundert Jahren bei etwa 30 Prozent lag und bis zum Börsen- und Bankenkrach 1929 weiter zunahm. Nach einer Schreckens- und Verschnaufpause von den 1930er bis Ende der 1970er Jahre ist der Giralgeldanteil heute dann je nach Land auf 80-97 Prozent weiter gestiegen. Und wieder erleben wir einen schweren Systemkollaps.

Helmut Reinhardt: Geschichte wiederholt sich also ... Schlussfolgerung ist demnach: weg mit der Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken?

Prof. Dr. Joseph Huber: Ja. Wie damals Privatbanknoten durch Zentralbanknoten ersetzt wurden, muss heute das private Giralgeld der Banken durch vollwertige gesetzliche Zahlungsmittel ersetzt werden, kurz Vollgeld, das ausschließlich von der Zentralbank in Umlauf gegeben wird. Das Geld wäre sozusagen unverschwindbar, der Zahlungsverkehr in einer Bankenkrise nicht gefährdet, die Geldmenge unter Kontrolle, die Geldversorgung im Konjunkturverlauf verstetigt. Verbraucherpreis- und Assetinflation, sprich Spekulationsblasen, könnten besser gesteuert werden, und der Geldschöpfungsgewinn käme ungeschmälert der öffentlichen Hand zugute, nicht wie heute überwiegend den Großbanken als unverdienter Margenextragewinn aus nur zum geringen Teil vor- oder re-finanzierten Kreditvergaben.

Gesetzliche Voraussetzung bleibt die Wiederherstellung des staatlichen Geldregals durch Ausdehnung des Banknotenmonopols auf alle unbaren Zahlungsmittel (Art.16 der ESZ/EZB-Satzung) sowie die ersatzlose Streichung von Art. 123.1 AEU, der die Banken in quasi-feudaler Weise privilegiert und den Staat in verdrehter Weise von den Banken abhängig und erpressbar macht.

Helmut Reinhardt: Welchen Zeitrahmen würden Sie für eine solche Systemreform veranschlagen?

Prof. Dr. Joseph Huber: Ein solcher Übergang würde sich in etwa zwei bis fünf Jahren vollziehen abhängig von der Restlaufzeit alter Kredite. In dieser Zeit würde der Bestand an Giralgeld ausgeschleust und im Gegenzug zeitgleich durch Vollgeld der Zentralbank ersetzt. Das ist keine Währungsreform, nur wird Bankengeld zu Zentralbankgeld, reibungslos. Das Geld benutzende Publikum würde das, ohne informiert worden zu sein, nicht einmal bemerken.

Im Euroraum lag der Bestand an Giralgeld zuletzt bei 4.000 Mrd Euro, die Gesamtverschuldung der öffentlichen Haushalte betrug annähernd 8.000 Mrd Euro. In Deutschland liegt das Verhältnis ähnlich, nämlich bei über 900 Mrd Euro Giroguthaben und einer öffentlichen Gesamtschuld bei inzwischen 2.100 Mrd Euro. Das bedeutet, allein durch die Überführung von Bankengiralgeld in Zentralbankgeld (Vollgeld) als allgemeinem Zahlungsmittel könnte die derzeit exorbitante Staatsschuld zu einem Drittel bis zur Hälfte abgetragen werden - und das ohne Haircut, ohne Inflation, ohne herbe Einschnitte, ohne Verluste an Arbeitsplätzen und Massenkaufkraft. Alleine das müsste der Politik eine solche Reform schon wert sein.

Helmut Reinhardt: Einen Moment, könnten Sie das bitte noch einmal unseren Lesern genauer erklären. Warum sollte die Staatsschuld sinken, nur weil man Bankengiralgeld durch Vollgeld ersetzt? Bedeutet das, dass der Staat Geld über die Zentralbank drucken lässt, um damit seine Schulden bei den Geschäftsbanken tilgen zu können?

Prof. Dr. Joseph Huber: Also, modernes Geld muss 'gedruckt', sprich urheberschaftlich in Geldkonten eingetragen werden. Die Deckung des Geldes liegt nicht in fabulösen Staatsschätzen oder Ländereien, sondern im laufend erarbeiteten Wirtschaftsprodukt. Daraus, und nur daraus, erwächst die Kaufkraft des Geldes. Die Frage ist, wer das Recht dazu haben soll, das Geld zu 'drucken', wer das unter Kontrolle und zu verantworten hat. Heute faktisch die Banken, dagegen die Zentralbank nur noch marginal. Aber die Banken werden dieser Verantwortung nicht gerecht und über- oder untertreiben es mit dem Geld. Warum? Weil sie prozyklisch nur an ihren individuellen Geschäftsvorteil denken, und das immer kurzfristiger bei unreellen Renditeerwartungen. Kommerzielle Unternehmen sind so, man soll nicht viel anderes von ihnen verlangen. Aber eben deshalb kann man ihnen auch nicht die gemeinwohlverpflichtete Verantwortung für die Geldschöpfung und die Kontrolle der Geldmenge überlassen.

Wieviel Geld gedruckt wird, sollen nicht die Banken bestimmen, aber auch nicht Regierung oder Parlament, sondern ausschließlich die Zentralbank als Monetative, sinngemäß analog der Unabhängigstellung der Gerichte. Ein reeller Zuwachs der Geldmenge sollte potenzialorientiert erfolgen, das heißt orientiert am fortlaufenden Wachstumspotenzial der Realwirtschaft plus Gewährleistung hinreichender Mittel für finanzwirtschaftliche Zwecke, etwa ggf. ergänzende Bedarfe zur Vorfinanzierung von Investitionen und erweiterten Transaktionsvolumina. Über die Indikatoren für solche Entscheidungen, vor allem Angebots- und Nachfrageindikatoren an den Geld- und Kapitalmärkten, Preis- und Zinsentwicklung, Binnen- und Außenwirtschaftsentwicklung etc., verfügt die Zentralbank bereits.

Nach heutigen Größenordnungen würde, konservativ veranschlagt, in Deutschland 1 Prozent Wachstum einen Mehrbedarf an Geld in Höhe von 25-30 Mrd Euro mit sich bringen. 2 Prozent Wachstum würden also 50-60 Mrd Euro an jährlicher Geldschöpfung bedeuten. Diese Mittel kann die Zentralbank entweder als originäre Seigniorage dem Finanzminister zur Erstverwendung überweisen, oder aber wie bisher dieses Geld, oder einen Teil davon, den Banken verzinslich ausleihen. Daraus entsteht Seigniorage als Zinsgewinn. Wie auch immer, das wäre die reguläre Seigniorage aus der laufenden Geldschöpfung.

Unabhängig davon entsteht aber durch einen Übergang von Giralgeld zu Vollgeld das Umstellungserfordernis, den jetzt vorhandenen Gesamtbestand an Giralgeld in mindestens gleicher Höhe zu ersetzen durch Vollgeld. Es soll ja keine Geld- und Kapitalverknappung eintreten. Daraus fällt im Verlauf von zwei bis fünf Übergangsjahren die einmalige sehr große Substitutionsseigniorage an, von der ich zuvor gesprochen habe, die so groß ist, dass sie eine erhebliche öffentliche Entschuldung erlaubt.

Technisch kann man das in der Weise verstehen, dass bei einem solchen Übergang das bisherige Giralgeld so betrachtet wird, als sei es von vornherein durch die Zentralbank in Umlauf gebracht worden. Bilanztechnisch gesprochen wird mit dem Übergang von Giralgeld zu Vollgeld aus den "täglich fälligen Verbindlichkeiten" der Banken an ihre Kunden ein gleich hoher Posten "Verbindlichkeiten an die Zentralbank aus Altkrediten", so lange, bis das abgeschmolzen ist. Die alten Girokonten werden dabei zu neuen Vollgeldkonten mit gleichem Soll und Haben, wobei diese Vollgeldkonten jedoch außerhalb der Bankbilanzen geführt werden. Dadurch ist es den Banken nicht mehr möglich, per Bucheintrag Giralgeld zu schaffen. Die Kunden bekommen durch die Umstellung ihr Geld, genauer gesagt, ihre Geldforderungen an ihre Bank, sozusagen 'ausbezahlt'. Ansonsten bleiben alle Forderungen und Verbindlichkeiten unverändert. Wenn die Kunden ab dann ihre Altkredite tilgen, werden diese Mittel in der Bankbilanz nicht mehr wie bisher gelöscht, sondern es fließt den Banken dann ja als Vollgeld zu – das sie als unverdienten Windfallprofit nicht einfach behalten können. Sie müssen solche Mittel im Rückfluss in Gesamthöhe ihrer alten Giralgeldbestände an die Zentralbank durchleiten. Die Zentralbank gibt sofort gleich viel Vollgeld wieder heraus – sei es, wie gesagt, als Überweisung an die Staatskasse zur Erstverwendung, sei es als verzinslicher Vollgeldkredit an die betreffende Bank.

Helmut Reinhardt: Mit Ihren Aussagen widersprechen Sie konsequent den Lehren der Österreichischen Schule, die ein freies Marktgeld fordert und besagt, dass Geld und Zahlungsmittel weder von einer Zentralbank oder sonstigen Behörde festgelegt werden dürfen, noch die Geld- und Zahlungsmittelmenge zentralistisch mengenmäßig bestimmt sein darf. Der Zins, - als Preis des Geldes – solle sich hierbei frei nach Angebot und Nachfrage entwickeln und dürfe von keiner Institution oder Zentralbank festgelegt werden, weil nach der Theorie der Österreichischen Schule, keine Zentralbank oder Geldbehörde jemals den tatsächlichen Kredit- und Geldbedarf in einer Volkswirtschaft wissen, ermitteln oder bestimmen könne. Im übrigen sei der Kampf beispielsweise gegen Deflationen überflüssig, weil es sich hierbei um einen natürlichen marktbereinigenden Prozess handelt. Welche Vorbehalte haben Sie gegen diese Theorie?

... wird in Teil 3 fortgesetzt.

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