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Alle anderen Interessenten müssen sich für den Moment gedulden, bis der Autor einen Verlag gefunden habe.



Es handelt sich um ein nettes, kleines und schwarzes Büchlein, das schnell gelesen jetzt auf meinem Schreibtisch liegt. Sechzig Seiten hat es nur und doch erhebt es den Anspruch nicht die ganze Welt, aber doch unser Finanzsystem erklären zu können. „Geld arbeitet nicht“ nennt es sich und hat wohl Recht damit. Hat man doch noch nie beobachten können, wie Münzen oder Banknoten mit Spitzhacke, Hammer oder sonstigem Gerät etwas Produktives geleistet haben. Ha! Welch ein Quatsch, wenn Banken und andere monetäre Finanzinstitute dazu aufrufen, doch das Geld arbeiten zu lassen. Nein, natürlich arbeitet Geld nicht! Und es vermehrt sich auch nicht von allein. Im besten Fall taugt es nur dazu, Menschen – ja, Menschen! zu bezahlen, die meist lästige Tätigkeiten, teils aber auch geliebte Aufgaben für ihren Broterwerb verrichten und meistern. Oftmals aber auch nur aus der Not heraus. Denn es sind genau diese Menschen, die jeden Tag zu ihrer Arbeitsstelle gehen müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie dienen, um zu verdienen.

Doch gibt es auch eine ganze Menge Menschen, denen ihre Arbeit Freude bereitet. Denen die Erwerbstätigkeit Spaß macht und vor allem jene, die eine sinnvolle Aufgabe haben oder hatten. Die der Bemühung, dem Geschäft oder Gewerbe, dem ausgeübten Handwerk hinterher trauern, wenn sie die Stelle – ihre tagtägliche Aufgabe verloren haben oder einfach zu alt geworden sind. Die sich manchmal traurig ob der schon erreichten Lebensjahre, meistens aber ungebraucht und nutzlos fühlen und sogar für einen Euro die Stunde arbeiten gehen, nur um nicht zuhause vor dem Fernseher oder der Wii völlig verblöden zu müssen. Ja, natürlich hassen sie diesen einen Euro, weil er unfair ist und sie zu modernen Sklaven macht. Das Ziel „Wohlstand für alle“ des Ludwig Erhard scheint sich im Laufe der Zeit gewandelt zu haben. Heute ist man in politischen Regierungskreisen stolz auf ein „Arbeit für alle“ egal zu welchem Lohn und Aufstockungskosten, die wiederum von der breiten Bevölkerung über Steuern eingetrieben werden.

Damals in der Grundschule gab es diesen Wettbewerb, ein Bild zu malen, das die Welt im Jahr 2000 darstellt. Der kleine Junge malte einen Allzweck-Roboter, der die lästige Arbeit des Vaters erledigen sollte. Vater sollte Fußball spielen. Der technische Fortschritt der letzten 30 bis 40 Jahre – die vielen neuen Erfindungen, Computer und Roboter haben den allermeisten nichts gebracht. Vater wird niemals Fußball spielen. Doch das nur am Rande. Ich schweife ab...

Nein. Geld arbeitet nicht. Menschen tun es. Doch dieses nette, kleine und schwarze Büchlein hier auf dem Schreibtisch weiß noch mehr zu berichten. Aus der Natur und von der Wurzel eines Baumes, die unsichtbar im Verborgenen liegt. Außerhalb unseres Sichtfeldes. Tief in der Erde. Und es erscheint ein sehr großer Baum mit vielen dicken Ästen und Zweigen, mit Blättern und vielen bunten Früchten daran. Und die Äste und Zweige symbolisieren die vielen Krisen. Die besonders dicken Äste stehen für die Banken-, Staatsschulden- und Eurokrise. Und die vielen kleineren Zweige für Jugendliche, die keine Zukunft haben, für Rettungspakete und Arbeitslose in Südeuropa, etc.

[...] Die ganze Krise ist ein riesiger Baum und alles, was wir als Auswirkungen der Krise sehen, sind Äste, Zweige, Blätter und Früchte dieses Baumes. Wir sehen den Baum und denken er sei die gesamte Krise. Was wir nicht sehen können, ist die Wurzel des Baumes, da sie sich in der Erde unseren Blicken entzieht. [...] Die Wurzel unserer Krise ist das Geldsystem. Das Geldsystem nährt die Krise, so dass die Äste immer dicker und die Blätter und Früchte immer reichlicher werden. [...]

So steht es geschrieben im netten, kleinen und schwarzen Büchlein. Geld arbeitet nicht und das Büchlein entführt uns auf eine kleine Insel mit nur einem monetären Finanzinstitut und einer Bevölkerungsdichte, die stark zwischen einer Person und mehreren Millionen Kreditnehmern schwankt. Und recht anschaulich erklärt das nette, kleine und schwarze Büchlein, warum die Zinsen, die Banken für die Kreditvergabe verlangen das Grundübel unseres Geldsystems, schlichtweg die Wurzel aller Krisen sind.

[...] Das Problem heißt: ZINS. Für jeden Kredit  sind Zinsen zu zahlen und der Zins ist das Hauptproblem eines jeden Schuldgeldsystems. Kommen wir [...] zum Ausgangsbeispiel zurück: Sie nehmen bei der Bank den besagten Kredit in Höhe von 100.000 Euro auf. Die Bank will von Ihnen aber nicht nur 100.000 Euro zurück haben. Sie will 100.000 Euro PLUS Zinsen. Nehmen wir für unser Beispiel einmal an, dass der Zinssatz 5% beträgt und die Laufzeit des Kredites 30 Jahre. Ihre monatliche Rate beträgt in diesem Fall 536,82 Euro.

Nach 30 Jahren haben Sie an die Bank 193.255,55 Euro gezahlt.

Die 100.000 Euro, die Sie als Kredit aufgenommen haben PLUS 93.255,55 Euro an Zinsen.

Ok, sagen Sie, Riesensauerei – aber so ist das nun mal. Ich verstehe das Problem aber immer noch nicht.

Das Problem ist folgendes: Die Bank hat 100.000 Euro Kreditsumme geschaffen, diese 100.000 Euro wurden von der Bank in den großen Topf namens Geldsystem hineintransferiert und können folglich auch wieder entnommen werden. Bis hierhin kein Problem – Nullsummenspiel.

Aber woher sollen die 93.255,55 Euro kommen, die Ihre Bank als Zins haben will? Ihre Bank hat die Zinsen jedenfalls nicht geschaffen, als sie Ihnen 100.000 Euro Kredit gab.

Wer also schafft die Zinsen?

Die Antwort lautet: NIEMAND.

Niemand schafft Geld, das originär als Zins dienen soll. Sie können also die Zinsen nur bezahlen, wenn Sie sich das Geld für Ihre Zinsen von anderen Marktteilnehmern „organisieren“.

Dann allerdings fehlen die 93.255,55 Euro im System und jemand anderes kann seinen Kredit nicht zurückzahlen; von den Zinsen einmal ganz zu schweigen. [...]

Es funktioniert nicht – es fehlen im System die Zinsen. [...]

Das nette, kleine und schwarze Büchlein hier auf meinem Schreibtisch ist merklich stolz darauf, etwas ganz Elementares herausgefunden zu haben. Und doch denkt es nicht über diesen einen Inselbewohner nach, der am Fluss sitzt, grübelt und auf das Meer hinausschaut.

Wasser in Hülle und Fülle. Salziges, gar ungenießbares im Meer und köstliches, frisches Wasser im Fluss. Und doch ist seine Menge auf diesem Planeten und auch auf der Insel begrenzt. Die Menge des Wassers im Meer und auch die, die der Fluss transportiert. Warum nur verdurstet niemand auf der Insel? Tagtäglich bedienen sich die Inselbewohner am Fluss und schöpfen das kostbare Trinkwasser. Sie trinken und kochen und verbrauchen das wertvolle Nass. Und doch wird der Fluss niemals leer. Es muss daran liegen, dass kaum jemand auf die Idee kommt, es dem Kreislauf zu entziehen. Wasser und Nahrung sind ein Geschenk der Natur. Und Sie wissen schon, was man zwangsläufig tun muss, wenn man trinkt. Man gibt das Wasser wieder ab in einen beinahe unsichtbaren Kreislauf, der gesteuert wird durch die Gesetze und Physik der Natur.  Das ganze Universum hat Einfluss auf diesen Kreislauf. Die Sonne mit ihrer Wärme, der Mond, der die Gezeiten verursacht, die Wolken und selbst Strahlung aus dem All soll ihre Bildung und den Kreislauf des Wassers auf diesem Planeten beeinflussen. Immer wieder verschwindet und versickert es im Boden und kommt auf wundersame Weise immer wieder neu vom Himmel als Regen herab. In vielen bewohnten Gegenden der Erde ist es reichlich vorhanden, in anderen äußerst kostbar und knapp. Und doch funktioniert dieser Kreislauf blendend.  

Vergleichen wir nun den Wasserkreislauf mit unserem Geldsystem. Stellen wir uns ein monetäres Finanzinstitut vor, dass jeden Monat Zinsen in Form von Geld aus dem Geldfluss entnimmt, aber diese eingenommenen Zinsen als Geld an anderer Stelle auch wieder monatlich in den Fluss zurückführt. Fehlte das Geld tatsächlich den Kreditnehmern, die ebenfalls jeden Monat Geld aus dem Fluss entnehmen müssen, um ihre Rate plus Zins zu bedienen? Nein, natürlich fehlt der Zins nicht, wenn Zinsnehmer ihn regelmäßig wieder in den Geldfluss hineingeben. Genau wie das Wasser aus dem Fluss, kann, sollte und muss auch Geld mehrmals verwendet werden. Man sollte es als Allgemeingut betrachten, genau wie das Wasser im Fluss, dass die Inselbewohner tagtäglich für sich nutzen.

Denn das Problem beim Zins kommt tatsächlich erst dann zum Tragen, wenn er nicht wieder in den Geldfluss zurückgeführt, sondern dem Geldkreislauf entzogen wird. Wenn Zinserträge nicht benötigt werden für den Konsum und den Lebensunterhalt. Wenn über die Maßen gespart wird und wenn besonders geldreiche Menschen, aber auch viele Unternehmen, Fonds oder Rentenkassen riesige Geldsummen anhäufen, die sich durch den Zinseszinseffekt exponentiell vermehren. Und so entsteht ein riesiges Staubecken von Geld, das sich auf Giro-, Festgeld-, Termingeld-, Tagesgeld und Sparbuchkonten ansammelt und dem Kreislauf entzogen ist. Ständig wird dem Fluss des Geldes sein Wasser entzogen. Und nur damit dieser Fluss nicht austrocknet muss ständig für neues Geld gesorgt werden, dass in den Fluss hineingegeben wird. Ständig muss neues Wasser nachgefüllt werden. Neues Wasser, das durch neues Geld in Form neuer Kredite und gleichzeitiger Schaffung neuer Guthaben-/Schuldenpaare entsteht.

Denn hier hat das nette, kleine und schwarze Büchlein Recht wenn es sagt, dass dieses Geld nicht nur aus der Sicht der Eigentümer betrachtet werden darf. Denn aus Sicht der Banken sind es schlichtweg Schulden, die sich auftürmen und von denen die Guthabenbesitzer auf der anderen Seite der Bilanz erwarten und fordern, dass sie zu vermehren sind. Und doch sei gesagt, liebes nettes, kleines und schwarzes Büchlein: Nicht der Zins ist das Problem und die Wurzel allen Übels. Es ist das Sparen und Horten von Zahlungsmitteln, die dem Geldfluss langfristig und nachhaltig entzogen und beständig ersetzt werden müssen. Und so gibt es letztendlich nur drei Wege, um den Geldkreislauf wieder herzustellen.

  • Man entwertet die Gelder außerhalb des Geldkreislaufs und vernichtet sie wie im Falle Zypern.
  • Man überfüllt den Fluss mit Geld, so dass er das ganze Land überschwemmt und die Gelder in den Speichern wertlos werden

oder

  • man führt die Gelder langsam und mit Bedacht vom Kapitakmarkt und den Bankkonten wieder in den Geldfluss der Realwirtschaft zurück, damit es dort wieder fließen und den Menschen dienen kann.

Hier finden Sie Kapitel 1 und 2 als Vollversion.

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