Das Sterben hat begonnen: Größte japanische Bank verlässt den Kreis der „Primary Dealer“
Die "Japanische Krankheit" beschäftigt die Märkte und Marktbeobachter zwar schon seit geraumer Zeit, nun aber bekommt sie eine weitere - und durchaus gefährliche - Dimension. Der Irrsinn am Anleihemarkt hat sich in den vergangenen Monaten weiter potenziert. Inzwischen rentieren 80 Prozent aller ausstehenden japanischen Staatsanleihen negativ. Der fiskalische und finanztechnische Schwelbrand frisst sich weiter durch Nippon und kickt nun auch so manches großes Geldhaus aus dem Rennen...
Peter Babucke lebt seit vielen Jahren in Asien und ist hauptberuflich an der Tokyo Stock Exchange tätig. Nach seinem Studium in Tübingen, Kyoto und an der University of Hong Kong zog er nach Tokyo und arbeitete zunächst als Händler in der Wertpapierleihe einer internationalen KAG. Anschließend verantwortete er das Japan-Vertriebsgeschäft der Eurex, bevor er zur TSE ging und dort den internationalen Vertrieb im Kassa- und Derivatemarkt übernahm. Herr Babucke spricht fließend japanisch und berichtet regelmäßig über Wirtschaftsaspekte in Japan und Asien.