Afrika will seine Energiezukunft selbst gestalten – und sich dabei unabhängiger von westlichen Banken und Klimavorgaben machen. Mit der neu gegründeten Africa Energy Bank sollen künftig Öl-, Gas- und Infrastrukturprojekte finanziert werden, für die westliche Kreditgeber zunehmend ausfallen. Warum dieser Schritt weit mehr als eine wirtschaftliche Entscheidung ist und welche geopolitischen Folgen sich daraus ergeben könnten, beleuchtet der heutige Bericht.
Die Internationale Energieagentur IAE verkündet seit Jahren das Ende des Kohlezeitalters. Diese Prognosen erweisen sich regelmäßig als falsch. Die tatsächliche Nachfrage liegt heute rund eine Milliarde Tonnen, also etwa neun Prozent, über dem Wert, den die Agentur noch fünf Jahre zuvor erwartete. Der Prognosefehler entspricht dem jährlichen Gesamtverbrauch der USA, Japans und der Europäischen Union.
In den USA wurden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Midterm-Wahlen abgehalten. Das Ergebnis: eine blaue Welle. Folker Hellmeyer widmet sich im Beitrag den Ursachen und Folgen des Wahlausgangs. Außerdem steht Deutschlands Rechenzentrumsproblem im Fokus.
Gold, Silber und Minenaktien stehen unter Druck – doch ausgerechnet jetzt könnten sich neue Chancen ergeben. Dirk und Björn diskutieren, warum die Rohstoffmärkte trotz langfristig guter Perspektiven korrigieren, welche Gefahren vom kapitalintensiven KI-Boom und steigenden Zinsen ausgehen und wie sich eine mögliche weltweite Konjunkturabkühlung auf die Börsen auswirken könnte. Außerdem geht es um Cyberrisiken, geopolitische Spannungen und die Frage, warum eine klare Anlagestrategie und persönliche Unabhängigkeit gerade in unsicheren Zeiten so wichtig sind.
"Rohstoffe & mehr" mit Dirk und Björn: Edelmetalle unter Druck, KI-Boom auf der Kippe – wie gefährlich wird es für die Märkte?
In Brüssel wird von der größten „Energiekrise der Geschichte“ gesprochen, als handelte es sich bei den hohen Preisen in der EU um die Folge eines unabwendbaren Ereignisses. Diese Erzählung passt jedoch nicht zur Realität. Während Europa und Asien unter stark gestiegenen Gaspreisen leiden, bleiben die USA weitgehend verschont.
Während die Märkte scheinbar freundlich in die Woche starten, sieht es danach aus, als würde mehr Preisdruck in Deutschland aufkommen. Was dies für wirtschaftliche Folgen hat und was die Lage der Ökonomie mit Suiziden zu tun hat, klärt Folker Hellmeyer im neuen Beitrag.
Mehr Marktzugang, engere Zusammenarbeit – aber zu welchem Preis? Die Schweiz treibt ihre Annäherung an die EU voran und stellt dafür erhebliche finanzielle Zusagen in Aussicht. Doch das Abkommen ist längst nicht in trockenen Tüchern: Politischer Widerstand, ein mögliches Referendum und die Sorge um die nationale Souveränität werfen Fragen auf. Im dritten und letzten Teil geht es um die historischen Hintergründe, politischen Fallstricke und möglichen Konsequenzen für Anleger.
Am Mittwochabend hat die US-Notenbank Fed den Leitzins wie erwartet stabil gehalten. Derweil zeigt sich eine Bodenbildung an den Aktienmärkten mit zarten Anzeichen von Risikobereitschaft, doch in Europa herrscht das Thema „Gasdilemma“ vor. Folker Hellmeyer erklärt die Zusammenhänge und zeigt auf, welche Daten heute außerdem wichtig sind.
Die Leistung von 50 Atomkraftwerken sei in den letzten Jahren an Windkraft- und Photovoltaikanlagen gebaut worden, hieß es unlängst im Focus. Wer sich davon einen nennenswerten Beitrag zur Deckung des Gesamtenergiebedarfs verspricht, dürfte angesichts eines Wertes von drei Prozentpunkten enttäuscht sein. „Leistung“ und „Nennleistung“ sind eben zwei ganz verschiedene Paar Schuhe.
Während sich an der Börse die Stimmungslage zunehmend aufhellt, bleibt Deutschland in der wirtschaftlichen Schieflage. Professor Sinn spricht sogar von der schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Folker Hellmeyer ordnet die Situation ein.
Die Märkte zeigen neue Stärke, doch geopolitisch wächst die Unsicherheit: Droht nach den US-Midterms eine erneute Eskalation im Nahen Osten? Welche Chancen bestehen auf Frieden in der Ukraine? Und warum werfen neue Erkenntnisse zum Nord-Stream-Anschlag brisante Fragen auf? Dirk analysiert die Entwicklungen und ihre möglichen Folgen für die Börsen.
An den Finanzmärkten überwiegt weiterhin Risikoaversion und die Märkte verloren zuletzt an Boden. Während die Ratingagentur Moody's in der angespannten Situation trotzdem keine Abstufung der Bonität des angeschlagenen Landes vornimmt, zeichnen neue Daten von Gesamtmetall ein brisantes Bild mit Blick auf die deutsche Wirtschaft. Folker Hellmeyer schaut sich die Nachrichten zum Wochenstart genauer an.
Droht das Bargeld schleichend aus unserem Alltag zu verschwinden? Über 400.000 Menschen setzen sich für seinen Erhalt ein – doch bei der Übergabe der Petition im Bundesfinanzministerium erlebt Bargeldaktivist Hansjörg Stützle eine herbe Enttäuschung. Im Live-Talk mit Dirk Müller, Julia Lensch und Andreas Feiden spricht er über brisante Ausnahmen in der geplanten EU-Bargeldverordnung, die Rolle der Bundesregierung und die Frage, wie sich unsere Freiheit beim Bezahlen bewahren lässt. Zum Auftakt analysiert Dirk außerdem die aktuellen Turbulenzen an den Aktienmärkten und die Risiken des KI-Booms.
Mitschnitt vom "Dirk Müller and Friends" Live-Talk zum Bargeld mit Special Guest Hansjörg Stützle vom 22. Oktober 2026
An den Märkten spitzt sich die Lage weiter zu. Unruhe, Risikoaversion und Liquiditätspräferenzen dominieren, während sich mit Blick auf die deutschen und französischen Staatsanleihen eine kritische „Spread-Ausweitung“ zeigt. Was folgt daraus? Folker Hellmeyer mit dem Überblick über die wichtigsten Themen des Tages.
Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel – doch wie lange bleibt es im Alltag noch uneingeschränkt nutzbar? Während in Brüssel über die Bargeldverordnung verhandelt wird, sorgen neue politische Vorstöße für Diskussionen. Drohen Einschränkungen für Verbraucher und Selbständige? Darüber sprechen wir im nächsten Live-Talk mit Bargeldexperte Hansjörg Stützle. Jetzt anmelden, Fragen einreichen und heute, am 22. Oktober 2026 um 19:00 Uhr live dabei sein!
Während sich die Märkte auf Richtungssuche befinden, gibt es aus Deutschland vergleichsweise positive Nachrichten. So zeigt sich die Konjunktur laut IMK auf moderatem Wachstumskurs und die Steuereinnahmen steigen leicht. Folker Hellmeyer schaut sich die Daten genauer an und und prüft, ob die Zahlen halten, was die Schlagzeilen versprechen.
Der Winter steht vor der Tür, doch die Lage am Gasmarkt bleibt angespannt: Lieferausfälle aus dem Persischen Golf treiben die Preise, während Asien Europa beim Flüssiggas überbietet. Kohle ist dagegen rund 80 Prozent günstiger – und weltweit gefragter denn je. Steht Europa vor dem nächsten Energiepreisschock?
Auf die Frage, ob sie ihr nächstes Unternehmen wieder im gleichen Land gründen würden, antworten 85 Prozent der US-Gründer mit ja. In der Schweiz sind es immerhin 68 Prozent. In den großen EU-Ländern sinkt der Wert auf Werte zwischen 47 Prozent in Schweden und lediglich 25 Prozent in Spanien. Auch beim Umgang mit Behörden zeigt sich ein klares Bild.
Während die Ukrainegespräche an den Märkten für Entspannung und Friedenshoffnungen sorgen, bleibt die Lage rundherum weiter prekär. So bewegen sich Frankreichs Renditen weiter auf enorm hohen Niveaus und aus Deutschland gibt es schlechte Nachrichten sowohl vom Gastgewerbe als auch aus dem Maschinenbau. Folker Hellmeyer schaut sich die Situation im neuen Beitrag genauer an.
Der KI-Boom verschlingt immer mehr Strom – doch ausgerechnet die dafür benötigten Gasturbinen sind auf Jahre hinaus kaum verfügbar. Elon Musk warnt vor Lieferengpässen bis über 2030 hinaus, während Tech-Konzerne fieberhaft nach eigenen Energiequellen suchen. Drohen Amerikas KI-Ambitionen an der Energieversorgung zu scheitern?
In Deutschland sorgen Investitionsausfälle durch Krisen für eine prekäre Lage und eine Besserung scheint nicht in Sicht. Auch in Europa spitzt sich die Lage immer weiter zu und bereitet auch den Anlegern an der Börse Sorgen. Folker Hellmeyer wirft einen Blick auf die aktuelle Situation und alle weiteren wichtigen Daten des Tages.