Washington investiert Milliarden im Irak: Teheran reagiert zunehmend gereizt
Der Wettlauf um neue Energie-Routen im Nahen Osten nimmt Fahrt auf. Die Vereinigten Staaten und der Irak haben Energieabkommen im Umfang von rund 60 Milliarden US-Dollar geschlossen, während neue Pipelines den Irak künftig mit Syrien, der Türkei und weiteren Absatzmärkten verbinden könnten. Doch die milliardenschweren Pläne treffen auf massive innenpolitische Widerstände, den wachsenden Einfluss Teherans und ein erhebliches militärisches Eskalationsrisiko. Denn je stärker sich der Irak Washington annähert, desto mehr gerät das Zweistromland ins Zentrum des geopolitischen Tauziehens zwischen den USA und dem Iran.
Es erfolgt ein Blick in den Nahen und Mittleren Osten. Neben einem geplanten Ausbau der Energieinfrastruktur in den Golf-Staaten soll es auch im Irak und in Syrien mit Unterstützung der Vereinigten Staaten zu weitreichenden Investitionen zur Modernisierung von bestehenden Energietrassen und dem Bau von neuen Pipelines kommen. Welche…
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