CK*Leben: Warum das Gehirn Langeweile braucht, um kreativ zu sein
Zwischen Bildschirmen gefangen, rastlos und doch erschöpft – aber das eigentliche Problem ist nicht die Ablenkung selbst, sondern dass unser Geist nie mehr umherwandert. Der Produktivitätsforscher Chris Bailey sorgte systematisch dafür, dass er sich langweilt: eine Stunde täglich, einen Monat lang. Was dann geschah, zeigt, warum die besten Ideen nicht beim Fokussieren entstehen, sondern wenn wir nichts tun. Erfahren Sie, warum wir alle Leere brauchen, um kreativ zu sein.







Kommentare
Ein Smartphone vor den Augen wirkt wie eine zerstreuende Konkavlinse auf die schon überreizte Aufmersamket, als wolle man weißes Rauschen mit rosa Rauschen überlagern, was natürlich eine Entspannungspause nur noch stressiger macht. Ein Buch wirkt wie eine fokussierende Konvexlinse. Man probiere mal aus, was wirklich besser tut.
Danke!
Dieser "Scatter Focus" scheint bei mir schon der Normalzustand zu sein und wenn ich im Handy scrolle, halt ich das nicht lange aus, weil ich schnell feststelle, dass ich auf Dinge abgelenkt werde, die mich wie in einem Riesenkaufhaus voller Kram, Diskussionsplattformen, Katastrophenticker, Lösungen für irgendwas, die bisher nirgendwo anders zu finden sind...aber gehen sie mal durch ein echtes Kaufhaus... ich merke schon beim Betreten, dass ich da eigentlich gar nicht reinwill. Selbst ohne Ton fühlt man sich am Handyscrollen irgendwie angeschrieen. Erst beim Weglegen beginnt die Kraft des "Minimallismus" zu wirken. Sie drängt sich nicht auf. Man mag beim Starren aus dem Fenster für andere wie ein starre Garnele mit toten Augen wirken. Sie sehen aber nicht, dass ich am Wolkenhimmel bereits lustige Tierchen ausmachen kann. Aber wie gesagt, egal wie jeder an die Sache rangeht, er muss nur am Ende erkennen, das Ziel nicht verfehlt zu haben:)