Kern dieser Theorie ist, dass die niedrigeren Zinssätze die Ausgaben der Verbraucher und die Investitionen der Unternehmen ankurbelten, und dass der daraus resultierende Anstieg der Konsumausgaben und der Unternehmensinvestitionen zu einem Zuwachs in den Bereichen der Produktion und der Beschäftigung führen werde.

Die Federal Reserve, die Europäische Zentralbank und die Bank of England klammern sich an diese Form der Geldpolitik nun bereits seit einem Jahrzehnt. Die Bank of Japan zeitlich gar schon sehr viel länger, ohne dass es zu einer Stimulierung der Firmen- und Unternehmensinvestitionen gekommen wäre.

Anstatt sich in diesem geldpolitischen Umfeld stärker zu verschulden, um mehr zu investieren, haben sich Konzerne und Unternehmen verschuldet, um ihre eigenen Aktien zurückzukaufen.

Um es mit anderen Worten auszudrücken, hat sich eine Vielzahl von Unternehmen, nachdem diese eigene Aktien mittels ihrer Gewinne aufgekauft hatten, noch stärker verschuldet, um die Anzahl ihrer ausstehenden Aktien in einem noch höheren Ausmaß zu reduzieren!

Anstelle einer Stimulierung der Unternehmensinvestitionen hat die durch die Fed zur Verfügung gestellte Liquidität die Aktien- und Bondkurse in die Höhe getrieben, was irgendwann auch auf den Immobiliensektor übergesprungen ist.

Die Tatsache, dass Unternehmen und Konzerne ihre Gewinne einsetzten, um ihre eigenen Aktien zurückzukaufen anstatt ihre Investitionen zu erhöhen, hat zur Folge, dass Unternehmen in den USA in keiner boomenden Ökonomie mit dem Ausblick auf aussichtsreiche Geschäftsinvestitionen operieren.

Vielmehr handelt es sich um ein schwaches Wirtschaftsumfeld, wenn sich Rückkaufe von eigenen Aktien für sie als aussichtsreichstes und bestes Investment von allen erweisen. Amerikas Verbraucher, unter denen es an echtem Einkommenswachstum mangelt, haben ihren Lebensstandard aufrechterhalten, indem sie sich noch höher verschuldet haben als zuvor.

Dieser Prozess wurde beispielsweise ermöglicht, indem Fahrzeugfinanzierungsraten über einen ausgedehnteren Zeitraum von sechs bis sieben Jahren anstelle von drei Jahren bedient werden konnten. Resultat ist, dass die ausstehenden Fahrzeugschulden heutzutage häufig die Fahrzeugwerte übersteigen.

Viele amerikanische Haushalte erweisen sich als immanent abhängig von einer Nutzung ihrer Kreditkarten, indem sie stets den Minimalbetrag bezahlen, was am Ende des Monats zu einer noch höheren Verschuldung führt. Der niedrige Leitzins der Fed spiegelt sich nicht in den massiv hohen und durch die Geschäftsbanken berechneten Kreditkartenzinsen auf ausstehende Schulden wider.

Einige europäische Länder blicken nun auf Negativzinsen, was zur Folge hat, dass Geschäftsbanken ihren Kunden keine Zinsen auf ihre Einlagen mehr vergüten. Anstelle dessen berechnen dieselben Banken ihren Kunden eine Gebühr für die Deponierung von Geld auf deren Konten. Bankkunden wird also nun ein Zins dafür berechnet, um ihr Geld bei einer Bank zu deponieren.

Einer der Gründe hierfür ist der zähe Glaube unter neoliberalen Ökonomen, laut dem Verbraucher es vorzögen, ihr Geld auszugeben anstatt dabei zuzusehen, wie sich deren Einlagen über die Jahre sukzessive minimierten, während sich beschleunigende Verbraucherausgaben das Wachstum der Wirtschaft ankurbeln würden.

Wie verhält es sich hinsichtlich der Wachstumsrate unserer Wirtschaft? Dies lässt sich nur schwer sagen, weil die Messung der Inflation in den Vereinigten Staaten geschönt ausgewiesen wird, um sowohl eine Anpassung der Lebenshaltungskosten unter Sozialversicherungsempfängern als auch eine Anpassung unter COLA-Zahlungen zu verhindern.

Der Verbraucherpreisindex setzt sich aus einem Korb von Waren zusammen, der die durchschnittlichen Ausgaben der Verbraucher abbildet. Die Gewichtung der in diesem Korb enthaltenen Waren beruht auf Schätzungen in Relation zu deren prozentualen Anteilen an den Budgets der Verbraucherhaushalte, die für diese Produkte verausgabt werden.

Ein Anstieg der Preise der in diesem Korb enthaltenen Waren und Produkte würde den offiziellen Verbraucherpreisindex um den Faktor des Preisanstiegs der jeweiligen Waren und Produkte steigen lassen – und somit auch die allgemeine Inflation. Doch ab einem gewissen Zeitpunkt wurden Änderungen beschlossen, mittels denen sich die durch den Verbraucherpreisindex gemessene Inflation reduzierte.

Eine dieser Änderungen beruhte auf der Substitution durch eine weniger teure Produktalternative, wenn eine der im Korb enthaltenen Waren im Preis zu klettern begann. Eine weitere Änderung beruhte darauf, Preissteigerungen unter den im Korb enthaltenen Produkten als Qualitätsverbesserung zu attribuieren anstatt diesen Prozess als Inflationsanstieg zu bezeichnen.

Ähnliches geschah im Hinblick auf den amerikanischen Produzentenpreisindex, der dazu dient, das nominale BIP zur Messung des realen Wirtschaftswachstums zu deflationieren. Amerikas BIP wird auf Basis von Geld berechnet. Ein Teil des Wachstums leitet sich aus Preisanstiegen anstelle eines zunehmenden Produktions- und Dienstleistungsausstoßes ab.

Um eine gute Schätzung zum realen Wachstum des Ausstoßes vorzunehmen, ist es notwendig, das nominale BIP zu deflationieren, indem Preisanstiege herausgerechnet werden. Wenn die Inflation zu gering ausgewiesen wird, wird das reale BIP überschätzt.

Wenn John Williams von Shadowstats das reale BIP anpasst, indem er die Jahresinflation um zwei Prozentpunkte nach oben korrigiert, verbleibt seit dem Jahr 2009, in dem die wirtschaftliche Erholung angeblich begann, unter dem Strich kaum noch ein Wachstum. Diese Berechnungsweise zugrunde legend, verharrt die US-Wirtschaft weiterhin deutlich unter ihrem im Jahr 2008 erreichten Niveau.

Anders ausgedrückt handelt es sich hinsichtlich des Glaubens an eine dekadenlange Expansion der US-Wirtschaft um eine Illusion, die insbesondere mittels einer zu geringen Ausweisung der Inflation in unserem Land möglich geworden ist. Tatsache ist, dass alltägliche Erfahrungen hinsichtlich der Entwicklung der Lebensmittel-, Bekleidungs-, Haushaltsgüter-, und den meisten Dienstleistungspreisen auf eine höhere Inflation als offiziell ausgewiesen hindeuten.

Die geringe Arbeitslosenquote, die offiziell durch das Bureau of Labor Statistics publiziert wird, ist ebenfalls nichts anderes als eine Illusion. Die Regierungsbehörde rechnet sich die reale Beschäftigungslosigkeit im Land gering, indem viele Arbeitslose nicht gezählt werden und nicht in die Statistik mit einfließen.

Die ökonomischen und psychologischen Kosten, die sich aus der Suche nach einem Arbeitsplatz ableiten, sind hoch. Die ökonomischen Kosten setzen sich einerseits daraus zusammen, sich in entsprechender und passabler Weise zu präsentieren und andererseits aus den Transportkosten, um im Zuge eines Interviews vorstellig zu werden. Für eine Person ohne Einkommen steigern sich diese Kosten mit jedem verstreichenden Tag zusehends.

Die psychologischen Kosten, die sich aus dem Versagen, nach jedem Vorstellungsgespräch eine Jobabsage zu erhalten ergeben, wachsen ebenfalls mit jedem Mal. Viele Menschen werden entmutigt und geben in der Folge auf. Aus Sicht der Regierung zählen entmutigte Arbeitnehmer, die nicht mehr aktiv nach einem neuen Job Ausschau halten, nicht mehr zur Erwerbsbevölkerung, womit diese Personen nicht mehr in die offizielle Arbeitslosenstatistik mit einfließen.

John Williams schätzt, dass die reale Arbeitslosenquote in den Vereinigten Staaten bei bis zu 20%, und nicht bei offiziell ausgewiesenen 3,5%, liegt. Der massive Rückgang in Bezug auf die Partizipationsquote an der US-Erwerbsbevölkerung unterstützt Williams´ Einschätzung.

Für gewöhnlich würde eine boomende Wirtschaft, die eine Arbeitslosenquote von 3,5% ausweist, mit einem Anstieg der Partizipationsquote an der Erwerbsbevölkerung einhergehen, da mehr Menschen Teil der Erwerbsbevölkerung wären, um Vorteile aus den allgemeinen Beschäftigungschancen zu ziehen.

Wie dem auch sei, ist die Partizipationsquote an der Erwerbsbevölkerung in zehn Jahren des wirtschaftlichen Booms jedoch deutlich gesunken, was ein Indikator für erbärmliche Beschäftigungschancen ist. Die Regierung ermittelt die offizielle Arbeitslosenquote auf zweierlei Weise.

Einerseits in Form des Payroll Jobs Reports, der die monatlich neu geschaffenen Stellen im Land misst (was jedoch kein Gradmesser für die Beschäftigung ist, da eine Person zwei oder mehreren Jobs nachgehen kann).

Andererseits ermittelt sich die offizielle Arbeitslosenquote anhand des Household Survey, mittels der die Beschäftigung gemessen werden soll. Die daraus gewonnenen Ergebnisse werden Monat um Monat heftig diskutiert und werden vielerorts angezweifelt.

Es erweckt den Eindruck, als ob es sich im Fall der meisten neu geschaffenen Stellen größtenteils um wenig produktive, wenig Mehrwert schaffende und deshalb niedrig entlohnte Arbeitsplätze handelt. Eine weitere Beobachtung lässt sich anhand der stetig sinkenden Anzahl von Vollzeitarbeitsplätzen, die mit Sozialversicherungsleistungen einhergehen, machen.

Gleichzeitig befindet sich die Anzahl der Teilzeitarbeitsplätze, die nicht mit Sozialversicherungsleistungen einhergehen, in einem beständigen Wachstumsprozess. Vielleicht ließe sich ins Feld führen, dass der allgemeine Lebensstandard in den USA seit den 1950iger Jahren am Sinken ist. Damals erwies sich ein einziges Haushaltseinkommen noch als ausreichend, um eine ganze Familie zu versorgen.

Während für gewöhnlich der Ehemann einer Arbeitsmarktbeschäftigung nachging und die Ehefrau sich um das häusliche Wohlbefinden wie die Zubereitung von nahrhaftem Essen, das Hüten der Kinder, die Bereitstellung von sauberer Kleidung und einen geordneten Haushalt kümmerte, benötigen die meisten Privathaushalte heutzutage zwei Verdiener, um die monatlichen Ausgaben – nicht selten mit Mühe und Not – zu stemmen.

Die Bildung von Ersparnissen ist aus der Mode gekommen. Laut eines Berichts der Federal Reserve, der vor einigen Jahren veröffentlicht wurde, verfügt etwa die Hälfte aller Privathaushalte in den USA über keine $400 in Cash im Falle eines Notstands, so dass zur Aufbringung des Geldes erst einmal persönliche Wertgegenstände verkauft werden müssten.

Da die Null- und Niedrigzinspolitik der Federal Reserve Ottonormalbürgern in den USA keinen Dienst erwiesen und auch nicht die Unternehmensinvestitionen in neue Fabriken und Ausrüstungsgüter angekurbelt hat, wem hat diese Geldpolitik dann letztendlich genutzt?

Die Antwort auf diese Frage lautet: den Unternehmensmanagements und Aktionären. Da die durch die Federal Reserve zur Verfügung gestellte Liquidität größtenteils an die Vermögensmärkte sowie in die Aufblähung und die Inflationierung von deren Preisen geflossen ist, sind es die Eigentümer dieser Vermögenswerte, die von der Geldpolitik der Federal Reserve profitiert haben.

Vor einigen Jahren hat der US-Kongress in Ermangelung besseren Wissens die Bezahlung der Unternehmensvorstände auf eine Million US-Dollar pro Jahr gedeckelt, solange sich diese Bezüge nicht aus einer sogenannten Performancekomponente ableiten. Hinter dieser Performancekomponente verbirgt sich neben einem Anstieg der Firmengewinne auch ein Anstieg der Unternehmensaktienkurse.

Konzernvorstände und Unternehmenslenker erhielten in der Folge Zusagen zu einer an die Performance gebundenen Entlohnung. Diese gesteigerte Performance wurde in den meisten Fällen durch eine Senkung der heimischen Arbeitskosten mittels einer Auslagerung von Jobs nach Übersee sowie einer Nutzung von Gewinnen sowie einer zusätzlich wachsenden Verschuldung zum Rückkauf von ausstehenden Firmenaktien erzielt, wodurch die Aktienkurse befeuert wurden.

Anders ausgedrückt, haben Konzernvorstände und Unternehmenslenker hochgradig profitiert, während die amerikanische Wirtschaft, die Karrieren und der Lebensstandard der amerikanischen Arbeiter- und Mittelklasse stark geschädigt wurden. Hierin findet sich einer der Hauptgründe für die außergewöhnliche Verschlechterung im Bereich der Haushaltseinkommen samt Einkommens- und Vermögensverteilung im Land.

Die Vereinigten Staaten polarisieren sich auf diese Weise immer stärker und schneller. Und zwar in eine Handvoll Megareiche und eine explodierende Anzahl von Habenichtsen. Jenes Amerika, in dem ich einst einmal aufwuchs, basierte auf einer Chancengesellschaft. Der Karriereaufstieg stand damals jedermann ohne Vitamin B, gesellschaftlichen oder politischen Beziehungen oder einem gewissen Familienstatus offen.

Die College- und Universitätskosten waren niedrig. Die meisten Familien konnten sich die Bildungskosten leisten und jene Studenten, deren Familien sich diese Kosten nicht leisten konnten, wussten sich ihr Studium mittels Ausübung eines Teilzeitjobs zu finanzieren. Studentenkredite gab es in meiner Jugendzeit nicht und waren gänzlich unbekannt.

Dieses Amerika ist Geschichte.

Die wenigen Ökonomen, die sich ihres Geistes zu bemächtigen wissen, wundern sich über das hohe Kurs-Gewinn-Verhältnis mit Blick auf amerikanische Aktien und ein Dow-Niveau von 26.000 Punkten, da die Aktienrückkäufe der Unternehmen Hinweis darauf sind, dass im Gros des amerikanischen Unternehmenssektors kaum oder keine Investitionsmöglichkeiten ausgemacht werden können.

Wie können die Aktienkurse so hoch klettern, wenn Unternehmen kein ausreichendes Wachstum im wichtigen Sektor der Verbrauchereinkommen ausmachen, die kletternde Investitionen in den USA rechtfertigen würden? Als Präsident Reagans angebotsorientierte Wirtschaftsstrategie den Dow Jones Index seinerzeit zu einem Anstieg auf 1.000 Punkte verhalf, verfügte Amerika noch immer über eine echte Wirtschaft.

Wie erklärt es sich, dass Amerikas ausgebombte Wirtschaft der heutigen Zeit mit einem 25- bis 26-fach höheren Punkteniveau des Dow Jones Index als damals einhergeht? Manipulation spielt gewiss eine große Rolle hinsichtlich einer Antwort auf diese Frage. In Reagans letztem Amtsjahr schufen die Kräfte um George H.W. Bush die sogenannte Working Group on Financial Markets, auch bekannt geworden unter dem Namen Plunge Protection Team (PPT).

Aufgabe und Ziel des PPT war es damals, einen starken Rückgang der Aktienkurse zu verhindern, der Bush seine Nominierung durch die republikanische Partei wie auch den Präsidentschaftswahlsieg als Reagans Nachfolger hätte kosten können. Die Personen in Bushs Umfeld wollten eine Wiederholung der Ereignisse aus dem Oktober 1987 ausschließen.

Das PPT brachte die Federal Reserve, das US-Schatzamt und die Securities and Exchange Commission an einen Tisch, um eine Gruppierung ins Leben zu rufen, die sich an den Aktienmärkten zu intervenieren in der Lage sah, um sich gegen einen starken Kursrückgang zu stemmen. Einfachste Weise, auf die sich ein solches Ziel bewerkstelligen lässt, ist es, in einen fallenden Markt hinein S&P-Futures in hoher Anzahl zu kaufen.

Hedgefonds folgen dem – und orientieren sich am - Anführer, so dass ein Rückgang der Märkte aufgehalten und gestoppt wird. Die Federal Reserve verfügt heutzutage über die Möglichkeit, an allen Finanz- und Vermögensmärkten der Welt zu intervenieren.

Dave Kranzler und ich haben wiederholt aufgezeigt, auf welche Weise die Federal Reserve oder deren Stellvertreter beispielsweise an den Goldmärkten intervenieren, um den Wert von exzessiv erzeugten US-Dollars aufrechtzuerhalten. In diesem Zuge kommt es zur Kreation von nackten Goldkontrakten, die über den Goldfuture-Märkten abgeworfen werden, um den Goldpreis nach unten zu befördern.

Ein steigender Goldpreis würde aufzeigen, dass die US-Dollar-Unterstützungsprogramme, welche die Federal Reserve mit anderen Notenbanken zur Aufrechterhaltung der Illusion eines starken US-Dollars am Laufen hat, lediglich willkürlichen Abkommen und Absprachen entsprächen, die seitens der Goldmärkte zurückgewiesen werden. Lesen Sie hierzu:

https://www.paulcraigroberts.org/2014/12/22/lawless-manipulation-bullion-markets-public-authorities-paul-craig-roberts-dave-kranzler/

https://www.paulcraigroberts.org/2014/12/01/us-resorts-illegality-protect-failed-policies-paul-craig-roberts-dave-kranzler/

https://www.paulcraigroberts.org/2015/07/27/supply-demand-gold-silver-futures-markets-paul-craig-roberts-dave-kranzler/

Was nur die wenigsten Ökonomen und Finanzmarktkommentatoren verstehen, ist, dass heute alle Märkte durch das PPT manipuliert werden. Seit mindestens einem Jahrzehnt ist es nicht mehr möglich, die zugrundeliegende Finanzsituation durch Zuhilfenahme von traditionellem Denkansätzen und Methodiken zu evaluieren.

Manipulierte Finanzmärkte reagieren nicht auf jene Weise wie wettbewerbsfähige Märkte dies tun. Hierin findet sich ein weiterer Grund, weswegen Unternehmen, die keine Investitionsmöglichkeit für deren Gewinne ausmachen, diese Profite selbst unter Berücksichtigung eines bereits hohen KGVs in eigene Aktienrückkäufe reinvestieren.

Hierin findet sich die Haupterklärung, warum die Bemühungen des “Marktes”, die Aktienpreise in Einklang mit realistischen KGVs zu bringen, nicht von Erfolg gekrönt sind. So wie ich die Dinge sehe, können die Federal Reserve und das PPT damit fortfahren, die Finanzmärkte zugunsten der Megareichen zu manipulieren, bis der US-Dollar seine Stellung als Weltreservewährung verlieren wird.

Gastbeitrag für CK*Wirtschaftsfacts / © 2019 Dr. Paul Craig Roberts / Institute for Political Economy