2026 bleibt die Fed der gute Geist der Aktienmärkte
Obwohl die Inflation näher bei drei als bei zwei Prozent liegt, senkte die Fed ihren Leitzins zum dritten Mal hintereinander um 0,25 Prozentpunkte auf jetzt 3,75 Prozent. Auch 2026 bleibt sie geldpolitisch locker. Aufgrund eines weniger robusten Arbeitsmarkts und der dramatischen Staatsverschuldung werden Konjunktur- und Finanzmarktstabilität Priorität vor Preisstabilität eingeräumt. Und mit einem ab Mai 2026 neuen taubenhaften Fed-Chef bleiben US-Aktien erst recht geldpolitisch gut geschmiert.
• Die Fed senkt trotz Inflation weiter die Zinsen; 2026 steht Stabilität vor Preiszielen – angeschlagener Arbeitsmarkt und hohe Staatsverschuldung dominieren die Agenda.
• Erwartete Konjunkturabkühlung: Verbraucher verlieren Kaufkraft, Arbeitsmarktdaten schwächeln, doch Steuererleichterungen und Zollsenkungen geben kurzfristigen Support.
• Ab Mai 2026 neuer Fed-Chef: Kevin Hassett gilt als extreme Zinstaube – Zinssenkungen bis Richtung 3 % erscheinen möglich, deutlich expansivere Politik wahrscheinlich.
• Rückkehr des Quantitative Easing: Liquiditätsengpässe im Bankensystem zwingen die Fed zum Kauf kurzlaufender US-Staatsanleihen; weitere Maßnahmen stehen bereit.
• Aktien profitieren: Wachstumswerte, US-Small Caps und Übernahmekandidaten erhalten Rückenwind; global hellt sich das Gewinnbild auf, während charttechnische Widerstände im DAX nach oben begrenzen.






