Die Energiekrise 2026 ist politisch selbstverschuldet - Jetzt ist guter Rat teuer
Die Energiekrise nimmt weiter Fahrt auf. Nicht nur die Straße von Hormus, sondern auch die Alternativrouten im Nahen Osten fallen als Lieferweg für Öl und Gas durch Angriffe immer mehr aus. Die folglich steigenden Energiepreise nähren wiederum die Inflations-, Zins- und Konjunkturgefahren. Mangelnde politische Weisheit kann offensichtlich viel Schaden anrichten. Eine Lösung der Krise ist zumindest aktuell ein Ding der Unmöglichkeit. Eher scheint ein Kamel durch ein Nadelöhr zu gehen.
• Energiekrise verschärft sich: Neben der Straße von Hormus geraten auch alternative Transportwege im Nahen Osten zunehmend unter Druck – mit Folgen für das weltweite Öl- und Gasangebot.
• Kaum kurzfristige Alternativen: Weder zusätzliche Lieferungen aus den USA und Venezuela noch neue Pipelines oder Umwege über andere Schifffahrtsrouten können die Ausfälle schnell und kostengünstig kompensieren.
• Ölpreis bleibt Risikofaktor: Die Angebotsverknappung hält die geopolitische Risikoprämie hoch; ein Brent-Preis über dem bisherigen Jahreshoch von rund 120 Dollar erscheint dem Autor möglich.
• Inflation, Zinsen und Konjunktur unter Druck: Steigende Energiepreise schwächen die Kaufkraft und verschärfen gleichzeitig das Dilemma der Notenbanken zwischen Inflationsbekämpfung, Wachstum und hoher Verschuldung.
• Politisch selbstverschuldet: Die US-Eskalation gegen Iran erscheint als zentraler Auslöser der aktuellen Misere und zugleich zeigen sich Europas eingeschränkte energiepolitische Handlungsoptionen.
• Hoffnung auf Entspannung: Sinkende Energiesteuern in Europa sowie eine größere Verhandlungsbereitschaft der Konfliktparteien – möglicherweise nach den US-Zwischenwahlen – könnten den Druck perspektivisch lindern.







Kommentare
Offensichtlich hat der iran sehr gut und lange mit russischen schachspielern alle möglichkeiten durchdacht. Schliesslich überlebt der Iran schon 4000 jahre.
Die USA sollten lieber Nachhilfe bei denen nehmen. Der Iran hat 1/4 der Grösse der USA.
Aber Politiker und Militärs waren immer zu stolz zuzugeben dass andere oft bessere Lösungen haben... vorsichtig formuliert.
Super Satz:
*Würde Donald Trump nach den Wahlen zur lame duck, sozusagen zu Donald Duck, werden seine ihm bisher treu ergebenen Anhänger Absetzbewegungen einleiten, um als Präsidentschaftskandidaten ohne Trumpschen Stallgeruch dazustehen. Wenn Trump verblüht, verduften seine Jünger.*