Die Finanzwirtschaft ist optimistischer als die Realwirtschaft, zu Recht?
Die Iran-Krise bleibt auch in ihrer siebten Woche das bestimmende Börsen-Thema. Diese geopolitische Kuh ist zwar noch nicht vom Eis. Doch ihr scheint das Seil zumindest schon um die Hörner gelegt zu sein, um sie auf stabileres Terrain zu ziehen. Sind also die Konjunktursorgen gemäß Frühindikatoren nur vorübergehend? Immerhin scheinen die Finanzmärkte wieder Hoffnung zu tanken.
• Iran-Krise zeigt erste Entspannungssignale (Verhandlungen, Waffenruhen, sinkende Volatilität am Ölmarkt)
• Ölpreis bleibt hoch, aber ohne neue Eskalation – Märkte preisen Lösung ein
• Weltwirtschaft robuster als früher: geringere Abhängigkeit von Energie, höhere Effizienz
• Konjunktur schwächelt kurzfristig (Sentix), aber keine schwere Krise erwartet
• Geldpolitik bleibt unterstützend: keine aggressiven Zinsschritte in Sicht
• Aktienmärkte erholen sich deutlich – US-Indizes teils auf Allzeithoch
• Bewertungen wieder moderater, insbesondere Tech-Werte erscheinen attraktiver
• Dividenden und Aktienrückkäufe stabilisieren zusätzlich die Märkte
• Anleger blicken bereits über die Krise hinaus und preisen wirtschaftliche Erholung ein






