Gold unter Druck – Warum der langfristige Ausblick dennoch überzeugt
Von seinem Allzeithoch von 5.626,80 US-Dollar Ende Januar hat Gold aktuell über 25 Prozent verloren. Das ist kein Ruhmesblatt für die vermeintlich sicherste Anlageformen der Welt. Hat das Edelmetall seinen Status als ultimative Krisenwährung, als sicherer Hafen verloren? Wird Gold als treuer Lebensgefährte in der Finanzwelt zu Lebensgefahr? Wie steht es um die längerfristige Beziehung zwischen Gold und Anlegern?
• Der Goldpreis steht kurzfristig unter Druck, belastet durch einen starken US-Dollar, höhere Anleiherenditen und Unsicherheit über die künftige Geldpolitik der US-Notenbank.
• Langfristig bleiben die fundamentalen Treiber intakt: hohe Staatsverschuldung, Inflationsrisiken, mögliche Zinssenkungen und eine strukturell hohe Nachfrage sprechen weiterhin für Gold.
• Zentralbanken bauen ihre Goldreserven weiter aus, während neue Nachfrageimpulse aus Zukunftstechnologien, Stablecoins und tokenisierten Goldanlagen entstehen.
• Saisonal könnte sich die Lage ab Herbst verbessern, nachdem Gold historisch häufig im Jahresverlauf nach einer schwachen Sommerphase wieder an Stärke gewinnt.
• Fazit: Kurzfristige Rückschläge ändern nichts am langfristig positiven Ausblick – Gold bleibt eine wichtige Absicherung gegen Inflation, Schuldenkrisen und geopolitische Risiken.







Kommentare
bitte den Satz
"Grundsätzlich ist der US-Dollar so etwas wie der Wadenbeißer, denn Gold korreliert entgegengesetzt zum Greenback. Je stärker der Dollar, desto tiefer also der Preis-Biss beim Edelmetall."
einmal überdenken.
Am 10 Januar 2025 stand der Euro bei 1,02 Dollar, der Goldpreis stand bei circa 2.700 Dollar.
Jetzt steht der Dollar bei 1,15 Euro und das Gold bei 4.100 Dollar.
Manchmal stimmt das Narrativ, manchmal halt nicht.