Kapitalmarktjahr 2026 - Zeit für neue Sachlichkeit oder doch mehr?
Über die Aktienmärkte 2025 können sich Anleger kaum beklagen. Und was ist für das neue Jahr 2026 zu erwarten? Ist angesichts der vorhandenen Unsicherheiten eher Schmalhans angesagt oder behalten die Chancen wiederum die Oberhand? Mit mehr Volatilität muss gerechnet werden.
- Die Weltwirtschaft hellt sich auf: USA bleiben Wachstumstreiber, China stabilisiert mit Stimulus, Schwellenländer setzen auf Reformen – nur Europa bleibt strukturell schwach.
- Rohstoffe trennen sich deutlich: Industriemetalle profitieren von KI, Energie & Rüstung, während Öl unter Überangebot leidet. Gold zielt angesichts Schuldenlast und Notenbankkäufen auf neue Rekordhöhen.
- Die Fed wird 2026 zu Zinssenkungen übergehen; nach Powells Abgang dürfte der neue Fed-Chef eine wachstumsorientierte Linie fahren. Das spricht für Liquidität – und für Aktien.
- US-Aktien bleiben führend dank KI, Standortvorteilen und hoher Gewinnerwartungen; europäische und deutsche Titel profitieren selektiv von globaler Nachfrage, trotz heimischer Standortschwächen.
- Emerging Markets gewinnen durch einen schwächeren Dollar, solide Inflationstrends und wirtschaftliche Reformen an Attraktivität; Kryptowerte bleiben spekulativ, aber sensibel gegenüber Liquidität.






