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Die Sommerpause an den Aktienmärkten fällt in diesem Jahr offenbar aus. Zwar hält der Iran-Konflikt hartnäckig an und ist eine absehbare Lösung nicht in Sicht. Doch sorgen eine wachsende Weltkonjunktur, inflationsentspannende Tendenzen und zinspolitische Zurückhaltung der Fed für sonnige Börsenstimmung. Dazu trägt neben High-Tech-Werten ebenso die Marktverbreiterung durch old economy und aussichtsreiche Schwellenländer wie Brasilien bei.
• Weltkonjunktur bleibt robust: Trotz Iran-Konflikt und anhaltender Energieunsicherheit stabilisieren sich die globalen Konjunkturerwartungen. Vor allem die US-Industrie profitiert vom KI-Infrastrukturboom, während selbst Deutschlands Exportwirtschaft positive Impulse erhält.
• Fed dürfte stillhalten: Schwächerer US-Arbeitsmarkt und nachlassender Inflationsdruck sprechen gegen weitere kräftige Zinserhöhungen. Das unterstützt Aktien und Gold.
• Aktienrally gewinnt an Breite: Neben High-Tech profitieren zunehmend Value- und Old-Economy-Titel. Der Russell 2000 erreicht ein Allzeithoch, während auch europäische Industrie-, Chemie-, Finanz- und Technologiewerte mit steigenden Gewinnen überzeugen.
• Brasilien bietet Nachholpotenzial: Sinkende Finanzierungskosten, Rohstoffstärke, attraktive Bewertungen und eine Dividendenrendite von gut 6 % sprechen für brasilianische Aktien. Politisches Risiko bleibt allerdings mit Blick auf die Präsidentschaftswahl bestehen.
• Fazit: Trotz neuer Rekordstände ist noch keine ausgeprägte FOMO-Euphorie erkennbar. Rücksetzer dürften Kaufinteresse wecken – längerfristig können Value-Titel und Schwellenländer wie Brasilien für zusätzliche Diversifikation sorgen.







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