Sind Edelmetalle nur eine Illusion von Sicherheit?
Edelmetalle gelten in Krisenzeiten als das Maß aller Dinge. Doch scheint der Nahostkonflikt genau diese sichere „goldene“ Börsenregel zu torpedieren. Denn Gold und Silber befinden sich klar auf dem Rückzug. Besonders bemerkenswert ist, dass Gold sogar mehr verloren hat als alle anderen Anlageklassen. Ist alte Sicherheit das neue Risiko? Oder findet bei Edelmetallen nur eine Verkettung fataler Umstände statt, die keine lange Dauer hat?
- Edelmetalle leiden aktuell unter massiven Zwangsliquidierungen, da Investoren Gold verkaufen müssen, um Margin Calls bei anderen fallenden Anlageklassen zu decken.
- Die Erwartung steigender Zinsen aufgrund inflationsfördernder Energiepreise belastet die zinslosen Edelmetalle und führt zu einer vorübergehenden technischen Eintrübung der Kurse.
- Goldminenwerte erleben ihre schlechteste Phase seit 2008, da sinkende Verkaufspreise auf drastisch gestiegene Förderkosten durch teuren Diesel treffen.
- Die kurzfristige Volatilität bleibt hoch, doch langfristig bleiben die Argumente für Gold durch die globale Überschuldung und die lautlose Entwertung von Währungen durch Inflation intakt.
- Edelmetalle sind keine „Fata Morgana“ der Sicherheit, sondern bleiben aufgrund ihrer Wertbeständigkeit und der Bedeutung von Silber als Industriemetall die „harte Realität“ der Krisenvorsorge.







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