Und wenn Dich KI weniger liebt, wie gut, dass es auch Value gibt
High-Tech und KI sind im Reality-Check. Anleger hinterfragen angesichts der Multimilliarden-Investitionen der großkopferten Mega-Caps skeptisch deren Wirtschaftlichkeit. Grundsätzlich bleibt die virtuelle Welt eine schmackhafte Zukunftsbranche. Doch rüttelt die aktuelle scharfe Flurbereinigung an der Einzigartigkeit dieser „Zuckerplätzchen“. Dagegen kommt es zu einer Geschmacksveränderung hin zur zweiten Aktien-Reihe, zu Substanz- und Value-Werten.
- KI-Hype auf dem Prüfstand: Anleger hinterfragen zunehmend die enormen Investitionen der großen Tech-Konzerne. Statt hoch bewerteter KI-Aktien rücken Substanz- und Value-Werte aus der zweiten Reihe in den Fokus.
- Zinsentlastung als Kurstreiber: Eine mögliche Entspannung im Nahen Osten könnte Energiepreise und Inflationsdruck senken. Davon würden besonders die zinssensiblen Small- und Mid-Caps profitieren.
- Industrie statt reiner Tech-Fantasie: Elektrotechnik, Netzausrüstung, Maschinenbau, Automatisierung und Logistik könnten vom Ausbau der KI-Infrastruktur und der Reindustrialisierung profitieren.
- Neue Chancen für Europas Mittelstand: Industrielle KI-Anwendungen und politische Fördermaßnahmen könnten deutschen Unternehmen Rückenwind geben. Bürokratische Hürden bleiben allerdings ein Problem.
- Russell 2000 und MDAX im Blick: Viele Nebenwerte gelten im Vergleich zu großen Tech-Konzernen als günstig bewertet und könnten bei einer stärkeren Hinwendung zu Substanzwerten aufholen.
- Fazit für Anleger: Nicht nur auf KI-Giganten setzen, sondern auch profitable, solide Unternehmen aus der zweiten Reihe berücksichtigen. Entscheidend bleibt der günstige Einkauf von Substanz.






