Auch in Nippon schoss man sich vor den US-Wahlen auf Hillary Clinton als Wahlsiegerin ein - und bekam einen zuvor klar kritisierten Gegenkandidaten serviert. Wie reagiert die japanische Regierung auf den Wahlsieg von Donald Trump? Welche Stimmen gibt es aus der japanischen Wirtschaft? Wie stellt sich die geopolitische Gemengelage im ostasiatischen Raum dar? Aufschlussreiche Einblicke!
Bezeichnend: Der erste Repräsentant eines souveränen Staates, welcher den gewählten neuen Präsidenten der USA, Donald Trump, besuchte, war kein geringerer als Japans Premierminister Shinzo Abe. Man mag über Abe denken was man will, aber wenn es auf außenpolitisches Kalkül und Timing ankommt, hat er anderen einfach etwas voraus.
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Peter Babucke lebt seit vielen Jahren in Asien und ist hauptberuflich an der Tokyo Stock Exchange tätig. Nach seinem Studium in Tübingen, Kyoto und an der University of Hong Kong zog er nach Tokyo und arbeitete zunächst als Händler in der Wertpapierleihe einer internationalen KAG. Anschließend verantwortete er das Japan-Vertriebsgeschäft der Eurex, bevor er zur TSE ging und dort den internationalen Vertrieb im Kassa- und Derivatemarkt übernahm. Herr Babucke spricht fließend japanisch und berichtet regelmäßig über Wirtschaftsaspekte in Japan und Asien.