William Binney ist ein ehemaliger Offizieller der National Security Agency (NSA), der das Massenüberwachungsprogramm der NSA zur beständigen Sammlung von digitalen Daten und  Informationen einst ins Leben gerufen hat. 

Warum legt die NSA keine Beweise für „Russia Gate“ vor?

Binney ist der Ansicht, dass die NSA, falls es wahr wäre, dass Russlands Regierung mit Trump konspiriert hat, in die Server des Demokratischen Nationalkonvents (DNC) eingebrochen ist oder in irgendeiner anderen Weise den Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA beeinflusst hat, hierfür definitiv Beweise in digitaler Form auf den Tisch legen könnte.

Die Tatsache, dass wir seit mehr als einem Jahr substanzlose Vorwürfe und Bezichtigungen über uns ergehen lassen müssen, ohne dass seitens der Verantwortlichen irgendwelche handfesten Beweise in Sachen „Russia Gate“ hervorgebracht werden, zeigt lediglich in einem überdeutlichen Ausmaß, dass es sich im Fall von „Russia Gate“ gänzlich um Fake News handelt.  

Der militärisch-industrielle Komplex sollte vor Schaden bewahrt werden

Diese Fake News, die seitens des DNC in Kooperation mit CIA-Direktor John Brennan und FBI-Direktor James Comey in dem Bemühen lanciert wurden, US-Präsident Trump zu diskreditieren und ihn schnellstmöglich aus seinem Amt zu entfernen, galten offensichtlich dem Ziel, den überaus machtvollen und profitorientierten militärisch-industriellen Komplex unseres Landes vor finanziellem Schaden zu bewahren.

Hierin dürfte sich der Hauptgrund finden, weswegen eine Normalisierung der Beziehungen zu Russland mit allen erdenklichen Mitteln torpediert wird. Denken Sie einmal darüber nach, was dies bedeutet. Die Direktoren der CIA und des FBIs haben unter aller Voraussicht eine komplett falsche Geschichte über einen neu ins Amt gewählten US-Präsidenten in Umlauf gebracht, um mit der erfundenen Märchengeschichte die heimischen Konzernmedien und den US-Kongress zu füttern. 

Wie durch das Zusammenspiel korrupter Organisationen die Lüge zur Wahrheit mutiert

Diese korrumpierten Konzernmedien fragen in ihrer Berichterstattung niemals auch nur nach einem Fitzel von Beweisen und staffieren die Lüge von Brennan und Comey auch noch aus, indem die Behauptung aufgestellt wird, dass alle der 17 US-Geheimdienstbehörden zu dem Schluss gekommen seien, dass Russland sich in die Wahlen in den USA eingemischt habe.

Tatsache auf Basis der aktuell vorliegenden Informationen ist jedoch, dass eine Handvoll von vorsichtig ausgewählten Personen von drei dieser Geheimdienstbehörden einen vorläufigen Bericht – vielleicht unter Druck – verfasst haben, der mit keinerlei Beweisen im Hinblick auf die gemachten Vorwürfe und Bezichtigungen einhergeht.

Dass es sich dabei um Fake News handelt, die initiiert wurden, um US-Präsident Donald Trump zu kontrollieren, wurde im Zeitablauf immer deutlicher, doch korrupte Offizielle der Sicherheits- und Geheimdienstbehörden, korrupte Kongresssenatoren und –abgeordnete, ein durch und durch korrupter DNC sowie korrupte Konzernmedien wiederholten ihre Anklagen in der amerikanischen Öffentlichkeit so lange, bis eine Lüge sich in Wahrheit verwandelte.

Schneller Wandel: Vom Russenfreund zum irren Angreifer

Dieser Link führt Sie direkt zu getätigten Aussagen von Binney. Darüber hinaus sollte in diesem Kontext auch folgender Bericht Berücksichtigung durch die Leser finden. Indem man es geschafft hat, Trump ins Lager der Militaristen zu bugsieren, haben seine erklärten Feinde ihr Ziel erreicht, Trump in der Öffentlichkeit als mental instabile und geistig volatile Person zu skizzieren, die irgendwann auf den roten Knopf drücken könnte.

Der republikanische US-Senator Bob Corker aus dem Bundesstaat Tennessee und der demokratische US-Senator Chris Murphy aus dem Bundesstaat Connecticut missbrauchen den Ausschuss für Auslandsbeziehungen des US-Senats, um US-Präsident Trump als eine wankelmütige Person darzustellen, die keinesfalls den Finger auf dem Atombombenknopf haben sollte.

Wir haben nun also in nur kurzer Zeit den gesamten Zyklus durchlaufen, angefangen bei Trump, der wachsende Spannungen zwischen den beiden Nuklearmächten Vereinigte Staaten und Russland abbauen möchte, bis hin zu Trump, der aufgrund seines wankelmütigen Gemüts den Atombombenabwurfknopf betätigen könnte. 

„Russia Gate“ hat die Wahrscheinlichkeit eines Atomkriegs erhöht

Falls die US-Senatoren Corker und Murphy wirklich besorgt wären, und nicht einzig und allein eine neue Intrige orchestrieren würden, um Trump frontal zu attackieren, würden sie dem Faktum Rechnung tragen, dass es sich im Fall von „Russia Gate“ um eine Schimäre handelt, die den potenziellen Ausbruch eines Nuklearkriegs nur wahrscheinlicher gemacht hat.

Wie ich in der Vergangenheit ausführte, hat Washington Moskau mittlerweile davon überzeugt, dass Washington einen Überraschungsatomschlag gegen Russland plant, und gleichzeitig russische DNA im Hinblick auf eine maßgeschneiderte Biowaffenattacke sammelt.

Ich kann mir kaum etwas anderes vorstellen, was die Wahrscheinlichkeit in Bezug auf den Ausbruch eines Nuklearkriegs stärker erhöhen würde als die eskalierenden Spannungen zwischen den beiden Ländern aufgrund von „Russia Gate“, zu deren Abbau Trump sich nicht imstande sieht. Lesen Sie dazu nochmals diesen meiner Beiträge

Der Präsident kann nicht einfach so einen Nuklearschlag anordnen

Um der Menschheitshistorie an dieser Stelle Rechnung zu tragen, sei ferner gesagt, dass sich im Gegensatz zu den haarsträubenden Annahmen von so genannten „Nuklearexperten“ der US-Präsident nicht so einfach dazu in der Lage sieht, einen Atomschlag gegen einen Drittstaat anzuordnen.

Entweder muss der US-Präsident in diesem Fall einem ausgearbeiteten Kriegsplan der Joint Chiefs zustimmen und einen Atomschlag befehligen, wenn das Militär sich dazu bereit sieht, oder er hat dem Ratschlag seines Nationalen Sicherheitsberaters Folge zu leisten, der sich zu einer solchen Vergeltungsmaßnahme veranlasst sehen würde, falls sich feindliche ICBMs auf dem Weg in die USA befinden würden.

Wenn ein US-Präsident mir nichts dir nichts einen Nuklearschlag anordnete, würde dieser Befehl durch seine Untergebenen ignoriert. Wenn es nicht der US-Präsident ist, der den Befehl zu einem Nuklearschlag erteilen muss, wer ist es dann?  Die Militärführung? Wir sollten höchst dankbar dafür sein, dass dies nicht der Fall war, als die Joint Chiefs Präsident John F. Kennedy einst dazu ermutigt hatten, einen Nuklearschlag gegen die Sowjetunion anzuordnen. 

Nichts auf dieser Welt kann einen Atomkrieg rechtfertigen!

Die Antwort auf die Frage, wer letztendlich die alleinige Autorität im Hinblick auf eine solche Entscheidung inne hätte, lässt sich einfach beantworten. Niemand. Falls sich Atomraketen auf dem Weg in die USA befinden würden, wird ein Vergeltungsschlag Washingtons unser aller Leben nicht retten. Was nutzt es in einem solchen Fall, auch die andere Seite der Welt mittels Atomraketen im Hinblick auf einen Vergeltungsschlag zu zerstören? Es wäre sinnlos.

Einen präventiven Erstatomschlag, der eine Vergeltung der jeweils anderen Seite verhindern würde, gibt es schlichtweg nicht. Ein Atomkrieg lässt sich als Akt des Wahnsinns bezeichnen. Nichts in dieser Welt kann ein solches Ereignis rechtfertigen. Sinn und Zweck der Diplomatie ist es, einen Krieg zwischen Nationen zu verhindern. Wie dem auch sei, seitdem das Clinton-Regime Serbien angriff, ist die US-Diplomatie dazu missbraucht worden, um den Ausbruch von Kriegen zu verursachen.  

Die lange Liste der auf Lügen basierenden Kriege

In den sechzehn Jahren Amtszeit von George W. Bush und Barack Obama haben die USA sieben souveräne Nationen in Teilen oder in Gänze zerstört, in diesem Zuge Millionen von Menschen tötend oder verstümmelnd. Darüber hinaus haben diese Kriege Millionen von Flüchtlingen produziert. Nicht ein einziger dieser Kriege war gerechtfertigt.

Jeder dieser Kriege basierte auf Lügen. Die letzte US-Administration, die noch irgendeine Art von Respekt gegenüber dem Erhalt des Weltfriedens an den Tag legte, war die Regierung von George H. W. Bush. Jedem dieser Akte einer unprovozierten Aggression ging jeweils eine zuvor betriebene Dämonisierung der politischen Führung der betreffenden Nationen voraus. 

Der letzte Funken Anstand und Moral ist verlorengegangen

Um eine Person an der Spitze eines Staates los zu werden, zuckte Washington nicht mit der Wimper, um eine hohe Anzahl von Menschen zu morden und die Infrastruktur der jeweiligen Länder zu zerstören. Wir haben daraus gelernt, dass in Washington keinerlei moralische Prinzipien mehr herrschen.  

Aus diesem Grund ist Washington aus meiner Sicht auch dazu in der Lage, einen präventiven Nuklearschlag anzuordnen. In einer Zeit, in welcher die Entwicklung von Nuklearwaffen im Vergleich zu heutigen Standards noch in den Kinderschuhen steckte, warf Washington zwei Atombomben über zwei japanischen Städten ab, obwohl Japan bereit dazu war, seine Waffen zu strecken und sich militärisch zu ergeben.  

Diese Ereignisse vollzogen sich im Jahr 1945, aus heutiger Sicht also fast schon vor einer halben Ewigkeit. Welche moralischen Reststandards zu jener Zeit noch immer existiert haben mochten, so lässt sich aus heutiger Sicht sagen, dass davon nichts mehr übrig ist. In der letzten Woche publizierte ein renommierter CNN-Redakteur namens Chris Cillizza einen Onlinebericht mit der Überschrift: „Unser Land blickt zurzeit auf ein massives Vakuum im Hinblick auf die Moral.“

Eingangs dachte ich, dass zumindest einer der korrumpierten Konzernmedienmitarbeiter in unserem Land realisiert haben mochte, dass Washingtons permanente Atomschlagdrohungen gegenüber anderen Nationen mit einer totalen Respektlosigkeit gegenüber dem Leben auf unserem Planeten einhergeht, um darauf hinzuweisen, dass es sich dabei um ein moralisches Vakuum handele. 

Berichterstattung in den Medien: Eine Frage der Priorität

Doch nein, der korrumpierte Konzernmedienmitarbeiter spricht vielmehr über sexuelle Belästigung, insbesondere in jenem Fall von Roy Moore, der sich im Jahr 1970 abspielte. Und selbstverständlich ist Donald Trump daran schuld. Wie kann Trump eine Nation führen, wenn er selbst Frauen belästigt? Hier findet sich der entsprechende Link zu diesem CNN-Bericht.

US-Präsident Trump verfolgte die Absicht, die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden größten Nuklearmächten dieser Erde zu normalisieren. Er ist von diesem Plan durch den militärisch-industriellen Komplex unseres Landes, den DNC und die korrumpierten Medien davon abgehalten worden.

Cillizza führt weiter aus, dass sexuelle Belästigung eine „nicht zu unterschätzende Folge“ sei, die sich aus der Wahl Trumps zum neuen US-Präsidenten ableite. Ich wundere mich beim Lesen eines solchen Unsinns hingegen nur darüber, ob der renommierte CNN-Redakteur den potenziellen Ausbruch eines Atomkriegs ebenso ernst nimmt wie das Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.

Gastbeitrag für CK*Wirtschaftsfacts / © 2017 Dr. Paul Craig Roberts / Institute for Political Economy