Kein Halloween an den Börsen: Wie die US-Notenbank Konjunktur und Börsen stützt
Wegen ausgeglichenen Preis- und Wirtschaftsdaten hat es die EZB mit weiteren Zinssenkungen nicht eilig. Die Fed dagegen senkt ihren Leitzins zum zweiten Mal in Folge um 0,25 Prozentpunkte auf vier Prozent und weitere Lockerungen sind zu erwarten. Die Inflation bleibt zwar hartnäckig hoch. Doch genießen ein schwächerer Arbeitsmarkt und potenzielle Finanzrisiken Priorität. Und mit der Beendigung des Quantitative Tightening wird auch Liquidität wieder zu einem positiveren Faktor für die Aktienmärkte.
• Fed wird expansiv: Zweite Zinssenkung in Folge auf 4 %. Trotz hoher Inflation Vorrang für Konjunktur- und Finanzstabilität
• Liquiditätshausse: Beendigung des Quantitative Tightening – neue Zuflüsse stützen Aktien und Anleihen; USA „schwimmen im Geld“
• Konjunkturdelle: Arbeitsmarkt kühlt ab, Regierungsstillstand bremst Wachstum; Märkte rechnen mit weiteren Senkungen bis 2026
• EZB bleibt still: Keine Änderung des Einlagenzinses, beobachtet aber schwache Industrie und nachlassenden Lohndruck. Die Tür für eine Senkung bleibt offen
• Marktlage: Handelsfrieden USA–China, stabile Berichtssaison und Liquidität stützen globales Sentiment. Europa stagniert, Polen profitiert
• Edelmetalle: Kurzfristige Korrektur durch Gewinnmitnahmen, langfristige Treiber wie Schulden, Inflation und geopolitische Risiken bleiben intakt






