Und genau deshalb gibt es für die Käuferseite gerade heute die Chance, das Blatt noch einmal kurz zu wenden und dem gestrigen scharfen Einbruch einen weiteren Konter entgegenzusetzen. Einen Konter unter erschwerten fundamentalen und unter bestimmten charttechnischen Bedingungen.
Mit einer 456-Punkte-Rally konnte der DAX gestern die Anleger überraschen. Rund die Hälfte der Gewinne verpufft allerdings vorbörslich wieder mit den abstürzenden Indizes in Japan und China.
Als aktiver Marktteilnehmer wünscht man sich immer ein ganz klares Bild. Dann glaubt man gesichert auf der richtigen Seite zu liegen und die Welt wird gut. Doch das aktuelle Bild scheint da nicht mitzuspielen, aber trotzdem gute Chancen zu bieten. Selbst bei Unsicherheit bieten sich lukrative Handelsmöglichkeiten.
Nach dem katastrophalen Wochenstart waren die Käufer gestern Nachmittag wieder zur Stelle. Mit der bullischen Trendwende wurde ein größeres Verkaufssignal gerade noch abgewendet.
Es war fast zu schön, um wahr zu sein: Der starke Wochenabschluss am Freitag löste gleich mehrere Kaufsignale aus, doch diese waren nichts wert. Die Verkäufer zeigten gestern eine brutale Vorstellung.
Der DAX konnte sich mit dem fulminanten Anstieg am Freitag aus dem EMA-Korsett befreien. Seit dem Kursrutsch vom 9. September war der deutsche Leitindex zwischen den gleitenden Durchschnittslinien EMA200 und EMA50 gefangen.
Der schwache gestrige Handelsauftakt wurde durch einen starken Intraday-Konter wettgemacht. Die Käuferseite arbeitet damit weiter an einer kleinen Trendwende beim DAX.
An den Börsen schüren die am Mittwoch gemeldeten Inflationsdaten die Angst vor steigenden Zinsen. Dies könnte insbesondere für die hoch verschuldeten KI-Unternehmen zur Belastung werden. Im Tagesvideo schaut sich Martin Utschneider die Lage sowie alle wichtigen Nachrichten des Tages genauer an.
Die Bullen erhalten einen herben Dämpfer. Nach einem Test des Wochenhochs vom Dienstag im gestrigen Handel kippte die Stimmung, es läuft eine scharfe Abwärtskorrektur.
Das Stichwort der Woche lautet vermutlich "Sektorrotation", denn der Tech-Markt scheint mehr und mehr verschmäht, die Standards dagegen an Beliebtheit zuzulegen. Doch reicht das für die Wende bei den Blue Chips? Auch die anderen Märkte scheinen nicht ganz glücklich mit der gegenwärtigen Situation. Werfen wir einen tiefen Blick in die Charts zur Orientierung.
Zum Start in die Woche wirft Mario Steinrücken einen Blick auf den DAX, der eine Bodenbildung versucht. Gleichzeitig zieht der S&P 500 weiter nach oben, während Edelmetalle ein Zeichen der Stärke zeigen. Außerdem stehen neben einigen Einzelwerten der Euro und der Russell 2000.
Der DAX präsentierte sich am Freitag sehr stark und zog nach einem deutlich erhöhten Handelsstart weiter an. Zum Wochenstart zeigen sich die Futures behauptet.
Der berühmte bzw. stark beachtete 200‑Tage-Durchschnitt ist zäh! Vorzeitiges Urteilen ist fatal. Vor allem im Tagesverlauf zu resignieren, ist hier der größte Fehler. Selbst 1 bis 5 Tage darunter endend ist kein gültiger Durchbruch, wenn der Kurs nah an den Durchschnitten verbleibt. Die Wochenschlussprognose...
Der DAX scheiterte, wie schon einige Male davor, am roten 200-Stunden-Durchschnitt bei 25480 (heute 25475) und setzt zur Talfahrt an. Der DAX fällt heute in den meisten Fällen tiefer als gestern. Der DAX fällt im besten Fall bis....
Die berühmte Ming-Vase, sieht toll aus, doch in jedem guten Slapstick-Film droht sie zu kippen und schließlich krachend zu Boden zu gehen. Perfekter kann man gegenwärtig den Markt kaum beschreiben, denn eigentlich sieht es nicht so schlecht aus, doch scheint der Bruch schon unumgänglich, oder?
Herbstliche Führungslinie wies DAX nach unten ab! Der DAX scheiterte, wie schon einige Male davor, am roten 200-Stunden-Durchschnitt bei 25480 (heute 25475) und setzt zur Talfahrt an. Die Tagesziele...
Der Nasdaq zeigt ein Kaufsignal, doch das ist nicht der einzige Chart, auf den sich aktuell ein Blick lohnt. Im neuen Tagesvideo wirft Mario Steinrücken unter anderem einen Blick auf Nvidia, AMD, Intel und erklärt das spannende 4-Quadranten-Modell.
Der DAX Tag beginnt wahrscheinlich etwas im Plus, zumindest sagt dies die momentane DAX Vorbörsentaxierung (25317). Heute geht es zunächst um einen DAX Horizontalwiderstand bei...
Zum Start in die neue Woche zeigt sich der DAX weiter uneinheitlich, während der S&P 500 seinen Aufwärtstrend fortsetzt. Gleichzeitig zeigen sich unter anderem beim Euro, dem NASDAQ und dem Ölpreis interessante Konstellationen. Mario Steinrücken wirft zum Wochenbeginn einen gewohnt scharfen Blick auf die Charts.
Das hier wochenlang angekündigte herbstliche DAX‑Mindesttief war da! Der DAX testete letzte Woche exakt die beiden 200-Tages-Linien bei 24875 bzw. 24830 und stieg dann bis 25300. Der Durchschnitt der letzten 200 Tage, ein sehr bekanntes und wirksames Motiv des Börsenhandels, entscheidet die Richtung der Woche.
Das hier wochenlang angekündigte herbstliche DAX‑Mindesttief war da! Touchdown, der DAX erreichte gestern Vormittag exakt die beiden 200‑Tage-Linien bei 24875 bzw. 24830 und stieg dann umgehend wieder um exakt +400 Punkte an bis 25232. So geht es weiter...
Der DAX nutzte das „Window Dressing“ auf eine Weise, sich gestern von den „faulen Eiern“ zu befreien. Der DAX endete weit im Minus, weit unter dem Januarhoch 25508. Die Nachbörse erreichte sogar das Ziel 25025 (indikativer Pivot S3). Das DAX‑Jahresminus (24490) war auch nicht mehr weit entfernt.
Der Aktienmarkt ist angesichts der hohen Zinsen und des Ölpreises ins Straucheln gekommen. Nicht nur, dass er seinen Vortrieb verloren hat, auch das gesamte Bewegungsbild hat sich verändert. Nur der Nasdaq scheint sich dagegen aufzubäumen. Selbst die Edelmetalle haben an Glanz verloren, während das schwarze Gold wieder steigende Preise verzeichnet. Was lässt sich aus all diesen Bewegungen ablesen? Und viel wichtiger für Händler: Was lässt sich daraus sinnvoll umsetzen?