Es erfolgt ein Blick in die Russische Föderation und in das Reich der Mitte. Inzwischen sprechen beide Nationen von einer „beispiellosen Strategiepartnerschaft“, die jetzt durch Unterzeichnung eines weiteren Abkommens noch stärker vertieft wird. Was hat es hiermit auf sich? Und welche Ziele haben sich beide Nationen im Kampf gegen westliche Hegemonieansprüche gesetzt?
Es erfolgt ein Blick auf die privaten Häuser- und Immobilienmärkte in der Europäischen Union und der Eurozone. Welche Dinge lassen sich zurzeit an den einzelnen Märkten der Mitgliedsstaaten beobachten? Welche Parallelen lassen sich zu den Vereinigten Staaten ziehen? Und welche Schlüsse lassen sich hieraus ziehen?
Es erfolgt ein Blick auf den Markt für Kreditverbriefungen. Der Fokus in den heutigen Ausführungen liegt dabei auf dem Bereich der CMBS-Papiere (durch gewerbliche Immobilienkredite besicherte Anleihen). Welche Dinge lassen sich in diesem Marktsegment beobachten? Und was schließt sich daraus?
Es erfolgt ein Blick auf die Immobilien- und Hypothekenmärkte. In den Vereinigten Staaten hat der Zins auf Hypotheken mit einer 30-jährigen Laufzeit inzwischen wieder ein extrem hohes Niveau von fast 7,3 Prozent erklommen. Marktexperten rechnen gar damit, dass die Schwelle von 8 Prozent demnächst angesteuert werden könnte. Was hat es hiermit auf sich? Und welche Schlüsse lassen sich aus dieser Entwicklung ziehen?
Der Wolfram-Preis hat sich zwischen Anfang 2025 und April 2026 versechsfacht – stärker als jeder andere von der IEA untersuchte kritische Rohstoff. Dahinter stehen hoch konzentrierte Lieferketten, chinesische Exportkontrollen und die strategische Bedeutung des Metalls für Hightech, Energie und Rüstung. Nun versuchen die USA und Großbritannien, ihre Abhängigkeit von China zu verringern…
Australiens Inflation zieht wieder an – und die Notenbank reagiert mit der vierten Zinserhöhung des Jahres. Der Leitzins steht nun bei 4,6 Prozent, was einem 15-Jahreshoch entspricht, während hohe Energiepreise den Preisdruck zusätzlich verschärfen. Damit wächst zugleich die Belastung für Hypothekennehmer und den Immobilienmarkt. Ist Australien ein Vorbote für eine neue Zinsrunde auch in anderen Industrieländern?
Nach mehr als zwei Jahrzehnten ziehen die letzten US-Soldaten aus dem Irak ab. Doch während Washington seine militärische Präsenz beendet, verweigern mächtige, vom Iran unterstützte Milizen ihre Entwaffnung und auch der IS bleibt ein Sicherheitsrisiko. Wir blicken auf die Bilanz des amerikanischen Irak-Einsatzes – und auf die Frage, wer das entstehende Machtvakuum künftig füllen könnte.
Die Zinsen steigen weiter – und der Druck auf den amerikanischen Immobilienmarkt nimmt zu. 30-jährige Hypotheken kosten inzwischen wieder mehr als sieben Prozent, während hohe Preise die Krise zusätzlich verschärfen. Droht aus der Abkühlung am Häusermarkt eine Abwärtsspirale, die am Ende sogar deflationäre Folgen für die US-Wirtschaft haben könnte?
Es erfolgt ein Blick auf die amerikanischen Immobilienmärkte, an denen das Bestandsangebot im Bereich der neu fertiggestellten Einfamilienhäuser in allen Kategorien deutlich in die Höhe steigt. Welche Schlüsse lassen sich aus dieser Entwicklung ziehen?
Frankreich will Soldaten, Radarsysteme und weitere Verteidigungstechnik nach Saudi-Arabien entsenden. Gleichzeitig gerät mit der saudischen Ost-West-Pipeline eine zentrale Ausweichroute für Öltransporte ins Visier von Drohnenangriffen – während Europa unter Rekordpreisen und ersten Engpässen bei Diesel leidet. Erfahren Sie die wirtschaftlichen und geopolitischen Zusammenhänge hinter Macrons überraschendem Schritt.
Der globale Supertankermarkt erlebt einen historischen Boom: Auf einzelnen Routen sind die Tagesraten auf mehr als eine Million US-Dollar gestiegen, während einsatzbereite Tanker knapp werden. Kriege, gestörte Handelswege und eine alternde Flotte verschärfen die Lage – und machen die explodierenden Transportkosten zu einem weiteren Inflationsrisiko für die Weltwirtschaft. Auch die OECD warnt inzwischen vor anhaltenden Belastungen durch höhere Energie- und Transportkosten.
Die Dieselpreise in den USA schießen nach oben – und ausgerechnet der weltgrößte Erdölexporteur diskutiert nun über einen Exportstopp. Während amerikanische Dieselausfuhren Rekordniveaus erreichen, wachsen im Inland der politische Druck und die Inflationssorgen. Sollte nach Russland auch noch die USA als Lieferant ausfallen, könnte sich die weltweite Diesel-Knappheit vor dem Winter erheblich verschärfen.
Der Handelskonflikt zwischen den USA und Kanada verschärft sich – und könnte ausgerechnet für Amerikas Industrie und Rüstungssektor zum Problem werden. Die eng verzahnten Lieferketten bei Aluminium, Automobilen und Rüstungsgütern lassen sich nicht ohne Weiteres in die USA zurückholen. Erfahren Sie, warum hohe Zölle Kosten und Engpässe verschärfen könnten – und weshalb Washingtons Reindustrialisierungsstrategie zunehmend mit ihren eigenen Zielen kollidiert.
Die USA wollen ihre Stahl- und Aluminiumindustrie mit hohen Zöllen schützen – doch die Nebenwirkungen werden immer deutlicher. Amerikanische Abnehmer kämpfen mit stark gestiegenen Preisen, während ausgerechnet kanadisches Aluminium für die US-Wirtschaft kaum zu ersetzen ist. Gleichzeitig reduziert China seine Abhängigkeit vom US-Markt. Washingtons Zollstrategie wird zunehmend zum Bumerang.
Die Langfristzinsen steigen weltweit auf kritische Niveaus – und die Bank of England reagiert mit einem Strategiewechsel bei ihren Anleiheverkäufen. Gleichzeitig erhöhen die Fed und andere Notenbanken angesichts des Inflationsdrucks ihre Leitzinsen weiter. Damit geraten hoch verschuldete Staaten zunehmend in die Zange: Wird der Anleihemarkt zum Ausgangspunkt der nächsten großen Schulden- und Währungskrise?
Immer mehr afrikanische Staaten gehen auf Distanz zu den Vereinigten Arabischen Emiraten und werfen Abu Dhabi Einmischung, Destabilisierung und sogar „Hafenimperialismus“ vor. Vom Sudan über Somalia bis Eritrea verschärfen sich die Konflikte – während sich rund um das Rote Meer und das strategisch wichtige Horn von Afrika ein immer gefährlicherer geopolitischer Machtkampf entwickelt.
In Nordafrika verhärten sich die Fronten: Algerien bricht die diplomatischen Beziehungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten ab und sperrt seinen Luftraum für emiratische Flugzeuge. Dahinter steckt weit mehr als ein bilateraler Streit: Marokko, die Westsahara und der wachsende Einfluss ausländischer Mächte machen die Region zunehmend zum geopolitischen Pulverfass – direkt vor Europas Haustür.
Die globale LNG-Krise spitzt sich weiter zu: Katar will sich langfristig US-Gas sichern, doch Amerikas Produktionspuffer sind praktisch ausgeschöpft. Gleichzeitig steigen Diesel- und Gaspreise, Europas Speicher bleiben schwach gefüllt und vor dem Winter wächst die Konkurrenz um verfügbare Liefermengen. Die entscheidende Frage lautet: Woher soll Europa zusätzliches Gas bekommen, wenn selbst einer der größten LNG-Exporteure der Welt zum Käufer wird?
Ausgerechnet Katar, bislang einer der größten LNG-Exporteure der Welt, verhandelt mit den USA über Gaslieferungen bis 2031. Zerstörte Produktionsanlagen und Infrastruktur sowie die anhaltende Blockade der Straße von Hormus reißen eine gewaltige Lücke in die globale Versorgung. Während der Winter näher rückt, schießt der europäische Gaspreis bereits nach oben – und die deutschen Speicher sind nur zu 54 Prozent gefüllt, wie wir wissen...
Der Streit um Israels Siedlungspolitik erreicht die nächste Eskalationsstufe: Nachdem Großbritannien Sanktionen gegen israelische Siedlungen im Westjordanland angekündigt hat, werden in den USA bereits Gegenmaßnahmen gegen britische Unternehmen ins Spiel gebracht. Gleichzeitig holt Israel ausgerechnet den alten Konflikt um die Falklandinseln wieder hervor. Und während sich die westlichen Verbündeten zunehmend auf Konfrontationskurs geraten, verschärft sich die Lage im Nahen Osten weiter – mit Ölpreisen über 100 Dollar und wachsenden Risiken für die globale Energieversorgung.
Der Streit um Israels Siedlungspolitik droht zu einer neuen Belastungsprobe für das westliche Bündnis zu werden. Großbritannien, Frankreich und Kanada planen gemeinsam Sanktionen und Importbeschränkungen gegen israelische Siedlungen im Westjordanland – während Washington scharf dagegenhält. Im Raum steht inzwischen sogar die Frage, ob die USA mit Gegenmaßnahmen gegen ihre langjährigen Verbündeten reagieren könnten.
Es erfolgt ein Blick in die Vereinigten Staaten von Amerika und nach Venezuela. Präsident Donald Trump und das Weiße Haus geben sich der Hoffnung hin, die Preissituation an den Ölmärkten und eine durch Washington angestrebte Energieunabhängigkeit des eigenen Landes durch eine strategische Zusammenarbeit mit Venezuela in den Griff zu bekommen. Doch unter Energiemarktexperten und Analysten wächst der Grad der Skepsis, während internationale Rechtsanwaltskanzleien aufgrund des Zustandekommens des vermeldeten Erdölabkommens an dessen Legalität zweifeln.
Donald Trump setzt im Kampf gegen hohe Energie- und Spritpreise auf einen spektakulären Öl-Deal mit Venezuela. Amerikanische Konzerne sollen künftig maßgeblichen Zugriff auf gewaltige venezolanische Reserven erhalten – und Washington hofft zugleich auf mehr Energieunabhängigkeit und eine Entlastung der eigenen strategischen Ölreserve. Doch marode Förderanlagen, milliardenschwere Investitionen und schwer zu verarbeitendes Rohöl könnten dafür sorgen, dass zwischen Trumps großen Versprechen und tatsächlich sinkenden Preisen noch ein weiter Weg liegt.
Brasilien verfügt über die zweitgrößten Reserven an Seltenen Erden weltweit – und will künftig deutlich stärker selbst von diesem Rohstoffschatz profitieren. Ein neues Gesetz soll nicht nur Förderung und Investitionen vorantreiben, sondern auch Verarbeitung und Wertschöpfung im eigenen Land halten. Das könnte ausgerechnet Washingtons Pläne durchkreuzen, sich mithilfe brasilianischer Ressourcen aus der enormen Abhängigkeit von China zu lösen.
China baut seine Goldstrategie konsequent aus: Neue Tresorstandorte rund um den Globus, Goldkontrakte in Yuan und weiter steigende eigene Reserven sollen die chinesische Währung enger mit physischem Gold verknüpfen. Dahinter steht ein ambitioniertes Ziel: Der Renminbi soll im internationalen Handel attraktiver werden – und langfristig eine größere Rolle im globalen Finanzsystem spielen - und das entgegen aller bisher bekannten Hürden.