Seit Wochen geistern unangenehme Nachrichten über Hillary Clinton’s  gesundheitliche Verfassung durch die Medien.

Von Gehirnerschütterung nach einem Sturz, von Medikamenten, bis hin zu einer unheilbaren Demenz ist die Rede.

Solche Meldungen wurden vom deutschen und US-amerikanischen Mainstream immer schnellstens dementiert und als Verschwörungstheorien abgetan.

So informierte ABC News aus Berichten von Clinton’s Ärzten, zu denen auch Dr. Lisa Bardack gehörte:

„Im Verlauf einer Routinenachuntersuchung wurde am Sonntag auch ein Magnetresonanztomografie-Scan erstellt … Auf den Aufnahmen war … ein Blutgerinnsel in der Vene zu erkennen, die sich in dem Zwischenraum zwischen dem Gehirn und den Knochen hinter dem rechten Ohr befindet. Es führte weder zu einem Schlaganfall noch einer neurologischen Schädigung. Um dieses Gerinnsel aufzulösen, begann das Ärzteteam, die Außenministerin mit Blutverdünnern zu behandeln,“ so berichtet Bestsellerautor F. William Engdahl.

Engdahl weiter: „Laut Informationen der National Institutes of Health in Bethesda im US-Bundesstaat Maryland gehört eine »subkortikale vaskuläre Demenz zu den fortschreitenden, unheilbaren Erkrankungen«. Zu den Symptomen gehören u.a. Vergesslichkeit, Veränderungen der Sprechweise, ein unsicherer Gang, Ungeschicklichkeit oder häufige Stürze, Persönlichkeitsveränderungen oder Stimmungsschwankungen.“

Es finden sich im Internet, auch bei YouTube, eine Menge weiterer Hinweise zu Clinton’s angeblichen gesundheitlichen Problemen. Interessierte können das mit Google (ich empfehle „Startpage“ oder „Ixquick“ anstelle von „Google“) leicht finden.

Gesundheitsprobleme doch keine Verschwörungstheorie?

Spätestens seit Sonntag wissen wir, dass die Gesundheitsprobleme der Präsidentschaftskandidatin  alles andere als eine Verschwörungstheorie sind. Wenn sogar unsere Leitmedien wie Spiegel, FAZ und andere titeln müssen, „Clinton’s schlechte Gesundheit wird zum Problem“, dann zeigt das den Ernst der Angelegenheit.

Das Atlantikerblatt „Spiegel online“, das seit Jahresanfang für Clinton Wahlkampfhilfe betreibt, als wären wir in der Bundesrepublik wahlberechtigt in den USA, kam gestern nicht umhin, den ersten Teil des nachfolgenden Videos zu präsentieren:

Danach hieß es von ihrem Wahlkampfteam Clinton wäre „überhitzt“ gewesen. Was ist das denn?  Ist sie heißgelaufen?

27 Grad Celsius, wie der Reporter erläutert sind ja keine Höllentemperaturen.

Kein Ersatz für Clinton

Warum wollen die US-Neocons, zu denen Hillary gehört, sie unbedingt im Amt haben? Sollte der Gesundheitszustand Clintons nur halb so schlecht sein, wie seit Monaten kolportiert, dann steht sie im Präsidentenamt kein Jahr durch und ist gleichzeitig eine latente Gefahr.

Möglicherweise will man sie auf dem Präsidentenstuhl, weil sie, gerade wegen ihrer Krankheit leicht zu manipulieren ist.

Oder hat man einfach keinen Ersatz.

Die Karten, die Wahlen zu gewinnen, stehen schlecht für Hillary. Neben all den Skandalen um fehlgeleitete Spendengelder, Korruption und einiges mehr, nun auch noch ihre offensichtlich sehr schlechte körperliche Verfassung.

Jeder ist austauschbar – nach der Wahl

Wird sie Präsidentin und funktioniert nicht im Sinne der Strippenzieher, kann sie, wegen ihrer Erkrankung, zügig ausgetauscht werden.

Hier lohnt sich ein Blick auf die Männer in der zweiten Reihe, die Vizepräsidenten. Clintons Vize soll der unscheinbare Gouverneur von Virginia Tim Kaine werden.

Kaine hat das unpopuläre Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) verteidigt und sich  für eine Beschleunigung des Transpazifischen Freihandelsabkommens (TPP) eingesetzt. Zudem will er keine stärkere Finanzmarktregulierung. Als Katholik lehnt er Todesstrafe zwar ab, ließ aber als Gouverneur elf Hinrichtungen – die Staatsgesetze ausführend – zu. 

Entscheidend ist, dass er in der Außen- und Sicherheitspolitik eine harte Linie vertritt. Er kritisierte die Regierung Obama für ihre Zurückhaltung im Bürgerkrieg in Syrien.

Somit ist er ein Mann, der Politik ganz im Sinne der US-Rüstungs- und Finanzoligarchie betreiben könnte.

Warten die Bestien im Schatten?

Einige Präsidenten, führten ihre Amtszeit wegen vorzeitigen Ablebens nicht zu Ende.

Dazu gehörten:

William Henry Harrison (Präsident von März bis April 1841), der schon nach seiner Antrittsrede verstarb. Mit einem Monat ist diese Präsidentschaft die kürzeste der US-Geschichte. Ihm folgte Vizepräsident John Tyler, zu dessen ersten Amtshandlungen, die Rücknahme diverser Pläne Harrison’s gehörte.

Abraham Lincoln (Präsident von März 1861 bis April 1865), der bekanntlich ermordet wurde. Ihm folgte Andrew Johnson. Dieser legte  gegen mehrere Gesetze, die der Verbesserung von Lebensbedingungen von Schwarzen gewidmet sind, zahlreiche Vetos ein und kaufte Alaska.

Franklin D. Roosevelt (Präsident von März 1933 bis April 1945) starb im Amt an einer Hirnblutung. Ihm folgte Harry S. Truman. Truman ließ am Ende des 2. Weltkrieges noch zwei Atombomben über Japan abwerfen, in den USA Jagd auf tatsächliche und vermeintliche Kommunisten machen und ordnete die militärische Intervention in Korea an.

Obwohl es noch ein paar mehr gäbe, über die zu berichten sich lohnen würde, will ich es bei den oben genannten belassen.

Über Mike Pence, den Wunschvizepräsidenten Donald Trump’s ist wenig bekannt. Er soll jedoch  gute Verbindungen zu traditionellen Wahlkampfspendern der Republikanischen Partei haben.

Sieht so aus, als ob auch dort für den Ernstfall vorgesorgt ist.