Amerikanische Geheimdienste, die Demokratische Partei, einige Abgeordnete der Republikaner samt einiger Mitglieder von Präsident Trumps eigener Regierung und die Konzernmedien verschwören sich gegen die amerikanische Demokratie und den gewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Zu diesen Erkenntnissen sind wir dank eines öffentlich gemachten Briefs an Donald Trump seitens Geheimdienstveteranen pro Vernunft (VIPS) gelangt, der am 24. Juli durch consortiumnews.com publiziert worden ist. Alles Weitere findet sich unter diesem Link.

Im Briefkopf heißt es – an dieser Stelle zitiert – wie folgt:

Im Gegensatz zu Vertretern der CIA, der NSA und des FBI stützen diese ehemals im Dienst unseres Landes tätigen Geheimdienstveteranen ihre Ermittlungen auf forensische Analysen.

Es gab keine russische Hacker-Attacke

In diesem Zuge fanden sich überaus schlüssige Beweise, nach denen es sich im Falle des angeblichen „Guccifer-2.0-Einbruchs“ in den Server des Nationalen Konvents der Demokraten (DNC) vom 5. Juli 2016 nicht um eine Hacker-Attacke, sondern um interne Leaks gehandelt haben soll.

Die in diesem Zuge entwendeten Daten drehen sich voll und ganz um intern versendete Emails, die glasklar beweisen, auf welche Weise die DNC-Führung auf Seiten Hillary Clintons gegen deren innerparteilichen Konkurrenten Bernie Sanders arbeitete.

Diese geleakten Dokumente wurden auf ein externes Speichergerät kopiert, um hernach mittels einer Cut-and-Paste-Funktion bearbeitet zu werden, um den Eindruck zu erwecken, als ob Russland diese Dokumente im Rahmen einer Hacker-Attacke entwendet habe.

Um es mit anderen Worten auszudrücken, handelte es sich im Hinblick auf die angebliche Hacker-Attacke anstelle dessen um die Kopie eines Insiders, an der hernach herumgedoktert wurde, um es so aussehen zu lassen, als ob es sich um eine russische Quelle handeln würde.

Der Inside-Job schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe

Unsere ehemaligen Geheimdienstveteranen nehmen an, dass es zu dieser Maßnahme gekommen ist, um die Aufmerksam der amerikanischen Öffentlichkeit vom äußerst peinlichen Inhalt dieser Emails auf einen anderen Tatbestand abzulenken, indem in diesem Zuge die öffentliche Aufmerksamkeit auf das konstruierte Märchen um eine „russische Einmischung in die US-Präsidentschaftswahlen“ gelenkt wurde.

Wie ich die Dinge sehe, hatte ich in jüngerer Vergangenheit mehrfach zum Ausdruck gebracht. Der Erfolg, der dieser inhaltlich falschen und orchestrierten Geschichte um einen russischen Hacker-Angriff – für den bis heute noch immer keinerlei handfeste Beweise auf dem Tisch liegen – beschert wurdet, hat dem militärisch-industriellen Komplex unseres Landes die Möglichkeit in die Hände gespielt, Trump möglicherweise aus dem Präsidentenamt zu entfernen.

Die Beteiligten verfolgen ihre eigenen Interessen

Dem militärisch-industriellen Komplex unseres Landes bietet sich auf diese Weise die Chance, höchst egoistische Partikularinteressen zu verfolgen, indem sowohl das eigens zur Verfügung stehende und völlig überdimensionierte Budget verteidigt und gleichzeitig am eigenen Machterhalt gefeilt wird, der sich anscheinend durch die Absicht Trumps, die bilateralen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland zu normalisieren, bedroht sieht.

Gleichzeitig bot sich den hinter Hillary Clinton stehenden Kräften die Möglichkeit, sich selbst die eigene Wahlniederlage auf Basis des Arguments schön zu reden, laut dem Russland die Wahlen in den USA zugunsten von Trump beeinflusst habe. Israel bot sich zudem die Chance, der durch Trump einst beabsichtigten Aufgabe der US-Interventionen im Mittleren Osten ein Ende zu bereiten.

Israel sieht sich somit also auch weiterhin dazu in der Lage, die Schlagkraft des amerikanischen Militärs für Eigenzwecke zu instrumentalisieren, sowie die einer anhaltenden Expansion Israels in der Region im Wege stehenden Hürden zu entfernen.   

Den Konzernmedien, deren Vertreter sowohl Trump als auch dessen „Entbehrliche“, die ihn zum Präsidenten kürten, mehrheitlich hassen, bot sich indes über einen Zeitraum von mehreren Monaten die Chance auf die Publikation von hetzerischen Schlagzeilen, auf Basis derer sich die Erwartungen im Hinblick auf ein potenzielles Amtsenthebungsverfahren gegen Trump festigten.

Verschwörer wollen Trump aus dem Amt jagen

Unsere auf eigene Faust in der Aufdeckung aktiven Geheimdienstveteranen erweisen sich als zu besonnen und/oder zurückhaltend, um Präsident Trump ins Gesicht zu sagen, dass eine Verschwörung gegen ihn und seine Regierung im Gange ist, die darauf abzielt, ihn – auf welche Weise auch immer –aus dessen Präsidentenamt zu befördern.

Ich habe Ihnen den entsprechenden Link zu dem versendeten Brief eingangs zu diesem Bericht mit geliefert, so dass Sie diesen selbst lesen und sich anschließend Ihre eigene Meinung bilden können.

Gastbeitrag für CK*Wirtschaftsfacts / © 2017 Dr. Paul Craig Roberts / Institute for Political Economy

Beitrag senden Beitrag drucken